ВойтиDer dreißigste Stock existiert nicht. Aber die Wahrheit, die er verbirgt, könnte ein Imperium zerstören. An ihrem ersten Tag bei Blackthorn Corporation entdeckt Aria Bennett einen geheimen Stock und eine Frau, die vor sieben Jahren gestorben sein soll: die Ehefrau des Milliardärs Damien Blackthorn. Bevor Aria fliehen kann, stellt Damien sie. Seine Lösung: ein Vertrag. Sie wird seine falsche Verlobte oder sie verliert alles. Doch Damien weiß nicht, dass Aria längst Teil seines Spiels ist. Sie kam nicht zufällig in seinen Konzern. Seit sieben Jahren sucht sie den Mann, der ihre Familie zerstört hat. Und sie glaubt, ihn gefunden zu haben. Doch je näher Aria Damien kommt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Rache und Verlangen. Zwischen Wahrheit und Lüge. Denn in den Schatten der Blackthorns lauert ein Feind, der bereit ist, jedes Geheimnis mit Blut zu bezahlen. Der gefährlichste Ort im Blackthorn Tower ist nicht der Stock, der verborgen wurde. Es ist das Stockwerk, auf dem die Wahrheit wartet. Eine fesselnde Billionärs-Romance voller verbotener Gefühle, tödlicher Geheimnisse und einer Liebe, die überleben muss koste es, was es wolle.
Узнайте большеAria hatte die Nacht auf einem gepolsterten Stuhl neben Celestes Bett verbracht. Die Augenlieder waren ihr immer wieder zugefallen, doch der Schlaf blieb flach, unterbrochen von Bildern, die sie nicht einordnen konnte. Eine Waffe. Ein weinendes Kind. Ethans ruhige Stimme am anderen Ende der Leitung.Als das erste graue Licht durch die Jalousien fiel, richtete sie sich auf. Ihr Rücken schmerzte, ihr Nacken war steif. Sie sah zu Celeste hinüber, die regungslos auf dem Rücken lag, die Hände auf der Decke, den Blick an die Zimmerdecke gerichtet.„Du bist wach", sagte Aria leise.Celeste drehte den Kopf. Sie blinzelte, als würde sie Aria zum ersten Mal sehen.„Wer bist du?", fragte sie.Aria setzte sich auf. „Celeste? Ich bin es, Aria."„Celeste?" Die Frau runzelte die Stirn. „Ich heiße Sarah. Sarah Lindt. So steht es auf meinem Armband." Sie hob den Arm und deutete auf das Plastikband, das die Klinik ihr angelegt hatte.
Aria starrte auf das Display ihres Handys, bis die Buchstaben vor ihren Augen verschwammen.„Ich bin schwanger. Nicht von Damien. Von Ethan. Und Marcus weiß es."Das war vor wenigen Minuten gewesen, direkt nachdem Marcus geflohen war. Jetzt stand Aria noch immer am Ufer, während Damien mit dem Sicherheitsdienst telefonierte und die Fäden nach dem Chaos wieder in die Hand nahm. Er klang ruhig, fast geschäftsmäßig, aber sie kannte ihn inzwischen gut genug, um die Anspannung in seiner Stimme zu hören.Sie steckte das Handy weg.Ich muss es ihm sagen.Aber ein Teil von ihr zögerte. Was würde es mit ihm machen? Er hatte gerade erfahren, dass seine geliebte Frau eine Schauspielerin gewesen war, ein Werkzeug seines Vaters. Und jetzt sollte sie ihm auch noch sagen, dass diese Frau sein Bruder geschwängert hatte?Sie schloss die Augen.Nicht so. Nicht jetzt.Als sie ins Haus zurückkehrte, stand Celeste im Flur.
Die Stille im Raum war so schwer, dass Aria meinte, jedes Herzschlagen zu hören.Marcus Blackthorn stand im Türrahmen, die Waffe locker in der Hand, als wäre er es gewohnt, sie zu tragen. Seine Augen wanderten von Damien zu Aria, dann zu Celeste, die im Bett saß, bleich, aber mit einem Blick, der nicht mehr verschleiert war.„Du hast also endlich deine Stimme gefunden", sagte Marcus zu Celeste. Seine Stimme war leise, aber sie schnitt durch die Luft wie ein Messer. „Ich habe mich schon gefragt, wie lange du die Komödie durchhalten würdest."Celeste erwiderte seinen Blick. Ihre Hände lagen ruhig auf der Bettdecke, aber Aria sah, wie ihre Finger sich in den Stoff krallten.„Ich habe sieben Jahre gebraucht, um mich zu erinnern", sagte Celeste. „Aber jetzt erinnere ich mich an alles. An dich. An deine Pläne. An die Lügen, die du mir eingeflößt hast."Marcus trat einen Schritt ins Zimmer. Die Waffe blieb auf Damien gerichtet.
Sie brachten Celeste zurück ins Haus, obwohl sie kein Wort sagte.Die Frau war auf dem Weg vom Ufer in Damiens Armen zusammengesackt, Ihr Körper so leicht, dass Aria den Eindruck hatte, sie könnte jeden Moment davonschweben. Die Krankenschwester kam sofort, half ihnen, Celeste wieder ins Bett zu legen, und schloss die Tür hinter sich.Damien stand am Fenster des Gästezimmers, die Hände in den Taschen, das Gesicht vom Mondlicht halb beleuchtet.„Sie hat sich zu viel zugemutet", sagte er, mehr zu sich selbst als zu Aria. „Mit ihren Erinnerungen, mit der Anstrengung, zu sprechen. Ich hätte sie nicht drängen sollen."„Du hast sie nicht gedrängt, Damien. Sie wollte es dir sagen."„Wollte sie das? Oder hat sie es nur getan, weil sie sich mir verpflichtet fühlte?"Aria trat näher. Sie wusste nicht, wie sie ihn trösten sollte. Es gab Worte, die sie sagen konnte, aber sie fühlte sich an, als würde sie sie nur in die Stille werfe





