LOGINDIE GEMÄCHER DER DIENERINNEN
Die Dienstmädchen hatten sich bereits in ihren Gemächern versammelt. Lady Claribel, die Oberdienerin, stand vor ihnen und sprach mit scharfer, strenger Stimme zu ihnen, als plötzlich die Tür ohne Vorwarnung aufgestoßen wurde.
Der Hauptkrieger schubste Elara grob hinein.
Lady Claribel hielt mitten im Satz inne und drehte sich um.
„Ist sie das?“ fragte sie den Wächter.
Er nickte nur.
„Die Sexsklavin des Alphas?“ murmelte jemand im Hintergrund.
„Ruhe!“ fauchte Lady Claribel sofort und brachte den gesamten Raum zum Schweigen.
„Ihr könnt gehen. Ich werde sie ausbilden.“
Der Wächter verließ den Raum, während Claribel langsam auf Elara zuging, die noch immer dort saß, wo sie hingefallen war. Einen Moment zögerte sie, dann half sie ihr überraschend sanft auf die Beine.
„Danke“, flüsterte Elara leise.
„Wie heißt du?“
„Elara… Draven“, antwortete sie, wobei ihr Nachname bitter auf ihrer Zunge lag.
Lady Claribel nickte langsam.
„Komm mit.“
Elara folgte ihr sofort.
„Ist sie eine neue Dienerin?“
„Nein“, korrigierte eine andere Stimme. „Das ist Alpha Kanes Sexsklavin.“
„Eine Sexsklavin? Sie ist viel zu hübsch dafür.“
„Sie sieht reich aus…“
„Habt ihr ihre Haut gesehen?“
„Und trotzdem ist sie nur eine Sklavin.“
„Lady Anika wird darüber nicht glücklich sein!“
Die Dienstmädchen tuschelten untereinander, während Claribel Elara aus dem Raum führte.
Eine Weile gingen sie schweigend.
Dann sprach Claribel plötzlich.
„Man sagte mir, du bist die Tochter von Beta Draven.“
„Ja, Ma’am…“ antwortete Elara leise.
„Sein neues Sklavenmädchen.“
Elara stockte.
„Sk… Sklavenmädchen?“
„Ja.“ Claribel sah sie kurz an. „Du bezahlst für die Sünden deines Vaters.“
Elara nickte schweigend.
Sexsklavin… Sklavenmädchen… wiederholte sie innerlich benommen.
„Was bedeutet es… die Sklavin des Alphas zu sein?“ fragte sie vorsichtig.
Claribel seufzte.
„Das entscheidet Kane allein. Alles, was ich weiß, ist, dass er Macht über dich hat. Du musst tun, was immer er verlangt. Wann immer er es verlangt. Was er mit dir tut, geht niemanden etwas an.“
Elara biss sich nervös auf die Unterlippe und faltete ihre feuchten Hände ineinander.
„Wenn du jetzt an Sex denkst, hör auf damit“, sagte Claribel plötzlich. „Der Alpha hat bereits eine Geliebte. Ich habe noch nie gesehen, dass er eine Frau gegen ihren Willen genommen hat.“
„Keine einzige?“ fragte Elara leise.
„Nein“, antwortete Claribel. „Er ist ein guter Alpha.“
„Aber ich bin seine Sexsklavin…“ Elara presste ihre Hände enger zusammen. „Nicht einmal mehr ein Mitglied des Rudels.“
Claribel blieb abrupt stehen und drehte sich zu ihr um.
„Hat er das gesagt?“
„Ja.“
„Wie ich schon sagte“, murmelte Claribel, „er ist ein guter Alpha.“
Sie führte Elara in einen kleineren Nebenraum.
„Bleib hier.“
Kurz darauf kam sie mit einer Uniform zurück.
„Zieh das sofort an. Ich weiß nicht, wann der Alpha nach dir schicken wird. Deine Aufgaben gelten nur ihm allein. Zieh dich um, danach zeige ich dir alles, was du wissen musst.“
Elara nahm die Kleidung schweigend entgegen.
Du verdienst das, dachte sie bitter. Bezahl für die Sünden deines Vaters.
Die Uniform bestand aus einem kurzen schwarzen Oberteil und einem dunkelblauen Rock.
