Auch Alphas knien nieder – Niemandes Omega

Auch Alphas knien nieder – Niemandes Omega

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-09-26
Oleh:  Joy DivahBaru saja diperbarui
Bahasa: Deutsch
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️ INHALTSWARNUNG Dieser Roman enthält reife Themen und richtet sich an erwachsene Leser (ab 18 Jahren). Er enthält männliche homoerotische Romanze, Dynamiken der Omega-Welt, emotionale Manipulation, Zwangssituationen, besitzergreifende Beziehungen, Gewalt, explizite sexuelle Inhalte und moralisch komplexe Charaktere. Lesermessen wird dringend empfohlen. ***** Kelvin Dickson hatte eine Regel: unsichtbar bleiben. Ein rangniedriger männlicher Omega, der als Diener im mächtigen Haus Kenti arbeitete, kannte seinen Platz – und der lag nirgendwo in der Nähe von Alpha Zarek Kenti, dem rücksichtslosen Milliardär, der sowohl die Stadt als auch sein Rudel beherrschte. Doch eine zufällige Berührung ändert alles. Die Mondgöttin markiert Kelvin als Zareks schicksalhaften Seelenpartner … den einen Partner, den der Alpha nie wollte. Bevor Kelvin dem unmöglichen Band entkommen kann, macht er einen noch größeren Fehler – er verbringt eine Nacht mit einem Fremden im Dunkeln, nur um zu entdecken, dass der Mann Jasper Kenti ist … Zareks Zwillingsbruder. Nun tragen beide Alpha-Brüder dieselbe Mate-Marke. Einer will ihn besitzen. Der andere lässt ihn nicht los. Während alte Gesetze gebrochen werden und mächtige Feinde näher rücken, entdeckt Kelvin, dass er nie dazu bestimmt war, einem der beiden Alphas zu gehören … Er wurde geboren, um sie knien zu lassen. In einer Welt, in der ein Omega nie zwei Seelenpartner haben sollte, wird Verlangen zur Sünde, Besessenheit zum Krieg und das größte Geheimnis des Mondes könnte sie alle vernichten.

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Bab 1

Kapitel 1

Kelvins Perspektive

„Heilige Scheiße. Heilige Scheiße. Ich bin gerade von einem Mann markiert worden. Von meinem Alpha-Chef.“

Die Marke erschien am Abend.

Einen Augenblick lang eilte ich die Treppe des Ostflügels des Kenti-Anwesens hinauf, die Arme voller frischer Bettwäsche, den Kopf gesenkt, unsichtbar, so wie ich es mir antrainiert hatte. Im nächsten Augenblick rutschte ich auf dem polierten Marmorboden aus, kippte seitwärts – und eine Hand schoss hervor und packte mein Handgelenk.

Groß und fest.

Der Schmerz schoss wie Feuer meinen Arm hinauf, und ich gab einen Laut von mir, bevor ich mich stoppen konnte. Der Griff löste sich sofort, und ich taumelte gegen die Wand zurück, hielt mein Handgelenk an die Brust und starrte auf die Marke, die sich bereits auf meiner Haut bildete.

Eine silberne Marke, dünn, spiralförmig, schwach leuchtend im dämmrigen Flur, als wäre etwas Unmögliches gerade wirklich geworden.

Es war eine schicksalhafte Mate-Marke.

Mir fiel der Magen durch, als ich aufblickte.

Alpha Zarek starrte auf seine eigene Hand.

Von allen Menschen in diesem riesigen Anwesen hatte der Mond einen Mann als meinen Seelenpartner auserwählt. Und nicht irgendeinen Mann – Alpha Zarek Kenti.

Einen neunundzwanzigjährigen Geschäftsführer von Kenti Holdings und unbestrittenes Oberhaupt der mächtigsten Wolfsblutlinie der Stadt. Der Typ Mann, der Gespräche zum Verstummen brachte, allein indem er den Raum betrat – groß, dunkel, rücksichtslos zusammengefügt, immer in einem schwarzen Hemd mit hochgekrempelten Ärmeln, scharfe Kieferlinie, Schultern breit genug, um das Flurlicht zu blockieren, und unmöglich heiß und gutaussehend.

