Home / Werwolf / Der Alpha-Vater meines Verlobten will mich / Kapitel 57: Die Asche eines Vaters

Share

Kapitel 57: Die Asche eines Vaters

last update publish date: 2026-09-16 00:53:16

⋅ ⋅ ❦ Blaire Rose ❦ ⋅ ⋅

Schließlich beschloss ich, das Packhaus zu verlassen und in unsere Wohnung zurückzukehren. Ich hatte meine Mutter schrecklich vermisst, und die bedrückende Atmosphäre in der Familie begann mir zuzusetzen … abgesehen von Zayn.

In dem Moment, als ich die Haustür aufschloss und eintrat, überkam mich die Stille des Hauses. Im Wohnzimmer sah ich sie nicht, doch eine Sekunde später stieg mir der vertraute, beruhigende Duft ihres Lieblingsgerichts in die Nase.

Ich läche
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • Der Alpha-Vater meines Verlobten will mich   Kapitel 98: Ein Name, der mich gebrochen hat

    ⋅ ⋅ ❦ Blaire Rose ❦ ⋅ ⋅ Den Rest des Nachmittags verbrachte ich damit, den vertriebenen Familien in der Notunterkunft einen kleinen Imbiss anzubieten und sie zu trösten, um mich von meinen rasenden Gedanken abzulenken. Bevor ich mich auf den Rückweg machte, versuchte ich, Zayn anzurufen, doch niemand nahm ab. Ich nahm an, dass er noch tief in sein Treffen mit den Dorfvorstehern vertieft war, und da ich es hasste, ihn bei seiner Arbeit zu stören, beschloss ich, alleine zur Herberge zurückzukehren. Als ich endlich wieder auf dem Anwesen ankam, war es dort unheimlich still. Das einzige Geräusch waren die schweren Schritte der beiden königlichen Wachen, die Zayn beauftragt hatte, mich den ganzen Tag zu beschatten – einer von ihnen fungierte gerade als unser Fahrer. Ich erstarrte direkt auf der Veranda, während sich ein plötzliches, schweres Zögern um meine Brust legte. Einer der Wachen bemerkte mein Zögern und trat sofort auf mich zu. „Geht es dir gut, Luna?“ Ich nickte gez

  • Der Alpha-Vater meines Verlobten will mich   Kapitel 97: Verborgene Wahrheiten

    ⋅ ⋅ ❦ Blaire Rose ❦ ⋅ ⋅ Später am Nachmittag bestätigte Ronan offiziell, dass die schweren Maschinen nicht rechtzeitig eintreffen würden und wir definitiv bis morgen warten müssten, bis der Weg frei wäre. Zayn beschloss, eine dringende, strategische Besprechung hinter verschlossenen Türen mit den Dorfältesten und den Oberhäuptern abzuhalten; er machte sich zusammen mit Ronan auf den Weg zum Dorfgemeinschaftshaus. Da ich weiter produktiv bleiben wollte, beschloss ich, zurück zur provisorischen Krankenstation zu gehen. „Ich bin ehrlich gesagt so froh zu sehen, dass die Patienten so schnell genesen. Die medizinischen Hilfsgüter, die ihr mitgebracht habt, haben den gesamten Genesungsprozess beschleunigt“, murmelte Cora, während wir gemeinsam langsam außerhalb des Bereichs der Behandlungszelte entlangschlenderten. Die Nachmittagsluft war erfüllt vom Duft feuchter Erde und Holzrauch. Um uns herum herrschte im Dorf reges Treiben; Wachen patrouillierten mit scharfen, wachsamen Bli

  • Der Alpha-Vater meines Verlobten will mich   Kapitel 96: Das Geheimnis der Witwe

    ⋅ ⋅ ❦ Blaire Rose ❦ ⋅ ⋅ Am nächsten Morgen weckte mich das laute, rhythmische Knarren des alten Bettes aus dem Tiefschlaf. Ich drehte mich um und streckte die Hand aus, doch die Laken waren bereits kalt – Zayn war nicht im Bett. Gestern Abend, gleich nachdem Ronan uns das Abendessen gebracht hatte, überkam uns eine überwältigende Welle der Müdigkeit, und wir schliefen fast sofort ein. Ich schüttelte es ab und nahm an, es sei nur die starke emotionale Erschöpfung, den ganzen Tag lang die zerstörten Grenzen zu besichtigen. Ich schlüpfte aus dem Bett, zitterte leicht, als die kühle Morgenluft meine Haut berührte, und wickelte meinen Seidenmantel fest um meine Taille. Ich verließ das Schlafzimmer und schlich leise den schmalen Flur entlang in Richtung Essbereich. Doch noch bevor ich die Türschwelle erreichte, drang das leise Gemurmel gedämpfter Stimmen den Flur entlang zu mir herüber. Es waren Zayn und Sheila. Ich verlangsamte meinen Schritt und war augenblicklich auf der Hut

