LOGINWährend der Regen auf sie herabströmte, saß sie unsicher auf dem Duschboden. Ihr durchnässtes Haar und ihr nasser Körper wurden von Mascara-Spuren begleitet, die ihr vom Weinen über das Gesicht liefen. Sie hatte immer wieder Bilder von dem, was zuvor passiert war, vor Augen, wie Mrs. Kiara die Treppe hinuntergefallen war.„Nein, nein“, sagte sie schnell und sah nach links und rechts, während sie sich aus Angst erneut fest umklammerte.Die Stimme in ihrem Kopf hallte immer noch wider… „Du bist böse, Brindle. So bist du schon seit deiner Kindheit.“ Das unheimliche Lachen blieb in ihrem Kopf.„Nein, das bin ich nicht. Ich bin ein guter Mensch“, sagte Brindle, während sie versuchte, sich vor den Stimmen und dem Lachen die Ohren zuzuhalten.„Du bist böse, Brindle, ein böses kleines Mädchen“, rief die Stimme in ihrem Kopf.„Nein, das bin ich nicht. Bitte hör auf, das zu sagen. Ich will nur meinen Traum verwirklichen, den Prinzessinnentraum, den ich nie hatte“, weinte sie heftig, während sie
Termin für die Schwangerschaft von Miss Brindel Gonzalez gebuchtMrs. Kiara lief nervös im Zimmer hin und her, ihre Hände zitterten, während sie das Papier fest umklammerte. Ihre Augen überflogen es hastig, doch dann blieben sie an einem bestimmten Detail hängen.„Vater des ungeborenen Kindes: Marko Rolls Lue.“„Auf keinen Fall, das kann nicht sein“, murmelte Mrs. Kiara vor sich hin, ihre Stimme zitterte vor Unglauben. „Ich hatte mit dieser kleinen Ratte recht, seit dem Tag, an dem ich in dieses Haus gekommen bin.“Sie hielt das Papier ganz nah an sich, ihre Hände zitterten jetzt noch stärker, während sich ihre Augen vor Schock weiteten. Sie las die Worte noch einmal laut für sich selbst vor, als würde sie versuchen, alles noch einmal zu begreifen.„Jetzt habe ich alles, was ich brauche, um sie aus diesem Haus zu bekommen“, erklärte Mrs. Kiara, Entschlossenheit blitzte in ihren Augen auf, während sie das Papier fest umklammerte. Ohne einen Moment zu verschwenden, schnappte sie sich sc
„Boom“, sagte die Tante, als sie Brindle vom Boden hob und sie heftig schüttelte, wodurch sie wieder in die Realität zurückkehrte. Brindles Augen weiteten sich vor Angst, als sie ihre Tante ansah.„Bist du schockiert, dass ich noch lebe, meine Liebe?“, sagte die Frau langsam und kam noch näher zu ihr, „oder darüber, wie ich dich nach all diesen Jahren immer noch erkennen konnte?“, fügte sie hinzu und lachte.Brindles Augen blieben vor Angst weit geöffnet, als sie ihre Tante anstarrte und nicht sprechen konnte.„Ich bin mir sicher, du fragst dich, wie ich es geschafft habe, aus dem Gefängnis zu kommen, den ganzen Weg hierher nach Kanada zu kommen und sogar, wie ich an das Geld gekommen bin“, fuhr ihre Tante fort. „Entspann dich, denk nicht so viel nach, wir haben so viel nachzuholen.“Sie drehte Brindle den Rücken zu und fuhr fort: „Ich bekam zehn Jahre Gefängnis. Jeden Tag in dieser Zelle fühlte ich mich, als würde ich sterben. Ich trank nicht einmal mehr mein süßes Beef. Meine Wut au
Okay, lass uns zurückspulen zu dem Moment, als Brindle erstarrte. Vielleicht steht sie immer noch da, wie die eingefrorene Elsa. Langsam schloss sich die Tür wieder hinter ihr, während ihre Hände immer noch stark zitterten. Sie seufzte schwer und schüttelte ungläubig den Kopf. Sie sah sich um, um zu sehen, ob jemand da war, und betrat dann schnell ihr Zimmer. Hastig warf sie ihr Handy auf das Bett und schnappte sich schnell ihren Laptop. Sie ging direkt zu ihrem E-Mail-Postfach... Der Anblick davon ließ sie wieder schwer atmen. Sie schob den Laptop von sich weg. Ihre Augen weiteten sich, während ihr Herz immer noch schnell schlug. Eine weitere Benachrichtigung erschien, wodurch sie aufsprang. „Treff mich in der 49th Street Downtown“, las sie die Nachricht langsam noch einmal, während sie zitterte. „Wer könnte das sein? Wer könnte das sein?“, murmelte sie vor sich hin, während sie zitterte. Schnell schnappte sie sich ihr Handy und eine Tasche und verließ das Zimmer.Als Brindle in
Natalie hielt inne, ein nostalgisches Lächeln auf ihrem Gesicht, während sie sich an ihre Kindheitserinnerungen erinnerte. „Nun, ich erinnere mich nicht wirklich an die ganze Sache oder überhaupt daran, wie es passiert ist. Es ist lange her, als das Leben für mich tatsächlich noch etwas bedeutete, als meine beiden wunderschönen Engel noch bei mir waren – meine lieben Eltern“, sagte sie, während ihr Blick zum Himmel wanderte.Liam hörte aufmerksam zu und wartete darauf, dass sie weitersprach und ihm die ganze Geschichte erzählte.Natalie holte tief Luft und fuhr fort: „Erinnerst du dich, dass ich dir erzählt habe, dass ich früher sonntags mit meinem Vater in Mexiko fischen gegangen bin?“ Liam nickte eifrig. „Ja, ja, und wie du den Fisch räuchern würdest, bevor du ihn nach Hause gebracht hast“, erinnerte er sich mit einem Lächeln. Natalie kicherte, während die Erinnerungen zurückkamen. „Diese Tage waren die besten Tage meines Lebens, bis heute“, sagte sie liebevoll. „Mein Dad war losg
Die Tage waren vergangen, und China hatte immer noch die beste Nudelsuppe zu bieten.Natalie saß in einem kleinen Restaurant im Freien und genoss ihre Schüssel mit heißer Nudelsuppe. Die Brühe war erfrischend, und die Nudeln hatten genau die richtige Konsistenz, herrlich weich, genau so, wie sie sie mochte. Mit jedem Schluck der geschmackvollen Brühe erhellte sich Natalies Gesicht vor Freude. Sie schloss die Augen und genoss den Geschmack vollkommen, während sie spürte, wie sich ein Gefühl der Zufriedenheit wie frische Luft, die um sie herum zirkulierte, in ihrem Körper ausbreitete. Die Luft spielte mit ihrem Haar und verstärkte den friedlichen Moment. Sie konnte nicht anders, als über dieses einfache Vergnügen zu lächeln... Sie seufzte und sah sich um, dankbar für eine weitere Chance im Leben.Als sie den Laden betrat, ging sie lächelnd herum. Sie trug ein einfaches Outfit – eine blaue Jeans, dazu ein eng anliegendes Shirt und eine braune Jacke. Sie nahm ein paar Früchte und Blumen u







