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5. Heiß auf einen Killer

ผู้เขียน: B.E Belle
last update วันที่เผยแพร่: 2026-08-12 06:37:50

Rayna~

Alles, was der Mann gesagt hatte, verschwamm zu Rauschen, in dem Moment, als seine grünen Augen sich in mich bohrten.

Sie waren nicht einfach nur grün – sie funkelten, lebendig von einer gefährlichen Amüsement, als wüsste er bereits, was ich tun würde, bevor ich überhaupt daran dachte.

Mein Atem stockte, meine Schenkel spannten sich an, und Göttin hilf mir – was zum Teufel stimmte nicht mit mir?

„Hast du mich gehört?“ Seine Stimme schnitt durch den Nebel in meinem Schädel. Kies und Seide, viel zu nah.

Ich blinzelte zweimal, versuchte, mich zu erden. „Ich habe das nicht ganz mitbekommen.“

Ein tiefes Lachen grollte durch seine Brust, ein Geräusch, das durch die Wände zu vibrieren schien.

Ein leises Lachen stieg in seiner Brust auf. Er richtete sich auf, ragte über mich hinaus, und plötzlich fühlte sich der Raum viel kleiner an.

Er war riesig, Schultern, die das Gewicht eines Mannes tragen konnten, eine Gestalt, die mich gleichzeitig wegschauen und anstarren lassen wollte.

Göttin hilf mir, da war ein dummer, verräterischer Teil von mir, der sich fragte, ob seine Jeans so gut saßen, wie sie aussahen, und ich wollte seine Arschbacken greifen, nur um zu fühlen, wie weich sie waren.

Ich schob den Gedanken so schnell beiseite, dass ich fast daran würgte.

Hitze schoss mir in den Nacken. Beschämung folgte unmittelbar. Seit wann sprang mein Gehirn mitten in einer Entführung auf feralen Durst um?

Sein Grinsen wurde breiter, scharf und spöttisch. „Schaust du mich etwa an, kleines Unheil?“

„Ich nehme an, du bist sexuell ausgehungert“, schoss ich zurück, die Stimme fest, auch wenn mein Herz es nicht war. „Also bildest du dir ein, jede Frau, die du entführst, will dich plötzlich ficken.“

Lüge. Eine kühne, hässliche Lüge. Denn die schmutzige Wahrheit war – er weckte etwas in mir, von dem ich nicht wusste, dass es existierte. Ich war immer selbstbewusst beim Sex gewesen, aber nie so schamlos.

Er beugte sich herab, sein heißer Atem geisterte über meine Haut.

Seine Finger strichen eine Haarsträhne aus meinem Gesicht, langsam, absichtlich. „Ich kann deine Erregung verdammt noch mal riechen, Hübsche.“

Ich erstarrte. Schon bevor ich meinen Wolf getötet hatte, war mein Duft… anders gewesen. Gedämpft. Schwerer zu lesen. Aber er roch ihn trotzdem. Und Göttin, es reizte mich, dass er recht hatte.

„Ist das nicht normal?“ murmelte ich ablenkend. „Erregt zu sein, meine ich. Bedeutet nicht, dass es wegen dir ist—“

„Du würdest nicht an einen anderen Wolf denken, während du in meiner Gegenwart bist.“

Etwas Dunkles und Besitzergreifendes flammte in seinem Ton auf, und gegen besseres Wissen lächelte ich.

Die Tatsache, dass ich ihn reizen konnte – auch nur ein bisschen – war berauschend. Dieser Hauch von Eifersucht, scharf und irrational, ergab keinen Sinn.

Nichts davon ergab Sinn. Hier aufzuwachen. So schamlos von einem Mörder erregt zu sein. Ihn tief in mir zu wollen, wenn ich eigentlich die Hügel hinauflaufen sollte.

Es waren zwei Monate her, seit ich das letzte Mal Sex gehabt hatte, und ich war ausgegangen, um mich abzulenken – Sex hätte ein Bonus sein können. Ich hatte nicht erwartet, dass ich für den Mann tropfen würde, der—

Die Erinnerung schlug wie eine Klinge in meinen Magen.

Die Bar. Der Mann, den ich gesucht hatte. Der Schuss. Die Narbe.

Mein Blick riss zu der gezackten Linie, die durch seinen Kiefer schnitt. Derselbe Mann. Dieselbe Narbe. Derselbe Killer.

Mein Atem stockte. Mein Magen fiel. „D… du bist der Mörder.“

„Mörder?“ Seine Stimme war Seide, über eine Klingenkante gespannt. „Hübsche Worte von der Wölfin, die einen Kuss davon entfernt war, die Beine für mich zu spreizen.“

Ich taumelte zurück, mein Puls rasete. Er bewegte sich mit erschreckender Ruhe vorwärts, absichtlich in jedem Schritt, als würde das Beenden eines Menschenlebens nichts für ihn bedeuten.

Wie konnte er so beiläufig handeln nach dem, was er getan hatte? Nach dem, was ich gesehen hatte?

„Ich bin froh, dass du dich erinnerst, wozu ich fähig bin, kleines Unheil.“ Seine Augen glänzten, grausam und kalt. „Es wäre schade, dich das noch einmal erleben zu lassen.“

Meine Brust wogte. Dario war in mehr als einer Hinsicht ein Bastard gewesen, aber nie – nicht ein einziges Mal – hatte mich jemand so angeschaut. Als wäre ich Beute.

„Du bist ein Monster“, spuckte ich.

