LOGINDer Seher, wiederholte ich nach ihm.
Ich bemerkte Rudelmitglieder, die mir seltsame Blicke zuwarfen, aber sie wandten ihre Augen schnell ab, als ich es bemerkte. Ich verstehe es, keine harten Gefühle meinerseits. Wir alle wälzen gerade wahrscheinlich dieselben Rätsel in unseren Köpfen. Oh Mondgöttin, jemand ließ einen hohen Laut heraus, und ich hob den Kopf und sah Katrina mit weit aufgerissenen Augen, die direkt auf mich zuraste, die Arme ausgebreitet, als wolle sie mich fest„Er hat mich nicht getötet“, sagte der Vater und blickte auf seine Töchter. Er hustete erneut, ein nasses, rasselndes Geräusch, aber er schaffte ein schwaches Lächeln. „Er hat mich verschwinden lassen. Er wollte, dass ich zusehe. Er wollte, dass ich das Ende von allem sehe und weiß, dass ich es nicht aufhalten konnte.“Silvia brach zuerst zusammen. Sie rannte zu ihm, ihr Schrei „Dad!“ hallte durch die Lichtung. Sie prallte gegen ihn, ihr Kopf vergrub sich in seiner Brust, und für einen Moment zuckte der Alpha zusammen, aber er legte seine Arme um sie und hielt sie fest.Ashley spürte endlich, wie ihre Knie nachgaben. Sie sank ins Gras, die Realität traf sie wie ein physischer Schlag. Er war nicht tot. Die Trauer, die sie auseinandergerissen hatte, basierte auf einer Lüge – ein grausamer, berechneter Trick, der den Geist des Rudels zerstören sollte, indem er ihren Anführer brach.Ihr Vater blickte über Silvias Schulter, sein Blick fand Ashley. Er sah sie nicht m
Ashley stand über ihm, ihre Brust hob und senkte sich, ihre Hände bedeckt mit seinem Blut. Sie spürte eine seltsame Leere, die den Raum zu füllen begann, wo ihre Wut gewesen war. Es war nicht die Erleichterung, die sie erwartet hatte; es war eine schwere, kalte Erkenntnis, dass selbst ihn zu töten ihren Vater nicht zurückbringen würde. Aber es würde ihn davon abhalten, jemals wieder jemand anderem wehzutun.Sie sah zu ihrem Großvater. Vhagar gab ein kleines, langsames Nicken.Ashley griff hinunter und hob eine weggeworfene Klinge aus dem Dreck nahe ihren Füßen auf. Sie war schwer und kalt in ihrer Hand. Sie sah Viktor ein letztes Mal an. Er sah sie nicht einmal mehr an; seine Augen waren auf den Himmel fixiert, glasig und unfokussiert.„Für meinen Vater,“ flüsterte sie.Mit einer einzigen, entschiedenen Bewegung trieb sie die Klinge heim.Die Stille, die folgte, war absolut. Es war eine Stille, die sich über die Lichtung erstreckte, über die gebrochenen
Ashley wartete nicht, bis er sein Gleichgewicht fand. Sobald Vhagars Worte sich über die Lichtung legten, bewegte sie sich. Ohne die Magie, die ihn schützte, war Viktor langsam, seine Reaktionen abgestumpft durch Jahre des Vertrauens auf Schatten, um seine schmutzige Arbeit zu erledigen. Sie landete einen soliden Schlag an seinem Kiefer, der seinen Kopf zur Seite peitschen ließ. Der Laut von Knochen, die auf Haut trafen, war laut in der plötzlichen Stille des Schlachtfelds.Viktor stolperte und spuckte Blut in den Dreck. Er sah zu ihr auf, sein Gesicht eine Maske des Unglaubens. Er hatte so lange als Gott in seinem eigenen Geist gelebt, dass die Realität, von einem Mädchen geschlagen zu werden, das er als bloßes Gefäß betrachtete, schmerzhafter war als der Schlag selbst.„Du denkst, du hast gewonnen?“ keuchte er und wischte seinen Mund mit dem Handrücken ab. „Selbst ohne meine Magie bin ich mehr, als du jemals sein wirst.“Ashley antwortete nicht mit Worten. Si
