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Kapitel 8

Author: Victor ellis
last update publish date: 2026-08-31 18:34:08

Gezogene Linien

Ich verbrachte den Morgen damit, mich nützlich zu machen. Irgendetwas, um mich weniger wie ein Schatten in diesem Haus zu fühlen. Eine der jüngeren Hausmädchen kämpfte mit schweren Blumenvasen in der Haupthalle, also half ich, eine zu tragen. Ihre Augen weiteten sich vor Überraschung, aber sie schenkte mir ein kleines, dankbares Lächeln.

Wir waren mitten in der Halle, als Adrians Stimme durch die Luft schnitt.

„Serena.“

Ich erstarrte. Die Vase rutschte mir fast aus den Händen. Er stand oben an der Treppe, Jackett abgelegt, Ärmel hochgekrempelt, als hätte er gearbeitet. Seine Augen huschten von mir zum Hausmädchen und zurück.

„Stell das ab“, sagte er tonlos. „Jetzt.“

Das Hausmädchen huschte ohne ein Wort davon. Ich setzte die Vase auf den nächsten Tisch.

„Ich habe nur geholfen“, sagte ich.

Adrian kam langsam die Treppe herunter. „Geholfen? Willst du, dass sie dich als jemanden auf gleicher Stufe sehen? Und dann teile ich ein Bett mit dir?“

Er packte meinen Arm und zog mich in sein Arbeitszimmer, bevor ich etwas sagen konnte. Die Tür schloss sich hinter uns mit einem soliden Klicken. Ich riss meinen Arm frei und rieb die Stelle, wo seine Finger gedrückt hatten.

„Du kannst mich nicht einfach so herumzerren“, schnappte ich.

Adrian lehnte sich an seinen Schreibtisch, die Arme verschränkt. „Du sprichst nicht mit den Hausmädchen, als wärst du eine von ihnen. Du hilfst nicht bei den Hausarbeiten. Du schließt keine Freundschaften mit irgendjemandem hier. Das verwirrt die Leute, wen sie bedienen sollen.“

„Verwirrt sie? Oder peinlich für dich?“

Sein Kiefer spannte sich an. „Beides. Diese Familie hat Standards. Du repräsentierst mich jetzt, ob es mir gefällt oder nicht.“

Ich lachte bitter. „Standards? Wie meine Schwester zwei Türen von unserem Zimmer entfernt schlafen zu lassen und fast jede Nacht in ihr Zimmer zu schleichen?“

Adrian stieß sich vom Schreibtisch ab und trat näher. Die Luft zwischen uns verdichtete sich. „Vorsicht.“

„Nein. Du hast gestern Nacht gesagt, dass sich mit Lia nichts ändert. Gut. Aber erwarte nicht, dass ich die perfekte kleine Ehefrau spiele, während du—“

Er packte mein Gesicht mit einer Hand, nicht hart, aber genug, um meine Worte zu stoppen. Sein Daumen strich über meine Wange. „Du drückst heute jeden Knopf. Vielleicht brauchst du eine Erinnerung, wer hier das Sagen hat.“

Bevor ich antworten konnte, küsste er mich. Es war nicht sanft. Sein Mund nahm den meinen in Besitz, die Zunge drängte hinein, als besäße er meinen Geschmack. Ich drückte zuerst gegen seine Brust, aber meine Hände endeten damit, sein Hemd zu greifen.

Er brach den Kuss ab und drehte mich um, beugte mich über seinen Schreibtisch. Papiere verstreuten sich unter meinen Handflächen.

„Adrian, warte—“

„Kein Warten.“ Seine Hände schoben mein Kleid bis zur Taille hoch. Kühle Luft traf meine Haut, als er mein Höschen herunterriss. „Das passiert, wenn du die Regeln vergisst.“

Ich hörte seinen Reißverschluss. Dann war er da, hart und heiß gegen mich. Er rieb die Spitze seines Schwanzes entlang meiner Falten und spürte, wie feucht ich bereits war.

„Immer bereit für mich“, murmelte er. „Sogar wenn du wütend bist.“

Er stieß tief hinein. Ich keuchte, die Finger krallten sich um die Kante des Schreibtischs. Die Dehnung brannte auf eine Weise, die meine Zehen kräuseln ließ.

„Sag mir“, sagte er und begann sich zu bewegen. „Wem gehörst du?“

Ich biss mir auf die Lippe und weigerte mich zu antworten. Er schlug mir leicht auf den Hintern, dann härter, als ich stillblieb.

„Sag es, Serena.“

„Dir“, flüsterte ich und hasste, wie zittrig meine Stimme klang.

„Lauter.“ Seine Hüften schnappten vorwärts und stießen in mich. Der Schreibtisch knarrte unter uns.

„Dir! Ich gehöre dir.“

Adrian stöhnte und beugte sich über mich, eine Hand griff um mich herum und rieb meinen Kitzler. „Gut. Aber du bist nicht sie. Lia würde meinen Namen süßer stöhnen. Sie würde netter betteln.“

Die Worte brannten wie Salz in einer Wunde. Tränen stachen in meine Augen, aber mein Körper zog sich trotzdem um ihn zusammen. Er spürte es und lachte dunkel.

„Siehst du? Deine Muschi interessiert sich nicht für Stolz. Sie will nur benutzt werden.“

Er fickte mich schneller, rauer. Jeder Stoß drückte meine Hüften in den Schreibtisch. Ich versuchte, meine Stöhne zurückzuhalten, aber sie kamen trotzdem heraus.

„Adrian, langsamer…“

„Nein.“ Er griff in mein Haar und zog meinen Kopf leicht zurück. „Du nimmst es, wie ich es gebe. Und wenn ich dich fülle, wirst du jeden Tropfen behalten. Vielleicht klappt es diesmal. Ein Baby in dich setzen, damit du endlich verstehst, was dein Platz hier ist.“

Mein Magen drehte sich bei seinen Worten. Schwängerung. Er sagte es so beiläufig, als wäre es nur eine weitere Art, mich zu kontrollieren. Der Gedanke erschreckte mich, aber er schickte auch Hitze durch meinen Kern.

Er rieb meinen Kitzler härter. „Komm schon. Lass los.“

Ich zerbrach um ihn herum und schrie auf, als der Orgasmus mich traf. Meine Beine zitterten. Adrian folgte direkt danach, vergrub sich tief und ergoss sich in mich mit einem tiefen Fluch. Er blieb dort, pulsierend, und sorgte dafür, dass nichts verschwendet wurde.

Nach einer Minute zog er sich heraus. Ich spürte, wie sein Sperma an meinem Oberschenkel herunterlief. Er drehte mich zu sich um, die Augen musterten mein gerötetes Gesicht.

„Mach dich sauber“, sagte er, die Stimme jetzt ruhiger. „Und ab heute isst du mit uns, ziehst dich an, wie meine Mutter es sagt, und hältst dich von Orten fern, an die du nicht gehörst. Verstanden?“

Ich nickte und kam immer noch außer Atem. „Ja.“

Er richtete seine Hose und ging zur Tür. Bevor er ging, blickte er zurück. „Noch etwas. Hör auf, mich so anzusehen, als könnte ich mich ändern. Das werde ich nicht.“

Die Tür schloss sich. Ich blieb eine Weile über seinen Schreibtisch gebeugt, die Beine schwach, das Herz schwerer als zuvor. Seine Worte hallten in meinem Kopf wider. Das Schlimmste war zu wissen, dass mein Körper mehr begehrte, während mein Verstand schrie, wegzulaufen.

Dieses Haus verschlang mich ganz, eine Regel nach der anderen.

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