LOGINIn einem tiefen, dunklen Wald, umgeben von großen Steinen und Bergen, dort verbirgt sich das alte, schäbige Haus; das Haus, eher gesagt der WolfsClub, „Artikou“. Dort lebt ein Omega, arbeitet als Sklave. Jeder riecht seinen betörenden Duft und hat Verlangen nach ihm. Doch der Omega hat kein Vertrauen in die Wölfe, Menschen oder sonst wen. Bis sich ein lieblicher, unbekannter Duft im Laden ausbreitet. Ein Alpha hat nur ein Auge für den Omega und will ihn mitnehmen, doch der Ladenbesitzer hat andere bedenken, was die beiden noch für ihre zukunft erwaret, werdet ihr nur herausfinden wenn ihr mein Buch lest :3' Yokeiyu
View MoreTyler Cole
Es war Mitte Dezember, als sich mein Leben völlig auf den Kopf stellte…
An einem kalten Freitagmorgen wachte ich in meinem gemütlichen, frisch gewaschenen Bett auf. Die schwache, dennoch warme Morgensonne schien in mein Gesicht, ließ mich meine Augenlider wieder schließen und die weiche „The walking dead“-Decke über meinen Kopf ziehen. Mein Zimmer war relativ klein, aber es reichte für einen kleinen schwarzen Schreibtisch, einen weißen Kleiderschrank, einen weißen, weichen Teppich und einen großen Spiegel. Ehe ich weiter in Gedanken abschweifen konnte, rief mich meine Mutter und riss mich somit heraus. Ich stand müde auf und lief gemütlich in mein eigenes, kleines, feines Badezimmer. Es war schlicht und in einem altmodischen Stil eingerichtet.
Alte Häuser und Städte faszinieren mich einfach - sie hatten etwas Unheimliches an sich, ihre ganz eigene Geschichte, die man erforschen möchte.
Meine Klamotten landeten schnell im Wäschekorb, und ich hüpfte unter die Dusche. Ich nahm mir meinen Schwamm und mein Duschgel und wusch gründlich meinen Körper. Groß war ich nicht wirklich, trotzdem mochte ich meinen Körper sehr. Als Nächstes nahm ich mir meine blond-lilafarbenen Haare vor. Ich schäumte sie gründlich ein und spülte sie sorgfältig aus. Es hatte mir schon immer gefallen, wenn sie nach der Pflege weich und lockig waren. Langsam stieg ich aus der Dusche, trocknete mich ab, legte mir das weiße Handtuch um die Hüfte und lief zu meinem Kleiderschrank. Ich öffnete ihn und überlegte, was ich wohl heute anziehen sollte. Da ich wahrscheinlich nachher zu meinen Freunden ging, entschied ich mich für eine blaue Boxershorts, eine weiße Jeanshose, einen roten Hoodie und meinen schwarzen Sneaker.
Winter war meine Lieblingsjahreszeit - lange, warme Hoodies, heißer, leckerer Tee und draußen die einzelnen Schneeflocken auf der Zunge spüren..
Ich lief zurück ins Badezimmer, hängte das Handtuch über die Heizung, damit es in ruhe trocknen konnte, und öffnete noch das Fenster. Danach zog ich mir meine neue Kleidung an, sah in den Spiegel und richtete halbwegs meine Haare. Ich blickte in meine Blaue Augen, die ich schon von klein auf nicht leiden konnte - sie passten überhaupt nicht zu mir. Viel lieber hätte ich die Augen meines Vaters geerbt - die hätten mir sicherlich viel besser gestanden. Ich checkte noch einmal mein Outfit, ehe ich mein Zimmer verließ und mich auf den Weg nach unten machte. Die Treppenwand war mit vielen tollen Erinnerungsfotos geschmückt - meine Geburt, meine ersten Schritte und meine erste Wolfsverwandlung. Ich strich mit den Fingern über das Foto mit meiner Mutter, wie sie mich in ihrem Arm hielt und mein Dad der daneben stand.
Im Augenwinkel sah ich das Foto von Noah und mir - da waren wir noch sehr klein und dämlich. Ich schaute noch kurz darauf, bevor ich beschloss, in die Küche zu laufen. Schon in der Treppe nahm ich den Geruch den von Pfannkuchen wahr.
