LOGIN„Lutsch ihn“, befahl er mit tiefer, rauer Stimme.Cara starrte auf die dicke Kontur, die sich unter seiner Unterhose abzeichnete. Ihr Mund wurde trocken.Sie hatte das schon einmal getan. Vor Jahren, in seinem Penthouse, an faulen Sonntagen, wenn draußen die Stadt summte und sie nirgendwo anders hin mussten. Aber das hier war anders. Das war ein Geschäft.„Die Zeit drängt“, sagte Martin.Sie nahm all ihren Mut zusammen und hakte die Finger in den Bund ihrer Unterhose. Zog den dunklen Stoff herunter. Sein Penis sprang hervor und traf ihre Lippe – dick, schwer, die Spitze schon feucht.Der Anblick ließ ihren Magen sich zusammenkrampfen, mit einem Gefühl, das sie nicht benennen wollte.Sein Penis sah größer aus, als sie ihn in Erinnerung hatte, und er war hart – steinhart, mit dicken Adern, die sich darüber zogen.Cara schluckte. Langsam, als griffe sie nach einer zum Angriff bereiten Kobra, umfasste sie die Wurzel seines Gliedes und zuckte beinahe zusammen, so warm fühlte es sich an. S
„Zieh dich aus!“Der Befehl hallte wie ein Pistolenschuss durch die stille Weite des Büros.Caras erster Gedanke war, dass er scherzen musste. Ein grausamer, absurder Test, um ihren Willen zu brechen. Doch noch bevor sie den Mund öffnen konnte, um ihn infrage zu stellen, traf sie Martins durchdringender Blick. Kalt und scharf wie Pfeile bohrte er sich mühelos durch ihre letzte Verteidigung.„Du hast drei Minuten, um deine Kleidung auszuziehen“, sagte er mit flacher, unbeugsamer Stimme. „Oder du gehst zurück zu deiner Schwiegermutter.“Cara erstarrte.Jeder Muskel ihres Körpers spannte sich an.Er meinte es ernst.Mit einem unerbittlichen Drei-Minuten-Limit blieb kein Raum für Verhandlungen. Keine Zeit, sich ihrer Scham hinzugeben. Keine Gelegenheit, die Demütigung dieses Augenblicks überhaupt zu begreifen.Sie war in die Enge getrieben.Und die Zeit lief.Wie ein Roboter, der auf einen unumkehrbaren Befehl reagierte, holte Cara zitternd Luft und griff nach dem obersten Knopf ihrer cre
15Cara geriet in Panik.Jeden einzelnen Tag? Sie war eine verheiratete Frau, die unter den wachsamen, misstrauischen Augen von Madam Davis, einer ständig anwesenden Krankenschwester und eines hingebungsvollen Ehemanns in der Davis-Villa lebte. Wie sollte sie sich jeden Tag heimlich zu Martin schleichen, ohne entdeckt zu werden?Sie blickte in das Gesicht des Mannes, den sie einst geliebt hatte. Eines Mannes, der ihr genau die Rettung anbot, um die sie ihn angefleht hatte – verpackt in eine Falle völliger Hingabe.Verspottete er sie?Sie suchte in seinen Gesichtszügen nach einem Anzeichen von Grausamkeit, doch da war nichts. Nur unbeugsame Entschlossenheit.Er meinte jedes einzelne Wort ernst.Sie schluckte schwer.Das riesige Büro lag in gespenstischer Stille. Sie hörte weder das ferne Summen der Stadt hinter den raumhohen Fenstern noch das leise Brummen der Klimaanlage.Alles, was sie hörte, war das rasende Pochen ihres eigenen Herzens.Jeden Tag...Die Worte hallten in ihrem Kopf n
14Die Stille im Büro war erdrückend, dicht genug, um daran zu ersticken.Cara stand wie erstarrt mitten im Raum. Unter Martins prüfendem Blick hämmerte ihr Herz so heftig gegen ihre Rippen, dass sie glaubte, jeden Moment zusammenzubrechen. Sie fühlte sich vollkommen entblößt, als könnte der kalte schwarze Marmorboden unter ihren Füßen sie jeden Augenblick verschlingen.Langsam lehnte sich Martin in seinem Ledersessel zurück.Ohne den Blick von ihr abzuwenden, griff er nach seiner Seidenkrawatte, lockerte sie und zog sie vollständig ab. Achtlos warf er sie auf den dunklen Steinschreibtisch.Mit quälender Langsamkeit öffneten seine großen Hände die obersten beiden Knöpfe seines schwarzen Hemdes und gaben die bronzefarbene Haut seines Halses frei.Nicht für den Bruchteil einer Sekunde ließ er sie aus den Augen.Seine raubtierhafte Gelassenheit ließ Cara einen Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen.„D-Du hast Gideon geschickt, um mich herzubringen“, stammelte sie mit zitternder
13Caras Stresspegel hatte mit Sonnenaufgang seinen Höhepunkt erreicht.Das Gewicht ihres Geheimnisses lag wie ein Schraubstock auf ihrer Brust, sodass ihr allein beim Gedanken an Essen übel wurde. Sie hatte eigentlich vorgehabt, das Frühstück ausfallen zu lassen, doch Lucas wollte davon nichts wissen.„Diane hat der Küche dieses Frühstücksrezept empfohlen“, sagte Lucas und zog ihr mit fürsorglicher Höflichkeit den Stuhl zurück. Sanft legte er eine Hand an ihren Rücken, während er ihr beim Hinsetzen half. „Du solltest es wirklich probieren. Es wurde extra für dich und das Baby zubereitet.“Er wandte sich zur Seite, um sich bestätigen zu lassen. „Nicht wahr, Diane?“„Natürlich, Sir“, antwortete die im Haus lebende Krankenschwester mit ruhiger Stimme und trat mit beinahe unheimlich makelloser Haltung einen Schritt vor. „Alles wurde nach präzisen ernährungswissenschaftlichen Vorgaben zusammengestellt, um die bestmögliche Versorgung der jungen Madam während der Schwangerschaft sicherzuste
Cara stand noch immer vor Martins Wohngebäude am Straßenrand und starrte auf ihr Handy, das in ihrer Hand vibrierte.Madam Davis: „Bist du schon aus der Klinik weg? Wo bist du? Die Ärztin wartet.“Sie schloss die Augen, während der kalte Wind ihr über das Gesicht strich. Nachdem sie sich einige Sekunden lang gesammelt hatte, tippte sie eine Antwort.Cara: „Ich bin zurück in der Agentur. Ich bin jetzt auf dem Weg zur Villa.“Nachdem sie die Nachricht abgeschickt hatte, schaltete sie ihr Handy aus. Sie hatte keinerlei Lust, sich von ihrer Schwiegermutter ausfragen zu lassen.An die Heimfahrt konnte Cara sich später kaum noch erinnern.Ihre Lippen kribbelten noch immer von Martins Küssen, und ihre Haut brannte dort, wo seine Hände sie berührt hatten.Etwa fünfundvierzig Minuten später richtete sie ihre Kleidung im Rückspiegel des Wagens, strich sich durchs Haar und zwang ihre Gesichtszüge in einen möglichst neutralen Ausdruck, bevor sie die Villa der Familie Davis betrat.Es war bereits







