LOGINAshley Parkers Welt zerbricht, als ihr Alpha, Adrian Rodrigue, sie öffentlich zurückweist, sie als unwürdig abstempelt und eine andere als seine Luna wählt. Demütigt und ausgestoßen wird Ashley zum Ziel der von Eifersucht getriebenen Attentäter der neuen Luna und entkommt nur knapp mit dem Leben. Gebrochen, aber ungebrochen, wird sie von einem abtrünnigen Alpha aufgenommen, der das Feuer in ihrer Seele erkennt – eine Stärke, von der sie selbst nicht wusste, dass sie sie besaß. Unter ihrer Anleitung steigt Ashley auf, verwandelt sich in eine furchtlose und gefürchtete Luna, ihr silberner Wolf ein Symbol der Macht und des Trotzes.
View MorePerspektive der dritten PersonDer Anblick von Ashley, die in diesen gnadenlosen Riss verschwand, schickte Angst wie eine kalte Klinge durch die Krieger, jeder für einen Herzschlag erstarrt, während sie den Albtraum wiedererlebten, wie ihre Mitpackmitglieder einer nach dem anderen verschwanden. Gesichter, die sie kannten – Freunde, mit denen sie Mahlzeiten geteilt, neben denen sie trainiert hatten – in Sekunden weg, Schreie hallten nach und verstummten dann für immer. Es war nicht nur Verlust; es war die bauchzerrende Erkenntnis, dass jeder von ihnen der Nächste sein konnte, dass der Boden, dem sie vertrauten, zum Verräter wurde. Sieg? Es schien jetzt wie ein grausamer Witz, der mit jedem Spalt in der Erde, jeder Kreatur, die ohne Ermüdung angriff, weiter wegrutschte. Ein Krieger, ein älterer Kämpfer mit Narben aus vergangenen Schlachten, biss die Zähne zusammen und schwang seine Klauen härter, aber innerlich nagte die Verzweiflung an ihm. Er hatte schon Pack
Meine Augenlider fühlten sich schwer an, als ich sie Stück für Stück aufbrach, meine Sicht verschwamm zuerst, bevor sie sich scharf stellte. Was zum Teufel passierte hier? Mein Verstand tastete nach Antworten und setzte die letzten Momente zusammen – den Sturz, den endlosen Fall in diesen gespaltenen Boden, die Schreie, die über mir verblassten. Aber das war nicht das, was ich erwartet hatte. Ich war nicht unter geborstener Erde begraben, kein Schutt drückte auf mich, kein Dreck füllte meine Lungen, wie ich befürchtet hatte. Stattdessen war alles... sauber, fast zu ordentlich. Der Lärm der Schlacht war vollständig verschwunden – keine Knurren mehr, kein Klirren von Klauen, keine verzweifelten Rufe von Kriegern. Hier war es völlig still, eine unheimliche Stille, die mir eine Gänsehaut bereitete.Wo war ich? Hatte ich mir beim Sturz den Kopf härter angeschlagen, als ich dachte? Meine Gedanken kreisten, versuchten, sich an etwas Vertrautes zu klammern, aber nichts passte. Alex
Ich versuchte, mich von ihm wegzubewegen, Distanz zwischen uns zu bringen, während ich immer noch mit drei der Kreaturen im Kampf war. Sie schienen sich zu vermehren, eine wurde zu zwei, dann mehr, ihre Formen verschoben sich auf Weisen, die der Logik widersprachen. Ich wich aus und schlug zu, versuchte, Adrian aus meinem peripheren Blickfeld zu halten, aber dieses Kribbeln folgte wie ein Schatten. Warum konnte ich ihn nicht abschütteln? Die Bindung verspottete mich, selbst im Kampf. Dann füllte sich plötzlich die Luft mit einer Menge menschlicher Schreie – unsere Leute, nicht die Kreische der Kreaturen. Der Laut durchbohrte mich, roh und verzweifelt, und ich drehte mich gerade rechtzeitig um, um zu sehen, wie der Boden sich öffnete. Ich meine, sich genau dort in zwei spaltete, ein klaffender Riss, der Krieger verschlang, während sie kämpften. Ihre Gesichter verzogen sich vor Schock, Arme zuckten, bevor die Erde sich wieder schloss und sie lebendig begrub. Mein Blut gefror
Ashleys POVMein Herz pochte unregelmäßig, übersprang Schläge, als könnte es sich nicht entscheiden, ob es vorauseilen oder komplett aussetzen sollte, während ich von Adrian wegging. Ich zwang mich, die Winselgeräusche meiner Wölfin Alexa in meinem Kopf zu ignorieren – sanfte, flehende Laute, die an mir zerrten, aber die Sache nicht erzwangen. Sie schob mich nicht mit jener wilden Dringlichkeit zurück zu ihm, die manche Wölfe hatten; es war subtiler, ein stilles Achzen der Gefährtenbindung, von dem ich wusste, dass es sie genauso belastete wie mich. Tief innen spürte ich ihren Konflikt, die Art, wie die Bindung an ihren Instinkten zerrte, trotz allem. Als ich vorhin angefangen hatte, ihn abzulehnen, hatte sie sich nicht dagegen gewehrt, hatte sich nicht an die Oberfläche gekrallt, um die Worte zu stoppen. Stattdessen hatte sie sich nur gestählt, sich auf den kommenden Schmerz vorbereitet wie ein Soldat vor der Schlacht. Das ließ Schuld in meinem Bauch rotiere





