Share

Apokalypse: Mein Ex ist der Schlüssel zu meinem Überleben.
Apokalypse: Mein Ex ist der Schlüssel zu meinem Überleben.
Penulis: Divine

1

Penulis: Divine
last update Tanggal publikasi: 2026-10-22 20:49:42

„Wie auch immer, er ist inzwischen nichts weiter als eine Belastung. Er verbraucht unsere Vorräte und bremst alle aus. Von hier aus brauchen wir mindestens zwei Wochen, um die Sydney-Basis zu erreichen, und unterwegs kann alles Mögliche passieren. Wer hat da noch Zeit, sich um ihn zu kümmern?“

„Mein Bruder braucht eine bessere Umgebung, um sich zu erholen, nachdem er den Superkraftkern erhalten hat. Sophie hat uns gesagt, wir sollen uns während der Reise gut um ihn kümmern. Im Auto ist nur begrenzt Platz. Wir können keinen Platz damit verschwenden, jemanden mitzunehmen, der praktisch schon eine Leiche ist.“

„Das ergibt Sinn, aber ich mache mir Sorgen, dass Michael dem nicht zustimmen wird.“

„Keine Sorge, Doktor. Mama wird sich um Papa kümmern. Außerdem hat er mit seiner Zustimmung zur Transplantation bereits akzeptiert, dass dieses nutzlose Stück Müll sterben könnte. Er weiß, was wichtiger ist: einen Menschen zu verlieren oder die ganze Familie. Ohne meinen Bruder wird keiner von uns die Reise zur Sydney-Basis überleben. Wenn die nächste Zombiehorde die Basis angreift, werden wir alle getötet!“

„In Ordnung, dann werde ich ihm seine Medikamente nicht mehr geben.“

„Gut. Es hat keinen Sinn, Medikamente an ihn zu verschwenden. Doktor, den Rest überlasse mir. Sie können jetzt gehen.“

...

In einem dunklen Keller unter einem Haus in Melbourne lag Liam Bennett kaum bei Bewusstsein auf einem schmutzigen Metallbett. Sein Gesicht war totenblass, und seine Atmung war so schwach, dass es schien, als stünde er kurz vor dem Tod.

Seine dünnen Arme und Beine waren mit rostigen Ketten am Bett festgebunden. Sein viel zu großes Krankenhaushemd war im Bauchbereich mit Blut befleckt, und es sah aus, als hätte es seit seiner Operation niemand mehr gewechselt. Auch das Laken unter ihm war schmutzig.

Er konnte sich nicht bewegen. Alles, was er tun konnte, war, seinen Kopf leicht in Richtung der halb geöffneten Tür zu drehen.

Er konnte niemanden sehen, aber er konnte hören, wie ein Mann und eine Frau darüber diskutierten, was sie mit ihm machen sollten.

Die Frau war seine Stiefschwester Chloe Bennett. Sie sprach mit dem Hausarzt der Familie.

Ihre grausamen Worte drangen an seine Ohren und klangen wie das Flüstern von Dämonen.

Liam empfand keine Traurigkeit. Vor zwei Tagen hatte ihm seine Familie den Superkraftkern weggenommen. Er hatte bereits gewusst, dass sie ihn wegwerfen würden, sobald er nicht mehr nützlich war.

Jetzt fühlte er sich beinahe erleichtert.

Bald würde er endlich frei sein.

Zwei Jahre voller Leid waren mehr als genug gewesen.

Knall!

Die Kellertür flog auf, nachdem jemand heftig dagegengetreten hatte.

Chloe kam in einem schwarz weißen Trainingsanzug herein. Ihr Haar war zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden, und sie hielt eine große Spritze in der Hand, die mit einer dickflüssigen, blassgelben Flüssigkeit gefüllt war.

Liam wusste, was es war.

Es war eine spezielle Nährlösung, die in Krankenhäusern nach der Apokalypse verwendet wurde, um schwer kranke Patienten am Leben zu halten. In den vergangenen zwei Jahren war sie das Einzige gewesen, das ihn noch am Atmen gehalten hatte.

