LOGINPOV: AIRYSSeine Muskeln spannten sich unter meiner Berührung, sein Geruch hüllte mich ein. Sein Atem wurde rauer, als kämpfe er gegen etwas in sich selbst. Meine Nägel streiften die Haut seines Nackens, und ein Schauder durchlief seinen Körper wie ein elektrischer Schlag.Er antwortete nicht sofort. Aber er wich nicht zurück.Er betrachtete mich sorgfältig, schweigend, als wäge er alle Risiken ab, zögernd.„Fürchtest du mich wirklich nicht, Häschen?“ In seinem Ton lag eine Note von Neugier. Bevor ich antworten konnte, schob Daimon mich zur Seite, legte sich neben mich und zog mich in seine starken Arme, rollte sich um mich. Seine Nase tauchte in mein Haar, und ein Zittern lief meine Wirbelsäule hinab, als ein leises Knurren seiner Kehle entwich.„Airys, wenn du deine Reaktionen und deinen Geruch nicht unter Kontrolle bringst, werde ich dich am Ende ganz verschlingen. Und
POV: AIRYS„Du musst keine Angst vor mir haben.“ Seine Stimme kam heiser, tief, mit diesem Ton, der die Luft im Raum zum Vibrieren brachte. Er beugte sich langsam vor, seine Augen wanderten über mein Gesicht mit einer Aufmerksamkeit, die brannte. Sein Blick blieb an meinen Lippen hängen, und ich spürte, wie mein Herz den Rhythmus verlor.„Ich werde dich nicht verletzen, Airys“, sagte er, die Stimme leiser, aber mit einer Festigkeit, die mich lähmt.Sein Blick kehrte zu meinem zurück, mit einer aufrichtigen Brutalität, als zwinge er mich zu glauben, selbst wenn er selbst nicht wusste, wie lange er das aufrechterhalten konnte.„Ich werde dich auf keine Weise verletzen“, wiederholte er, lauter, intensiver.Ich keuchte überrascht auf. Meine Lippen öffneten sich instinktiv, mein Körper reagierte, bevor mein Verstand es verarbeiten konnte. Ich zitterte. Es war nicht nur das,
POV: AIRYSDie Tränen begannen sich anzusammeln. Ich blinzelte schnell, blickte nach oben und versuchte, die Angst, die Nervosität, die Schuld, die Verzweiflung zurückzuhalten, all die Emotionen, die sich wie Splitter in meiner Kehle festsetzten.„Daimon …“ Meine Stimme kam schwach, erstickt. Ein Flüstern, geladen mit allem, was ich nicht mehr verbergen konnte.Die erste Träne glitt über den Winkel meines Auges. Er sah es.„Ich habe Angst.“Ein leises Knurren hallte aus seiner Brust, tief und bedrohlich, und sandte einen heftigen Schauer meine Wirbelsäule hinauf. Daimon trat vor und verringerte den Raum zwischen uns, bis die Wärme seines Körpers die meine umhüllte. Die Luft ringsum schien dünner, als er den Handbrause nahm und das warme Wasser über mich zu gleiten begann und die Reste der Schlacht mitnahm. Das Blut mischte sich mit der Klarheit
POV: AIRYS„Es ist keine Wahl!“ brüllte sie und stieß bedrohliche Knurrlaute aus.„In letzter Zeit höre ich das sehr oft.“ schnaubte ich und versuchte, die Angst zu ignorieren, die unter meiner Haut kroch.Hamissa griff an, schnell wie ein Blitz. Ich wich um Haaresbreite aus, drehte den Körper und hob den Dolch. Fast bohrte ich die Klinge in ihre Rippe, aber sie drehte die Schnauze und packte mein Handgelenk mit brutaler Kraft. Ein Schmerzensgrunzen entwich meinen Lippen, als ihre Fangzähne meinen Knochen zermalmten.Mit einem verzweifelten Impuls trat ich gegen ihren Bauch und zwang sie, loszulassen. Der Aufprall ließ mich nach hinten fallen, und der Dolch glitt aus meiner Hand, landete im weichen Schnee. Hamissa stürmte erneut vor, ohne mir Zeit zu lassen, den Atem zu holen. Diesmal riss ihre Kralle meine Schulter auf. Ein Schrei entwich mir, bevor ich ihn zurückhalten konnte. Ich presste
POV: AIRYSBlitze explodierten in meinem Verstand. Schreie. Weinen. Jemand flehte um das eigene Leben.„Bitte … du hast schon gewonnen!“ Die Stimme war zitternd, verzweifelt. Sie klang wie Hamissa. „Du musst mich nicht töten …“Ein Flüstern drang in meinen Verstand, kalt und schneidend wie eine Klinge am Nacken:„Keine Gnade. Töte sie.“Mein Atem versagte.Was geschah?Ich streckte die Arme mühsam vor mich. Sie waren bedeckt von einer dicken, dunklen, heißen Flüssigkeit. Blut. Meine Finger zitterten. Der Geruch von Eisen brannte in meiner Nase. Ich keuchte.War jenes Blut meins?Stand ich?Meine Sinne waren durcheinander, als befände ich mich zwischen dem Realen und einem Albtraum. Ich blinzelte fest, einmal, zweimal. Jedes Blinzeln war schwer, als wären meine Lider mit Fesseln festgehalten.Mein Körper bewegte s
POV: AIRYSSie starrte mich schweigend an. Die himmlischen Augen schienen zu viel zu wissen. Sie musterte mich von oben bis unten, als erwarte sie etwas von mir, das ich nicht zu geben vermochte. Sie schüttelte langsam den Kopf, enttäuscht.„Wie kann er so sicher sein über dich, wenn du nicht einmal das Offensichtliche siehst?“ Ihre Stimme klang wie eine verschleierte Anklage, aber bevor ich erwidern konnte, näherten sich schwere Schritte dem Flur.Das Geräusch der Stiefel gegen den Boden hallte wie ein Alarm. Mein ganzer Körper erstarrte. Ich keuchte.„Los!“ knurrte der Beta, als er den Raum betrat. Seine Präsenz war aggressiv. Er zeigte der Frau die Fangzähne in einer feindseligen Geste; sie wich nicht zurück. Seine Augen waren mit verhaltener Wut in sie gebohrt. „Sie sollten nicht hier sein.“Sie hob das Kinn mit einem halben Lächeln, ohne Angst zu zeigen.







