Mag-log inKapitel Vier
Eine schwarz gekleidete Gestalt, groß und schlank, mit langem schwarzem Haar, das zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden war, tauchte vor mir auf. Ich machte einen Schritt zurück, bereit zur Flucht, doch er drehte sich abrupt um, und seine Stimme ließ mich wie angewurzelt stehen bleiben. „Mira, du bist schon da. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell gehen würde“, sagte er. Ich drehte mich langsam zu ihm um. „ „Mein Name ist Vlad. Blades jüngster Sohn“, fügte er hinzu, räusperte sich und kam mit einem kleinen, selbstbewussten Lächeln auf mich zu. Alle hier schienen meinen Namen bereits zu kennen, und das fühlte sich seltsam an. Ich kam mir vor wie eine Beute, die schon lange vor ihrem Eintritt in ihre Welt aufgespürt worden war. Er blieb nur wenige Fuß entfernt stehen und zog die Hände aus den Taschen. Er kam näher, so nah, dass ich die Wärme spüren konnte, die von seinem Körper ausging. Und bevor ich zurückschrecken konnte, verfing sich seine linke Hand in meinen Haaren und neigte meinen Kopf nach hinten. Seine Nase streifte die empfindliche Haut meines Halses, während er tief einatmete. „Mira …“, stöhnte er. „Hör auf! Wie kannst du es wagen!“ Ich stieß ihn weg, mein Herz hämmerte gegen meine Rippen. Ich war wütend, doch ein Teil von mir reagierte schamlos auf seine Berührung. Der Garten lag im Dunkeln, doch eine einzelne Glühbirne vor der Villa warf Licht auf sein Gesicht. Seine Augen waren von einem durchdringenden Blau, das eine seltsame, gefährliche Kraft zu bergen schien. Diese Leute, angefangen bei Draven, waren anders als alle Menschen, denen ich je begegnet war. „Bitte, Mira …“, flüsterte er mit flehender Stimme, während er mich wieder in seine Arme zog. Eine Hand packte erneut mein Haar und zwang mich, die Schwingung seiner Stimme auf meiner Haut zu spüren. „Dein Duft … Mira“, „Ich sagte, lass mich los!“, schrie ich und setzte jede Unze Kraft ein, die ich hatte, um ihn von mir zu stoßen. Er taumelte zurück, und ich drehte mich sofort um und lief so schnell ich konnte auf die Villa zu. „Bring mich in mein Zimmer“, sagte ich zu einem Diener, der den Flur zum Wohnzimmer wischte. Er antwortete nicht sofort. Ich schaute nach unten und bemerkte eine Blutlache auf dem Boden, als wäre dort ein Tier geschlachtet worden. „Er wird dir den Weg zeigen“, antwortete der Diener, ohne mich anzusehen. Ich blickte auf und sah den maskierten Mann von vorhin, der schweigend am Ende des Flurs stand. „Was ist passiert …?“, wollte ich gerade fragen, doch eine kalte Hand umklammerte meinen Arm, bevor ich eine Antwort erhalten konnte. „In dein Zimmer“, sagte er. Ohne ein weiteres Wort ging er voraus. Er öffnete eine Tür zum Wohnzimmer und stieg dann schnell die Treppe hinauf, so schnell, dass ich Mühe hatte, mitzuhalten. Ich folgte ihm schweigend, bis wir eine rosa gestrichene Tür erreichten. Er blieb stehen und wandte sich mir zu. „Das ist dein Zimmer. Alles, was du brauchst, ist drinnen. Wenn du noch etwas brauchst, frag Vick“, sagte er mit seiner tiefen Stimme, die gebieterisch und doch ruhig klang. Er wandte sich zum Gehen, doch auf halbem Weg den Flur hinunter hielt er inne und drehte sich abrupt zu mir um. „Sobald es Mitternacht ist, geh nicht mehr hinaus. Halte deine Tür verschlossen.“ Ich öffnete die Tür, warf kaum einen Blick hinein und schloss sie dann wieder. Ich musste einen klaren Kopf bekommen. Ich musste die Wut zum Schweigen bringen, die Vlad in mir geweckt hatte, und Alkohol schien mir die einzige Lösung zu sein. Ich ging ins Wohnzimmer und steuerte direkt auf die Bar zu, ohne zu fragen, ohne um Erlaubnis zu bitten. Es war mir egal, ob ich danach gefeuert würde – mein Leben war ohnehin schon ein Chaos, ein Trümmerhaufen zerbrochener Träume. Keine Ausbildung, keine medizinische Karriere, und eine Zukunft gibt es sicher auch nicht. Mein Blick wanderte über die Reihen der Weinflaschen, und