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Kapitel 19

Penulis: Joy Divah
last update Tanggal publikasi: 2026-08-22 20:51:05

Kelvin
Mein Gott. Das war verdammt heftig… aber so gut.

Mein ganzer Körper zitterte noch von der Kraft von Zareks Stößen. Die Art, wie er mich ausfüllte, das Wasser, das über unsere Haut lief, während er mein Bein über das Badezimmerwaschbecken hakte, die brutale Dehnung jener drei Finger, die ohne Gnade in mich eindrangen – ich wusste, dass ich die Erinnerung daran noch lange mit mir tragen würde.

Ich glitt die nasse Fliesenwand hinunter, keuchte heftig, das Handtuch, das Zarek um mich gewicke
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  • Auch Alphas knien nieder – Niemandes Omega   Kapitel 56: Das Leben in mir

    KelvinMeine Augenlider flatterten auf und ließen warmes, weiches Sonnenlicht durch die dünnen Seidenvorhänge herein, das sanfte goldene Muster an die Decke malte.Die grellen, harten Neonröhren, der eiskalte feuchte Stein und die erstickende Dunkelheit des unterirdischen Kerkers des Rates waren verschwunden. Unter mir lag eine weiche, federleichte Matratze, eingehüllt in knisternde Leinenlaken, die schwach nach reichem Zedernholz rochen – Zareks Bett.Ich blinzelte gegen das Morgenlicht, mein Gehirn war neblig und schwer, und ich versuchte langsam zu begreifen, wo ich war und wie ich diesem lebendigen Albtraum entkommen war.Am Rand des großen Eichenschreibtisches auf der anderen Seite des prächtigen Schlafzimmers stand ein älterer Mann in weißem Arztkittel. Er packte methodisch kleine Glasfläschchen, silberne Nadeln und alte ledergebundene Schriftrollen zurück in seine Ärztetasche. Direkt neben ihm, ein Tablett mit sauberen Verbänden und warmem Wasser in den Händen, stand Amy. Ihre

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    JasperVier schreckliche Tage lang versuchten wir, nach ihren Regeln zu spielen.Vier Tage, in denen wir in stillen Wartezimmern saßen, uns mit falschen Politikern herumschlugen und offizielle rechtliche Petitionen einreichten, die direkt im Müll landeten. Zarek und ich versuchten alles, um friedlich zu bleiben. Wir gingen zu jedem Treffen, boten Kompromisse an und versuchten, den Einfluss unserer Familie zu nutzen, um Kelvin freizubekommen.Es war alles eine riesige Zeitverschwendung.Der Hohe Rat blockierte uns bei jeder einzelnen Gelegenheit. Sie verweigerten alle unsere Besuchsanträge und versteckten sich hinter dummen Ausreden, dass Kelvin in „Hochsicherheitsquarantäne“ eingesperrt sei. Sie gaben uns keine klare Antwort. Sie ließen unsere Ärzte nicht zu ihm. Wir hatten keine Ahnung, ob Kelvin verhungerte, geschlagen, gefoltert wurde oder ob er überhaupt noch lebend in diesem dreckigen unterirdischen Loch war.Jede einzelne Stunde, die wir warteten, fühlte sich an wie heißes Gift,

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    KelvinVier lange Tage lang hörte die Zeit auf, irgendeine Bedeutung zu haben, in dem tiefsten Kerker des Rates.Es gab keine Fenster. Keine frische Luft. Keine Möglichkeit zu sagen, ob es Tag oder Nacht war. Nur die Kälte, die niemals wich, und die schwere, erstickende Dunkelheit. Die Luft stank nach Schimmel, altem Blut und Abwasser. Mein Magen brannte mit einem scharfen, leeren Schmerz, aber ich weigerte mich, zuzulassen, dass der Schmerz mich brach.Jeden Nachmittag glitt die eiserne Luke an der Zellentür auf. Ein Wächter warf ein Tablett in die Ecke und wartete.Es war kein echtes Essen. Es war grauer, lauwarmer Brei, gemischt mit splitternden Knochen, Fett und Sand – Fraß, der für streunende Hunde bestimmt war. Die Wächter lachten immer, wenn sie die Tabletts über den Boden schoben, in der Hoffnung, dass ich hinüberkriechen und wie ein Tier fressen würde.Ich habe sie nie angerührt.Die Metallteller stapelten sich in der Ecke, unberührt und beginnend, in der feuchten Luft zu rott

