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Kapitel 40

Author: Diva Noir
last update publish date: 2026-09-03 02:01:35

Maddies Sicht

Ich erwachte langsam. Eine wohlige Wärme umhüllte mich, noch bevor ich die Augen öffnete. Die Luft war weich und trug einen Hauch von Duft, den ich nicht genau einordnen konnte – etwas Erdiges und Moschusartiges, aber unbestreitbar Angenehmes. Mein Kopf fühlte sich etwas schwer an, als würde ich durch Spinnweben kriechen, und einen Moment lang verstand ich nicht, warum. Dann brachen die Erinnerungen mit voller Wucht zurück. Das Feuer, der Tunnel, das erschöpfte Kriechen, die Jagdh
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  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 95

    Maddies SichtDer Bildschirm meines Handys war nur ein verschwommener Lichtfleck auf dem Mahagoni-Schreibtisch, doch das Bild brannte sich wie ein Brandmal in meine Netzhaut ein. Ich konnte nicht aufhören zu starren. Ich bekam keine Luft.„Maddie? Alles okay? Du starrst schon seit zwanzig Minuten auf diese Tabelle“, rief meine Kollegin Sarah von der anderen Seite des Ganges.„Alles gut“, schnauzte ich sie an, meine Stimme zitterte. Schnell drehte ich das Handy mit dem Display nach unten, meine Handflächen waren schweißnass. „Nur … Kopfschmerzen. Richtig schlimme.“„Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen“, murmelte sie und wandte sich wieder ihrem Monitor zu.Ich hatte keinen Geist gesehen. Ich hatte Kiara gesehen. Das Bild war körnig, aber die Realität war unverkennbar. Sie saß auf einem Stuhl, ihre Handgelenke fest mit dickem, robustem Seil gefesselt, das in ihre Haut schnitt. Ihr Mund war zugeklebt, ihre Augen weit aufgerissen vor Entsetzen, das mir einen Schauer über den

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 94

    Jax’ Sicht„Sieh ihn dir an, er hat immer noch diesen Blick“, sagte Rook und lehnte sich mit einem Grinsen, das mich dazu brachte, ihm am liebsten einen Hockeypuck in den Hals zu stopfen, an die Kücheninsel. „Dieser ‚Ich hab die Nacht im Tempel der Göttin verbracht‘-Blick. Du strahlst ja richtig, Jax. Zum Kotzen.“Ich rückte meine Lederweste zurecht, spürte die Spannung in meinen Muskeln und griff nach der Kaffeekanne. „Halt die Klappe, Rook. Manche von uns haben einfach mehr Ausdauer als du.“Dare kicherte vom Tisch her und schärfte mit rhythmischen, kratzenden Zügen ein Jagdmesser. „Ausdauer? Nennen wir das jetzt so? Ich hab dich um vier Uhr morgens in deine Koje schleichen hören. Maddie ist ein Engel, dass sie deine trampelnden Schritte erträgt.“„Es schien ihr nichts auszumachen“, murmelte ich mit einem selbstgefälligen Grinsen. Ich konnte nichts dagegen tun. Ihr Duft – Vanille und etwas Wildes – hing noch an meiner Haut, überdeckt vom Geruch nach Motoröl und altem Leder.Das Gepl

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 93

    Maddies SichtIch erstarrte, meine Finger krallten sich in das Leder meiner Tasche. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken, ein eisiges Gefühl, das mir eine Gänsehaut bescherte. Das Rudelanwesen sollte ein Zufluchtsort sein, ein Ort, verborgen hinter Sicherheitsvorkehrungen und uraltem Wald, und doch war er hier. Mein Boss saß am Steuer einer unauffälligen Limousine und wirkte viel zu entspannt.„Mr. Rave?“, hauchte ich mit zitternder Stimme. „Was machen Sie hier? Das ist doch keine Mitfahrgelegenheit.“„Ich war in der Gegend, Maddie“, sagte er mit sanfter Stimme, wie Öl auf Glas. Er sah mich nicht an, sein Blick war auf die Straße vor ihm gerichtet. „Ich habe gehört, Sie halten sich hier in der Gegend auf. Es ist ein weiter Weg zum Büro. Ich dachte, ich erspare Ihnen das Warten auf einen Fremden. Steigen Sie ein. Wir fahren doch in dieselbe Richtung, oder?“„Ich … ich wollte ein Taxi nehmen“, stammelte ich, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. „Ich wusste gar nicht, dass Sie w

