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Kapitel 252

Author: Victor ellis
last update publish date: 2026-10-07 01:08:02

Der Plan schreitet voran

Nathan überprüfte zum dritten Mal die Uhrzeit auf seinem Handy.

Serena würde bald ankommen.

Er saß allein an einem Tisch am Fenster des ruhigen Cafés und blickte auf die Straße hinaus. Vor ein paar Minuten war der Ort noch voll gewesen. Jetzt war jeder Tisch um ihn herum leer.

Genau so wollte er es. Er nahm sein Handy und rief Lia an.

Sie nahm nach zweimaligem Klingeln ab. „Wo bist du?“, fragte Nathan.

„Auf dem Weg zu Adrians Villa.“

Nathan lehnte sich in seinem
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  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 255

    Die Nacht beginnt Ich kam etwas nach sieben Uhr im Café an. Das Erste, was mir auffiel, war, wie ruhig es war. Zu ruhig. Ich wurde langsamer, als ich eintrat und mich umsah. Es waren keine Kunden an den Tischen, keine leisen Gespräche im Hintergrund und kaum Bewegung beim Personal. Nathan war die einzige Person, die im Hauptspeisebereich saß. Er stand auf, als er mich sah. „Serena.“ „Hi.“ Er lächelte und kam herüber. „Ich bin froh, dass du gekommen bist.“ „Ich hätte es mir fast anders überlegt.“ „Ich weiß.“ Ich hob eine Augenbraue. „Du wusstest es?“ „Du hast müde geklungen, als wir gesprochen haben. Und so anspruchsvoll bei dem, worüber du mit mir sprechen wolltest.“ „Ich bin müde.“ Er zog einen Stuhl für mich heraus. „Dann setz dich. Du kannst dich über deinen Tag beschweren.“ Ich lächelte leicht und setzte mich. Nathan nahm den Platz mir gegenüber ein. Alles an ihm sah normal aus. Seine Kleidung war ordentlich, sein Gesichtsausdruck war ruhig. Trotz

  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 254

    Die Nacht hatte gerade erst begonnen Die Dienstmagd öffnete das Gästezimmer. „Sie können Ihre Sachen hier lassen. Ich bringe Ihnen alles, was Sie brauchen.“ „Danke.“ „Möchten Sie etwas zu essen?“ „Nein. Mir geht es gut.“ „Dann lasse ich Sie sich erst einmal einrichten.“ Die Dienstmagd ging weg. Lia schloss die Tür. Ihr ruhiger Gesichtsausdruck verschwand. Sie sah in Richtung des Flurs. Adrian war irgendwo im Anwesen. Ganz in der Nähe. Sie setzte sich auf die Bettkante und öffnete ihren Koffer. Sie war nicht einfach hierhergekommen, weil sie einen Ort zum Schlafen brauchte. Sie war gekommen, weil Nathans Plan von ihr abhing. Und weil sie Adrian wollte. Sie musste ihn dazu bringen, sich an die Version ihrer Vergangenheit zu erinnern, an die sie ihn glauben lassen wollte. Die Fotos hatten bereits Zweifel in seinem Kopf geweckt. Sie hatte es selbst gesehen. Serena hatte so viel Zeit mit ihm verbracht und er würde wahrscheinlich nicht so viel mit Lia sprechen wollen. Jetzt brau

  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 253

    Die Frau im Anwesen Weit entfernt vom Café schloss Lia ihre Hände fester um das Lenkrad, während sie zum Laurent-Anwesen fuhr. Ihr Handy lag neben ihr. Sie hatte bereits mit Nathan gesprochen, und seine Worte gingen ihr immer wieder durch den Kopf. Bring Adrian dazu, dir zu vertrauen. Sie wusste, dass es nicht einfach werden würde. Adrian hatte Erinnerungen verloren, aber er hatte nicht sein Urteilsvermögen verloren. Er hinterfragte fast alles, was sie ihm erzählte. Ihr Handy lag neben ihr. Sie nahm es und rief Adrian an. Er antwortete nach ein paar Klingelzeichen. „Lia?“ „Hi, Adrian.“ „Warum rufst du an?“ Lia senkte ihre Stimme und ließ sich müde klingen. „Bist du im Anwesen?“ „Ja. Warum?“ Sie zögerte einen Moment, bevor sie antwortete. „Ich brauche einen Gefallen.“ „Was für einen Gefallen?“ „Ich habe ein Problem zu Hause.“ Adrian wurde aufmerksamer. „Was ist passiert?“ Lia seufzte. „Ich kann heute Nacht nicht dort bleiben. Es gab ein Problem mit der Wohnung, und ich f