eine fiel mir besonders ins Auge. Ich ließ mich auf einen Hocker sinken und griff danach. Ohne das Etikett zu überprüfen, öffnete ich die Flasche und setzte sie an meine Lippen. Ich neigte den Kopf nach hinten, und der scharfe Geschmack nach Kirsche und Schnaps erfüllte meinen Mund. „Mmm … ahh, schmeckt großartig“, flüsterte ich und nahm einen weiteren langen Schluck. Noch bevor dieser überhaupt meinen Magen erreichte, nahm ich schon den nächsten. „Mein Leben ist ruiniert. Keine Schule, kein Arzt, kein Chirurg … alles dank dir, Papa“, schrie ich und lachte bitter, trotz des stechenden Schmerzes in meiner Brust. Ich hob die Flasche und kippte den restlichen Inhalt hinunter. Meine Sicht verschwamm, meine Kehle brannte, und ich sprang vom Hocker herunter und taumelte auf die Treppe zu. Ich betrat die erste Stufe und merkte, dass meine Beine mich kaum noch tragen konnten. Also kroch ich auf Händen und Knien hinauf, bis ich eine Tür erreichte, von der ich glaubte, dass sie meine war. Ich blieb stehen, öffnete sie und ging hinein. Ich machte mich auf den Weg zu etwas, von dem ich annahm, es sei ein Sofa oder vielleicht ein Bett – ich war mir nicht sicher. Ich wusste nur, dass ich auf etwas fiel. Ich sank darin ein, und ein stechender Schmerz durchzuckte meinen Rücken. Ich riss mich hoch, meine Augen weiteten sich, als mir klar wurde, dass ich gar nicht auf einem Sofa lag, sondern auf einem langen Tisch, auf dessen Oberfläche Waffen und scharfe Gegenstände verstreut lagen. Ich sank auf den Boden, und mein linker Finger glitt unter mein Kleid; meine Oberschenkel zitterten, und ein kalter Schauer durchlief mich. Mein Atem wurde flach, als meine Gedanken zu Draven zurückwanderten, und ich stellte mir vor, wie sein geäderter Schwanz in meine feuchte, glitschige Muschi stieß. Meine rechten Finger fuhren meinen Hals hinunter bis zu meiner Brust und umfassten meine Brust. „Ja! Fick mich …“, entfuhr es mir leise, während mein Daumen um die Brustwarze kreiste, bis sie hart wurde. Seit ich Draven kennengelernt hatte, sehnte sich etwas in mir danach, berührt, gelutscht und gefickt zu werden. So war es noch nie gewesen, nicht einmal, als ich in die Pubertät kam. Jetzt macht mich schon allein der Gedanke an ihn feucht. Ich schob meinen Slip beiseite und ließ einen Finger zu meiner Feuchtigkeit gleiten. Ohne ihn hineinzustecken, umkreiste ich das empfindliche Fleisch um meinen Eingang, bewegte ihn zu meiner Klitoris und streichelte sie mit dem Daumen. „Verdammt … ja …“ Mein Atem wurde schneller, und ich stöhnte laut und schamlos in den Raum hinein. Ich ließ meinen Finger auf und ab gleiten, von meiner Klitoris zu meinem feuchten, rosa Fleisch um meine Muschi herum, zuerst langsam, dann schneller, während meine andere Hand meine Brust neckte. Ich stellte mir vor, wie Draven tief in mich eindrang und meine Wände zum ersten Mal dehnte. „Fick mich, Draven … ja … Draven, fick …“ Sein Name entfuhr mir, bevor ich ihn zurückhalten konnte. Versehentlich glitt einer meiner Finger in mich hinein. Ein scharfer, kurzer Stich durchzuckte mich, wurde aber plötzlich von einer Welle der Lust abgelöst. Ich begann, meinen Finger hinein- und herauszugleiten, und fand einen Rhythmus, der meine Hüften dazu brachte, sich bei jedem Stoß ihm entgegenzuheben. Eine warme, feuchte Flüssigkeit bedeckte meine Hand und tropfte auf den Boden, mein Körper zitterte und ein Schauer durchfuhr mich. „Mein Schwanz kann etwas Besseres als das“, sagte eine Stimme. Ich riss die Augen auf und sah Vlad vor mir stehen, der seinen harten, schlanken, geäderten Schwanz in der Hand hielt. „Was zum Teufel …“ Ich versuchte aufzustehen, von Scham überwältigt, doch er hielt mich zurück. „Bitte, Mira. Ich verspreche dir, ich werde sanft sein …“ Der Gedanke an Draven schoss mir erneut durch den Kopf. Ich versuchte, dem Drang zu widerstehen, treu zu bleiben, aber ich konnte es nicht. Nicht in diesem Zustand. „Geh auf