تسجيل الدخولRavens POV
„Was zur Hölle? Das war der einzige Gedanke, der mir durch den Kopf schoss. Gefährte? Ich stand wie erstarrt da, während die Welt um mich herum langsamer zu werden schien. Ich griff nach innen, die Gedanken rasten. 'Eva, bist du sicher?', fragte ich mit zitternder Stimme. Ich spürte förmlich, wie Eva mit den Augen rollte. Sie stieß ein genervtes Schnauben aus, als wollte sie sagen: Wirklich, Raven? Nach all der Zeit zweifelst du an deiner eigenen Nase? Ich wusste, dass sie recht hatte. Ich spürte den Zug in meiner Brust, der mit jedem Schritt enger wurde, den er auf das Packhaus zu machte. Aber ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Ein Hitzeschwall stieg mir in die Wangen, eine Mischung aus panischer Angst und einem winzigen, verlegenen Funken Hoffnung. Warum tat die Mondgöttin mir das an? Gary war der Sohn des Alphas. Er war dazu bestimmt, noch vor Jahresende dieses Rudel zu führen. Er war wie Royalty, und ich war nur eine der Omegas. Trotzdem konnte ich nicht anders. Ich starrte ihn an, nahm seinen starken Kiefer und die Art wahr, wie er sich hielt. Plötzlich begannen seine Augen über den Hof zu schweifen. Mein Herz sprang mir beinahe in den Hals, und ich duckte mich blitzschnell hinter einen hohen Strauch. Warum verstecke ich mich?, schalt ich mich selbst. Mir wurde klar, dass der Wind in meine Richtung wehte. Die kühle Brise trug seinen Duft direkt zu mir, aber meinen Duft noch nicht zu ihm. Ich fragte mich, wie ich für ihn riechen würde. Würde er ihn mögen? Dann erwischte ich mich selbst. Raven, hör auf, dachte ich. Vor einer Stunde war dir das Finden eines Gefährten noch völlig egal. Fang jetzt nicht an, dich wie ein verliebter Welpe zu benehmen. Gary stand inzwischen vor den schweren Eingangstüren des Packhauses, doch plötzlich blieb er stehen. Einen Moment lang sah er verwirrt aus, den Kopf schräg geneigt. Dann blitzten seine Augen in einem strahlenden, durchdringenden Grün auf – der Farbe seines Wolfes. Seine Nase ging nach oben, er schnüffelte in der Luft und sah sich um, als suche er nach einem verborgenen Schatz. 'Ich bin genau hier, lieber Gefährte', dachte ich, und ein kleines, nervöses Kichern stieg in mir auf. Aus der Nähe war er noch gutaussehender und athletischer, als ich mich erinnerte. Er sah aus, als könnte er die ganze Welt herausfordern. Er setzte sich in Bewegung und kam geradewegs auf den Garten zu. Sein zukünftiger Beta Larry folgte dicht hinter ihm. Ich keuchte auf und senkte rasch den Kopf, sodass mein Haar wie ein Vorhang über mein Gesicht fiel. „Raven, schau!“, flüsterte Diane scharf neben mir. Ihre Stimme zitterte. „Der Sohn des Alphas kommt direkt auf uns zu. Oh Göttin, haben wir Ärger? Haben wir irgendetwas falsch gemacht?“ Ich zuckte nur mit den Schultern, unfähig, Worte zu finden. Im nächsten Augenblick wurde die Sonne von einem Schatten verdeckt. Ich blickte auf das Gras zu meinen Füßen und sah zwei Paar teure Stiefel. Langsam hob ich den Kopf. Gary stand direkt vor mir. Eine Sekunde lang starrte er nur. Seine Augen waren weit aufgerissen, und er wirkte völlig überwältigt, als könne er nicht glauben, was er sah. Mein Herz hob sich. Vielleicht, nur vielleicht, war die Bindung stärker als der Rang. Doch dann brach der Bann. Sein Gesicht verzog sich, aus Ehrfurcht wurde absolute Abscheu. Es wirkte, als hätte er gerade begriffen, dass er auf einen Abfallhaufen starrte. „Eine Omega?