Meine Mutter machte uns jeden Morgen ein herrliches Frühstück, und mein Vater besorgte meistens noch einen Kuchen vom Bäcker - das war bei uns schon zur Tradition geworden und machte mich überhaus glücklich.Ich betrat die Schwarz-weiße Küche. „Morgen, Mum“, begrüßte ich sie und gab ihr einen Kuss auf die Wange, was sie mir gleich tat und mir durch meine lockigen Haare streichelte. „Morgen, Schatz. Würdest du schon mal anfangen, den Tisch zu decken?”, fragte sie mich mit ihrem wunderschönen lächeln, und ich nickte ihr zu. Somit fing ich an, den Esstisch langsam mit drei Tellern, Besteck, Gläsern und Eierbechern zu decken. Anschlißend setzte ich mich an den Tisch und schwelgte etwas in Gedanken.
Meine Mutter war eine wirkliche Schönheit. Sie hatte komplett langes, lilafarbenes Haar und dieselben Augen wie ich - nur fand ich, dass ihr die Augenfarbe viel besser stand. Mein Dad hingegen hatte blondes Haar und smaragdgrüne Augen. Ich war ein wenig mit mir selbst beschäftigt, als ich plötzlich ein lautes Geräusch hörte und Glasscherben auf dem Boden liegen sah. Mein Blick richtete sich sofort zu meine Mutter, die mich sorgenvoll ansah. Ich rannte sofort zu ihr und rief nach ihr, doch sie reagierte erst nicht. Was war los? Wir knieten auf den Boden, und ich spürte, wie sie anfing zu zittern und eiskalt wurde. Jetzt bekam auch ich Angst - wo blieb nur Dad?! Ich sah meiner Mutter weiter ins Gesicht und rief nach ihr. Jetzt sah sie mich an und lächelte nur schwach. Mein Herz begann zu rasen, meine Atmung wurde schneller. Ich hatte keine Ahnung, was hier gerade vorging. „Tyler, Liebling. Dein Dad und ich lieben dich sehr und werden immer in deinem Herzen sein. Ich weiß, dass du das nicht verdient hast, aber du schaffst das. Ich und Dad glauben daran - ganz fest. Irgendwann wirst du jemanden finden, der dich nicht alleine lässt.” Mir entwich alle Farbe aus dem Gesicht.„Was redest du da, Mum? Was geht hier vor?!” Sie legte mir noch ihre Federkette um den Hals und flüsterte mir zu: „Bitte pass darauf auf und beschütze sie mit deinem Leben.” Tränen bildeten sich in meinen Augen. ,,Was … Mum?” Ich verstand die Welt nicht mehr. Meine Mutter schloss die Augen und lehnte dann nur noch an mich. Sofort prüfte ich ihren Puls - doch dieser schlug nicht mehr. Ein schmerzverzerrter Schrei verließ meine Lunge, während meine Seele entzweibrach. Heulend saß ich da - lange genug in den Armen meiner Mutter. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. War verzweifelt. Ein unangenehmer Geruch stieg mir in die Nase und ich sah mich um, ein kleines Feuer breitete sich in der Küche aus. Doch statt irgendwas zu unternehmen, saß ich wie versteinert da und konnte meinen Körper nicht bewegen. Ich hatte tierische Angst und hielt meine Mutter fest in meinen Armen.Wollte ich wirklich so enden? Wollte ich einfach alles so schnell aufgeben - nur um bei meinen Eltern sein zu können?
NEIN - das hätten sich meine Eltern wohl niemals für mich gewünscht. Sie hätten gewollt, dass ich ein glückliches Leben führe und irgendwann meine große Liebe finde, mit der ich mich dann verbinden werde.Ich versuchte, mich aus meiner Schockstarre zu lösen, um vor dem nahenden Feuer zu fliehen. Doch es funktionierte einfach nicht. Immer mehr stieg die Panik in mir hoch, dass ich womöglich doch hier sterben würde.