„Du kannst dich hinter dem Vorhang umziehen.“
Elara nickte und verschwand hinter dem Stoffvorhang.
Langsam zog sie die letzten Kleidungsstücke aus, die sie noch an ihr altes Leben erinnerten, und streifte die Uniform über.
Als sie wieder hervortrat, musterte Claribel sie kurz und lächelte leicht.
„Passt perfekt“, sagte sie. „Du hast übrigens einen hübschen Hintern.“
Elaras Wangen färbten sich sofort rosa.
Warum starrt sie auf meinen Hintern?
Hübscher Hintern? Ernsthaft? dachte sie genervt.
„Zeit, dem Alpha sein Essen zu bringen. Komm.“
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„Ich verhungere“, schmollte Anika, während ihre Finger über Kanes Brust wanderten und langsam tiefer glitten.
Anika.
Kanes Geliebte.
Und nicht irgendeine Geliebte.
Unter unzähligen Frauen war sie ausgewählt worden.
Neunundzwanzig Jahre alt. Neun Jahre älter als Kane. Und vollkommen verrückt nach ihm.
Viele betrachteten Lady Anika bereits als ungekrönte Luna. Nicht nur, weil sie sein Bett wärmte, sondern weil Kane ihr wichtige Aufgaben im Palast überlassen hatte. Jeder respektierte sie.
Niemand wagte es, die Frau des Alphas zu beleidigen.
Egal welchen Rang sie hatte.
„Wo ist dein neues Sklavenmädchen? Ich habe Hunger.“
„Sie ist meine persönliche Dienerin“, erwiderte Kane ruhig.
Anika verdrehte die Augen.
„Du klingst, als würdest du dich für sie interessieren.“
„Wenn du Hunger hast“, sagte Kane vollkommen emotionslos, „geh runter und lutsch meinen Schwanz.“
Anika leckte sich langsam über die Lippen und zog seine Unterwäsche herunter.
Sofort sprang seine Härte hervor.
„Fuck…“ stöhnte sie heiser.
Sie leckte über die Spitze wie über einen Lolli, bevor sie ihn tief in ihren Mund nahm. Feuchte Lustlaute erfüllten den Raum, während sie ihn langsam wieder herauszog und mit ihrer Hand bearbeitete. Ihre Zunge glitt über ihn, bevor sie ihn erneut tief in ihren Hals nahm.
Kane blieb vollkommen ruhig.
Sein Gesicht zeigte keinerlei Emotion.
Nur seine Finger in ihrem Haar bewegten sich im gleichen Rhythmus wie sie.
Kein Stöhnen. Kein Zittern.
Erst als er in ihren Mund kam und sie alles schluckte, hob er ihr Kinn an und presste seine Lippen hart auf ihre.
Nach einer langen, intensiven Minute löste er den Kuss wieder, riss ihr Oberteil herunter und nahm eine ihrer Brustwarzen in den Mund.
Anika lächelte zufrieden.
Das war ihr Lieblingsmoment.
Zu sehen, wie Kane sie berührte. Wie er sie nahm.
Für sie war das Belohnung genug.
Sie küsste ihn gierig weiter.
Kane grinste leicht und griff nach ihrem Hintern.
Dann schob sie seine Härte zurück in die Unterwäsche, zog ihre Hose aus und legte sich langsam aufs Bett.
„Zieh dich an und geh“, sagte Kane plötzlich und drehte sich weg.
Anika runzelte die Stirn und spreizte trotzdem ihre Beine.
„Kane…“ schnurrte sie. „Kann ich heute Nacht nicht einfach hier schlafen?“
„Alpha—“
„Raus, Anika“, unterbrach er sie sofort.
Ihre Stirn zog sich zusammen.
Warum schickte er sie weg?
Normalerweise durfte sie immer bleiben, wenn sie wollte.
„Raus, Anika. Ich wiederhole mich nicht gern.“
Sie presste die Lippen zusammen.
„Dann beantworte mir wenigstens eine Frage.“
Kane hob eine Augenbraue.
„Diese Tochter des Betas… gehört sie den Wachen oder dir?“
Sie musste wissen, ob Kane plante, Elara ebenfalls zu seiner Geliebten zu machen.