“, spuckte er aus. Das Wort klang wie ein Fluch. Ich sah zu ihm auf, den Mund schon geöffnet, um irgendetwas zu sagen, doch er fuhr dazwischen, bevor ich ein Wort herausbrachte. „Senk den Blick, wenn du mich ansprichst!“, bellte er. Ich zuckte zusammen und starrte sofort wieder auf den Boden. „Ja, Sir“, sagte ich leise. Meine Stimme war klein und zitterig. Ich spürte schon, wie die Tränen hinter meinen Augenbrannten, doch ich sagte mir, stark zu bleiben. Ich würde nicht vor der Menge weinen, die sich bereits zu versammeln begann. Alle starrten uns an. Sogar Alpha Hilton war aus dem Packhaus gekommen, um zu sehen, was der Aufruhr bedeutete. „Wann hast du dich zum ersten Mal verwandelt?“, fragte Gary. Seine Stimme war kalt, als verhöre er einen Verbrecher. Ja, leg ruhig meine schmutzige Wäsche offen, dachte ich bitter. Aber ich antwortete ihm. „Vor drei Jahren, Sir.“ „Und wer sind deine Eltern?“ „Ich weiß es nicht“, flüsterte ich. Gary stieß ein ungläubiges Lachen aus und sah zu Larry hinüber. Es wirkte, als hielte er das Ganze für einen grausamen Scherz des Himmels. „Du hast keinerlei gesellschaftlichen Stand, du hast dich viel zu spät verwandelt, und du bist eine niedrige Omega“, sagte er, eher zu sich selbst als zu mir. Larry half auch nicht. Er stand nur da, mit einem selbstgefälligen Ausdruck im Gesicht, und schüttelte angewidert den Kopf. „Das ist eine absolute Peinlichkeit“, sagte Gary laut, damit das ganze Rudel ihn hören konnte. „Meine Luna soll stark, schön und von angesehener Herkunft sein. Ich brauche eine Frau, die an meiner Seite führen kann, nicht… das hier.“ Ich wollte ihm sagen, dass ich sein konnte, was immer er brauchte. Ich wollte ihm sagen, dass ich klug und fleißig war. Doch er hob die Hand, die Augen hart wie Feuerstein. „Wie heißt du?“, forderte er. Meine Lippen begannen zu zittern. Im hinteren Teil meines Geistes setzte Eva ein langes, klagendes Heulen an, das meine Brust schmerzen ließ. Ich wusste, was kam. Ich wusste, dass er meinen Namen wollte, damit er die Worte sagen konnte, die mich zerbrechen würden. „Raven Crowley“, antwortete ich. Gary trat einen Schritt zurück und richtete sich auf, damit alle seine Autorität sehen konnten. „Ich, Gary Inker, weise dich, Raven Crowley, als meine Gefährtin und Luna zurück. Diese Entscheidung treffe ich aus freiem Willen und bei klarem Verstand.“ Ein kollektives Keuchen ging durch die Menge. Neben mir hörte ich Diane schockiert flüstern: „Was?“ Ich stieß einen langen, ergebenen Seufzer aus. Im Innersten hatte ich immer gewusst, dass es so kommen würde. Warum hatte ich mir auch nur eine Sekunde lang Hoffnung gemacht? Dann traf der Schmerz. Es war eine betäubende Welle, die durch meine Seele und meinen Wolf riss. Eva winselte qualvoll, ein Laut unwiderruflichen Verlusts, der mich das Gefühl gab, körperlich auseinandergerissen zu werden. Mein Herz schmerzte so sehr, dass mir der Atem stockte, doch ich klammerte mich fest an meinen Rock. Ich weigerte mich, zu Boden zu sinken. Ich würde ihm nicht den Gefallen tun. Ich blickte zu Alpha Hilton. Er war der Mann, der mich aufgenommen hatte, als ich ein ausgesetztes Baby war, trotz meiner unbekannten