Gut, seien wir ehrlich: Ich habe ihn schon immer attraktiv und beeindruckend gefunden. Aber das war alles. Nichts weiter.

Nur dass jetzt seine Marke bequem auf meinem Handgelenk saß, als hätte sie nicht gerade mein ganzes Leben ruiniert.

Seine Augen hoben sich von seiner Handfläche und fanden meine – dunkel, scharf, bereits zusammengekniffen – und was für einen halben Moment in seinem Ausdruck aufgebrochen war, schloss sich wieder.

„Das ist ein Fehler“, sagte er.

Nicht „Geht es dir gut“, nicht „Wie heißt du“. Nur – ein Fehler. Flach und unmittelbar, als korrigiere er einen Tippfehler.

„Ich weiß“, sagte ich. Mein Herz raste so schnell, dass ich dachte, es würde explodieren.

Er blinzelte. „Du wirst niemandem etwas davon sagen; ist das klar?“

„Natürlich, Alpha. Ich kann das mit meinem Leben schwören.“

Noch eine Sekunde lang lagen diese dunklen Augen auf meinem Gesicht. Ich senkte den Kopf und wich seinem Blick aus. Dann drehte er sich um und ging den Flur zurück in Richtung des Geräuschs der Abendgesellschaft, aus der er gekommen war – zweihundert Gäste, Kristallgläser, die Art von Veranstaltung, bei der meine Aufgabe war, unsichtbar zu bleiben.

Ich stand allein im Flur, schaute mich um, ob jemand in der Nähe war, atmete und setzte meinen Weg fort.

---

Als ich schließlich in dem kleinen Bedienstetenzimmer ankam, das ich mit zwei anderen Omegas teilte, hatte ich mich beinahe überzeugt, dass alles in Ordnung war.

Ich setzte mich an den Rand meines Bettes, schob den Ärmel hoch und betrachtete die Marke im Dunkeln noch einmal.

Drei Monate lang hatte ich in diesem Haus den Kopf gesenkt gehalten. Drei Monate früher Morgen und später Nächte und mich unsichtbar gemacht. Ich bin Kelvin Dickson – Omega, vierundzwanzigjähriger transferierter Bediensteter, hier, weil der Alpha meines Rudels eine territoriale Schuld nicht bezahlt hatte und der Rest von uns wie Möbel umverteilt worden war. Kein Einfluss. Kein Rang. Kein Grund für irgendjemanden über mir, meinen Namen zu kennen.

Und irgendwie war ich bei dem Mann markiert worden, dem dieses Gebäude gehörte.

Das Band pulsierte warm und gleichmäßig unter meiner Haut, völlig unbeeindruckt.

„Tu das nicht“, sagte ich ihm still.

Es pulsierte trotzdem.

Alpha Zarek wollte eine Luna aus edlem Blut. Jemand, der Allianzen stärkte. Jemand, der auf dem Papier Sinn ergab. Und eine Frau dazu. Doch die Mondgöttin hatte ihm einen männlichen Omega gegeben, der in einem schrankgroßen Zimmer schlief und Frühstückstabletts und Wäsche herumtrug.

Ich legte mich zurück, starrte an die Decke und sagte mir, dass ich morgen wieder unsichtbar sein würde. Das änderte nichts; Alpha Zarek würde das Band ignorieren, und das Leben würde in unseren völlig verschiedenen Welten weitergehen.

---

Nach einer langen Weile stand ich vom Bett auf und ging ins Bedienstetenbad im unteren Stockwerk. Ich drehte den Hahn auf kalt, schob beide Ärmel hoch und stützte die Hände auf das Waschbecken, ließ das Wasser über meine Handgelenke laufen. Die Marke am linken hatte aufgehört zu leuchten.

Ich hatte keine Ahnung, warum die Marke an beiden Handgelenken erschienen war. Nach allem, was ich gehört und gesehen hatte, erschien sie immer nur an einer Stelle.

Ich rieb nutzlos daran, als die Badezimmertür aufschwang.

