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KAPITEL DREI: SAMTSCHATTEN

Autor: Ruby Andrews
last update Fecha de publicación: 2026-08-18 23:37:31

Sera stand allein im mondbeschienenen Garten, die Beine noch wackelig von der intensiven Erlösung, die sie sich von Cassian genommen hatte, das Buch warm und unnachgiebig gegen ihre Brust. Eintrag 249 leuchtete auf der Seite: öffentliche Hingabe bei der Samtauktion, beide müssen vollständig teilnehmen. Weigerung bedeutet den Tod. Die Worte schickten einen Schauer über ihren Rücken, der Angst mit dunkler Erregung vermischte, und ihr Körper verlangte bereits nach der nächsten verdrehten Forderung.  

Sie schlüpfte durch eine Seitentür zurück ins Haus, das Herz raste, während sie eine kleine Tasche und das Buch packte. Die bewaffneten Männer durchsuchten noch immer das Anwesen, ihre Stimmen trugen auf dem Nachtwind. Sie musste die Samtauktion vor dem Morgengrauen erreichen, ein geheimes Untergrund-Ereignis, bei dem die Elite verbotene Begierden und gestohlene Schätze handelte. Cassian würde dort sein, das wusste sie bis in die Knochen.  

Als sie an dem verborgenen Ort unter einer alten Kunstgalerie ankam, war die Auktion bereits im Gange. Dimmrotes Licht badete den überfüllten Raum, maskierte Gäste lümmelten auf Samtsofas, während schöne Bedienstete Getränke reichten. Sera trug ein schlichtes schwarzes Kleid, das sich an ihre Kurven schmiegte, das Buch versteckt in ihrer Clutch. Sie spürte Blicke auf sich, sobald sie eintrat.  

Dann sah sie ihn. Cassian stand nahe der Bühne, gekleidet in einen maßgeschneiderten schwarzen Anzug, der ihn wie den gefährlichen Jäger wirken ließ, der er war. Ihre Blicke trafen sich über den Raum hinweg, und Hitze loderte sofort zwischen ihnen auf. Er kam auf sie zu, doch ein großer Mann mit silberner Maske schnitt ihr den Weg ab.  

— Neues Gesicht, schnurrte der Fremde und strich mit der Hand über ihre Taille. — Lust zu spielen, während wir auf das Hauptereignis warten?  

Bevor Sera antworten konnte, erschien Cassian an ihrer Seite, sein Arm legte sich besitzergreifend um ihre Taille. — Sie ist bei mir, sagte er, die Stimme tief und mit einer Warnung unterlegt. Der Fremde wich mit einem wissenden Lachen zurück.  

Cassian zog sie in eine schattige Nische und drückte sie an die Wand. — Das Buch hat dich hierhergebracht, murmelte er, die Lippen streiften ihren Hals. — Eintrag 249. Öffentliche Hingabe. Wir müssen für sie auftreten, ohne erwischt zu werden.  

Seras Puls beschleunigte sich. Die Vorstellung hätte sie erschrecken sollen, doch Feuchtigkeit sammelte sich zwischen ihren Schenkeln. — Dann mach es überzeugend.  

Seine Hand glitt unter ihr Kleid, die Finger strichen langsam über sie, während Gäste an der Nische vorbeigingen. Sera biss sich auf die Lippe, um still zu bleiben, die Hüften wiegten sich unmerklich gegen seine Berührung. Cassian küsste sie tief, die Zunge neckte die ihre, während zwei Finger in sie glitten und sich genau richtig krümmten. Lust zuckte heiß und rasch auf. Sie klammerte sich an seine Schultern, der Atem ging stoßweise, als er sie ein- und ausstieß, der Daumen kreiste um ihren geschwollenen Kitzler.  

— So ein braves Mädchen für das Buch, flüsterte er gegen ihren Mund und fügte einen dritten Finger hinzu, dehnte sie. Sera stöhnte leise in den Kuss, ritt schamlos auf seiner Hand, während maskierte Gäste nur Meter entfernt plauderten. Das Risiko ließ jeden Strich schärfer, verbotener wirken.  