Chloe ging ohne zu zögern auf ihn zu. Sie packte seinen Kiefer, zwang seinen Mund auf und goss ihm die Flüssigkeit in den Rachen.

Als erwachte Übermenschin war sie weitaus stärker als ein gewöhnlicher Mensch.

Liam wehrte sich schwach. Die Ketten gruben sich in seine Haut, als er versuchte, Widerstand zu leisten, doch er hatte kaum noch Kraft übrig. Er verschluckte sich an der Flüssigkeit, kämpfte darum, sie hinunterzuschlucken, und konnte kaum noch atmen.

Klirr!

Chloe zog die Spritze zurück und ließ sie auf den Boden fallen.

Sie blickte mit einem grausamen Lächeln auf ihn hinunter. Ihr hübsches Gesicht war voller Belustigung, während sie beobachtete, wie sich seine blassen Wangen vom Würgen rot färbten.

„Genieß deine letzte Mahlzeit!“

Liam rang nach Luft und hustete schmerzhaft. Er biss die Zähne zusammen und starrte sie mit tränenden Augen an.

„Warum ... warum verschwendest du diese Nährstoffe an mich? Ich sterbe sowieso schon ... Husten!“

Warum konnten sie ihn nicht einfach in Ruhe lassen?

Warum konnten sie ihn nicht in Frieden sterben lassen?

„Hahaha!“

Chloe brach plötzlich in Gelächter aus. Sie sah ihn mit demselben Ekel und Mitleid an, mit dem man vielleicht einen streunenden Hund betrachten würde.

„Du hast doch gesagt, dass wir nicht so leicht sterben würden, erinnerst du dich? Nun, jetzt werde ich dir ganz genau zeigen, was das bedeutet!“

Sie hockte sich neben das Bett, und ihr Lächeln wurde immer breiter.

„Diese Nährlösung enthält ein spezielles Betäubungsmittel. Es wird dich noch weitere zehn Tage am Leben halten, selbst in deinem jetzigen Zustand. Die Experten sagen, dass die Zombiehorde die Basis in etwa einer Woche überrennen wird.“

Liam verstand endlich, was sie vorhatte.

Er wollte sprechen, aber seine Zunge war schwer geworden, und sein Mund bewegte sich kaum noch. Das Medikament begann bereits zu wirken.

Selbst wenn er sich auf die Zunge beißen und seinem Leben ein Ende setzen wollte, fehlte ihm inzwischen die Kraft dazu.

Chloe bemerkte die Angst in seinen Augen und lachte noch lauter.

„Die Brisbane-Basis evakuiert heute Abend ihren zentralen Bezirk. Alle wichtigen Personen werden zuerst zur Sydney-Basis gebracht, und unsere Familie wird zu ihnen gehören. Wir müssen also nicht zurückbleiben und zusehen, wie die Zombies eintreffen.“

Sie beugte sich näher zu ihm und genoss jeden einzelnen Augenblick seiner Hilflosigkeit.

„Aber du bleibst genau hier! Du kannst dabei zusehen, wie diese widerlichen Kreaturen dich in Stücke reißen. Mal sehen, wie lange du überlebst, wenn sie dich holen kommen! Nutzloser Müll!“

Sie spuckte auf das Metallbett.

Chloe drehte sich um und ging zur Tür. Kurz bevor sie den Raum verließ, blieb sie stehen und sah noch einmal zu ihm zurück.

„Ach, und danke für den gereinigten Superkraftkern. Mein Bruder erholt sich jetzt viel schneller. Wir werden ihn gut nutzen.“

Ihr Lächeln wurde kalt.

„Viel Spaß dabei, hier zu verrotten.“

Knall!

Die Tür schlug zu.

Ihre Schritte entfernten sich langsam und ließen Liam allein in der Dunkelheit zurück.