Diese Position würde sie niemals teilen.
„Sie gehört mir“, antwortete Kane ruhig. „Und ich teile nicht.“
Anikas Gesicht verdunkelte sich sofort.
Das bedeutete…
Elara war nur für ihn bestimmt.
„Gute Nacht… Alpha“, murmelte sie schließlich und verbeugte sich leicht.
Kane verdrehte lediglich die Augen und verschwand in seinem inneren Gemach.
Anikas Herz zog sich schmerzhaft zusammen, als sie ihm nachsah. Er hatte sie nicht einmal eines letzten Blickes gewürdigt.
Langsam zog sie sich wieder an und verließ das Zimmer mit geballten Fäusten.
„Elara…“ zischte sie leise. „Du hast gerade dein eigenes Grab geschaufelt.“
DIE KÜCHE
Die anderen Dienstmädchen beobachteten Elara mit unverhohlenem Neid, während Lady Claribel ihr erklärte, was sie als persönliche Sklavin des Alphas wissen musste.
„Seit wann behandelt Lady Claribel jemanden nett?“
„Sie bevorzugt sie total.“
„Pssst… jeder weiß doch, dass Claribel schon immer etwas für Beta Draven übrig hatte.“
„Das wäre alles“, sagte Claribel schließlich und wandte sich an Elara.
Elara nickte und stellte vorsichtig die Speisen des Alphas auf den Servierwagen.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zu Kanes Gemächern.
Luciano wartete bereits vor der Tür.
„Das riecht unglaublich“, sagte er grinsend zu Claribel.
Sie lächelte stolz.
Dann fiel sein Blick auf Elara.
„Kommst du mit ihr hinein?“
„Nein.“
Claribel wandte sich Elara zu, die bereits wie Espenlaub zitterte.
„Denk an alles, was ich dir beigebracht habe.“
Dann strich sie ihr sanft über die Wange.
„Viel Glück.“
Luciano öffnete die Tür.
„Komm.“
Elara folgte ihm sofort.
Er führte sie direkt in das Esszimmer.
„Ich hole Kane“, sagte er und verschwand wieder.
Elara sah sich um.
Ihre Augen weiteten sich.
„Bei der Göttin…“
Der Raum war wunderschön.
Vorsichtig begann sie, den Tisch so zu decken, wie Claribel es ihr gezeigt hatte. Als sie fertig war, blieb sie still stehen und wartete nervös auf den Alpha.
Zehn Minuten später kehrte Luciano zurück.
Mit Kane.
„Guten Abend, Alpha“, sagte Elara sofort und verbeugte sich tief.
Kanes Blick glitt langsam über sie.
„Alpha?“ wiederholte er mit gehobener Augenbraue.
Elara schluckte hart.
„Verzeiht… mein Lord.“
Kane ignorierte die Antwort, setzte sich und ließ sich schweigend bedienen.
„Du musst jedes Gericht zuerst probieren“, erklärte Luciano plötzlich.
Elaras Augen wurden groß.
„Was? Ich soll das Essen des Alphas probieren?“
„Ja“, sagte Luciano ruhig. „Tu es.“
Verwirrt blieb sie stehen.
„Worauf wartest du?“ fuhr Kane sie an.
Elara zuckte sofort zusammen.
„Ich kann nicht—“
„Koste das Essen, Elara“, sagte Kane diesmal ruhiger.
Fast hätte sie gelächelt, nur weil er ihren Namen ausgesprochen hatte.
„Ich… ich werde es probieren“, stammelte sie.
Kane beobachtete sie schweigend.
Elara sprach ein stilles Gebet und nahm vorsichtig den ersten Löffel.
Ihre Augen weiteten sich sofort.
Es war das köstlichste Essen, das sie seit Tagen geschmeckt hatte.
Sie probierte das nächste Gericht.
Und das nächste.
Und ehe sie sich versah, verlor sie vollkommen die Kontrolle und begann hastig zu essen, als hätte sie seit Wochen nichts mehr bekommen.
Lucianos Augen wurden riesig vor Schock.
Selbst Kane konnte kaum glauben, was er sah.
Mit einem Blick bedeutete er Luciano zu gehen.