Das Buch in ihrer Clutch pulsierte warm, zustimmend.  

Doch die Hauptauktion begann. Eine schöne Frau betrat die Bühne und kündigte hochwertige Gegenstände an, darunter ein gestohlenes Gemälde, das mit Cassians Vergangenheit verknüpft war. Seras Höhepunkt baute sich rasch unter seinen geübten Fingern auf. Sie kam heftig, zog sich um ihn zusammen, dämpfte ihren Schrei an seinem Hals, während Wellen der Lust sie durchrollten. Cassian hielt sie hindurch, die Augen dunkel vor Hunger.  

— Wir sind noch nicht fertig, sagte er, zog die Finger zurück und saugte sie genau dort im Schatten sauber. — Das Buch will heute Nacht mehr.  

Sie bewegten sich näher zur Bühne und mischten sich unter die Menge. Das Bieten um das Gemälde wurde erbittert. Cassians Kiefer spannte sich, alter Zorn blitzte in seinen Augen auf. Sera lehnte sich an ihn, ihre Hand strich kühn über ihn durch die Hose, unter dem Schutz des gedämpften Lichts. Er war steinhart. Sie drückte zu, neckte ihn langsam, während der Auktionator Preise ausrief.  

Cassians Atem stockte. — Vorsichtig, kleine Hüterin. Treibst du es zu weit, biege ich dich genau hier über.  

Das Buch pulsierte erneut, neue Worte formten sich.  

Tiefere öffentliche Besitzergreifung erforderlich. Lass sie zusehen, ohne zu wissen.  

Seras Wangen brannten, doch die Begierde siegte. Sie befreite ihn unauffällig und strich mit festen Bewegungen über seine dicke Länge, während sie mitten unter der Elite standen. Cassians Hand kehrte zwischen ihre Schenkel zurück und fingerte sie im Takt ihrer Bewegungen. Das Vergnügen baute sich erneut auf, diesmal schneller. Die Gäste um sie herum blieben ahnungslos, konzentriert auf die Gebote.  

Sera strich ihn härter, der Daumen kreiste über die Spitze. Cassian stöhnte leise, die Hüften zuckten in ihre Faust. Sie brachten einander gemeinsam an den Rand, die Körper angespannt, die Atemzüge vermischten sich. Just als das Gemälde für ein Vermögen verkauft wurde, kamen sie. Sera zog sich um seine Finger zusammen und biss in seine Schulter, um still zu bleiben. Cassian ergoß sich über ihre Hand, warm und dick, sein tiefes Knurren vibrierte gegen sie.  

Sie säuberten sich rasch im Schatten, die Herzen pochten vor Lust und der ständigen Bedrohung.  

Doch während die Auktion weiterging, erschien ein vertrautes Gesicht auf der Bühne, der silbermaskierte Mann von zuvor. Er hielt einen neuen Gegenstand hoch, ein altes Artefakt, das verdächtig dem Zwilling des Buches ähnelte. — Dieses Stück bindet seine Besitzer in ewige Schuld, verkündete er mit einem durchtriebenen Lächeln. — Perfekt für Paare mit Geheimnissen.  

Seras Blut gefror. Die Augen des Mannes fanden die ihren über den Raum hinweg. Er wusste es.  

Cassian zog sie näher, die Stimme angespannt. — Das ist Julian Cross. Er jagt das Buch seit Jahren. Wenn er es bekommt, sind wir beide erledigt.  

Das Buch loderte heiß in ihrer Clutch und enthüllte eine letzte Zeile für die Nacht.  

Eintrag 250. Stehle das Zwillingsartefakt vor dem Morgengrauen, mit allen notwendigen Mitteln. Scheitern bindet dich an Julian statt an mich.  

Sera blickte zu Cassian auf, der Körper summte noch von ihrer öffentlichen Erlösung, Angst und Lust verwoben sich.  

Julian erhob sein Glas in ihre Richtung mit einem wissenden Grinsen. Das wahre Spiel war soeben tödlich geworden.

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