Verzweifelt schloss er die Augen.

Er konnte nicht einmal selbst entscheiden, wie er sterben wollte.

Wie ungerecht war das?

Doch er konnte nichts dagegen tun.

Wut, Erschöpfung und Hoffnungslosigkeit überwältigten ihn. Schon bald glitt er in einen unruhigen Schlaf.

Liam hatte keine Ahnung, wie viel Zeit vergangen war, als plötzlich die Notfallsirenen der Basis zu heulen begannen.

Der Lärm war ohrenbetäubend.

Von irgendwo über ihm drangen Schüsse und Schreie herab. Menschen schrien, rannten und kämpften um ihr Leben.

Einige Augenblicke später wurde die Kellertür aufgerissen.

Der entsetzliche Geruch verwesenden Fleisches erfüllte den Raum.

Eine Gruppe Zombies stürmte herein. Ihre Gesichter waren entstellt und verfault, ihre Münder mit Blut verschmiert. Sie knurrten, während sie auf Liam zustürmten.

Er konnte nichts tun, als sie auf das Bett kletterten und begannen, in seinen Körper zu beißen und Fleisch aus ihm herauszureißen.

Zum Glück dauerte sein Leiden nicht lange.

Einer der Zombies biss ihm in die Kehle.

Seine Sicht begann zu verschwimmen, und sein Körper wurde mit jeder Sekunde kälter. Das Einzige, was er noch hören konnte, war das widerliche Geräusch der Zombies, die sich an ihm gütlich taten.

Brrrt!

Plötzlich ertönten direkt neben ihm Schüsse.

Eine Kugel traf den Zombie, der auf ihm lag, mitten in den Kopf, und die Kreatur fiel zur Seite.

„Liam Bennett!“

„Liam!“

Ein Mann in taktischer Ausrüstung stand in der Nähe, hielt ein AK-Gewehr in der Hand und rief seinen Namen.

Die Stimme kam ihm bekannt vor.

Liam brauchte einen Moment, um ihn zu erkennen.

Jack Sullivan.

Sein Ex Freund.

Der Mann, mit dem er selbst Schluss gemacht hatte, bevor die Apokalypse begann.

Liam versuchte zu sprechen, doch Blut lief ihm aus dem Mund.

„Ghk ... Husten ...“

Jack eilte an seine Seite. Sein Gesicht verzerrte sich vor Panik, als er eine Hand gegen Liams Hals presste und verzweifelt versuchte, die Blutung zu stoppen.

Er sagte immer wieder etwas, seine Stimme voller Angst und Verzweiflung.

Doch Liam konnte ihn nicht mehr verstehen.

Die Geräusche um ihn herum wurden leiser. Seine Sicht verblasste, und er spürte, wie er langsam dahinschwand.

Das Letzte, was er hörte, war Jack, der ihn mit gebrochener Stimme anschrie.

„Du verdammter Idiot! Warum bist du nicht zu mir gekommen?!“

„Warum bist du nicht zu mir gekommen?!“

„Liam!“

„LIAM!“

Als Liam Jacks verzweifelte Schreie hörte, hatte er sich noch nie so sehr gewünscht zu weinen.

Mehr als zwei Jahre lang, seit Beginn der Apokalypse, hatte er sich den Tod gewünscht.

Er hatte so sehr gelitten, dass der Tod ihm wie der einzige Ausweg erschienen war.

Doch jetzt, da der Tod ihn endlich holte, wollte er verzweifelt leben.

Er wollte eine weitere Chance.

Bevor die Apokalypse begonnen hatte, als seine Mutter gestorben war, hatte er Jack suchen wollen.

Warum also war er stattdessen zu seinem nutzlosen Vater gegangen? Zu einem Mann, dem er nie wirklich etwas bedeutet hatte?

Warum hatte er sich nicht mehr bemüht, Jack zu finden?

Es war die Apokalypse. Die Welt war bereits auseinandergebrochen.

