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Kapitel 8

Author: J. C. Veyra
last update Last Updated: 2026-02-14 06:40:54

Kapitel 8: Unter seiner Kontrolle – Flug ins Ausland

Elara wachte früh auf, lange bevor der Wecker klingelte. Ein leichtes Zittern in ihren Fingern kündigte den Tag an. Heute würde alles anders sein. Heute würde Aero sie persönlich begleiten. Ein Gedanke, der sie gleichzeitig nervös, aufgeregt und ehrfürchtig machte. Sie hatte die Taschen mit der Kleidung bereits vorbereitet – die Blazer, Hosen, Blusen – alles sorgfältig gefaltet und bereit für die Reise.

Die Limousine wartete vor der Tür. Kaelen, ein groß gewachsener, professioneller Mann, öffnete ihr die Tür. Seine Präsenz war ruhig, aber streng, und obwohl er nur ein Begleiter zu sein schien, strahlte er Autorität aus, die Elara sofort spürte.

„Frau Voss, der Jet ist bereit. Bitte folgen Sie mir.“

Sie nickte, ihr Herz klopfte schneller. Während sie einstieg, spürte sie das leichte Zittern in den Knien. Alles hier wirkte surreal. Eine Woche Ausland, ein wichtiges Meeting, Privatjet, Aero – alles Dinge, die sie sich in ihrem alten Leben nie hätte vorstellen können. Sie konnte sich das alles nicht leisten. Kleidung, Flug, Luxus – alles war jenseits ihrer Vorstellungskraft.

Die Limousine glitt leise durch die Straßen. Kaelen sprach kein Wort, lediglich gelegentlich ein knappes „Bitte anschnallen“ oder „Wir sind gleich am Jet“. Elara beobachtete die vorbeiziehenden Gebäude, die noch ruhige Stadt, und spürte die Mischung aus Nervosität und Vorfreude in ihrem Körper.

Am Privatjet angekommen, blieb ihr fast der Atem stehen. Die Maschine war glänzend, makellos, eine Mischung aus minimalistischem Design und luxuriöser Ausstattung. Aero stand bereits neben der Tür, seine Haltung makellos, wie immer. Der dunkle Anzug perfekt gebügelt, die Präsenz unverkennbar – kühl, sachlich, dominant.

„Guten Morgen, Elara“, sagte er, die Stimme sachlich, ohne ein Lächeln, aber mit einer Autorität, die den Raum erfüllte.

„Guten Morgen, Herr Aero“, antwortete sie, die Stimme leise, fast ehrfürchtig.

Sie übergab die Mappe mit ihren Unterlagen. Aero griff sie kurz, seine Augen flogen prüfend darüber, dann legte er sie beiseite. Kein Kommentar, kein Lob – nur die kühle, kontrollierte Präsenz eines Mannes, der alles überwacht.

Kaelen öffnete ihr die Tür, half ihr mit den Taschen, ohne ein Wort zu verlieren. Alles wirkte wie ein perfektes, durchdachtes Ritual, das von Macht und Kontrolle durchdrungen war. Elara fühlte sich gleichzeitig klein und fasziniert. Alles hier ist geplant, organisiert, unter seiner Kontrolle. Und ich bin mittendrin.

Der Jet hob ab, und die Welt unter ihnen verschwand langsam in den Wolken. Elara lehnte sich zurück, die Hände im Schoß, das Herz klopfend, die Gedanken rasend. Cremefarbene Ledersitze, polierte Holzoberflächen, das gedämpfte Licht der Kabine – alles strahlte Luxus aus, aber auch Distanz. Aero saß am Kopfende, die Augen auf die Unterlagen gerichtet, die Haltung unverrückbar, die Präsenz überwältigend.

Sie wagte es kaum, ihn direkt anzusehen. Jeder Blick von ihm war wie ein stiller Test. Sie spürte, wie ihr Herz schneller schlug, ein leichtes Zittern durch ihre Glieder fuhr. Er bleibt kühl, sachlich, kontrolliert. Alles hier ist Präzision und Macht. Ich muss Schritt für Schritt folgen.