die Knie. Nimm mich, Mira … Ich gehöre dir“, schnurrte er und führte seinen Schwanz dicht an mein Gesicht heran. Ich gehorchte wie ein Kind, sank auf die Knie und schluckte die Wellen der Lust hinunter, die sich in meiner Kehle festsetzten, bevor ich die Hand ausstreckte, um ihn zu berühren – plötzlich verwirrt darüber, was ich als Nächstes tun sollte. Ich blickte zu ihm auf, und er hatte diesen jungenhaften, charmanten Ausdruck im Gesicht, als er auf mich herablächelte. „Du weißt nicht, was du tun sollst? Reib ihn, Baby“, murmelte er. Seine Stimme sandte einen kribbelnden Schock direkt in mein bereits pochendes Innerstes. Meine kleine Hand schloss sich um seine neun Zoll, und ehe ich mich versah, ließ ich meine Handfläche auf und ab gleiten. Es fühlte sich so verdammt falsch an, und doch gleichzeitig so richtig. Ich hatte diesen Typen erst heute Abend kennengelernt. Ich war in einer Beziehung, und doch war ich hier, auf den Knien, verwöhnte den Sohn meines Chefs und war bereit, meine Beine zu spreizen und mich von ihm nehmen zu lassen. „Verdammt, Mira …“ Sein leises Stöhnen riss mich aus meinen Gedanken. Ich fuhr mit meiner Hand über ihn und genoss das Gefühl seines harten, geäderten Schwanzes an meiner Handfläche. „Ja, Mira … du weißt ganz naiv, wie man es richtig macht. Ich liebe es. Jetzt nimm meinen Schwanz in den Mund. Nimm ihn ganz“, stöhnte er und raffte meine Haare zu einem provisorischen Pferdeschwanz zusammen, um mir das Gesicht freizumachen. Ohne auch nur einen Moment nachzudenken, streckte ich meine Zunge heraus und leckte das Vorspiel an seiner Eichel ab. Es schmeckte so gut und eklig zugleich. „Verdammt …“ Sein Stöhnen hallte durch den Raum. Ich fuhr fort, meine Zunge um seine Eichel kreisen zu lassen, leckte ihn und schluckte seinen Geschmack. Es fühlte sich so gut an, ihn stöhnen zu hören, auch wenn ich wusste, dass ich noch am Lernen war.Kapitel 95Miras Perspektive Dravens Zunge strich über meine Schulter und arbeitete sich zu meinem Hals vor. Ein elektrisierender Schauer durchfuhr mich. „Das wird wehtun, Mira“, murmelte er, sein warmer Atem streifte meinen Hals.Ich sagte nichts, presste die Augen fest zusammen und schlang meine Arme um ihn, während ich ihn festhielt. Eine seiner Hände glitt an meine Taille und wanderte zum Reißverschluss. Er öffnete ihn, während sich seine Zähne in mich bohrten.Ich wusste, wie sich das Markieren anfühlen würde. Vlad hatte mir bereits davon erzählt. Aber ich hätte nie gedacht, dass es so schmerzhaft sein würde.Warme Flüssigkeit floss aus mir heraus und lief langsam meinen unteren Rücken hinunter.„Dray …“, wimmerte ich, als er seine Zähne tiefer versenkte, bevor er anfing, die Stelle zu lecken und das gesamte Blut aufzusaugen. Seine Zunge arbeitete sich zu meiner Brust vor, wobei er mich leicht von sich wegzog, um Platz zu schaffen, während er meine Brustwarze in den Mund nahm
Kapitel 94Miras PerspektiveDie drei Brüder traten gemeinsam vor, ihren Blick fest auf Blade gerichtet.„Mira geht nirgendwohin“, sagte Vlad, und seine Stimme hallte laut über das Dach. „Sie bleibt hier.“Blade presste die Kiefer aufeinander. „Wegen ihr hast du schon zu viel zerstört. Sie muss aus unserem Leben verschwinden, bevor sie noch mehr Schaden anrichtet.“Vlad lachte humorlos. „Ich kenne dich. Du benutzt Menschen, bis du bekommst, was du willst, und wirfst sie dann weg wie Müll. Aber das wirst du meiner Gefährtin nicht antun.“Rurik trat näher, seine Stimme war leise, aber auch er war wütend. „Du wirst Mira nicht zurückweisen und so tun, als wäre sie nie Teil dieser Familie geworden. Du wirst sie nicht aus unserem Leben tilgen, nur weil du beschlossen hast, dass sie dir im Weg steht.“Draven trat vor, bevor der Streit eskalieren konnte.„Drohungen oder Gewalt sind hier fehl am Platz“, sagte er. „Niemand geht. Wenn jemand dieses Rudel verlassen muss, dann solltest du es sein,