„Tyler!” Eine vertraute und tiefe Stimme holte mich aus meinen Gedanken heraus. Als ich mich umdrehte, griff eine Hand nach mir aus und …—
Schreiend und völlig verschwitzt wachte ich auf und sah mich schwer atmend um. Mein ganzer Körper zitterte extrem stark, meine Arme schling ich um meinen Körper. Ich war in meiner eigenen Schockstarre gefangen, was zugegeben nicht das erste mal war seit ihr hier in diesem Ort lebte.
„Tyler!” ertönte es erneut - diese Zornige, arogante, dennoch vertraute, tiefe Stimme, die mich aus meinen Gedanken riss. Meine Augenlider brauchten eine Weile, bis sie sich an das helle Licht gewöhnt hatten und ich wieder normal durch das Zimmer sehen konnte, auch mein Körper hatte sich soweit ein Stück beruight. Erst jetzt bemerkte ich meinen “Chef” vor mir sitzen. Er sah nicht gerade überglücklich aus, mich so in diesem Zustand zu sehen. Wahrscheinlich hab ich wieder einer meiner Auftritte verpasst, den ich heute Abend hätte Präsentieren sollen. Das gebe später eine fette Bestrafung, das wusste mein Körper schon und ich spürte jetzt schon die peitschen an meinem Rücken. ,,Mach dich gefälligst wieder frisch und sieh zu, dass du deinen Arsch auf die Bühne bewegst! Du machst heute Doppeltschicht - und wasch dich gründlich. Du hast heute eine Menge Kunden, die nur so auf dich warten. Und danach hast du gefälligst Zeit für mich, Darling~.” Somit verließ er mein Zimmer, und ich saß noch immer unter schock in meinem Bett.Ich atmete langsam Ein und Aus, bis sich mein kompletter Körper beruight hatte und aufhörte zu zittern. Seit neusten habe ich diese Albträume fast schon täglich. Aber ich bin schon sehr dankbar das ich überhaupt ein Dach unter dem Kopf habe, sonst wäre ich schon längst tot..wie.. Ich schluckte den schmerz hinunter und verkneifte mir jegliche Art eine Träne zu vergießen. Niemanden wird es hier intressieren. Ich mache mein job und gut ist.
Ich entledigte mich meiner Kleidung auf dem weg ins Badezimmer, wo ich unter die Dusche hüpfte. Das ganze dauerte höchstens zehn Minuten, ehe ich dann ausstieg. Ich zog mir meine Schwarzen Strümpfe bis zur Kniehöhe hoch, band mir meinen schwarzen Leder-Choker um den Hals - mit verlängerung -, dazu ein kurzes Oberteil und einen Schwarzen kurzen Rock. Zum Schluss schminkte ich mich ein wenig und betrachtete mich noch kurz im Spiegel. Ganz erhlich…wenn ich die Wahl hätte zwischen der Straße und dem sicheren Tod oder einem Dach über den Kopf - mit der bedingungen, mich zu verkaufen und als Wolfs-Schlampe zu arbeiten -, würde ich genau das Leben wählen, das ich jetzt führe. Es ist zumindest besser, als auf der Straße zu sein und dem bitterem Tot zu entkommen. Auf den Weg zu Bühne gingen mir noch immer die Bilder meines Traumes durch den Kopf. Mit 10 Jahren verlor ich meine Eltern an einem tragischen Feuer und bin seither von Pflegefamilie zu Pflegefamilie gewandert. Doch das witzige war, jede Familie schob mich ab und ich wusste nicht wieso. Die letzte Familie gab mich schließlich ab, weil ich mit 16 meine Wolfsmerkmale bekam.Die Menschen fürchteten sich davor, war ja auch verständlich, welches Kind hatte mit 16 WolfsOhren oder plötzliche scharfe Fingernägel, die sofort jede Halsschlagader durchtrennen konnte.
