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Flogged

Penulis: Debbie's ink
last update Tanggal publikasi: 2026-07-17 19:06:56

Die Cross-Familie kam mittags an.

Richard und Margaret Cross kamen nicht, um Elena zu sehen. Sie kamen, um Damien zu sehen. Um sicherzustellen, dass die Ehe auf dem Papier noch solide aussah, um die Fusion zu glätten, um für die Presse zu lächeln, falls nötig. Sie brachten Sophia mit, gekleidet in sanftes Rosa, die Augen rot gerändert, als hätte sie tagelang nicht geschlafen.

Damien hatte den Befehl gegeben: "Mittagessen im großen Speisesaal. Zwölf Uhr pünktlich. Keine Ausreden."

Elena wurde es um 11:45 Uhr mitgeteilt.

"Sie werden am Tisch sitzen", sagte die Haushälterin leise. "Sie werden nicht sprechen, außer man spricht Sie an. Sie werden essen."

Elena nickte.

Als sie den Speisesaal betrat, sahen ihre Eltern sie nicht an. Margarets Augen glitten über sie hinweg, als wäre sie ein Teil der Einrichtung. Richard nickte Damien kurz zu und setzte sich. Sophia setzte sich neben ihn und klammerte sich an seinen Arm, als bräuchte sie Schutz vor der Luft selbst.

Das Mahl begann in Stille.

Elena aß langsam, den Kopf gesenkt. Sie rührte den Wein nicht an. Sie griff nicht nach dem Brot. Sie kaute, schluckte und zählte die Minuten, bis es vorbei war. Ihre Eltern diskutierten über Aktienkurse, Steuerabschreibungen, das "bedauerliche Missverständnis" mit der Presse. Kein einziges Mal sagten sie ihren Namen.

Als der letzte Teller abgeräumt war, stand Damien auf.

"Das wäre dann alles."

Elena stand ebenfalls auf. Es war automatisch. Im Ostflügel räumte sie ihr eigenes Geschirr ab. Hier würden das die Angestellten tun, aber alte Gewohnheiten sterben nicht.

Sie griff nach ihrem Teller.

"Das mache ich auch", sagte Sophia plötzlich, ihre Stimme süß und viel zu laut.

Elena erstarrte. Sophia war eine Sekunde später an ihrer Seite, trug ihren eigenen Teller und lächelte Damien an, als wäre sie hilfreich.

"Lass das die Angestellten machen", sagte Damien, aber er war schon von seinem Telefon abgelenkt.

Elena und Sophia gingen zusammen in die Küche.

In dem Moment, als die Küchentür hinter ihnen zufiel, veränderte sich Sophias Gesicht.

Die weiche, tränenreiche Maske fiel.

"Du denkst, du bist so schlau, nicht wahr?", zischte Sophia, die Stimme leise, sodass nur Elena sie hören konnte.

Elena stellte die Teller ab und antwortete nicht.

"Du bist immer noch ein Fehler", fuhr Sophia fort. "Papa hat dich nur geschickt, weil ich nein gesagt habe. Mama hat drei Tage lang geweint. Und Damien sagt immer noch meinen Namen, wenn er schläft."

Elena hielt ihre Hände auf der Arbeitsplatte. Sie würde ihr nicht die Reaktion geben, die sie wollte.

Sophia trat näher, die Augen glänzend.

"Ich werde dich zum Weinen bringen, Elena. Genau hier. Genau jetzt."

Ihre Hand fuhr schnell hoch.

Elena fing ihr Handgelenk ab, bevor der Schlag landen konnte. Ihr Griff war fest, geübt. Sie hatte gelernt, Griffe zu brechen, in Selbstverteidigungskursen, die sie mit 19 besuchte, als sie erkannte, dass ihre Familie sie nicht beschützen würde.

Sophia keuchte, wütend.

"Lass mich los!"

Statt loszulassen, drehte Elena leicht, zwang Sophias Arm nach unten.

Sophias Augen schossen zum Messerblock auf der Arbeitsplatte. Bevor Elena sie aufhalten konnte, griff Sophia nach einem kleinen Gemüsemesser und zog es über ihren eigenen Unterarm.

Der Schnitt war nicht tief, aber er reichte. Blut quoll hervor, rot gegen blasse Haut.

Sophia schrie.

Es war ein perfekter, durchdringender Laut.

Die Küchentür flog auf. Damien war zuerst da, gefolgt von Richard, Marcus und zwei Wachleuten.

Sophia lag auf dem Boden, schluchzte, hielt sich den Arm. Blut auf den weißen Fliesen.

"Sie hat mich angegriffen!", schrie Sophia und zeigte auf Elena. "Sie sagte, wenn ich es jemandem erzähle, bringt sie mich um! Sie hat meine Hand gepackt und mich gezwungen!"

Elenas Hände waren noch immer in der Luft, leer.

"Das ist nicht passiert", sagte sie leise.

Damien sah sie nicht an. Sein Gesicht war donnernd.

"Wachleute."

Zwei Männer traten vor.

"Nehmt sie", befahl Damien. "Bringt sie in den Abstellraum. Zieht sie bis auf die Unterwäsche aus. Auspeitschen. Bis sie ohnmächtig wird."

Elena flehte. Flehen hatte bei Damien nie geholfen, wenn er wütend war.

Sie sah ihn einmal an.

"Du weißt, dass ich es nicht getan habe", sagte sie.

Er antwortete nicht.

Die Wachleute packten ihre Arme. Sie wehrte sich nicht. Sich zu wehren würde es schlimmer machen, und Sophia lächelte bereits durch ihre Tränen hindurch.

Sie schleiften sie den Flur hinunter zum Abstellraum. Kalter Beton, keine Fenster, eine einzige Deckenleuchte.

Sie rissen das Kleid von ihr. Ließen sie in Unterwäsche und einem Hemdchen zurück.

Der erste Schlag des Lederriemens traf ihren Rücken und raubte ihr den Atem.

Eins. Zwei. Drei.

Sie biss sich auf die Lippe, um nicht zu schreien. Sie würde Sophia das nicht geben.

Vier. Fünf.

Ihre Knie gaben nach.

Sechs. Sieben.

Sie schrie, Tröpfchen von Tränen auf ihrem Gesicht.

Der Raum begann sich zu neigen.

Acht.

Sie hörte Sophias Stimme, leise und zufrieden:

"Siehst du? Ich habe dir doch gesagt, dass ich dich zum Weinen bringe."

Auf ihrem Rücken kreuzten sich rote Striemen.

Vor ihrer Tür konnte sie Damien reden hören.

Elena schloss die Augen und weinte weiter.

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