Warum hatten sie ihre Differenzen nicht beiseitelegen und noch einmal von vorn anfangen können?

Wenn er damals nur zu Jack gegangen wäre, hätte er vielleicht niemals so sehr leiden müssen.

Vielleicht hätte alles anders sein können.

Vielleicht hätte er glücklich sein können.

Reue erfüllte sein Herz, während sein Bewusstsein langsam schwand.

Das letzte Geräusch verstummte.

Liam versank in endloser Dunkelheit.

...

Ein leises Summen durchbrach die Stille.

Bzzzt ... Bzzzt ...

Früh am Morgen vibrierte ein Telefon auf dem Nachttisch in einem Schlafzimmer, dessen Vorhänge fest zugezogen waren.

Jemand bewegte sich unter der Bettdecke und war offensichtlich nicht bereit aufzustehen.

Nach einigen Sekunden streckte sich eine Hand unter der Decke hervor und tastete blind nach dem Telefon.

„Hallo?“

Eine höfliche Frauenstimme ertönte aus dem Lautsprecher.

„Hallo, hier ist der Kundenservice von QuickCash Australia. Uns ist aufgefallen, dass Sie kürzlich über unsere Plattform einen Privatkredit beantragt haben, aber die abschließende Verifizierung noch nicht abgeschlossen haben. Gibt es ein Problem? Wenn Sie Hilfe benötigen, können wir ...“

„Ich brauche ihn nicht mehr. Danke.“

Bevor die Frau ausreden konnte, beendete Liam den Anruf.

Einen Augenblick später gähnte er, schlug die Bettdecke zurück und setzte sich auf.

Noch halb im Schlaf rieb er sich aus Gewohnheit den Nacken.

Dann erstarrte er plötzlich.

„Hä?“

Seine Augen weiteten sich.

Eine Sekunde später breitete sich Panik auf seinem Gesicht aus, als er sich im Zimmer umsah. Sein Blick fiel schließlich auf den Bildschirm des Telefons.

Melbourne, Victoria, Australien.

13. August 2036, 9:25 Uhr.

Sonnig.

„Was ...?“

Liam hob langsam eine Hand an seinen Mund.

„Heilige Scheiße!“

In diesem Moment strömten unzählige Erinnerungen auf ihn ein.

Die schreckliche Dürre.

Der Tod seiner Mutter.

Der giftige Regen.

Das Virus.

Die Zombies.

Die Apokalypse!

Liam kniff sich schnell mehrmals in den Arm.

„Autsch!“

Der Schmerz war echt.

Er träumte nicht.

Obwohl die Klimaanlage mit voller Leistung lief, bildeten sich Schweißtropfen auf seiner Stirn. Seine Wangen röteten sich, während ihn Schock, Angst und Ungläubigkeit überwältigten.

Er machte sich nicht einmal die Mühe, seine Hausschuhe anzuziehen.

Er sprang aus dem Bett, eilte zum Fenster und zog die Vorhänge auf. Dann riss er das Fenster weit auf.

Heiße, frische Luft strömte ins Zimmer und trug den schwachen Duft von Blumen mit sich.

Draußen schien die Sonne hell an einem klaren, blauen Himmel.

Keine dichten Wolken, die das Sonnenlicht verdeckten.

Kein giftiger Smog.

Keine zerstörten Straßen, die mit Leichen übersät waren.

Kein trockenes, geschwärztes Land, das durch das Virus verseucht war.

Keine verwesenden Zombies, die durch die Straßen schlurften.

Alles sah normal aus.

Die Welt lebte noch.

Nachdem Liam lange nach draußen gestarrt hatte, akzeptierte er schließlich die Wahrheit.

Er war in der Zeit zurückgereist!

Dem Datum zufolge war er nur zwei Wochen vor dem giftigen Regen, der den Beginn der Apokalypse markieren würde, in diese Welt zurückgekehrt.

Es waren auch zehn Tage seit der Beerdigung seiner Mutter vergangen.

