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Das kind hinter der wahrheit

Author: Esther Chisom
last update publish date: 2026-09-25 09:02:26

„Euer Bruder.“

Das Wort hing noch immer in der Luft.

Emma konnte nicht einmal blinzeln.

Der Countdown auf dem Bildschirm war verschwunden, doch niemand bewegte sich. Der Raum war plötzlich so still, dass sie ihren eigenen Herzschlag hören konnte.

Alexander stand neben ihr.

Seine Hand lag noch immer in ihrer.

Doch jetzt fühlte sich diese Berührung anders an.

Nicht fremd.

Nicht falsch.

Aber voller Fragen.

„Mein Bruder?“, wiederholte Alexander.

Nathaniel antwortete nicht.

Sein Blick blieb auf dem
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  • Büro Versuchung   Das gesicht, das nicht existieren durfte

    Emma starrte auf den Bildschirm.Sie konnte nicht wegsehen.Das Gesicht dort war ihres.Nicht ähnlich.Nicht eine entfernte Ähnlichkeit.Es war ihr Gesicht.Dieselbe Augenform. Dieselben Lippen. Dieselbe kleine Narbe über der linken Augenbraue, die Emma seit ihrer Kindheit hatte.Sogar der Ausdruck war derselbe.Nur die Augen dieser Frau wirkten kälter.Alexander stand neben Emma und sagte kein Wort.Noah hingegen sah aus, als hätte er genau diesen Moment erwartet.„Wer ist sie?“, fragte Emma schließlich.Niemand antwortete.„Ich habe gefragt, wer sie ist.“Nathaniel sah auf den Boden.„B-02.“„Das ist keine Antwort.“Emma trat näher an den Bildschirm.„Hat sie einen Namen?“Noah nickte.„Ja.“„Welchen?“Er zögerte.„Elena.“Emma erstarrte.„Elena?“Noah nickte.„Elena Voss.“Alexander sah sofort zu Emma.„Aber das war dein ursprünglicher Name.“„Genau.“Emma spürte, wie ihre Hände kalt wurden.„Dann gibt es zwei Elena Voss.“Nathaniel schüttelte den Kopf.„Nein.“Emma sah ihn an.„Wa

  • Büro Versuchung   Das kind hinter der wahrheit

    „Euer Bruder.“Das Wort hing noch immer in der Luft.Emma konnte nicht einmal blinzeln.Der Countdown auf dem Bildschirm war verschwunden, doch niemand bewegte sich. Der Raum war plötzlich so still, dass sie ihren eigenen Herzschlag hören konnte.Alexander stand neben ihr.Seine Hand lag noch immer in ihrer.Doch jetzt fühlte sich diese Berührung anders an.Nicht fremd.Nicht falsch.Aber voller Fragen.„Mein Bruder?“, wiederholte Alexander.Nathaniel antwortete nicht.Sein Blick blieb auf dem dunklen Bildschirm gerichtet.„Nathaniel.“Alexander ging einen Schritt auf ihn zu.„Du hast gerade gesagt, wir hätten einen Bruder.“„Ich sagte, dass jemand existiert, den Obsidian als euren Bruder bezeichnet.“„Das ist nicht dasselbe.“Nathaniel sah ihn an.„Nein. Ist es nicht.“Emma spürte, wie sich ihr Magen zusammenzog.„Dann sag uns endlich die Wahrheit.“Nathaniel schwieg.„Wer ist er?“„Ich weiß es nicht.“Alexander lachte kurz, aber es war kein echtes Lachen.„Du weißt es nicht?“„Ich k

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