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Kapitel 26

Author: Raydar
last update publish date: 2026-09-04 12:01:22
Briannas Sicht

Barrett eilte herein, seine Augen beobachteten aufmerksam die Szene und erfassten sofort die Lage. „Sir?“

Adrian spuckte aus: „Schaff ihn augenblicklich hier raus.“ Seine Worte waren scharf und knapp, von einer Kälte, die selbst mich zusammenzucken ließ.

Ich verharrte wie erstarrt vor Schreck, während Beklemmung wie eiskaltes Wasser über mir zusammenschlug. Die Szene, die sich vor mir abspielte, glich einem Albtraum. Niemals in Millionen von Jahren hätte sie so etwas erwarte
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    Adrians SichtIch lächelte, das leichte Hochziehen meiner Lippen konnte kaum weiter entfernt sein von dem, was ich angesichts der Schwere ihrer Frage empfand.Aber ich schob es beiseite. Es war jetzt oder nie. Ich musste so überzeugend wie möglich klingen, sonst war das Spiel vorbei.In meiner Hose, in der Tasche, in der meine Hände steckten, war es glatt von kaltem Schweiß, demselben, der auch meinen Nacken bedeckte.„Es ist nur eine alte Schachtel, die ich gefunden habe, Brianna.“ Ich traf ihren Blick. „Bedeutet wirklich nichts. Was meinst du damit, es fühlt sich vertraut an?“ Ich runzelte die Stirn. Die Lüge glitt mir ohne einen zweiten Gedanken über die Lippen.Sie runzelte die Stirn, während sie hinunterblickte, der Daumen streichelte den rostigen Rand. „Ich weiß es nicht. Es fühlt sich einfach … komisch an. Als hätte ich sie schon einmal gesehen.“„Vielleicht im Vorbeigehen?“ bot ich an, aufrichtig, als wüsste ich die Wahrheit nicht. „Du bist im Haus herumgekommen. Könnte ein Bl

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    Adrians Perspektive„Dir vertrauen?“ Sie spottete, dann ließ sie ein dunkles Lachen hören. „‚Vertrauen‘ und ‚du‘ gehören nicht in denselben Satz, Adrian.“Okay. Das war zu erwarten, aber ich musste trotzdem erklären.Ich rückte ein Stück näher. „Bria… bitte. Mi amor, bitte, kannst du mich erklären lassen?“Sie verschränkte die Arme. „Bitte, ich will nichts mehr, als dass du erklärst! Erklär, warum ich hier meine Kindheitsfotos sehe, aufbewahrt und weggeschlossen wie in irgendeinem Stalker-Schrank.“„Bri… bitte.“ Ich versuchte es erneut. „Meine Liebe? Das ist nicht…“„Nenn mich nicht so“, zischte sie, noch leiser, aber nicht weniger wütend. „Nenn mich nicht so. Nenn mich gar nichts.“Sie fuhr fort, die Augen gerötet, die Nase gebläht, als würde sie gleich vor Wut explodieren. „Du hast mich gestalkt? Du kanntest mich, schon vor all dem, und hast so getan, als würdest du mich zum ersten Mal treffen?“Ich schüttelte den Kopf, den Arm ausgestreckt, um den ihren zu berühren. Sie trat zurück

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    Adrians SichtVerdammt noch mal!Das waren meine ersten Gedanken, als ich Brianna entdeckte, die schlaff auf dem Sofa in der Ecke des begehbaren Kleiderschranks saß.Mein Lächeln verschwand augenblicklich und wich so schnell einem finsteren Stirnrunzeln, als hätte mich ein Blitz getroffen.Ich hatte das ganze Haus nach ihr abgesucht und sie gerade erst hier gefunden, doch ein einziger Blick auf die Szene verriet mir, dass etwas ganz und gar nicht stimmte.Mein Blick fiel auf eine verstaubte, bläuliche Schachtel. Eine, die mir vertraut war. Viel zu vertraut. Ich erinnerte mich daran, was sich darin befand, und mein Atem beschleunigte sich.Sie sah nicht einmal zu mir auf, als ich mich bemerkbar machte. Ihre ganze Aufmerksamkeit galt der offenen Schachtel und ihrem Inhalt.Ich näherte mich ihr schweigend und mit bedachten Schritten, umrundete den Tisch, als könnte schon die kleinste Bewegung sie verschrecken und vertreiben.Wahrscheinlich würde sie das tatsächlich.„Bri?“Behutsam stell

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    Briannas POVIch musste die Sache interessant gestalten. Körperlich war ich vorbereitet, die Dessous passten perfekt.Auch mental war ich bereit. Ich wollte nichts mehr, als seinen warmen Blick auf meiner Haut zu spüren.Aber ich musste noch etwas mehr tun, um ihm den Atem zu rauben. Ich wollte mir ein bisschen mehr Mühe geben. Es wäre wirklich schade, wenn er mich sah und nicht beeindruckt wäre.Eine leise Stimme meldete sich im Hinterkopf.Was, wenn er heute Abend gar nicht kommt?Dann wäre das alles völlig umsonst gewesen. Aber das wäre auch sein Verlust.Ich warf mir noch einen prüfenden Blick im Spiegel zu. Ich sah … gut aus. Ich fühlte mich gut. Nervös, steif vor Vorfreude, aber trotzdem gut.Die Spitze schmiegte sich eng an meine Haut und streifte dabei all die Stellen, die mich gefährlich nahe an den Rand brachten. Unruhig wanderte ich hin und her und spürte bereits, wie sich die Wärme unter meiner Haut ausbreitete.Ich brauchte Adrian. Und zwar dringend. Ich konnte es kaum er

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