Seine Mutter hatte zwei Jahre lang gegen Magenkrebs gekämpft, bevor sie schließlich gestorben war.

Während dieser zwei Jahre hatte Liam fast alles, was er besaß, für ihre Behandlung ausgegeben. Ihr einst angenehmes Leben in der Mittelschicht war unter einem Berg von Schulden langsam zusammengebrochen.

Freunde und Verwandte, die ihnen einst nahestanden, hatten sich nach und nach von ihnen distanziert. Einige mieden seine Anrufe, während andere nichts mehr mit ihm zu tun haben wollten.

Seine Mutter hatte gewusst, wie schwierig ihre Lage geworden war.

Solange sie noch lebte, hatte sie ihm wiederholt verboten, ihr Familienhaus zu verkaufen.

Sie wollte, dass er nach ihrem Tod einen Ort zum Leben hatte.

Sie wollte nicht, dass er sowohl seine Mutter als auch das Dach über seinem Kopf verlor.

Doch Liam hatte sich nur eines gewünscht.

Er wollte, dass seine Mutter weiterlebte.

Selbst als die Ärzte ihm sagten, dass es kaum Hoffnung auf Genesung gab, hatte er sich geweigert aufzugeben. Er suchte weiterhin nach Geld und hoffte, dass jeder zusätzliche Dollar ihr vielleicht einen weiteren Tag schenken könnte.

Er hatte sich von jedem Geld geliehen, der bereit gewesen war, ihm zu helfen, und versprochen, das Haus zu verkaufen und allen das Geld zurückzuzahlen, nachdem seine Mutter gestorben war.

Auf diese Weise hatte er ihre Behandlung bezahlen können.

Leider war seine Mutter trotzdem gestorben.

Kurz nach ihrer Beerdigung kamen seine Verwandten zum Haus und verlangten, dass er es wie versprochen verkaufte. Sie befürchteten, dass er seine Meinung ändern und sich weigern könnte, ihnen das Geld zurückzuzahlen.

Liam machte ihnen keine Vorwürfe.

Er hatte sich ihr Geld geliehen und versprochen, es zurückzuzahlen. Es war nur richtig, dass er sein Wort hielt.

Geld wuchs nicht auf Bäumen, und niemand war verpflichtet, ihm etwas zu leihen. Diejenigen, die ihm geholfen hatten, hatten es aus Freundlichkeit getan.

Er schuldete ihnen Dankbarkeit.

Obwohl er also wusste, dass er das Haus viel zu billig verkaufte, nahm er das Angebot an, weil er das Geld dringend brauchte.

Glücklicherweise brachte der Verkauf genug ein, um alle seine Schulden zurückzuzahlen.

Nachdem er alles beglichen hatte, blieben ihm weniger als 10.000 australische Dollar auf seinem Bankkonto.

Da er nirgendwo anders unterkommen konnte, mietete er vorübergehend ein Zimmer.

Völlig erschöpft von allem, was er durchgemacht hatte, wurde er bald krank. Er kaufte Medikamente in einer Apotheke und nahm sie auf eigene Faust ein. Die nächsten zwei Tage verbrachte er damit, immer wieder das Bewusstsein zu verlieren und kurzzeitig wieder zu sich zu kommen.

Und nun war er irgendwie in die Vergangenheit zurückgekehrt.

Zwei Wochen vor der Apokalypse.

Dieses Mal schwor Liam Bennett, niemals zuzulassen, dass sich die Geschichte wiederholte.

