LOGINPIFIMA EIN MÄDCHEN AUS DEM FEENREICH. TANOR EIN JUNGE AUS DEM DÄMONENREICH. ZWEI VERSCHIEDENE WELTEN... EIN GEMEINSAMES SCHICKSAL... In einer Welt, in der vier Reiche im fragilen Frieden existieren, wird ein Dämonenprinz geboren, der anders ist als alle anderen. Tanor, Sohn des Dämonenkönigs, besitzt eine Macht, die selbst die Ältesten fürchten - und ein Herz, das nach Freiheit verlangt. Pifima, eine junge Fee aus dem Reich der Dämmerung, trägt eine verbotene Magie in sich. Eine Kraft, die Licht und Schatten verbinden kann und die seit Millionen von Jahren nicht mehr existiert. Von den ihren missverstanden, ahnt sie nicht, welche Rolle sie im Schicksal aller Reiche spielt. Als sich ihre Wege durch einen Zufall kreuzen, erkennen sie in einander etwas, das sie nie für möglich gehalten hätten. Doch ihre Begegnung ist mehr als nur ein Moment. Sie ist der Beginn einer Geschichte, die Liebe und Verrat, Hoffnung und Dunkelheit miteinander verweben wird. Denn Pifima ist der Schlüssel zu einer uralten Macht. Und Tanor der Einzige, der sie nie fürchten wird. Zumindest glaubt er das. ZWEI WELTEN. EIN SCHICKSAL. EINE LIEBE, DIE NIE HÄTTE EXISTIEREN DÜRFEN.
View MoreIch wusste nicht, wohin der Dämonenkönig mich bringen wollte.Seit wir den Ballsaal verlassen hatten, hatte er kein Wort gesagt. Seine Schritte waren ruhig und sicher, während ich neben ihm herging und versuchte, nicht zu offensichtlich zu zeigen, wie unwohl ich mich fühlte. Wir hatten die belebteren Gänge des Schlosses längst hinter uns gelassen.Je weiter wir gingen, desto stiller wurde es.Keine Diener.Keine Wachen.Keine Stimmen, die hinter Türen hervordrangen.Nur das leise Echo unserer Schritte auf dem dunklen Stein.Ich warf einen vorsichtigen Blick zu Zareth. Sein Gesicht war wie immer kaum zu lesen.»Wo gehen wir hin?«, fragte ich schließlich. Er blieb nicht stehen.»An einen Ort, an dem dich niemand stören wird.« Das beruhigte mich nicht gerade.»Warum?« Nun sah er kurz zu mir.Seine Augen waren dunkel und wirkten im schwachen Licht beinahe unnatürlich.»Weil du jemanden kennenlernen sollst.« Mein Herz machte einen kleinen Sprung.»Wen?«Doch Zareth antwortete nicht sofort.
Widerwillig sah ich meinem Vater nach, wie er Pifima von mir wegführte.Ich starrte noch eine Weile auf die Stelle, an der sie verschwunden waren. Irgendetwas in mir sträubte sich dagegen, sie einfach gehen zu lassen. Ich wollte ihnen folgen. Wollte wissen, was mein Vater mit ihr besprechen wollte.Doch ich wusste, dass es nichts bringen würde.Mein Vater würde mir ohnehin nicht sagen, worum es ging, wenn er nicht wollte, dass ich es wusste. Schließlich wandte ich mich ab. Gerade als ich mich auf den Weg machen wollte, erklang hinter mir eine wohlbekannte Stimme.»Prinz Tanor. Lange nicht mehr gesehen.« Ich erstarrte kurz.Diese Stimme würde ich wohl selbst nach hundert Jahren noch erkennen.Langsam drehte ich mich zu ihr um. Vor mir stand Rosetta.Ihr dunkles, sorgfältig frisiertes Haar fiel ihr über die Schultern, während sie mich mit einem vertrauten Lächeln ansah. Ihr schwarzes Kleid war mit feinen roten Stickereien verziert und unterstrich ihre dämonische Herkunft.»Fräulein Rose
Ich verließ den Trainingsplatz der Ritter, noch immer spürte ich die Kühle des Schwertgriffs in meinen Händen. Ich hatte noch nie mit einem Schwert trainiert. Und trotzdem hatte sich dieses schwere Stück Metall in meinen Händen irgendwie richtig angefühlt.Vielleicht sogar zu richtig.Ich schüttelte leicht den Kopf. Darüber konnte ich später nachdenken.Jetzt musste ich zurück. Mit dem wunderschönen Ballkleid in meinen Händen, das Tanor mir geschenkt hatte lief ich richtig meines Zimmers.Allein der Gedanke an ihn ließ mein Herz für einen kurzen Moment schneller schlagen.Ich betrachtete das Kleid noch einmal. Der Stoff schimmerte selbst im schwachen Licht der Fackeln, und ich konnte noch immer kaum glauben, dass es wirklich für mich bestimmt war.Mit vorsichtigen Schritten machte ich mich auf den Weg zurück zu meinem Zimmer.Doch kaum hatte ich die Tür geöffnet, griff Lyra bereits nach meinem Arm und zog mich hinein. Als ich die Tür zu meinem Zimmer öffnete, kam ich jedoch nicht einm
Unsere Blicke trafen sich.Für einen kurzen Moment schien der Lärm des Trainingsplatzes um uns herum zu verschwinden.Ich sah nur sie.Pifima.Sie stand am Rand des Platzes, das Schwert noch immer in der Hand. Neben ihr Kael, der offenbar genauso überrascht wirkte wie sie. Mein Blick wanderte erneut zu dem Schwert.Dann zurück zu ihr.Was hatte sie hier zu suchen?Und warum hielt sie ein Schwert in der Hand?Ich konnte mir nicht erklären, warum mich dieser Anblick so sehr irritierte. Pifima war eine Fee. Eine Prinzessin. Und trotzdem stand sie dort, als wäre sie längst ein Teil dieser Welt geworden.Ich setzte mich in Bewegung. Ohne weiter darüber nachzudenken, lief ich auf sie zu.Je näher ich kam, desto deutlicher konnte ich ihren Gesichtsausdruck erkennen.Überraschung.Vielleicht sogar ein wenig Nervosität.Ich blieb schließlich vor ihr stehen. Mein Blick fiel noch einmal auf das Schwert in ihrer Hand.»Seit wann kannst du mit einem Schwert umgehen?«, fragte ich.Pifima öffnete