  • DIE BRAUT, DIE ER NIE WOLLTE   Kapitel 252

    Der Plan schreitet voran Nathan überprüfte zum dritten Mal die Uhrzeit auf seinem Handy. Serena würde bald ankommen. Er saß allein an einem Tisch am Fenster des ruhigen Cafés und blickte auf die Straße hinaus. Vor ein paar Minuten war der Ort noch voll gewesen. Jetzt war jeder Tisch um ihn herum leer. Genau so wollte er es. Er nahm sein Handy und rief Lia an. Sie nahm nach zweimaligem Klingeln ab. „Wo bist du?“, fragte Nathan. „Auf dem Weg zu Adrians Villa.“ Nathan lehnte sich in seinem Stuhl zurück. „Gut. Ich treffe Serena heute Abend.“ „Ich weiß.“ „Das ist unsere Chance, Lia. Wir haben schon genug darüber gesprochen. Heute Abend hören wir auf zu reden und fangen an, die Dinge in Bewegung zu setzen.“ Es herrschte kurz Stille. „Ich weiß, was ich tun muss“, sagte Lia. Nathan senkte seine Stimme. „Dann bring Adrian dazu, dir zu vertrauen. Bring ihn dazu zu glauben, dass du die Frau bist, für die er sich hätte entscheiden sollen. Wenn du willst, dass er ein Kind mit dir bekom

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    Alles beruhigt sichIch verließ Lumina kurz nach Mittag und machte mich auf den Weg zur Hale’s Corporation.Nathan war nicht da, als ich ankam. Zum ersten Mal war ich erleichtert, dass ich ihn nicht treffen würde.Ich wollte kein weiteres Gespräch mit ihm, bevor ich mit dem Markt fertig war. Ich brauchte einen klaren Kopf, und die direkte Arbeit mit den Mitarbeitern würde die Dinge einfacher machen.Als ich das Hauptbüro betrat, standen mehrere Mitarbeiter auf. „Guten Nachmittag, Ma’am.“„Guten Nachmittag.“Eines der leitenden Teammitglieder kam auf mich zu. „Wir hatten heute nicht mit Ihnen gerechnet.“„Ich wollte den Markt selbst überprüfen.“„Natürlich.“Ich ging in den Konferenzraum und bat sie, mir die neuesten Berichte zu bringen.Innerhalb weniger Minuten wurden Dateien vor mich gelegt. Ich studierte die Zahlen sorgfältig.Die ungewöhnlichen Bewegungen, die Anlass zur Sorge gegeben hatten, waren fast verschwunden. Die Unternehmen, die mit den früheren Schwankungen verbunden war

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    Der AuftragAdrian fuhr nicht sofort nach Hause.Nachdem er die Eltern zurückgelassen hatte, richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf die Schule.„Ich muss noch mit dem Direktor sprechen“, sagte er zu seinem Assistenten.Sein Assistent nickte. „Ich dachte, Sie wären fertig.“„Mit den Eltern, ja. Nicht mit der Schule.“Der Fahrer wendete das Auto.Einige Minuten später kehrten sie zur Schule zurück. Adrian wartete, bis das Auto in der Nähe des Verwaltungsgebäudes anhielt, bevor sein Assistent die Tür öffnete. Sein Rollstuhl wurde herausgeholt, und Adrian setzte sich hinein.Der Direktor wurde fast sofort über seine Ankunft informiert.Als Adrian das Büro betrat, stand der Direktor schnell auf. „Mr. Laurent, guten Morgen.“„Guten Morgen.“„Bitte, setzen Sie sich.“Adrian positionierte seinen Rollstuhl vor dem Schreibtisch. Sein Assistent stand hinter ihm.„Ich bin zurückgekommen, weil ich mich direkt bei Ihnen beschweren muss.“Der Direktor sah besorgt aus. „Natürlich. Bitte erzählen

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