Home / Fantasy / Der Hockey Kapitän, der mich zerstört / Kapitel 7 – Ein Pakt mit dem Teufel

Share

Kapitel 7 – Ein Pakt mit dem Teufel

Author: Jacinta
last update publish date: 2026-06-25 02:18:35
Die alte Eishalle war still, nachdem der Handschlag verklungen war.

Aurora stand da, ihre Hand noch warm von seiner Berührung, und spürte, wie die Realität des Deals langsam in ihr Bewusstsein sickerte. Sie hatte Ja gesagt. Sie hatte einem Pakt mit Ryder Kingsley zugestimmt dem Mann, den der Campus den Eiskönig nannte, dem Mann, vor dem alle Angst hatten.

Ihr Magen zog sich zusammen.

Ryder schien ihre Gedanken zu spüren. Er ließ ihre Hand los, steckte seine in die Taschen und sah sie ruhig an
Continue to read this book for free
Scan code to download App
Locked Chapter

Latest chapter

  • Der Hockey Kapitän, der mich zerstört   Kapitel 79: Die Stimme auf der Kassette

    Der Umschlag meiner Mutter lag auf meinen Knien, als die Scheinwerfer des anderen Autos zum ersten Mal hinter uns auftauchten.Ich sah es im Rückspiegel. Zwei helle Punkte, ruhig, gleichmäßig, viel zu nah für diese Uhrzeit. Die Straße war leer. Es war nach zwei Uhr morgens, und wir waren die Einzigen, die unterwegs sein sollten.„Da ist jemand", sagte ich.Ryder sah kurz in den Spiegel. Sein Griff um das Lenkrad wurde fester.„Ich weiß", sagte er. „Seit fünf Minuten."„Und du sagst nichts?"„Ich wollte dich nicht unnötig beunruhigen."„Das ist ein schlechter Witz."Er beschleunigte. Der Motor heulte auf, und die Häuserreihen von Cambridge verwischten zu Streifen aus Licht und Schatten. Das andere Auto beschleunigte ebenfalls. Kein Abstand, kein Zögern, kein Blinker. Es folgte uns wie ein Schatten.„Wer ist das?", fragte ich.„Wenn ich raten müsste, Olivia. Aber Olivia sitzt in einer

  • Der Hockey Kapitän, der mich zerstört   Kapitel 78 – Die Frau, die alles wusste

    Die leere Eishalle hallte von unseren Schritten. Überall lagen noch Papierbecher, Schals, vergessene Handys auf den Sitzen. Die Lichter waren auf Notbeleuchtung gedimmt, und der Geruch von Schweiß und kaltem Eis hing in der Luft.Ryder stand am Spielfeldrand, den Rücken zu mir. Sein Trikot hing ihm bis zu den Knien, ungeschnürt. Er hatte noch kein Wort gesprochen, seit ich ihm die Nachricht gezeigt hatte.Ich wartete, weil ich wusste, dass Schweigen oft ehrlicher war als jedes Geständnis.Endlich hob er das Handy an sein Ohr. Er wählte langsam, als müsste er sich jede Ziffer einzeln abringen.Ich sah, wie seine Schultern sich spannten.„Mama", sagte er. „Ich bin's."Eine Pause. Ich hörte ihre Stimme nicht, aber ich sah, wie sein Kiefer hart wurde.„Ich weiß es", sagte er. „Ich weiß, dass du die Aufnahme an Jason Carter Senior gegeben hast."Wieder eine Pause. Länger.Ryder schloss die Augen. Sein

  • Der Hockey Kapitän, der mich zerstört   Kapitel 77 – Die Stimme der Wahrheit

    Ich hörte meinen Vater, bevor ich ihn sah.Seine Stimme hallte durch die Gänge des Stadions, verstärkt durch die Lautsprecheranlage, klar und unerbittlich.„…und ich habe geschwiegen. Ich habe Geld genommen, um den Mund zu halten. Aber ich kann nicht länger schweigen. Sebastian Kingsley wurde nicht durch einen Unfall getötet. Er wurde ermordet, auf Anweisung von Jason Carter Senior."Ich blieb stehen. Der Schmerz in meinem Hinterkopf pulsierte, aber ich spürte ihn kaum.Ryder stand neben mir. Sein Gesicht war eine Maske aus Anspannung und Hoffnung.„Er sagt es", flüsterte er.„Er sagt es", wiederholte ich.Wir rannten. Die Treppen hinauf, vorbei an Menschen, die sich umdrehten, die uns ansahen, die Fotos machten. Ich kümmerte mich nicht darum.Auf dem Podium stand mein Vater. Der USB Stick lag vor ihm auf dem Tisch. Seine Hände zitterten, aber seine Stimme war fest.„Ich habe diese Aufnahme fü

