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Doch

Author: Alia Writes
last update publish date: 2026-10-14 03:12:41

So zusammen hatte sie sie seit Jahren nicht mehr gesehen.

Für einen Moment war sie wieder siebzehn, rannte über den Rasen, während ihre Mutter sie zum Abendessen zurückrief.

Ihre Augen brannten.

"Ich wünschte, du wärst hier", flüsterte sie.

Herr Blake wandte sich wortlos ab.

Evelyn steckte das Foto in ihre Handtasche.

Dann schloss sie den Fall ab.

Um 45:00 Uhr kehrte Evelyn zu Blake & Associates zurück.

Kaum hatte sie den Konferenzraum betreten, kam Mr. Blakes Assistentin auf sie zu.

„Sehr geeh
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  • Die Apokalypse beginnt in 60 Tagen   Stunde

    Auf dem Bildschirm sah es machbar aus.Doch sie erinnerte sich an die Realität der Apokalypse.Die Wasseraufbereitungssysteme versagten.Die Generatoren sind ausgefallen.Das Medikament ist abgelaufen.Menschen erkrankten durch verunreinigte Lebensmittel.Ein einziges fehlendes Bauteil kann teure Geräte unbrauchbar machen.Sie konnte sich nicht allein auf Geld verlassen.Sie brauchte Wissen.Und Menschen mit den richtigen Fähigkeiten.Bis Mittag hatte Evelyn drei gewerbliche Lieferanten kontaktiert.Sie nutzte die Geschäftskontakte der Familie Ashford, um Angebote für Lebensmittel in großen Mengen und Notfallausrüstung einzuholen.Niemand hinterfragte, warum eine Investmenterbin Informationen über den Lagerbestand haben wollte.Zumindest nicht offen.Ihr vierter Anruf ging an einen Gewerbeimmobilienmakler.„Ich suche ein Lagerhaus“, erklärte Evelyn."Welche Größe, Ma'am?"„Groß genug für mehrere LKW-Ladungen Waren. Vorzugsweise außerhalb der verkehrsreichsten Geschäftsviertel.“"Möcht

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    Die Worte blieben vor Evelyns Augen in der Schwebe.(ETERNAL SPACE — BINDUNG ABGESCHLOSSEN)(ERSTFUNKTION FREIGESCHALTET: DIMENSIONALE SPEICHERUNG)Sie blinzelte.Die Schrift ist nicht verschwunden.Evelyn streckte die Hand aus, ihre Finger glitten geradewegs durch die hellgrünen Buchstaben.Sie stieß einen scharfen Atemzug aus."Was ist das?"Die Hotelsuite war still, abgesehen vom leisen Summen der Klimaanlage.Sie blickte zur Decke und suchte nach einem Projektor. Dann schaute sie zu den Fenstern.Nichts.Die Worte folgten ihrem Blick.Ihr Herz begann zu rasen.Während der Apokalypse hatte sie Geschichten über Menschen gehört, die seltsame Fähigkeiten entwickelten. Die meisten hatten wie verzweifelte Gerüchte geklungen.Ein Mann, der Feuer herbeirufen konnte.Eine Frau, die die Gefahr spüren konnte, bevor sie eintrat.Jemand, der Vorräte in einem unsichtbaren Raum lagern konnte.Evelyn hatte noch nie einen von ihnen getroffen.Als solche Gerüchte die Runde machten, war sie bereits

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    So zusammen hatte sie sie seit Jahren nicht mehr gesehen.Für einen Moment war sie wieder siebzehn, rannte über den Rasen, während ihre Mutter sie zum Abendessen zurückrief.Ihre Augen brannten."Ich wünschte, du wärst hier", flüsterte sie.Herr Blake wandte sich wortlos ab.Evelyn steckte das Foto in ihre Handtasche.Dann schloss sie den Fall ab.Um 45:00 Uhr kehrte Evelyn zu Blake & Associates zurück.Kaum hatte sie den Konferenzraum betreten, kam Mr. Blakes Assistentin auf sie zu.„Sehr geehrter Herr, die Treuhänder haben die vorläufige Genehmigung übermittelt.“Herr Blake nahm das Dokument entgegen.Er las es aufmerksam.Dann wurde sein Gesichtsausdruck weicher."Herzlichen Glückwunsch, Evelyn."Sie sah ihn an."Was ist passiert?"„Die Erstgenehmigung wurde erteilt. Das Finanzinstitut des Treuhandfonds kann nun mit der Bearbeitung Ihres Zugriffs auf die verfügbaren Gelder beginnen.“Evelyn stockte der Atem."Zweiundvierzig Millionen?"„Bis zu diesem Betrag, vorbehaltlich der verei