Vhagar sah seine Enkelin eindringlich an und dann brach ein stolzes Lächeln über sein Gesicht. Es war kein Lächeln einfacher Freude, sondern eines der Wiedererkennung. Er sah das Feuer in ihren Augen, denselben sturen Zug, der sicher durch ihre gesamte Blutlinie lief. Er sah ein Mädchen, das an ihre absolute Grenze gedrängt worden war und, anstatt zu brechen, beschlossen hatte, der Hammer zu werden. Er sah kein Opfer; er sah eine Nachfolgerin.„Dein Wunsch ist gewährt, mein Kind,“ sagte er und ließ Viktor zu Boden fallen.Viktor traf den Dreck mit einem schweren, ungracevollen Dumpfgeräusch, keuchte nach Luft und klammerte sich an seine blaue Kehle. Die plötzliche Freigabe schien ihn so sehr zu schocken wie die anfängliche Gefangennahme. Er krabbelte im Dreck und versuchte, irgendeinen Anschein von Würde zurückzugewinnen, während der mächtige Mann wie ein Berg über ihm stand.Genau dann schrie jemand unter den Kriegern: „Nein! Ashley nicht du, lass mich ihn sta
Bevor Thalindra ihre Augen vor Schmerz schloss, spürte sie, wie die Luft sich verschob, und ein schmerzhaftes doch hoffnungsvolles Lächeln brach über ihr Gesicht, als sie flüsterte „Hail khaleesi“ und genau dann wehte ein Schwall Wind über den gesamten Ort und Menschen kamen heraus wie aus einem unsichtbaren Portal, ein grauhaariger aber jung aussehender Mann und ein jüngerer Mann und eine Frau, die Frau trat vor und kniete neben Thalindra, hielt ihren Kopf hoch, „oh mein Kind“ flüsterte sie mit tränengefüllten Augen.Thalindras Kopf ruhte im Schoß der Frau, ihr Atmen flach und keuchend. Die Kälte, die sich in ihre Knochen gesetzt hatte, schien bei der Berührung ein wenig zurückzuweichen. Sie blickte zu der Frau auf, ihre Sicht schwamm, sah die vertrauten Linien eines Gesichts, das sie seit viel zu vielen Jahren nicht gesehen hatte. Es gab ein tiefes Gefühl der Erleichterung in ihrem Ausdruck, die Art, die nur kommt, wenn ein Kind endlich seine Mutter nach einer langen, dun
Währenddessen, als Thalindra die direkten Schläge für die anderen einsteckte, indem sie die dunkle Energie aussog, stellte sich Ashley ihm direkt, teilte seine Aufmerksamkeit und verärgerte ihn umso mehr, als er spürte, wie seine Kontrolle Stück für Stück glitt. Das Gesicht des Mannes, einst eine Maske kalter Überlegenheit, begann zu reißen.Jedes Mal, wenn er versuchte, seine Bosheit auf die gebrochene Linie der Krieger oder den Drachen oben zu fokussieren, war Ashley da, eine unerbittliche Kraft aus Hitze und Wut, die seinen absoluten Fokus forderte. Er hatte den gesamten Ort mit Dunkelheit geschmiedet, um die Oberhand zu haben, aber jetzt glitt das durch seine Finger. Er hatte sich auf die Schatten verlassen, um seine Bewegungen zu verbergen und seine Feinde auszusaugen, aber das Licht, das von dem Mädchen ausging, brannte Löcher in seinen sorgfältig konstruierten Albtraum.Er war jetzt hektisch, seine Hände bewegten sich in verzweifelten, ruckartigen Mustern, a