  • Der Alpha-Vater meines Verlobten will mich   Kapitel 95: Seine Arme, ihre Augen

    ⋅ ⋅ ❦ Blaire Rose ❦ ⋅ ⋅ Wir betraten das kleine, urige Gasthaus, in dem wir die Nacht verbringen mussten, bis der unerwartete massive Steinschlag, der die Hauptbergstraße aus dem Ort versperrte, von unseren Wachen geräumt werden konnte. Sheila hatte offenbar mitbekommen, wie wir darüber sprachen, dass wir im Dorf festsaßen, woraufhin sie auf uns zukam und uns großzügig anbot, in ihrem leerstehenden Haus zu übernachten. Das Gasthaus war alt und verwittert, mit knarrenden Holzdielen, einem schummrigen, von flackernden Kerzen beleuchteten Eingangsbereich und dem schwachen, schweren Duft von Kiefer und Staub, der an den Wänden haftete. „Mein Mann und ich haben diesen Ort früher gemeinsam geführt, bevor er sich entschloss, ihn hinter sich zu lassen und sich der Vorhut anzuschließen, um gegen die Schurken zu kämpfen“, sagte Sheila, und ihre Stimme war von einer tiefen, schmerzlichen Traurigkeit durchdrungen, als sie uns den schmalen Flur entlangführte. „Dein Verlust tut mir so lei

  • Der Alpha-Vater meines Verlobten will mich   Kapitel 94: Die Stille vor dem Schlag

    ⋅ ⋅ ❦ Blaire Rose ❦ ⋅ ⋅ Er hob mein Kinn an, seine dunklen Augen musterten mein panisches Gesicht. „Geht es dir gut, Liebling?“, fragte er mit leiser Stimme, die vor Sorge bebte. Ich nickte schnell, meine Hände zitterten noch immer, mein Puls wollte einfach nicht langsamer werden. Doch obwohl ich in seiner Umarmung sicher war, pochte der scharfe, brennende Stich an der Stelle, an der sie mir an den Haaren gerissen hatte, immer noch und hinterließ einen anhaltenden Schmerz, der weit tiefer ging als bloße körperliche Qual. Cora trat langsam vor, ihre Hände stützten meine Schultern, während Zayn langsam den Kopf drehte, um die gefesselte Frau anzusehen. Sein Gesicht war wie aus Eis gemeißelt, in seinen Augen blitzte ein tödliches Versprechen auf. „Bringt sie weg“, befahl er den Wachen mit leiser, fester Stimme, die vor Warnung knirschte. „Nein, warte – tu das nicht!“, keuchte ich und legte eine Hand auf Zayns Brust, um ihn aufzuhalten. Zayn blickte auf mich herab, sein Kief

  • Der Alpha-Vater meines Verlobten will mich   Kapitel 93: Die Luna, die sie hassten

    ⋅ ⋅ ❦ Blaire Rose ❦ ⋅ ⋅ Wir waren ununterbrochen durch die zerstörten Grenzdörfer gereist und hatten die Verwüstung mit eigenen Augen gesehen. Es war zutiefst herzzerreißend zu sehen, wie sehr mein Volk litt. Die Angriffe der Rebellen hatten die gesamte Region in Schutt und Asche gelegt; wohin wir auch blickten, waren Häuser zu verkohlten Trümmern zerfallen, und die Luft war schwer vom Geruch von Rauch und Trauer. Manche Frauen weinten an den flachen Gräbern ihrer Ehemänner, während Väter im Dreck saßen und die verbrannten Spielsachen der Kinder umklammerten, die sie nicht retten konnten. Es war ein schmerzhafter, ernüchternder Anblick, und jedes Mal, wenn ich ein weinendes Waisenkind ansah, überkam mich eine Welle der Wut. Victoria hatte jede einzelne Demütigung verdient, die sie erlitten hatte. Mittlerweile war ihr „Marsch der Schande“ vorbei, und sie war über die Grenzmauern in die gesetzlosen Rebellengebiete geworfen worden. Ein Teil von mir fragte sich kurz, was diese w

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status