LOGINKURZBESCHREIBUNG: Vanessa ist die wolfslose Omega, die an der Blackthorn Academy von allen verachtet wird. Nachdem ihr Freund sie öffentlich gedemütigt hat, besucht sie eine Maskenparty und verbringt eine leidenschaftliche Nacht mit einem mysteriösen Alpha. Wochen später entdeckt sie, dass sie schwanger ist, und erfährt dann, dass der Vater Ryker Moonstone ist. Der mächtige Alpha-Erbe der Akademie, ihr Seelenverwandter und bereits einer anderen Frau versprochen. Als Ryker sie zurückweist, um sie vor seiner Familie und seinen Feinden zu schützen, erwacht Vanessas verborgene Kraft. Das Mädchen, das alle für schwach hielten, könnte die größte Bedrohung sein, die ihre Welt je erlebt hat.
View MoreAus Vanessas SichtIch holte sofort mein Handy hervor; meine Hände zitterten, als ich Lynns Nummer wählte.„Hallo, hier ist Lynn. Ich bin gerade wahrscheinlich beschäftigt, also hinterlass mir am besten eine Nachricht.“„Mist.“ Sie geht nicht ans Telefon.Ich versuchte es noch einmal, doch ich landete direkt auf der Mailbox. Ich ging zur Toilette, um nachzusehen, ob sie vielleicht dorthin gegangen war, ohne mir Bescheid zu sagen. Vielleicht hatte sie Durchfall und es war ihr etwas zu peinlich, es mir zu sagen.Das dachte ich zumindest. Ich versuchte, mich von all den Gedanken abzulenken, dass Lynn verletzt oder womöglich in Gefahr sein könnte.Ein paar Minuten später: Sie war auf keiner der Toiletten. Hitze stieg mir ins Gesicht; man konnte aus der Ferne sicher hören, wie heftig mein Herz klopfte.„Ich sollte versuchen, sie noch einmal anzurufen.“„Diese Nummer ist derzeit nicht erreichbar.“Mein Magen zog sich zusammen; in diesem Moment malte ich mir die schlimmsten Dinge aus, die Ly
Vanessas Sicht„Verschwinde jetzt“, sagte er zu mir.Ich starrte ihn verwirrt an. Zum ersten Mal seit ich in Blackthorn war, hatte Ryker Moonstone plötzlich Interesse an mir gezeigt.Sein Blick brannte sich in mich ein.„Warum sollte Ryker Moonstone sie verteidigen?“„Warum sollte jemand wie Ryker Vanessa überhaupt eines Blickes würdigen?“„Ryker Moonstone ist ein Monster. Er kümmert sich um niemanden, warum sollte er sich also um ein wertloses Omega kümmern?“Das waren die Gerüchte, die ich hörte, und die grausamen Kommentare darüber, dass Ryker mich nicht hätte verteidigen sollen. Vielleicht hatten sie ja recht. Jeder in Blackthorn wusste bereits, dass ich ein wertloses Omega und eine Ausgestoßene war. Warum sollte also der Alpha-Erbe des Moonstone-Rudels mich beachten?War das eine Falle?, dachte ich. Aber ich war nicht wichtig. Ich war nicht mächtig. Ich hatte nichts, was irgendjemand haben wollte.Ryker Moonstone mischte sich nie in die Probleme anderer ein. Das wusste jeder in B
Rykers SichtIch wachte in meinen Privatgemächern früher als sonst auf. Es war wohl gegen 4:45 Uhr, und ich hatte wegen dieser verdammten Frau auf der Party kein Auge zugetan.Ich konnte ihren Duft noch immer riechen. „Verdammt!“, stöhnte ich und kratzte mich am Hinterkopf. Ich erinnerte mich noch immer an ihren betörenden Duft, ihre Stimme, sogar an ihre Augen hinter der Maske. Irgendetwas an diesem Mädchen ging mir einfach nicht aus dem Kopf.Sogar das Gefühl, das mein Körper in dem Moment hatte, als sie mich berührte. Es war, als würde ein elektrischer Strom durch mich pulsieren. Die Erinnerung daran ließ mich erschaudern.In diesem Moment knurrte mein Wolf. „Gefährte.“„Sei leise!“, befahl ich energisch. Mein Wolf wiederholte dieses eine Wort unaufhörlich, seit ich das Zimmer verlassen hatte, das ich mit diesem Mädchen geteilt hatte. Jetzt gab ich mir die Schuld. Ich hätte nicht die Kontrolle verlieren dürfen. Normalerweise tue ich das nicht, jetzt, wo mein Wolf „Gefährtin“ knurrt
Vanessas SichtKumpel.Das Wort hallte in meinem Kopf wider, sobald ich die Party betrat. Ich bekam Gänsehaut am ganzen Körper.Ich hatte diese Stimme noch nie zuvor gehört, also sah ich mich um, um sicherzugehen – ob die anderen sie auch gehört hatten. Aber alle waren damit beschäftigt, zu tanzen und die Party unter dem wechselnden blauen, roten, grünen und goldenen Licht zu genießen.Dann sah ich den fremden Mann an. Mein Instinkt schrie mir zu, wegzugehen, doch stattdessen ging ich auf ihn zu.Ich stand nun vor ihm. Er war groß, selbstbewusst und einschüchternd und verbarg den größten Teil seines Gesichts hinter seiner Maske.„Erste Party, was?“, fragte er beiläufig, als wollte er mich aufmuntern.Ich zupfte nervös an meinem Ärmel und ließ meinen Blick zwischen dem Mann und der Menge hin und her wandern. „Ist es offensichtlich?“„Ähm … ja, schmerzhaft“, sagte er und kratzte sich an der Stirn, während er versuchte, seinen geheimnisvollen Charme zu bewahren.Ich war überrascht, dass