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    ZarekDrei qualvolle Tage lang versuchten wir, nach ihren Regeln zu spielen.Drei Tage voller Hinterzimmer-Treffen, verzweifelter Rechtsmittel und formeller Petitionen an jeden einzelnen Ältesten des Mondrates. Jasper und ich versuchten zu verhandeln. Wir versuchten, mit ihnen zu reden, und nutzten jeden politischen Hebel, den wir hatten, um auf offiziellem Wege zu beweisen, dass Kelvins Verhaftung unter dem Erlass des Hohen Inquisitors völlig rechtswidrig war.Alles war Zeitverschwendung.Der Rat mauert uns bei jedem Schritt ab. Sie sperrten alle Besuchsrechte und ließen weder Jasper noch mich irgendwo in die Nähe der unterirdischen Zellen. Sie behaupteten, Kelvin würde in „Höchstsicherheits-Quarantäne“ gehalten, und blockierten jeden Versuch, nach ihm zu sehen. Wir hatten keine Ahnung, in welchem Zustand er war, ob er verletzt war oder wie lange er noch in der Dunkelheit ohne uns überleben konnte.Jede Stunde, die wir warteten, fühlte sich an wie Gift, das durch meine Adern brannte.

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    KelvinDie Fahrt im dunklen gepanzerten Van fühlte sich endlos an. Die schweren Stahlwände blockierten jedes Geräusch und ließen mich allein mit dem beißenden Schmerz der stacheligen Eisenketten, die fest um meine Handgelenke und meinen Hals geschlossen waren.Jedes Mal, wenn der Van über eine holprige Stelle der Straße rüttelte, grub sich das scharfe Metall tiefer in meine Haut, aber ich machte keinen Laut. Ich hielt meinen Atem ruhig und sparte jede Unze meiner Kraft.Nach dem, was sich wie Stunden anfühlte, kam der Van schließlich mit einem lauten Quietschen der Bremsen zum Stehen.Die Hintertüren schwangen auf und fluteten den dunklen Raum mit hartem, grellendem Neonlicht. Bevor ich überhaupt richtig aufstehen konnte, griffen raue Hände nach dem Rücken meiner Jacke. Starke Wachen rissen mich aus dem Van und schleiften meine Füße halb über kalten, nassen Beton.„Beweg dich, Freak!“ knurrte einer der Wachen und stieß mich hart.Sie führten mich eine lange, gewundene Steintreppe tief

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    KelvinMorgenlicht strömte durch die Schlafzimmerfenster und warf lange gelbe Streifen über den Boden.Ich wachte warm und sicher zwischen den beiden Alphas auf. Zarek hielt mich fest von hinten, sein Arm fest um meine Taille gelegt. Jasper lag auf meiner anderen Seite, goldene Augen bereits offen, beobachtete mich mit einem stillen, weichen Blick, der sich immer noch neu anfühlte.Unter meiner Haut stach die doppelte Markierung nicht mehr. Sie pulsierte mit einer warmen, stetigen Kraft, die uns alle drei miteinander verband. Für ein paar stille Minuten fühlte sich alles friedlich an.Dann hämmerte jemand hart an die Schlafzimmertür.„Zarek! Kelvin! Wacht auf!“ Amys Stimme kam scharf und hektisch aus dem Flur. „Macht sofort die Nachrichten an!“Zarek setzte sich sofort auf, die Muskeln spannten sich an. Jasper warf die schwere Decke beiseite und setzte sich neben ihn, das Gesicht bereits dunkel vor Misstrauen.Ich zog so schnell ich konnte meine Hose an und öffnete die Tür. Amy stand

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