Plötzlich bemerkte Elara, dass Kane sie anstarrte.
Der Löffel fiel ihr aus der Hand.
Sie blinzelte panisch und schluckte schwer.
Am liebsten wäre sie im Boden versunken.
„Bist du fertig?“
Elara brachte kein Wort heraus.
Kane stand langsam auf.
Innerhalb weniger Sekunden überbrückte er die Distanz zwischen ihnen.
„Wie wäre es“, murmelte er mit einem dunklen Schmunzeln, „wenn du jetzt deine zweite Aufgabe beginnst?“
Elara erstarrte.
„Zieh dich aus, Elara Draven.“
Ihr Atem stockte.
Und plötzlich wurde alles schwarz.
„Deine Brüste“, sagte er unverblümt.„Ich will sie lutschen.“„Mein Lord…“ Elara schluckte schwer.„Ich will deine Brüste lutschen, Elara“, wiederholte er mit tiefer, rauer Stimme.Das ist es… endlich wird er uns verwöhnen, grinste Lara in ihrem Kopf.Du notgeiler Wolf, spottete Elara innerlich.Schwör, dass du seine schön geschwungenen, feuchten Lippen nicht um deine Brustwarzen spüren willst? neckte Lara.Oh Göttin… Elaras Augen weiteten sich.„Elara…“ Kanes Stimme durchschnitt ihre Gedanken.„Ja, mein Lord“, murmelte Elara, während ihre zitternden Hände nach ihrer Uniform griffen.„Ich werde dich selbst ausziehen.“Kane griff plötzlich nach ihr und bewegte sich mit der Geschwindigkeit einer Kugel. Seine Arme schlangen sich fest um ihre Taille, während seine andere Hand nach ihren Knöpfen griff und sie aufriss.„Sieh mich an, Elara“, befahl er und hob langsam ihr Kinn an.Elara schluckte in dem Moment, als sich ihre Blicke trafen. Kanes Augen waren erfüllt von purem Hunger und Lust.
Beta Luciano und Anika tauschten einen Blick aus – kurz, angespannt.Kanes Kiefer spannte sich an, Muskeln zeichneten sich unter seiner Haut ab, doch er sagte nichts. Er blieb regungslos stehen, starr, während sich die Stille um ihn herum ausdehnte, bis sie auf jeden Nerv im Raum drückte.Elara.Nur ihr Name – unausgesprochen und doch schwer – und die Weigerung des Alphas zu antworten sagte mehr als jeder Wutausbruch jemals könnte.Anika entschuldigte sich abrupt, drehte sich auf dem Absatz um und schritt davon. Wütend blinzelte sie gegen die Tränen an, die drohten, ihr Make-up zu ruinieren.Der Wald erwachte unter dem Donner der Bewegung zum Leben – die Stiefel der Krieger hämmerten gegen die Erde, Pferdehufe schlugen gegen Wurzeln und Stein. Silbernes Mondlicht fiel durch das Blätterdach, beleuchtete verdrehte Äste und tauchte das Unterholz in ein blasses, beinahe übernatürliches Leuchten.Wölfe aus jedem Rudel streckten und spannten sich, Muskeln rollten unter Fell und Haut, währen
★ ERSTE NACHT DES MONDFESTES ★Der Mond traf den Palast wie silbernes Feuer.Die Halle roch nach honigsüßen Früchten, gewürztem Wein, frisch gebackenem Gebäck und etwas Heißerem — Wölfen. Leise Musik vibrierte im Hintergrund, tief und verführerisch, wie ein Herzschlag für die Nacht.Die Gäste schlenderten entspannt hinein — Wölfe aus verbündeten Rudeln. Ihre Augen weiteten sich überrascht, Fangzähne fingen das Licht ein, Muskeln spannten sich an. Gelächter erfüllte die Halle, höfliche Verbeugungen wurden ausgetauscht und gelegentlich ein spöttisches Grinsen zwischen Rivalen.Anika, Luciano und einige Älteste standen neben Kane am Eingang der Halle, begrüßten die eintreffenden Gäste und geleiteten sie hinein.„Du hast dich selbst übertroffen, Kane. Die Dekorationen sind beeindruckend“, lobte Alpha Lucky vom Dark-Fang-Rudel.„Ich denke, dieses Kompliment gehört Lady Anika“, erwiderte Kane mit einem leichten Lächeln.„Ihr habt hervorragende Arbeit geleistet, Lady Anika“, fügte Alpha Luck
