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Kapitel 3

Author: B. Fuchs
Ein Schauer lief mir durch den ganzen Körper.

Ich zitterte am ganzen Körper. Ich konnte nicht mehr still sitzen.

Jede Pore an mir brannte. Ich spannte jeden Muskel an, damit Merle nichts merkte.

Aber Yara hörte nicht auf. Sie zerrte an meiner Hose.

Ich hatte nur weite Shorts an. Im Nu hatte sie sie mir runtergezogen.

Und dann war er frei.

Merle saß direkt daneben und aß einfach weiter. Mir stieg die Hitze ins Gesicht.

Ich versuchte, Yara wegzuschieben.

Doch sie machte einfach weiter. Sie griff zu!

Ihre Hand war weich. Das Blut rauschte mir in den Ohren.

Dann fing ihre Hand an, sich zu bewegen. Auf und ab.

Ich stand wie unter Strom.

Jahre hatte ich keine Frau mehr angefasst. Und jetzt das.

Mein Kopf war wie leergefegt. Die Gabel fiel mir aus der Hand und klapperte auf den Tisch.

Merle sah mich fragend an.

„Papa, was ist los? Geht's dir nicht gut?“

Ich biss die Zähne zusammen, um keinen Laut von mir zu geben.

„Alles gut. Iss weiter.“

Merle nickte. Dann stutzte sie.

„Hä? Warum braucht Yara so lange? Ich schau mal nach, wo die Gabel hin ist.“

Sie senkte den Kopf und wollte unter den Tisch sehen.

Im selben Moment ließ Yara mich los, tauchte unter dem Tisch auf und hielt die Gabel hoch.

„Puh! Die war irgendwo ganz hinten. Ich hab ewig gesucht!“

Ich zog blitzschnell meine Hose hoch. Merle merkte nichts.

Merle sagte zu Yara: „Die ist doch runtergefallen. Ich hol dir eine saubere.“

Merle stand auf und ging in die Küche.

„Und? War das schön, Christian?“ Yara sah mich vielsagend an.

Sie war verdammt dreist. Ich, vierzig Jahre alt, saß da wie ein Schuljunge, rot im Gesicht, und wusste nicht, was ich sagen sollte.

Yara war ausgehungert. Befriedigt hatte sie offenbar noch keiner.

Am Abend lag ich im Bett und las Nachrichten auf dem Handy.

Dann ging meine Tür auf.

Yara. Sie trug immer noch Merles Shirt. Immer noch zu klein.

Man sah alles darunter.

Ihr Blick war hungrig. Dann fragte sie:

„Christian, hast du noch Gurken da? Ich habe ein bisschen Hunger und wollte etwas essen.“

Natürlich wusste ich, wofür sie die Gurke wollte.

Gestern Nacht kam sie nicht zum Ende. Merle rief sie zurück. Seitdem fand sie keine Ruhe.

Und mich machte sie schon den ganzen Tag heiß.

Jetzt kam sie mir auch noch frei Haus.

Wenn ich jetzt nichts mache, bin ich kein Mann.

Also zog ich kurzerhand die Hose runter, holte es heraus und hielt es ihr ins Gesicht.

„Was willst du mit einer Gurke?“

„Ich habe hier etwas Besseres. Möchtest du es probieren?“

Yara bekam weiche Knie. Sie machte die Tür zu. Von sich aus.

Dann setzte sie sich auf mein Bett.

„Christian, darf ich wirklich?“

Sie kniete sich zwischen meine Beine, den Po nach oben. Ihr Blick ging nach unten und blieb da.

Ihr Gesicht war ganz nah. Ich spürte ihren Atem.

Warm. Es kribbelte.

Ich konnte nicht mehr. Ich griff nach ihrer Brust. Weich, schwer, nachgiebig.

Jahrelang hatte ich das nicht mehr gespürt. Verdammt, war das gut.

Sie war rot im Gesicht. Ich grinste.

„Warum bist du so scharf? Hast du gestern Nacht was mit meiner Unterhose gemacht?“

Sie lachte nur und packte zu.

„Selber schuld. Du hast meinen Slip eingesaut. Als ich das gerochen hab, war's um mich geschehen.“

„Dann musst du mir helfen.“

Ich hielt sie am Hinterkopf fest und drückte ihn nach unten.

„Dann kriegst du, was du willst.“

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