Kapitel 93Miras Perspektive„Rurik ist auf eine Weise gebrochen, die die meisten Menschen nicht verstehen können“, erklärte Nora und fuhr mir behutsam mit den Fingern durch die Haare. „Ich habe die Gabe, Menschen wie ihn zu heilen, und ich fühle mich mehr zu ihm hingezogen als jemals zuvor zu seinen Brüdern.“„Das ist gut“, antwortete ich. „Aber glaubst du, dass er dich genauso akzeptieren wird?“Noras Finger hielten einen Moment lang inne, bevor sie weiter mein Haar stylte.„Ja. Wir haben es gestern Abend bereits besiegelt“, gab sie zu, und die Belustigung in ihrer Stimme ließ meine Augen weit aufreißen.Ich hob die Augenbrauen. „Du meinst, du und Rurik habt tatsächlich …?“Nora lachte über meine Reaktion. „Ja.“„Nein … das ging doch viel zu … schnell!?“ Nora lachte noch lauter und schüttelte den Kopf, während sie sich wieder meinen Haaren zuwandte.Ich konnte meine Neugier nicht verbergen. „Und, wie war er?“„Er war rau, wild und völlig herzlos“, gab sie zu und schüttelte den Kopf
Kapitel 92Miras PerspektiveAm nächsten Morgen wachte ich in meinem Zimmer auf. Mein Körper fühlte sich schwer an, und ein pochender Schmerz durchzog meine Brust, als ich langsam die Augen aufblinzelte. Drei Ärzte standen um mein Bett herum, zusammen mit dem Heiler des Rudels.Draven lächelte, als er bemerkte, dass ich wach war, und kam auf mich zu.„Willkommen zurück.“Ich rutschte auf den Kissen hin und her und warf einen Blick auf die mir unbekannten Gesichter. „Wer sind die?“„Ich habe sie hergebracht, um sicherzugehen, dass du überlebst“, antwortete Draven. „Sie behandeln dich schon seit gestern Abend.“Er wandte sich den Ärzten und dem Heiler des Rudels zu.„Lasst uns allein.“Sie verneigten sich respektvoll, bevor sie den Raum verließen und die Tür hinter sich schlossen.Ich sah Draven wieder an. „War es wirklich so schlimm, dass du eine ganze Armee von Ärzten herbeirufen musstest, um mich zu retten?“Sein Mundwinkel hob sich zu einem zurückhaltenden, gefährlichen Lächeln, da
Kapitel 91Miras PerspektiveArias Körper verwandelte sich augenblicklich, ihre Knochen knackten, während sich dunkles Fell über ihre Haut ausbreitete, bis ein mächtiger Wolf vor mir stand. Ohne Vorwarnung stürzte sie sich auf mich, ihre Krallen zischten durch die Luft, während ich mich verwandelte und ihrem Angriff frontal begegnete.Wir prallten mit solcher Wucht aufeinander, dass der Boden unter uns bebte. Aria war unglaublich stark und beängstigend schnell. Sie huschte um mich herum, schnappte mit den Kiefern und schlug mit ihren Krallen zu, bevor ich ihren nächsten Zug vollständig vorhersehen konnte. Ich wehrte einen Angriff ab, wich einem anderen aus und stürzte mich auf sie, bevor sie hinter mich gelangen konnte.Jetzt verstand ich, wie es ihr in der Vergangenheit gelungen war, Blood Moon so mühelos anzugreifen. Endlich verstand ich, wie sie mächtig genug gewesen war, den Sohn des Alpha-Königs zu erbeuten und ein ganzes Rudel ihr gegenüber hilflos zu machen.Aber heute Nach
Kapitel 90Miras PerspektiveAria spuckte die Worte durch zusammengebissene Zähne, ihre Stimme war erfüllt von jahrelangem Hass.„Ich habe so lange auf diesen Tag gewartet. Es hat viel zu lange gedauert, aber endlich ist er gekommen. Jetzt bist du genau dort, wo ich dich haben will.“Bevor ich reagieren konnte, packte sie mich, hob mich vom Boden hoch und schleuderte mich über den Boden.Mein Körper schlug auf dem Boden auf, und ein stechender Schmerz durchzuckte meine Schulter, als sich etwas in ihr verschob. Ich schrie auf, umklammerte die verletzte Seite und versuchte mühsam, mich wieder aufzurichten.„Vlad!“Ich blickte zu ihm hinüber und erwartete, dass er mir zu Hilfe eilen würde.Seine Augen loderten rot, als er einen Blick auf mich am Boden warf, bevor er sich Aria zuwandte.Zuerst dachte ich, er würde mich vor dieser wütenden Frau beschützen.Stattdessen wandte er sich wieder den Männern zu, die ihn umringten.Ich staunte, als Vlad gleich zwei der Angreifer gleichzeitig packt