Herkunft. Er war immer anständig zu mir gewesen. Doch zu meiner niederschmetternden Enttäuschung blieb er einfach stehen. Er starrte mich an mit einem Blick, der sagte, dass es nun einmal so sein musste. Anscheinend war ich gut genug, um ein Rudelmitglied zu sein, aber niemals eine Luna. Ich räusperte mich und sah Gary direkt in die Augen. Meine Stimme war fest. „Ich, Raven Crowley, nehme deine Zurückweisung an, Gary Inker. Diese Entscheidung treffe ich aus freiem Willen und bei klarem Verstand.“ Gary sah schockiert aus. Er wirkte sogar genervt, wahrscheinlich weil ich nicht auf die Knie gefallen war und ihn angefleht hatte, mich zu behalten. Er schnaubte, beleidigt darüber, dass ich seiner Entschlossenheit ebenbürtig war, drehte sich auf dem Absatz um und ging davon. „Alle zurück an eure Posten!“, rief Miss Freya, ihre Stimme durchschnitt die Stille. „Die Vorstellung ist vorbei! An die Arbeit!“ Die Menge zerstreute sich, obwohl ich spürte, dass noch etliche Blicke auf meinem Rücken lasteten. Diane und ich setzten uns wieder an unseren früheren Platz. Lange Zeit schwieg sie und beobachtete mich nur. „Geht es dir gut?“, fragte sie schließlich leise. Ich nickte und starrte auf ein Stück Klee. „Es wird schon.“ Ich versuchte, ein kleines Lächeln zu erzwingen. „Das passiert, wenn man zu viel Hoffnung hat, schätze ich. Soll deine eigenen Hoffnungen aber nicht dämpfen.“ Wir beide stießen ein trauriges, hohles Lachen aus. Dann standen wir auf und beendeten unsere Arbeit in Schweigen, während das Gewicht der Zurückweisung wie eine dunkle Wolke über mir hing. Als es endlich Nacht wurde, ging ich in den Speisesaal, um mein Abendessen zu holen. Ich schmeckte das Essen kaum, zwang mich aber, jeden Bissen zu essen. Ich wusste, dass ich die Kraft brauchte, um in diesem Leben zu überleben. Eva war seit dem Garten still gewesen. 'Hey', flüsterte ich ihr zu. 'Hey', antwortete sie, die Stimme klang müde. 'Wie hältst du dich?' 'Schlecht', gab Eva zu. 'Aber ich weiß, dass es einen Grund dafür gibt. Die Göttin würde uns nicht ohne Grund wehtun. Ich werde nicht ewig verzweifelt sein.' Ich lächelte ein wenig. 'Das ist die richtige Einstellung.' 'Ich will laufen gehen', sagte Eva plötzlich. Ich blickte aus dem Fenster. Es war bereits dunkel, und ich wusste nicht, ob die Wachen mich hinauslassen würden, aber ich sagte ihr, dass ich es versuchen würde. Ich beendete meine Mahlzeit und ging über das große Gelände zum Tor. Das Territorium des Inker-Rudels war beeindruckend. Das Haupthaus bot Platz für sechzig Personen, und es gab Dutzende kleinerer Häuser für Familien. Wir hatten eine Krankenstation, einen Bauernhof und einen Garten, alles umgeben von einem massiven Zaun. Dahinter lagen Meilen und Meilen Wald. Ich erreichte das Tor und sah einen Wächter mit einem freundlichen, vertrauten Gesicht. „Ich möchte eine Weile laufen gehen“, sagte ich zu ihm. Er lächelte mich an, mit einem Hauch von Mitleid in den Augen. Er musste gehört haben, was geschehen war. „Klar, Raven. Bleib da draußen nur sicher.