LOGINPoint de vue de SloaneLucien a dit : « Reste ici. »Il était déjà en marche, Vince à ses côtés, tandis que quatre sentinelles se déployaient derrière eux. La salle du conseil s’est vidée dans un vacarme de bottes et de voix qui s’élevaient.« Lucien. »Il s’est retourné près de la porte. Je ne l’avais jamais vu aussi fatigué, ni aussi précautionneux, comme si les mots qu’il employait risquaient de briser quelque chose.« Elle veut Oscar ; elle viendra à la maison, soit pour négocier, soit pour tout incendier. Dans les deux cas, je veux savoir exactement où tu te trouves. » Il a pris mon visage entre ses mains. « La bibliothèque. Emma montera la garde devant la porte, Nora dans le couloir. J’en ai pour vingt minutes. »« Carl…
Aus Sloanes PerspektiveMehr Wölfe, als jemals zuvor im Ratssaal gewesen waren.Die Bänke auf der linken Seite waren von den Ältesten der Blackstone-Meute besetzt. Garrick saß bei den Ältesten der Moonlight-Meute auf der rechten Seite; ihnen lief der Schweiß über die Stirn, und ihre Westen waren bereits durchnässt. In der Mitte stand ein langer Eichentisch, auf dem alles ausgebreitet war.Ein schwarzes Hauptbuch mit einem Riss im Buchrücken. Bernards Notizbuch, das feucht geworden war. Bankbelege, die noch mit einem Gummiband zusammengehalten wurden – jeder von ihnen mit einem „T“ versehen. Ein cremefarbener Umschlag mit Goldrand. In der Mitte ein Blatt Papier, vergilbt und unter einem Briefbeschwerer aus Glas flach gedrückt – es hatte einst in der Hand eines Toten gelegen.Seite sieben.Ich saß an Luciens Seite; meine Finger waren in meinem Schoß taub geworden. Er saß am Kopfende des Tisches, auf dem Stuhl seines Vaters, und diesmal trug er den Titel, als wäre er tatsächlich sein eig
Sloanes PerspektiveEr dachte, er hätte mich zurückgelassen. Er hat sich geirrt.Ich hatte gespürt, wie die Verbindung abriss – diese sorgsame, liebevolle Lüge –, und ich hatte vier Minuten lang im Dunkeln gelegen, Carls Hand in meiner. Dann stand ich auf, küsste meinen Bruder auf die Stirn und ging an Nora vorbei, ohne ein Wort zu sagen.„Er hat gesagt, du sollst bleiben“, sagte Nora.„Ich weiß, was er gesagt hat.“Emma fuhr. Ich folgte dem Band wie einem Faden durch ein Labyrinth. Über die zweite Brücke. Den Holzfällerweg hinauf. Einen holprigen, mir unbekannten Pfad hinunter, bis zu einem grauen Bergrücken, auf dem eine Reihe leerer Autos mit geschlossenen Türen stand.Den Rest des Weges legten wir zu Fuß zurück, durch feuchte Kiefern; unter meinen Stiefeln knirschte der Frost.Ich hörte ihn, noch bevor ich ihn sah.&bdquo
Aus Lucius’ SichtDas Verlies hatte noch nie so sehr nach meinem eigenen Zorn gerochen.Theodore saß auf der Kante seiner Pritsche, die Hände gefaltet – genau so, wie er während jeder Ratssitzung meiner Kindheit dagesessen hatte. Anstelle der seidenen Weste trug er nun ein graues Gefängnishemd. Zwei Zellen weiter lag Ryan mit dem Gesicht zur Wand; ich achtete darauf, gar nicht erst hinzusehen.Ich zog den einzigen Stuhl über den Steinboden und stellte ihn vor Theodores Gitterstäbe. Ich setzte mich nicht.„Sprich.“„Du wirst dir erst meine Bedingungen anhören wollen.“„Ich verhandle nicht mit dem Mann, der den Vermerk ‚Aus den Akten entfernen‘ unter den Tod meines Vaters setzte.“„Du wirst mit mir verhandeln“, sagte Theodore in sanftem Ton, „denn dir läuft die Zeit davon – mir hingegen nicht.“„O
