LOGINAls Liana Rivers mit ihrem grüblerischen, dominanten und gefährlich unwiderstehlichen Stiefbruder Killian Wolfe ins Bett ging, gab sie ihm alles: ihr Herz, ihren Körper, ihre Jungfräulichkeit. Doch als sie feststellte, dass sie schwanger war, und herausfand, dass er mit einer anderen Frau verlobt war, lief sie davon. Kein Abschied. Keine Erklärung. Nur ein gebrochenes Herz und ein Baby, das er niemals kennenlernen würde. Jetzt, sieben Jahre später, ist sie eine sich mühsam durchschlagende alleinerziehende Mutter, die als Hausmeisterin in einem Hotel arbeitet und alles tut, um ihre Vergangenheit – und ihren Sohn – vor dem skrupellosen Alpha zu verbergen, der sie gebrochen hat. Bis er sie eines Nachts wiederfindet. Reicher. Dunkler. Mächtiger denn je. Und er will sie zurück. Killian ist nicht hier, um nur so zu tun, als wäre alles wie früher. Er will die Kontrolle. Über ihr Leben. Ihren Körper. Ihren Sohn. Und dieses Mal fragt er nicht. Einmal ist sie vor ihm geflohen. Doch jetzt, da er die Wahrheit kennt … wird er die ganze verdammte Welt in Schutt und Asche legen, um zu behalten, was ihm gehört.
View MoreKAPITEL 60LIANAS PERSPEKTIVESelbst nachdem er mich ausgefüllt hatte, selbst nachdem mein Körper unter ihm zitterte und erschöpft war, rührte sich Killian nicht. Er blieb tief in mir versunken und drückte mich mit seinem ganzen Körpergewicht fest auf den Boden, während sein heißer, unregelmäßiger Atem meine Kehle streifte.Seine Hand glitt langsam, bedächtig an der Seite meines Oberschenkels empor und streichelte das feuchte, zitternde Fleisch, als wolle er es noch einmal ganz für sich beanspruchen.„Glaubst du, es ist vorbei?“, raunte er düster in mein Ohr, wobei seine Stimme heftige Schauer über meinen Rücken jagte. „Glaubst du, du kannst einfach so zu mir kommen und ich bin dann fertig mit dir?“Ich wimmerte, doch er packte mich grob am Kinn und drehte mein Gesicht zu sich.„Öffne die Augen“, befahl er mit brutaler Stimme.Ich gehorchte und blickte durch Tränen und Schweiß zu ihm hinauf.Sein Blick war wild, verschlingend.„Sieh dich nur an“, murmelte er, während sein Daumen langs
KAPITEL 59LIANAS PERSPEKTIVEIn dem Moment, als ich es spürte, wurde mein Kopf klar – diese scharfe, erstickende Veränderung in der Luft, die sich wie ein unsichtbares Halsband um meine Kehle legte, dieser unverkennbare, rohe, elektrisierende Sog aus Kraft, Wut und Gefahr, den ich bisher nur von einer einzigen Person kannte– und mir sank das Herz in die Hose, noch bevor ich mich umdrehte und ihn sah.Killian.Er war bereits da, bereits auf Darion, seine Fäuste flogen in einem wilden Rhythmus, ein Sturm der Gewalt, der nicht aufhörte, nicht ins Stocken geriet, keinen Atemzug, keine Gnade und keine Vernunft zuließ– sein Körper bewegte sich wie ein außer Kontrolle geratener Raubtier, dessen einziger Zweck in diesem Moment die Zerstörung war, dessen einzige Sprache Blut und Knochen war, dessen Augen – diese furchterregenden, pechschwarzen Augen – so wild, so kalt und von Wut so ausgehöhlt waren, dass es war, als starrte man einen Besessenen an, als wäre etwas Uraltes und Gnadenloses in s
KAPITEL 58LIANAS PERSPEKTIVE„Liana.“Ich war schon auf halbem Weg den Flur hinunter und versuchte zu atmen, scheiterte dabei jedoch kläglich; meine Hände zitterten, als sie versuchten, die Tränen wegzuwischen, die einfach nicht aufhören wollten, aus meinen Augen zu fließen, als ich hörte, wie jemand meinen Namen rief, und ich erstarrte – nicht, weil ich die Stimme erkannte, sondern weil ich ehrlich gesagt nicht damit gerechnet hatte, dass mich in diesem Moment überhaupt jemand bemerken würde, geschweige denn, dass er mich ansprechen würde.Ich drehte mich um, langsam, widerwillig, und als ich den Mann sah, der dort stand – einen Fremden mit dunklen Augen und einem markanten Kinn, gekleidet wie jemand, der mit Geld umzugehen wusste und Macht wie eine zweite Haut trug –, musste ich zweimal blinzeln, um sicher zu sein, dass er mich meinte.Er machte einen vorsichtigen Schritt auf mich zu, sein Tonfall war ruhig, aber unverkennbar besorgt. „Hey. Geht es dir gut?“Ich schüttelte gedanken
KAPITEL 57LIANAS PERSPEKTIVENatürlich war sie es.Sie stand da mit verschränkten Armen, ein grausames Grinsen umspielte ihre Lippen, während die beiden anderen Frauen sie flankierten wie eine Art Designer-Version des Teufelsgefolges. Ihr Blick glitt mit unverhohlener Abscheu über mich hinweg, sodass mir die Haare zu Berge standen. Sie sah mich an, als wäre ich Dreck. Als hätte ich in ihrer Welt nichts zu suchen.Sie trat langsam auf mich zu, fuhr mit einem perfekt manikürten Finger über meinen durchnässten Arm, packte mich dann grob am Handgelenk und zerrte mich in die Mitte der Toilette, als wäre ich ein erbärmliches Ausstellungsstück.„Warum bist du so schamlos?“, spottete sie und neigte spöttisch den Kopf. „Du klammerst dich an deinen Bruder wie eine verzweifelte kleine Hure. Hast du überhaupt noch irgendeinen Stolz übrig, oder hast du ihn in dem Moment verloren, als er deine Beine gespreizt und dich daran erinnert hat, was für ein gutes kleines Familienschlampchen du bist?“Ich