„Da bist du ja – ich habe überall nach dir gesucht –“

Amy.

Sie blieb in der Tür stehen, eine Hand noch am Türgriff, die Augen bereits hell von dem Klatsch, den sie zu verkünden hatte. Amy war Küchenpersonal, eine Beta, meine engste Freundin im Haus und die größte Gefahr für meine Fassung an jedem beliebigen Tag.

Ihre Augen fielen auf mein Handgelenk.

Die Marke.

Ich riss den Ärmel so schnell runter, dass ich mir beinahe einen Muskel zog.

Amys Mund war mitten im Satz stehen geblieben. Sie starrte auf die Stelle, wo mein Handgelenk gerade gewesen war, mit einem Ausdruck, den ich überhaupt nicht mochte.

„Was war das?“, sagte sie.

„Nichts.“

„Kelvin.“

„Ich habe gesagt, es ist nichts, Amy.“

„Das war nicht nichts.“ Sie trat vollständig ins Bad und ließ die Tür hinter sich zuschlagen, ihre Stimme sank zu einem dringenden Flüstern. „Das war eine Marke. An deinem Handgelenk. Ich habe sie gesehen –“

„Du hast nichts gesehen.“

„Es hat geleuchtet –“

„Das Licht hier ist furchtbar.“

„Es war silbern –“

„Ich habe einen Ausschlag.“

Sie starrte mich an. „Du hast einen Ausschlag.“

„Ja.“ Das war eine sehr fadenscheinige Ausrede, aber es war alles, was mir in der Situation einfiel.

Ich drehte den Hahn zu, griff nach einem Papierhandtuch und trocknete mir die Hände, als wäre das das Einzige, was zählte. „Was wolltest du mir sagen?“

Amys Augen waren immer noch zusammengekniffen. Sie schaute auf meinen Ärmel, dann zurück auf mein Gesicht und rechnete im Kopf, und ich brauchte dringend, dass sie falsch lag.

„Es sah aus wie eine Mate-Marke“, sagte sie leise.

„Amy.“

„Ich sage nur, was es –“

„Es war ein Ausschlag. Möglicherweise von den neuen Reinigungsmitteln. Ich werde es jemandem melden.“ Ich hielt ihren Blick ruhig. „An meinem Handgelenk ist nichts.“

Eine lange Pause. Amy kaute auf der Innenseite ihrer Wange, so wie sie es tat, wenn sie entschied, ob sie etwas weiterdrücken sollte.

„In Ordnung“, sagte sie schließlich und hob beide Hände. „In Ordnung. Ausschlag. Notiert.“

Sie zeigte mit einem Finger auf mich. „Aber darüber reden wir später.“

„Das tun wir ganz sicher nicht –“

Die Badezimmertür öffnete sich erneut. Eine der Hausdamen, eine streng blickende Frau namens Petra, kam herein mit dem Ausdruck, den sie für dringende Dinge reservierte.

„Kelvin Dickson.“ Ihre Augen fanden sofort meine. „Alpha Kenti verlangt nach dir.“

Die Luft verließ den Raum.

Amy erstarrte neben mir.

„Jetzt?“, fragte ich. Meine Stimme kam ruhiger heraus, als sie es verdient hatte.

„Jetzt“, sagte Petra. „Sein privates Büro. Lass ihn nicht warten.“

Sie ging. Die Tür schwang zu.

Amy drehte sich langsam zu mir um. Der Ausdruck in ihrem Gesicht war nicht mehr neckisch.

Es war etwas viel Vorsichtigeres.

„Ausschlag“, sagte sie leise.

Ich zog den Ärmel noch weiter über mein Handgelenk und ging zur Tür.

„Schlaf ein bisschen, Amy.“

„Kelvin — “

Aber ich war bereits im Flur, bereits in Bewegung, und sagte meinem Herzschlag, er solle sich benehmen, während ich zum Aufzug ging, der mich dorthin bringen würde, wohin Zarek Kenti entschieden hatte, dass diese Nacht gehen sollte.

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estyedim
estyedim
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Mira divah
Mira divah
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