  • Der Hockey Kapitän, der mich zerstört   Kapitel 76: Der Heizungskeller

    Olivia stand breitbeinig im Gang, die Arme verschränkt, das Kinn erhoben. Sie sah aus wie eine Königin, die einen Aufstand niederschlagen wollte, aber ihre Augen waren zu schmal, zu angespannt.„Du gehst jetzt nirgendwo hin, Aurora. Dein Held ist weg. Und ohne ihn bist du nichts."Ich spürte die Wut in meiner Brust, aber ich ließ sie nicht in meine Stimme.„Du hast Angst", sagte ich. „Du hast Angst, dass er mich liebt."Olivia lachte. „Er liebt dich nicht. Er benutzt dich, um an seinen Bruder zu denken. Du bist ein Ersatz für einen Toten."„Dann warum bist du so wütend?"Ihr Lächeln erstarb. Für einen Moment sah sie aus wie ein Kind, dem man das Spielzeug weggenommen hatte. Dann wurde ihr Gesicht hart.„Ich bin nicht wütend. Ich bin nur genervt, dass ich dich nicht schon vor Wochen losgeworden bin."Sie trat einen Schritt vor. Ich trat einen Schritt zurück. Mein Rücken stieß gegen einen Stapel alter Bandenw

  • Der Hockey Kapitän, der mich zerstört   Kapitel 75 – Der Name in den Lautsprechern

    Die Glühbirne flackerte, und ich zählte die Sekunden zwischen den Lichtblitzen. Eins. Zwei. Drei. Dann Dunkelheit. Dann wieder Licht.Der Raum unter dem Stadion roch nach Staub, Öl und verlorenen Jahren. Ich saß auf dem kalten Betonboden, die Arme um die Knie geschlungen. Die Handschellen schnitten in meine Handgelenke, aber der Schmerz war nichts gegen das Gefühl, das sich in meiner Brust ausbreitete.Über mir hörte ich die Menge. Sie jubelten immer noch. Sie riefen Ryders Namen, als wäre er ein Held.Ich konnte ihn mir vorstellen. Das schweißnasse Gesicht, die Augen, die nach mir suchten. Er wusste nicht, wo ich war. Er wusste nicht, dass Olivia mich in diesen Keller hatte sperren lassen, während er das wichtigste Tor seines Lebens schoss.Dann wurde es still in der Halle. Nur das Summen der Lüftung blieb.Eine Stimme erklang über die Lautsprecher. Sie war scharf und offiziell, die Stimme eines Stadionsprechers, der etwas ankündige

  • Der Hockey Kapitän, der mich zerstört   Kapitel 74 – Der Raum unter dem Stadion

    Die Tür fiel ins Schloss, und ich war allein. Der Raum war klein, vielleicht drei Meter mal vier, und hatte keine Fenster. Nur eine nackte Glühbirne an der Decke, die flackerte und den Betonboden in unregelmäßigen Abständen erhellte. Es roch nach Schweiß und abgestandenem Wasser. In der Ecke stand ein rostiger Wassertank, daneben ein Stapel alter Handtücher. Ich setzte mich auf den Boden. Die Kälte kroch durch meine Kleidung, aber ich spürte sie kaum. Über mir hörte ich das dumpfe Geräusch der Menge, die das Stadion verließ. Schritte, Gespräche, das gelegentliche Lachen. Sie feierten den Sieg. Sie feierten Ryder. Ich schloss die Augen und stellte ihn mir vor. Er stand auf dem Eis, die Arme erhoben, das Gesicht schweißnass, das Trikot durchweicht. Vielleicht suchte er mich in der Menge. Vielleicht fragte er sich, warum ich nicht auf der Tribüne war. Vielleicht dachte er, ich hätt

More Chapters
Explore and read good novels for free
Free access to a vast number of good novels on GoodNovel app. Download the books you like and read anywhere & anytime.
Read books for free on the app
SCAN CODE TO READ ON APP
DMCA.com Protection Status