---**DIENSTMÄDCHENQUARTIER — MORGEN**Der Palast summte wie ein aufgescheuchter Bienenstock.Schritte hallten durch die marmornen Korridore. Lachen, Beschwerden, Befehle und aufgeregtes Flüstern mischten sich in der Luft, während die Mägde von einer Aufgabe zur nächsten eilten, die Arme voller Bettwäsche, Bänder, Kerzen und Körbe mit frischen Kräutern.„Hört zu!“, rief Lady Claribel scharf. „Wir wollen nicht, dass dieses Fest wie eine Bauernhochzeit aussieht. Jede hat ihre Aufgaben!“Schriftrollen wurden entrollt.„Du — Küchendienst. Kochen und Backen. Diesmal keine verbrannten Mahlzeiten.“Einige Mägde stöhnten auf.„Du — Geschirrspülen und Aufräumen.“Die Stöhnlaute wurden lauter.„Ihr — Bedienung bei den Tafeln während des Banketts. Lächeln, auch wenn euch die Füße wehtun und schwach sind.“Leises Lachen folgte.„Und ihr da“, sie zeigte auf eine kleine Gruppe, „Ballsaal-Dienst. Böden schrubben, Kronleuchter polieren, Laternen aufstellen, Bänder aufhängen. Dieser Saal muss leuchten
---**ANIKA’S GEMÄCHER**Der Raum war zu still. Zu leer.Anika sank auf die Kante ihres Bettes, die Finger krallten sich in den weichen Stoff ihres Nachthemds. Ihr Spiegelbild im gesprungenen Spiegel wirkte wie eine Fremde. Ihre Krone, ihre Macht, ihre furchteinflößende Präsenz – alles weg. Einfach… weg.Sie hasste, wie sich ihr Magen dabei zusammenzog. Sie hasste, dass ein Teil von ihr sich wünschte, jemand – irgendjemand – würde es wieder in Ordnung bringen.Die Tür knarrte.Kane trat in den Raum, als gehörte er ihm, als würden sich die Wände selbst vor ihm verneigen.Doch in seinem Inneren regte sich Tyrant.**Sie riecht nach Verlust. Nach Hitze. Nach Verlangen. Nimm sie dir.**Kanes Kiefer spannte sich an.Nicht jetzt. Nicht sie. Nicht so.Sein Blick fiel auf Anika, und für den Bruchteil einer Sekunde durchfuhr ihn der Drang, sie an sich zu ziehen – um jeden atmenden Menschen im Palast daran zu erinnern, dass sie immer noch ihm gehörte.Er erstickte diesen Impuls.Wie immer.„Du s
★★★★★★Stille zerriss den Korridor.Niemand wagte es, laut zu atmen.Alpha Kane stand am Ende des Flurs, seine Miene ruhig, beherrscht und unnachgiebig. Seine Aura war gebieterisch und einschüchternd. Die Wachen versteiften sich und taten so, als würden sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren. Die Mägde senkten die Köpfe. Sogar Anika hielt den Blick gesenkt.Sein Blick wanderte einmal durch den Gang.Er blieb nicht an Anika hängen.Er ruhte auf Elara.Elara spürte ihn wie eine Hand, die sich um ihre Brust schloss.„Heb den Kopf“, sagte Kane ruhig.Ihre Finger zitterten, als sie gehorchte.Ihre Blicke trafen sich.„In meine Gemächer… sofort!“, brüllte er.Erschrockene Laute breiteten sich im Korridor aus.„Mein… mein Herr“, flüsterte Elara, Panik stieg in ihr auf. „Ich habe nicht…“Kane griff nach ihrem Handgelenk.Nicht grob. Nicht sanft.Er drehte sich um und ging los, zog sie hinter sich her, ohne ein weiteres Wort.Anika fand ihre Stimme zu spät.„Alpha!“, rief sie und trat vor. „Da