Lanjutkan membaca buku ini secara gratis
Pindai kode untuk mengunduh Aplikasi

Bab terbaru

  • Apokalypse: Mein Ex ist der Schlüssel zu meinem Überleben.    16

    Danach unterhielten sich die drei ungezwungen. Liam beantwortete Hannahs übrige Fragen, während sie darauf warteten, dass Jack die Verschmelzung mit seinen neu erwachten Kräften abschloss.Im Badezimmer lief weiterhin Wasser, begleitet vom gelegentlichen Knistern elektrischer Entladungen. Unter der Tür waren noch immer flackernde Feuerscheine zu erkennen.Da Jack jedoch bei Bewusstsein blieb und weiterhin mit ihnen kommunizieren konnte, machten sich weder Liam noch Hannah allzu große Sorgen. Nachdem sie sich etwas zu essen geholt hatten, setzten sie ihre Arbeit fort und sortierten die Vorräte.Während sie arbeiteten, schlug Hannah vor, am nächsten Tag erneut einkaufen zu gehen. Sie drängte die beiden, sich zu beeilen und so viele Vorräte wie möglich zu besorgen, solange sie noch die Gelegenheit dazu hatten.Weitere zwei Stunden vergingen, und Mitternacht rückte näher. Jacks Zustand hatte sich endlich stabilisiert, weshalb er Hannah aufforderte, zunächst nach Hause zu gehen, am nächste

  • Apokalypse: Mein Ex ist der Schlüssel zu meinem Überleben.    15

    „Hannah!“„Miss Hannah!“Der plötzliche Vorfall erschreckte sowohl Jack als auch Liam. Hastig eilten sie zu ihr, um ihr aufzuhelfen.Hannah funkelte Jack wütend an.„Jack Sullivan, hast du den Verstand verloren? Du hast mich gerade unter Strom gesetzt!“„Was? Ich … das habe ich nicht!“Jack sah völlig verblüfft aus. Sie hatten doch nur wie Freunde herumgealbert. Es war nicht das erste Mal, dass sie sich auf diese Weise gegenseitig aufgezogen hatten, und er war noch nie so grob gewesen, dass er ihr wehtat. Ganz gleich, wie hart Hannah sich auch gab, sie war schließlich immer noch eine Frau.„…“Hannah rappelte sich mühsam auf und klopfte sich den Staub von der Kleidung, während sie leise vor sich hin murmelte.„Das hat sich angefühlt, als hätte mich ein verdammter Elektroschocker getroffen …“Sie warf einen Blick auf Jacks Hand. Darin befand sich nichts. Aber …„Moment mal … Jack hat doch gar nichts in der Hand.“Liam griff instinktiv nach Jacks Hand, um nachzusehen. In dem Moment, als

  • Apokalypse: Mein Ex ist der Schlüssel zu meinem Überleben.    14

    „Das … ist eine duale Blitz- und Feuermutation!“Hannah Walsh war schockiert, doch sie war nicht die Einzige. Selbst Liam Bennett hatte nicht erwartet, dass Jack Sullivan gleich zwei Fähigkeiten auf einmal erwecken würde.Eilig winkte er Jack zu, der noch immer von Hitze und Elektrizität umgeben war.„Bruder Jack, schnell ins Badezimmer! Deine Kräfte schaden dir vielleicht nicht, aber sie könnten andere verletzen oder alles in deiner Umgebung beschädigen. Da du auch Feuer kontrollierst, kannst du nicht zurück ins Schlafzimmer. Geh sofort ins Badezimmer!“Jack war von der intensiven Hitze bereits schwindelig. Kaum hatte Liam ausgesprochen, eilte er ins Badezimmer.Liam folgte ihm, drehte die Dusche auf und trat sofort wieder hinaus, bevor er die Tür hinter sich schloss.Draußen stehend, rief er durch die Tür.„Bleib ruhig! Wasser kann Feuer löschen und Strom leiten, also sei vorsichtig im Umgang mit deinen Kräften. Bruder Jack, bewahre einen klaren Kopf und bleib vernünftig. Wenn du di