Die Stunden vergingen, und der Jet glitt lautlos durch den Himmel. Elara überprüfte ihre Unterlagen, machte Notizen, wiederholte die Abläufe, die Aero in den letzten Tagen vorgegeben hatte. Ihr Geist war unruhig, jeder Gedanke kreiste um Perfektion, Kleidung, Auftreten, Haltung. Sie dachte daran, wie unwirklich alles war: die Kleidung, die sie nun besaß, die Reise, den Flug, die Luxuskabine, die sie nie hätte bezahlen können.

„Ab morgen früh beginnt das Meeting. Ich erwarte Ihre volle Aufmerksamkeit und Professionalität“, sagte Aero schließlich, die Stimme kühl, sachlich, ohne Blickkontakt.

„Ja, Herr Aero“, antwortete sie, das Herz pochend, den Atem flach.

Sie wagte einen vorsichtigen Blick zu ihm. Seine Haltung war exakt, die Augen analytisch, alles in ihm strahlte Dominanz aus. Alles hier ist Kontrolle. Macht. Planung. Und ich bin mittendrin.

Ein leises Ziehen durchfuhr sie, als sie die Kabine betrachtete: das gedämpfte Licht, die weichen Ledersitze, die glänzenden Oberflächen. Alles war Luxus – perfekt organisiert, wie alles, was Aero tat. Sie konnte sich nie vorstellen, dass sie jemals so etwas erleben würde. Nie.

„Danke… dass Sie mich begleiten“, flüsterte sie schließlich, zaghaft.

Aero hob nur kurz den Blick, kühl, sachlich. „Es geht nicht um Dankbarkeit. Sie müssen vorbereitet sein. Ihre Effizienz zählt, nicht Ihre Höflichkeit.“

Elara schluckte, spürte erneut die Mischung aus Ehrfurcht, Nervosität und Faszination. Alles hier ist Kontrolle. Alles hier ist Macht. Und ich folge.

Die Flugstunden vergingen in einem ruhigen Rhythmus. Kaelen bewegte sich still im Hintergrund, während Aero weiter die Unterlagen überprüfte. Keine Worte, nur Präzision, keine Emotionen, nur Kontrolle. Elara beobachtete die Wolken unter ihnen, das Licht, die Weite des Himmels, und ihre Gedanken wanderten zu ihrem Leben, das klein und routiniert gewesen war, bevor Aero sie in diese Welt gezogen hatte.

Wenn ich nicht hier wäre, hätte ich nie die Kleidung, nie den Flug, nie die Verantwortung erlebt…

Am Nachmittag servierte Kaelen leichtes Essen, während Aero weiterhin konzentriert blieb. Sie aß langsam, den Blick immer wieder auf ihn gerichtet. Seine Anwesenheit war gleichzeitig einschüchternd und faszinierend. Jedes Wort, jede Geste, jeder Blick war kontrolliert, kühl, direkt.

„Sie wissen, dass alles, was Sie tragen, Ihr Auftreten, Ihr Verhalten – alles Teil des Meetings ist“, sagte Aero schließlich, die Stimme ohne Emotion. „Ich erwarte Professionalität und Effizienz.“

„Ja, Herr Aero“, antwortete sie, die Stimme fest, obwohl das Herz schneller schlug.

Der Jet begann den Sinkflug, und Elara spürte die Anspannung in ihrem Körper. Der Gedanke an die kommenden Tage ließ das Herz schneller schlagen – eine Woche, Verantwortung, ein fremdes Land, Meetings, Luxus, und alles unter seiner Kontrolle.

Kaelen bereitete alles für die Landung vor, doch Elara bemerkte, dass er keine Informationen über sich selbst preisgab. Sie wusste nur, dass er sie begleitete – mehr nicht. Alles andere blieb ein Rätsel, ein Teil der Kontrolle, die Aero über ihr Leben ausübte.

Als der Jet schließlich landete, atmete Elara tief durch. Die Mischung aus Nervosität, Ehrfurcht und Aufregung ließ sich kaum bändigen. Sie stieg aus, Kaelen übernahm die Taschen, und Aero stand wie immer kühl, sachlich, die Präsenz unvergleichlich.

„Alles bereit. Morgen früh beginnt das Meeting. Seien Sie vorbereitet“, sagte Aero.

Elara nickte. Sie spürte erneut das Ziehen in der Brust – Ehrfurcht, Nervosität, Faszination, Bewunderung. Eine Woche unter seiner Kontrolle. Alles ist Luxus, Macht, Kontrolle… und ich bin mittendrin.

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