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Kapitel 137 : Die Wächterin 2

Author: Déesse
last update publish date: 2026-09-08 08:54:19

Und eines Nachts, mitten in der Dunkelheit des Zimmers, während ich an ihn geschmiegt bin, auf halbem Weg zwischen Schlaf und Wachen, spüre ich, wie sich seine Finger bewegen. Langsam, schwach, als lernten sie aufs Neue, seinem Willen zu gehorchen. Sie wandern meinen Arm hinauf, mein Handgelenk, meinen Unterarm, und sie schließen sich um meine.

Ich halte den Atem an, das Herz klopfend, die Augen weit geöffnet in der Dunkelheit. Seine Hand drückt meine, und dieser stille Druck is
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    Und eines Nachts, mitten in der Dunkelheit des Zimmers, während ich an ihn geschmiegt bin, auf halbem Weg zwischen Schlaf und Wachen, spüre ich, wie sich seine Finger bewegen. Langsam, schwach, als lernten sie aufs Neue, seinem Willen zu gehorchen. Sie wandern meinen Arm hinauf, mein Handgelenk, meinen Unterarm, und sie schließen sich um meine.Ich halte den Atem an, das Herz klopfend, die Augen weit geöffnet in der Dunkelheit. Seine Hand drückt meine, und dieser stille Druck ist die schönste Liebeserklärung, die er mir je gemacht hat.— Eva, flüstert er, und seine Stimme ist ein heiserer, gebrochener Faden, aber es ist die schönste Musik, die ich je gehört habe.— Ich bin hier, antworte ich, meine Lippen an seiner Haut. Ich bin hier, meine Liebe. Schlaf. Ruh dich aus. Ich gehe nicht. Ich werde nicht mehr gehen.Seine Finger entspannen sich, sein Atem wird tiefer, und er sinkt zurück in den Schlaf. Aber seine Hand bleibt in meiner, unsere Fin

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