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 92

    Maddies SichtDas schwere, rhythmische Geräusch von Silas’ Atmung war das Erste, was ich wahrnahm, als mein Bewusstsein langsam zurückkehrte. Mein Körper fühlte sich schwer an, auf diese tiefe, angenehme Weise erschöpft, die nur nach einer Nacht völliger Hingabe kam. Ich bewegte mich leicht, meine Haut klebte ein wenig an den Laken, und spürte Silas’ Arm besitzergreifend um meine Taille gelegt. Seine Wärme gab mir Halt und hielt mich in der Realität verankert.Ich blinzelte und sah zur Tür. Jax stand dort, kam aber nicht auf das Bett zu. Er war vollständig angezogen, seine Lederjacke knarrte, als er seine Handschuhe anzog. Er bewegte sich auf den Flur zu, seine Haltung steif, den Blick geradeaus gerichtet.„Jax?“, krächzte ich, meine Stimme klang, als hätte ich Glasscherben geschluckt.Er blieb stehen, eine Hand am Türrahmen, drehte sich aber nicht um.„Warte“, sagte ich und kämpfte mich gegen das Kopfteil auf. Silas stöhnte im Schlaf, seine Hand zuckte an meiner Hüfte, aber er wachte

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 91

    Silas’ SichtMein Schädel fühlte sich an, als würde er von einer rostigen Axt gespalten. Jedes Mal, wenn ich die Augen schloss, sah ich wieder diesen Keller – den Geruch von feuchtem Beton und Maddie, festgeschnallt, so klein. Ich hätte beinahe versagt. Der Gedanke hämmerte heftiger als der körperliche Schmerz. Ich sollte derjenige sein, der sie beschützte, der die Gefahren kommen sah, aber ich war zu langsam gewesen. Viel zu langsam.Ich befand mich im Flur, das schwache bernsteinfarbene Licht des Rudelhauses verschwamm zu Streifen. Meine Füße bewegten sich ohne mein Zutun und trugen mich zu ihrer Tür. Es war weit nach Mitternacht. Die Luft war schwer vom Duft von Kiefernholz und dem nachklingenden Ozon des Gewitters, das draußen endlich losgebrochen war.Ich stand lange dort, die Hand über dem Holz. Meine Knöchel waren blau, die Haut aufgerissen. Schließlich ließ ich sie gegen die Tür sinken. Drei leichte Klopfer.„Maddie?“, flüsterte ich, meine Stimme klang wie knirschender Kies.

  • Beansprucht von den Biker Alphas   Kapitel 90

    Maddies SichtDraußen vor der Hütte hing der Geruch von Ozon und vergossenem Blut in der Luft. Alles ging viel zu schnell. Jax’ Hand lastete schwer auf meiner Schulter, doch meine Augen waren auf Silas gerichtet. Er sah grau aus, sein kraftvoller Körper wirkte zusammengesunken und gebrochen, als Rook einen von Silas’ massigen Armen über seine Schulter legte.„Ruhig, Großer“, grunzte Rook, seine Knie gaben unter Silas’ Gewicht leicht nach. „Ich hab dich. Atme einfach weiter, du Mistkerl.“„Schafft er es?“, fragte ich mit zitternder Stimme. Ich versuchte, einen Schritt auf sie zuzugehen, doch Jax’ Griff verstärkte sich und hielt mich zurück.„Rook hat ihn, Maddie“, sagte Jax mit tiefer, grollender Stimme. „Wir müssen weg. Sofort.“Hinter uns stand Dare bei Kiara. Er griff in seine Tasche und zog ein dickes Bündel Geldscheine hervor, das er ihr in die zitternden Hände drückte.„Nimm das“, sagte Dare mit eindringlicher, aber sanfter Stimme. „Fünf Kilometer die Hauptstraße runter ist ein H

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