“ Er öffnete das kleine Seitentor für mich, und ich trat hinaus in die kühle Nachtluft. Hier draußen war es so friedlich. Die Stille des Waldes fühlte sich tröstlich an. Ich ging hinter eine große Eiche, zog mich aus und faltete die Kleidung ordentlich zusammen, damit ich sie später wiederfand. Dann übergab ich Eva die Zügel. Die Verwandlung ging schnell. Meine Knochen knackten und setzten sich neu, und innerhalb von Sekunden stand ich auf vier Pfoten. Ich war ein kleiner Wolf, rötlich-braun, fast wie tiefer Wein. Es war eine ungewöhnliche Farbe, aber ich war extrem schnell. Ich raste in die Bäume hinein, die Pfoten trommelten auf den Boden. Mein Herz fühlte sich an, als zerbräche es von neuem, und während ich rannte, stieß ich ein langes, durchdringendes Heulen aus und schickte all meinen Schmerz und meine Zurückweisung hinauf zu den Sternen.Ravens POVMeine Beine fühlten sich an wie aus Gelee, als ich auf sie zuging. Jedes Auge auf der Lichtung klebte an mir, aber ich behielt den Kopf gesenkt und konzentrierte mich auf das Gras, bis ich sie erreichte.„Sieh mich an“, sagte der Mann.Ich hob langsam das Kinn. Er hatte eine Ausstrahlung um sich, die es beinahe unmöglich machte, den Blick lange zu halten. Es fühlte sich an, als blicke er durch meine Haut hindurch direkt in meine Gedanken. Ich konnte es nicht ertragen, also kompromissierte ich und starrte stattdessen auf seine Nase. Sie war leicht krumm, als wäre sie vor langer Zeit gebrochen und nie richtig eingerichtet worden.„Wie ist dein Name?“, fragte er. Seine Stimme war leise, aber sie forderte Aufmerksamkeit.„Raven“, flüsterte ich.„Sieh mir in die Augen, Raven“, sagte er. Ich zwang mich, seinen Blick zu treffen. Er starrte mich lange an, der Ausdruck unlesbar. „Da ist etwas an dir…“ Er brach ab, wirkte einen Moment nachdenklich und schüttelte dann den Kopf. „Wer s
Ravens POVDie beiden Könige starrten einander an, als wären sie bereit, die ganze Welt niederzubrennen. Darian entschied plötzlich, dass er genug geredet hatte. Er ignorierte Valen vollständig und begann wegzugehen, immer noch fest an meinem Ärmel haltend.Valens Hand schoss wie eine Schlange heraus und packte meinen anderen Ärmel, sodass er mich zurückriss.„Wohin glaubst du, gehst du mit ihr?“, knurrte Valen.Darian blickte nicht einmal zurück. „Ich gehe mit meiner Gefährtin. Geh aus dem Weg, Valen.“Ich fühlte mich wie ein Wunschknochen, der gleich in der Mitte durchbrechen würde. Ich räusperte mich zaghaft, und meine Stimme kam als winziges Piepsen heraus. „Ähm, darf ich kurz unterbrechen?“Beide sahen mich sofort an. Das Gewicht ihrer gemeinsamen Blicke war so schwer, dass ich mich fühlte, als würde ich in den Steinboden gedrückt. Ich holte zittrig Luft und versuchte, vernünftig zu klingen.„Wie wäre es, wenn… ich mit keinem von euch gehe?“, schlug ich vor und blickte von einem
Ravens POVKönig Darians Hände waren ruhig, als er versuchte, mich zum dritten Mal am Fallen zu hindern. An diesem Punkt war ich nicht mehr nur schockiert, ich war über alle Maßen peinlich berührt. Ich hatte mich vor dem mächtigsten Mann des Südens total und gründlich blamiert. Meine Gedanken rasten. Der Sohn meines eigenen Alphas hatte mich zurückgewiesen, weil ich eine niedrige Omega war, also gab es keine Chance, dass der König des Südens mich wollen würde. Ich fühlte mich wie eine Katastrophe, die nur darauf wartete, zu passieren. Mein einziger Instinkt war, zu verschwinden, zurück in die Küchen zu rennen und mich in einem Schrank zu verstecken, bevor mich eine zweite, noch öffentlichere Zurückweisung traf.Er hielt immer noch das Tablett mit den Getränken, die Finger lang und kräftig an den silbernen Rändern. Ich streckte zitternde Hände aus und schaffte es, es zu übernehmen.„Danke, Eure Majestät“, piepste ich. Ich drehte mich auf dem Absatz um, bereit zu flüchten, doch er war s