Aus Luciens SichtOscar Bianchi war seit drei Tagen auf der Flucht – und ich hatte in dieser Zeit kein Auge zugetan.Sloane versuchte, mich dazu zu bewegen. Jeden Abend stand sie im Türrahmen des Arbeitszimmers, Carls Decke über dem Arm, und sprach meinen Namen in jenem Tonfall aus, der keinen Widerspruch duldete. Und jeden Abend küsste ich sie auf die Stirn und vertröstete sie: „Bald.“„Bald“ war eine Lüge. Ich hatte hundert Wölfe im Einsatz – und einen Mann, der jeden Schleichweg in zwei Territorien kannte. An Schlaf war für mich erst zu denken, wenn ich ihm eine Kette um den Hals gelegt hatte.Also begann ich bei seinem Geld.„Die Geschäftskonten von Moonlight“, sagte ich um sechs Uhr morgens zu Vince. „Alle. Lass sie sperren.“„Auf welcher Grundlage?“„Auf der Grundlage, dass mir die Bank gehört.“Er lächelte nicht, doch seine Mundwinkel zuckten. Moretti Holdings hielt seit sechs Jahren die Schuldtitel von Moonlight – ich hatte sie zu einem Zeitpunkt erworben, als Oscar zu sehr da
Aus Sloanes SichtDie Chirurgin wartete bereits im Krankenhausflügel, als wir ihn hineintrugen.Sie überprüfte seinen Sauerstoffgehalt und sein Herz, hörte seine Lunge – sehr lange sogar – ab und richtete sich schließlich auf.„Er ist stabil“, sagte sie. „Dehydriert, erschöpft und zutiefst verängstigt. Aber stabil.“Ich ließ mich auf den nächstbesten Stuhl fallen, weil meine Beine den Dienst versagten.„Die Operation?“, fragte Lucien.„Nicht morgen. Seine Lunge braucht ein paar Tage, um sich von der Hypoxie zu erholen. Ich operiere keinen Körper, der noch so sehr mit sich selbst zu kämpfen hat.“ Sie sah mich freundlich an. „Lass ihn schlafen, Luna. Lass ihn für eine Weile einfach ein kleiner Junge sein.“Also tat ich das.Ich saß neben dem Bett, bis er eingeschlafen war – die Maske zischte leise über seinem Gesicht, seine Hand fest in meinen Ärmel gekrallt. Dann zog mich Emma am Ellbogen hoch, und Nora nahm wortlos meinen Platz ein; ihr Messer lag auf dem Tisch, ihr Blick war auf die
Sloanes SichtSeine Brust hob und senkte sich langsam. Heute Abend war ich nicht mehr Sloane, das naive Mädchen, das ihrem Schwarm einen Brief geschrieben hatte. Ich war Sloane, Luciens Vertragsfrau. Sein Penis stand steif zwischen seinen Schenkeln, die Adern pulsierten schnell mit jedem Atemzug, u
Sloanes Sicht.Ich keuchte auf, als Lucien mich vom Boden hob und aufs Bett legte. Er lehnte sich nicht von mir weg, sein Gesicht war so nah, dass ich schlucken musste.Sein Körper presste sich gegen meine nackten Brüste, und seine Hand wanderte zu meinem Rücken. Unbewusst bog ich mich vom Bett weg
Sloanes Sicht.Man sagt, Omegas seien bedeutungslos. Man erinnert uns daran, dass wir nichts wert sind. Deshalb kann jemand wie ich nicht einmal davon träumen, mit jemandem wie Lucien zusammen zu sein. Was er mir damals im College angetan hat, hat es nur bestätigt.Omegas wie ich werden behandelt,
Sloanes Sicht.Ein Klopfen an Dads Arbeitszimmer genügte. Ohne auf Erlaubnis zu warten, drehte ich den Türknauf und stieß die Tür auf.Dad saß auf dem Drehstuhl, seine Hand trommelte langsam auf dem Schreibtisch.„Willst du das wirklich tun?“, fragte ich und blieb vor ihm stehen.Unsere Blicke traf