Er bewegte sich in einem Blur, seine Hand klammerte sich um mein Kinn und zwang mich, dem Inferno seines Blicks zu begegnen. Sein Griff war quetschend, brutal.

„Ich mag dich vielleicht“, zog er, tödliche Ruhe in jedem Wort, „aber wenn du das nächste Mal so etwas sagst, lasse ich dir die Zunge herausreißen. Verstanden, kleines Unheil?“

Schmerz zuckte durch meinen Kiefer, aber ich hatte mich nie gebeugt. Nicht vor Dario. Nicht vor meinem Vater. Und ich würde mich verdammt noch mal nicht vor ihm beugen.

In dem Moment, als sein Griff nachließ, dachte ich nicht nach. Ich spuckte ihm ins perfekte, arrogante Gesicht.

Der Raum wurde totenstill.

Er erstarrte, dann grollte ein leises, gefährliches Lachen aus seiner Brust. Langsam wischte er die Spucke mit dem Handrücken weg… und leckte sie ab.

„Feurig“, murmelte er und lächelte scharf genug, um Glas zu schneiden. „Ich werde es genießen, dich zu brechen, kleines Unheil.“

Jeder Nerv in meinem Körper schrie, aber ich zwang mich aufrecht, Wut und Erregung brannten heißer als die Angst.

Meine Beine zitterten, als ich mich aufrichtete und mich am Arm der Couch abstützte, um das Gleichgewicht zu halten.

„Fass mich nie wieder verdammt an“, zischte ich. „Bring mich jetzt zurück zu meinem Rudel.“

Sein Grinsen vertiefte sich, grausam und mühelos.

„Aber du bist bereits in deinem Rudel. Oh – habe ich vergessen, es dir zu sagen? Während du wie eine Prinzessin geschlafen hast, haben dein Vater und ich einen Deal geschlossen. Deine Hand, im Austausch für freien Durchgang in mein Territorium.“

Die Worte prallten über mich herein, erdrückend. Meine Knie gaben nach. Mein Herz stürzte ab.

Nein. Nein, er würde nicht—

Er hat versucht, dich an Alpha William zu verheiraten, erinnerst du dich? höhnte diese giftige Stimme in meinem Kopf.

„Ich glaube dir nicht“, krächzte ich, meine Brust zog sich zusammen. „Mein Vater würde das nicht tun!“

Seine hochgezogene Augenbraue sagte etwas anderes. Fordert mich heraus, weiter zu mir selbst zu lügen.

Vielleicht würde Vater das.

Meine Kehle brannte. Aber Ralph – mein Bruder – er würde nicht. Er würde mich schützen. Das musste er.

Trotzdem pinnten mich Svens Augen fest, glitzernd vor grausamem Amüsement.

„Gut.“ Meine Stimme brach, dünn, aber unerschüttert. „Angenommen, ich glaube dir. Was willst du von mir?“

Er antwortete nicht sofort. Er kreiste um mich wie ein Raubtier, das Beute mustert, jeder Schritt tropfte vor einer Geduld, der ich nicht traute. Schließlich ließ er sich in den Stuhl hinter seinem Schreibtisch sinken, das Bild der Kontrolle.

Dieses Grinsen verließ seine Lippen nicht. Scharf. Tödlich.

„Ich habe mich jahrelang gelangweilt“, sagte er lässig, jedes Wort langsam und absichtlich.

„Niemand hat mein Auge gefangen.“ Sein Blick zog meinen Körper hinab, Hitze und Anspruch in einem. „Bis du.“

Mein Magen drehte sich. Das war es? Das war sein Grund?

„Also bin ich für dich was – Unterhaltung?“

„Kann man so sagen.“

Wut und etwas Beschämendes verknoteten sich in meinem Bauch. Sein Interesse ließ mein Blut kochen… und meinen Körper tropfen.

Göttin. Ich musste gefickt werden. Dringend. Und schlimmer noch: Mein Körper scherte sich nicht darum, dass der Mann vor mir ein Mörder war.

Seine Augen wurden abwesend, unfokussiert. Mind-Linking.

„Mit wem sprichst du?“ forderte ich. Keine Antwort.

Die Bürotür knarrte. Mein Atem stockte.

Der Mann aus der Bar.

Er wagte es nicht, mir in die Augen zu sehen. Stattdessen ging er an mir vorbei, als wäre ich unsichtbar, der Kiefer fest versperrt.

Der vernarbte Bastard lehnte sich zurück, ein boshaftes Lächeln im Gesicht. „Kennt ihr zwei euch?“

Etwas flackerte über das Gesicht des Mannes – Panik vielleicht – aber er blieb still.

„Nein“, sagte ich schnell.

Svens Grinsen wurde breiter. „Reeves, gib ihr das Dokument.“

Der Name brannte sich in mich ein. Reeves.

Er schob eine Akte über den Schreibtisch. Meine Hände zitterten, als ich sie öffnete.

Die Worte verwischten, aber die Bedeutung schlug wie eine Klinge in mich.

Pflichten der Omega-Sklavin gegenüber Alpha Sven vom BloodFang-Rudel.

Mein Magen fiel. Meine Kehle verschloss sich.

Alpha Sven.

Der Wahnsinns-Alpha. Derjenige, der ein Dorf niedergebrannt hatte, als seine Mate ihn ablehnte. Derjenige, dessen Wolf gar kein Wolf war, sondern eine rasende, feral Bestie.

Er beobachtete mich bereits, das vernarbte Gesicht zu diesem grausamen Lächeln verzogen.

Und in diesem Moment verstand ich endlich.

Er machte keine Witze.

Ich war sein Eigentum.

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