Ravens POVDas Klopfen an der Tür klang wie ein Hammer gegen meinen Schädel. Durch das dicke Holz hörte ich die leise, nervige Kreischstimme von Miss Freya, die uns sagte, wir sollten uns bewegen.Ich stöhnte und zog mein Kissen über den Kopf, aber es half nicht. Meine Zimmergenossen begannen bereits, sich zu rühren. Sheila, die immer schlecht gelaunt war, setzte sich auf und rieb sich aggressiv die Augen.„Diese Frau ist so nervig“, murmelte Sheila, die Stimme noch heiser vom Schlaf.„Da stimme ich zu“, flüsterte ich zurück.Ich lugte unter meiner Decke hervor und blickte zum Fenster. Die Sonne ging kaum auf. Der Himmel hatte dieses seltsame, dunkelviolette Licht, das man nur sieht, wenn es viel zu früh ist, um wach zu sein. Warum weckte sie uns jetzt? Wir waren erst so spät ins Bett gekommen. Miss Freya nahm ihren Job definitiv zu ernst.Trotz des Jammerns standen wir alle auf. Niemand wollte sich so früh am Morgen mit ihrem Zorn anlegen. Dan sah zu mir herüber und schenkte mir ein
Ravens POVDie nächsten Wochen waren voller Unterricht und Vorträge. Wir wurden in allem gedrillt, von südlichen Bräuchen bis zu nördlicher Etikette. Mr. Rake und Miss Freya machten uns sehr deutlich, dass wir unsichtbar, aber perfekt zu sein hatten. Wir lernten, wie man Alphas aus anderen Rudeln ansprach, wo wir entlanggehen durften und vor allem, wie man sich gegenüber dem nördlichen Personal zu verhalten hatte.„Keine Streitigkeiten anzetteln“, hatte Miss Freya uns täglich angebellt. „Keine Unhöflichkeiten. Ihr seid drei Tage lang auf neutralem Boden. Wenn ihr das Inker-Rudel blamiert, habt ihr kein Zuhause mehr, zu dem ihr zurückkehren könnt.“Der Friedensgipfel war kein Fest. Es waren drei Tage intensiver Rudelgespräche und Verträge. Doch damit niemand dem anderen an die Kehle sprang, waren auch Feste und Spiele geplant, damit Führung und Personal beider Seiten tatsächlich miteinander auskamen.Endlich war der Tag da. Ich saß am Rand meines schmalen Bettes und starrte auf die mit
Ravens POV„Wach auf. Wach auf, Raven!“Ich spürte, wie Hände meine Schultern aggressiv schüttelten. Ich stöhnte und zog meine dünne Decke höher über den Kopf. Ich wollte noch nicht aufwachen. Mein Körper fühlte sich an, als bestünde er aus Blei, und die Augenlider klebten fest zusammen.„Um wie viel Uhr bist du eigentlich eingeschlafen, dass du jetzt noch nicht wach bist?“, fuhr die Stimme fort. Es war Diane. Ich versuchte, sie zu ignorieren und wieder in die Dunkelheit eines traumlosen Schlafs abzusinken.„Miss Freya kommt!“Ich schoss sofort aus dem Bett. Mein Herz hämmerte heftig gegen die Brust, und ich stolperte beinahe über meine eigenen Füße, als ich aufstand. Nichts motivierte so instantan wie der Name Miss Freya. Ich blickte zur Tür, bereit, die finster blickende Frau zu sehen, die mich bei lebendigem Leib häuten wollte, doch dann hörte ich jemanden lachen.Ich wirbelte herum und sah Diane, die sich den Bauch hielt und sich vor Lachen bog. Ich starrte sie an, die Hände in di