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    „Dieses Datum“, flüsterte Evelyn. „Bist du sicher, dass es stimmt?“Harrison Blake rückte seine Brille zurecht und betrachtete das Dokument erneut.„Der 11. Juni 2028. So steht es im Register.“Evelyns Finger krallten sich in die Armlehnen.11. Juni.Der Tag, an dem der erste verheerende Sturm Blackridge treffen würde.Der Tag, an dem die Welt auseinanderfallen würde.Ihr Vater hatte dieses Datum Jahre vor seinem Tod in ein Baudokument eingetragen.Wie?"Miss Ashford?"Sie blickte auf.Herr Blake beobachtete sie besorgt.Fühlst du dich unwohl?„Nein.“ Ihre Stimme klang heiser. Sie räusperte sich. „Ich hatte einfach mit all dem nicht gerechnet.“"Ich auch nicht."Er drehte den Laptop zu sich.„Ihr Vater war ein sehr gewissenhafter Mann, aber ich wusste nie, dass er etwas in diesem Umfang in Auftrag gegeben hatte.“Evelyn betrachtete das Foto, das dem Grundbuchauszug beigefügt war.Das Anwesen Raven Peak Estate lag auf einem bewaldeten Bergrücken mit Blick auf ein tiefes Tal. Von oben b

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    Evelyn faltete die Hände unter dem Tisch.„Ich benötige so schnell wie möglich Zugriff auf die liquiden Mittel.“Herr Blake musterte sie."Darf ich fragen, warum?"„Ich plane einige Investitionen.“"Welche Art?"„Immobilien. Logistik. Notfallvorräte.“„Das ist eine ziemlich ungewöhnliche Kombination.“"Ich weiß."Er beobachtete sie noch einen Moment."Miss Ashford, befinden Sie sich in irgendeiner Gefahr?"Evelyn dachte an das schwarze Hochwasser.Die Schreie.Die Kälte."Ja", sagte sie.Herr Blake richtete sich auf."Hat Nathaniel Sie bedroht?"„Nicht so, wie du denkst.“„Dann sollten Sie das vielleicht erklären.“Sie blickte auf die auf dem Tisch ausgebreiteten Dokumente.Wie sollte sie ihm sagen, dass die Welt in weniger als zwei Monaten untergehen würde?Dass ganze Städte verschwinden würden?Dass er selbst sterben könnte, wenn er in Blackridge bliebe?Er würde denken, sie habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.Noch schlimmer wäre es, wenn er die finanziellen Angelegenheiten ver

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    Evelyn hatte ihre Schlafzimmertür kaum geschlossen, als jemand von draußen den Türgriff ergriff."Evelyn! Öffne diese Tür!"Nathaniel.Sie drehte das Schloss um."Geh weg.""Du willst mich also ernsthaft aus meinem eigenen Schlafzimmer aussperren?"Evelyn zog ihren Koffer unter dem Bett hervor und öffnete ihn."Such dir ein anderes Zimmer."Der Griff klapperte erneut."Du begehst einen Fehler."Sie blieb neben dem Kleiderschrank stehen.Das waren fast die gleichen Worte, die Nathaniel während der Apokalypse gesprochen hatte, als sie sich weigerte, ihren letzten Behälter mit Trinkwasser herauszugeben.Damals hatte sie nachgegeben.Drei Tage später hatte er Vanessa das Wasser überreicht.Evelyn nahm mehrere Hemden von den Kleiderbügeln und faltete sie in ihren Koffer.„Du hast bis morgen Zeit, dich zu entschuldigen“, rief Nathaniel. „Danach kannst du dir sicher sein, dass ich dir nicht so leicht verzeihe.“Sie hätte beinahe gelächelt.Er glaubte immer noch, dass sie sich Vergebung von i

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