  • Apokalypse: Mein Ex ist der Schlüssel zu meinem Überleben.    13

    Hannah Walsh begann langsam zu vermuten, dass mit Jack Sullivan irgendetwas nicht stimmte.Selbst bei Trainingsübungen gehörte es normalerweise nicht zu ihren Aufgaben als Logistikassistentin des Teams, Vorräte für die sicheren Unterkünfte vorzubereiten.Ihr Instinkt sagte ihr, dass das Ganze etwas mit diesem lästigen kleinen Hamster namens Liam Bennett zu tun hatte.Leider war Jacks Erklärung praktisch unangreifbar. Er behauptete, die Übung würde ihr helfen, ihre beruflichen Fähigkeiten zu verbessern, sodass sie keinen vernünftigen Grund hatte, sich zu weigern.Als Liam schließlich mit dem Essen zum Mitnehmen eintraf, waren Jack und Hannah bereits eifrig bei der Arbeit. Beide waren schweißgebadet.Abgesehen von den verstärkten Türen und Fenstern hatte sich im Inneren der Wohnung kaum etwas verändert, seit Liam und Jack dort zusammengelebt hatten.Der einzige auffällige Unterschied war der anhaltende Geruch nach Zigarettenrauch, den Yang Kai hinterlassen hatte – der Mann, der sich ein

  • Apokalypse: Mein Ex ist der Schlüssel zu meinem Überleben.    12

    Liam sagte nichts und hörte Jack einfach nur zu. Sein Herz raste vor Freude, die er kaum in Worte fassen konnte. Sein Hals schnürte sich zu, und die Wärme, die sich in seiner Brust ausbreitete, ließ seine Augen brennen.„Es gibt niemanden zwischen uns. Deshalb stimme ich der Trennung immer noch nicht zu.“Jack zog ihn fest in seine Arme und wiederholte seine Worte.„Es tut mir leid, dass ich nicht für dich da war, als du mich am dringendsten gebraucht hast.“Zwischen ihnen hatte es nie ein ernsthaftes Missverständnis gegeben, und sie empfanden immer noch etwas füreinander. Jetzt, da Jack wieder in Liams Leben getreten war, gab es keinen Grund mehr, Spielchen zu treiben oder jemanden absichtlich zu verletzen, der ohnehin schon am Boden war.Dieses ganze Hin und Her zwischen Liebe und Hass war sinnlos. Wie konnte man jemanden wirklich wertschätzen, wenn man bereit war, ihm wehzutun?Schließlich gab Liam nach und erwiderte die Umarmung.„Bruder Jack … ich habe mich falsch verhalten …“Vi

  • Apokalypse: Mein Ex ist der Schlüssel zu meinem Überleben.    11

    Am Abend des 24. August kehrte Jack Sullivan nach Melbourne zurück. Als er seine Arbeit im Büro erledigt hatte, war es bereits fast Mitternacht.Liam Bennett war mit dem Auto gekommen, um ihn abzuholen. Statt nach oben zu gehen, wartete er im Besucherbereich im Erdgeschoss. Er bestellte spätabendliche Snacks und lud sogar den diensthabenden Sicherheitsmitarbeiter dazu ein, mit ihm zu essen.Die Apokalypse stand kurz bevor. Liam wollte noch so viel gutes Essen wie möglich genießen, solange er konnte. Verpackte Meeresfrüchte wie Langusten waren perfekt, um gelegentlich seinen Heißhunger zu stillen. Deshalb hatte er extra welche gekauft, um sie für später aufzubewahren.Hannah Walsh, die Überstunden gemacht hatte, stieg zusammen mit Jack aus dem Aufzug. Als sie Liam inmitten all der Lebensmittel in der Lobby sitzen sah, konnte sie sich einen Scherz nicht verkneifen.„Dein kleiner Hamster hat die Lobby in sein persönliches Restaurant verwandelt. Er kauft ständig Essen und isst. Der ist wi

Bab Lainnya
Jelajahi dan baca novel bagus secara gratis
Akses gratis ke berbagai novel bagus di aplikasi GoodNovel. Unduh buku yang kamu suka dan baca di mana saja & kapan saja.
Baca buku gratis di Aplikasi
Pindai kode untuk membaca di Aplikasi
DMCA.com Protection Status