MasukDer dreißigste Stock existiert nicht. Aber die Wahrheit, die er verbirgt, könnte ein Imperium zerstören. An ihrem ersten Tag bei Blackthorn Corporation entdeckt Aria Bennett einen geheimen Stock und eine Frau, die vor sieben Jahren gestorben sein soll: die Ehefrau des Milliardärs Damien Blackthorn. Bevor Aria fliehen kann, stellt Damien sie. Seine Lösung: ein Vertrag. Sie wird seine falsche Verlobte oder sie verliert alles. Doch Damien weiß nicht, dass Aria längst Teil seines Spiels ist. Sie kam nicht zufällig in seinen Konzern. Seit sieben Jahren sucht sie den Mann, der ihre Familie zerstört hat. Und sie glaubt, ihn gefunden zu haben. Doch je näher Aria Damien kommt, desto mehr verschwimmen die Grenzen zwischen Rache und Verlangen. Zwischen Wahrheit und Lüge. Denn in den Schatten der Blackthorns lauert ein Feind, der bereit ist, jedes Geheimnis mit Blut zu bezahlen. Der gefährlichste Ort im Blackthorn Tower ist nicht der Stock, der verborgen wurde. Es ist das Stockwerk, auf dem die Wahrheit wartet. Eine fesselnde Billionärs-Romance voller verbotener Gefühle, tödlicher Geheimnisse und einer Liebe, die überleben muss koste es, was es wolle.
Lihat lebih banyakDer Morgen begann mit einem Anruf, der nicht für Aria war.Max stand im Flur des kleinen Hotels und hielt das Telefon zwischen Schulter und Ohr, während er sich mit der freien Hand das Hemd zuknöpfte. Aria sah ihn durch die offene Tür und wusste es sofort. Sie kannte diese Haltung. Ein Mann, der gute Nachrichten bekommt, steht gerade. Max stand schief.Er beendete das Gespräch und sah auf.Sie haben ihn gehen lassen, sagte er.Wen.Den Älteren. Den mit der Aktentasche.Aria trat in den Flur. Hinter ihr stand Damien in der Tür, ohne Krawatte, mit nassen Haaren.Gehen lassen, wiederholte sie.Um halb sechs sind zwei Leute in die Einrichtung gekommen. Anwälte. Mit Papieren. Max steckte das Telefon in die Tasche. Sie haben gesagt, die Festhaltung sei nicht rechtmäßig. Sie haben die Freigabe unterschrieben, und dann sind sie mit ihm rausgegangen. Die Leute vor Ort hatten keine Handhabe. Wir zahlen dort niemanden
Der Morgen kam grau, ohne Sonne, mit einem Wind, der am Fenster rüttelte und nicht mehr losließ. Aria saß auf einem Stuhl vor dem Fenster von Zimmer zweiundzwanzig und sah auf den kleinen Hafen, in dem zwei Boote lagen und sich nicht bewegten. Sie hatte nicht geschlafen. Sie hatte geduscht und die Kleider vom Vorabend wieder angezogen und dabei bemerkt, dass ihre Hände nach Seife rochen. Nur nach Seife. Nicht mehr nach Salz und nicht mehr nach Blut. Das war ihr das Seltsamste an dieser ganzen Nacht.Damien schlief in dem Sessel am Bett. Er hatte sich nicht umgezogen. Die Jacke lag über seinem Gesicht, und seine rechte Hand hing offen über der Lehne, mit den Fingern halb gekrümmt, als hätte er etwas festgehalten und im Schlaf verloren. Die Pistole lag auf dem Nachttisch, mit dem Lauf zur Wand. Aria war vorhin aufgestanden und hatte sie gesichert. Sie wusste nicht, ob er es gemerkt hatte.Drei Stunden zuvor hatte Max die zwei Männer an eine private Firma in Sout
Der Mann stand im Licht der Lampe über der Kliniktür und bewegte sich nicht.Aria sah ihn durch das Fenster. Er trug einen dunklen Mantel und hielt die Aktentasche mit beiden Händen vor dem Bauch, als wäre sie ihm zu schwer. Er sah nicht wie ein Arzt aus. Er sah nicht wie ein Patient aus. Er sah wie ein Mann aus, der wartete, bis jemand ihn bemerkte.Max trat vor ihr zur Tür. Er hatte den Arm noch in der Schlinge, aber er ging, als hätte er zwei gesunde Arme. Er öffnete die Tür nur einen Spalt.Was willst du, fragte er.Der Mann sah an ihm vorbei, direkt auf Aria. Er lächelte nicht.Ich suche eine Fahrgelegenheit, sagte er.Es ist zwei Uhr morgens.Ich weiß.Max sah auf die Straße. Kein Taxi. Kein Fahrzeug mit Kennzeichen und Lampe auf dem Dach. Nur die leere Straße und das Meer dahinter.Aria trat an die Tür. Sie legte Max eine Hand auf den Arm.Wie heißt du, fragte sie.Der
Aria stand auf dem Felsen und wartete, dass jemand etwas sagte.Niemand sagte etwas.Damien stand einen halben Schritt entfernt. Sie sah seinen Rücken, seine Schulter, den Ansatz seines Nackens. Sie sah alles, was sie in den letzten Wochen liebgewonnen hatte, und sie sah, dass es sich von ihr entfernt hatte. Nicht weit. Nur einen halben Schritt.Ein halber Schritt war im Augenblick alles.Eleanor hielt den Ring noch in der Hand. Der Wind zog an ihrem Mantel, aber sie stand ruhig. Ihre Männer hinter ihr rührten sich nicht. Auf dem Boden lag Elias Vane, das Gesicht zur Seite gedreht, und atmete in kleinen Stößen.Aria machte den ersten Schritt.Sie ging, ohne zu überlegen, an Damien vorbei, direkt auf Eleanor zu. Sie blieb zwei Arme lang vor ihr stehen.Ich nehme den Test an, sagte sie.Eleanor sah sie an. Ihr Blick war kühl, aber Aria sah etwas darunter. Ein winziges Zucken. Überraschung.Der T