Also bin ich mit 17 abgehauen und hab eine weile auf der Straße gelebt, besser gesagt Überlebt. Das ich nicht ganz abrutschte, war pures Glück bis mich.. Meine Gedanken wurden durch ein strenges Räuspern unterbrochen und ich wusste sofort das jetzt Show-time war.-Noah Mclane-Ich reiße meine Augen auf, denn ein stechender Schmerz zerreißt meinen Brustkorb und lässt meinen ganzen Körper krampfhaft erzittern. Es fühlt sich an, als würde mir jemand immer und immer wieder ein Messer mitten ins Herz stoßen - erbammungslos, gnadenlos. Ich keuche auf, meine Sinne überschlagen sich. Alles um mich herum nehme ich doppelt, nein, dreifach so intensiv war.Meine Augen beginnen stärker zu leuchten, ein schimmerndes Grün, so tief und klar wie ein edler Smaragd. Ein markerschütternder Schrei entweicht meiner Kehle, als die Qual in mir überkocht. Ich spüre, wie sich meine Krallen aus meinen Fingern schieben - mein ganzer Körper ist erfüllt von rohem, ungebändigtem Zorn. Mit aller kraft reiße ich an den Ketten, die mich hier festhalten. Doch je mehr ich ziehe, desto stärker brennt der Schmerz in mir. Alles pulsiert, alles schreit in mir: Aber warum fühlt sich alles plötzlich so viel inten
- Noah Mclane -"ARGH" Diese Waffe traf meine linke obere schulter, sehr knapp neben meinen Herzen, das hätte richtig schief gehen können. Der schmerz durchzuckt meinen ganzen Körper - die schmerzen waren unerträglich und lassen mich kaum noch bewegen. Diese Waffe musste man dringend vernichten, in den falschen Händen ist sie zu gefährlich. Mein Blick zu Tyler und sofort stieg Panik in mir auf, er hatte eine kleine Schnittwunde von dieser Waffe und rührte sich nicht. "ups da hab ich wohl etwas daneben gezielt" Ich ignorierte ihn und hob mit all meiner kraft meine Hand um tyler zu erreichen doch in diesem Moment kippte Tyler zu Seite. "TYLER" Was wenn er jetzt stirbt, was wenn er jetzt für immer mir genommen wurde, das würde ich mir nie verzeihen! "DU BASTARD, ICH BRING DICH UM" Ein diabolisches lachen entkommt der kehle von Max Night. "Bemüh dich nicht, du kannst dich sowieso nicht bewegen. Ich sorge dafür das du unfä
- Tyler cole -Noch immer steh ich unter Schock und versuche damit klar zu kommen, was so eben vor meinen Augen geschehen ist. Mein ganzer Körper zittert noch immer und ist total regungslos, selbst meine krallen die sich in meine Haut bohren bewirken nichts. Diese Blutlache von Noah ist inzwischen eingetrocknet, wie viel Zeit ist wohl schon vergangen ? Mein Zeitgefühl ist komplett verschleiert.Soll das jetzt immer so weiter gehen ?, sobald mir jemand zu nah kommt das Max sich drum kümmert und diese Person ausschaltet ? Dass kann doch nicht richtig sein. Laute und große Schritte rütteln mich aus meinen tiefsten Gedanken der Angst und Verzweiflung. Ich schaue in diese tiefen schönen und gefährlichen grünen Augen, die mich jedes mal aufs neue hypnotisieren. "Du liegst ja immer noch Bett und sitzt da wie ein versteiftes Stück scheiße, wieso bist du noch nicht fertig für die nächste Show die gleich beginnt!" Ich starrte wieder auf die Blut flecken und mir wurde wieder klar, wieso ich nic
- Noah Mclane -Nach all den Jahren, in denen ich dachte, dass Tyler gestorben ist, finde ich ihn einfach hier - an so einen schrecklichen Ort. Und dieser Mistkerl von Alpha denkt wirklich, dass Tyler ihm gehört? Ganz sicher nicht.Ich wartete, bis es abends wurde, um mich dann nochmal in den Laden zu schleichen und mich unters Volk zu mischen. Da ich sowieso alles in Schwarz trug, war das eine gute Tarnung für mich.Plötzlich erschien ein helles Licht, und mein Blick richtete sich sofort nach vorne zur Bühne. Eine merkwürdige Musik erfüllte den Raum, und der Vorhang zog sich zurück. Meine Augen wurden größer, und wen ich da sah, schockierte mich ein wenig.Tyler stand auf der Bühne und war ziemlich freizügig angezogen. Die ganzen Wesen starrten ihn an und feierten seine Moves. Was mich beunruhigte, war, dass sich hier viel mehr Vampire als Wölfe in den Laden eingeschlichen hatten - und was mich noch mehr beunruhigte, w





