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Kapitel 52: Die Kerker des Rates

Author: Joy Divah
last update publish date: 2026-10-15 01:16:26
Kelvin

Die Fahrt im dunklen gepanzerten Van fühlte sich endlos an. Die schweren Stahlwände blockierten jedes Geräusch und ließen mich allein mit dem beißenden Schmerz der stacheligen Eisenketten, die fest um meine Handgelenke und meinen Hals geschlossen waren.

Jedes Mal, wenn der Van über eine holprige Stelle der Straße rüttelte, grub sich das scharfe Metall tiefer in meine Haut, aber ich machte keinen Laut. Ich hielt meinen Atem ruhig und sparte jede Unze meiner Kraft.

Nach dem, was sich wie St
Joy Divah

Hallo Leser, danke, dass du bis hierher gelesen hast. Mach dich bereit, denn die Geschichte wird ab jetzt interessanter als alles, was du bisher gelesen hast… Bleib dran ☺️

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    KelvinVier lange Tage lang hörte die Zeit auf, irgendeine Bedeutung zu haben, in dem tiefsten Kerker des Rates.Es gab keine Fenster. Keine frische Luft. Keine Möglichkeit zu sagen, ob es Tag oder Nacht war. Nur die Kälte, die niemals wich, und die schwere, erstickende Dunkelheit. Die Luft stank nach Schimmel, altem Blut und Abwasser. Mein Magen brannte mit einem scharfen, leeren Schmerz, aber ich weigerte mich, zuzulassen, dass der Schmerz mich brach.Jeden Nachmittag glitt die eiserne Luke an der Zellentür auf. Ein Wächter warf ein Tablett in die Ecke und wartete.Es war kein echtes Essen. Es war grauer, lauwarmer Brei, gemischt mit splitternden Knochen, Fett und Sand – Fraß, der für streunende Hunde bestimmt war. Die Wächter lachten immer, wenn sie die Tabletts über den Boden schoben, in der Hoffnung, dass ich hinüberkriechen und wie ein Tier fressen würde.Ich habe sie nie angerührt.Die Metallteller stapelten sich in der Ecke, unberührt und beginnend, in der feuchten Luft zu rott

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    KelvinDie Fahrt im dunklen gepanzerten Van fühlte sich endlos an. Die schweren Stahlwände blockierten jedes Geräusch und ließen mich allein mit dem beißenden Schmerz der stacheligen Eisenketten, die fest um meine Handgelenke und meinen Hals geschlossen waren.Jedes Mal, wenn der Van über eine holprige Stelle der Straße rüttelte, grub sich das scharfe Metall tiefer in meine Haut, aber ich machte keinen Laut. Ich hielt meinen Atem ruhig und sparte jede Unze meiner Kraft.Nach dem, was sich wie Stunden anfühlte, kam der Van schließlich mit einem lauten Quietschen der Bremsen zum Stehen.Die Hintertüren schwangen auf und fluteten den dunklen Raum mit hartem, grellendem Neonlicht. Bevor ich überhaupt richtig aufstehen konnte, griffen raue Hände nach dem Rücken meiner Jacke. Starke Wachen rissen mich aus dem Van und schleiften meine Füße halb über kalten, nassen Beton.„Beweg dich, Freak!“ knurrte einer der Wachen und stieß mich hart.Sie führten mich eine lange, gewundene Steintreppe tief

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    KelvinMorgenlicht strömte durch die Schlafzimmerfenster und warf lange gelbe Streifen über den Boden.Ich wachte warm und sicher zwischen den beiden Alphas auf. Zarek hielt mich fest von hinten, sein Arm fest um meine Taille gelegt. Jasper lag auf meiner anderen Seite, goldene Augen bereits offen, beobachtete mich mit einem stillen, weichen Blick, der sich immer noch neu anfühlte.Unter meiner Haut stach die doppelte Markierung nicht mehr. Sie pulsierte mit einer warmen, stetigen Kraft, die uns alle drei miteinander verband. Für ein paar stille Minuten fühlte sich alles friedlich an.Dann hämmerte jemand hart an die Schlafzimmertür.„Zarek! Kelvin! Wacht auf!“ Amys Stimme kam scharf und hektisch aus dem Flur. „Macht sofort die Nachrichten an!“Zarek setzte sich sofort auf, die Muskeln spannten sich an. Jasper warf die schwere Decke beiseite und setzte sich neben ihn, das Gesicht bereits dunkel vor Misstrauen.Ich zog so schnell ich konnte meine Hose an und öffnete die Tür. Amy stand

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