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Kapitel 5

Author: Self-love
last update publish date: 2026-09-03 14:15:25

Ashley fühlte, wie ihre Welt vor ihren Augen schwarz wurde, als sie sah, was sich hinter der Tür verbarg.

Sie fühlte sich zutiefst verletzt, verraten und elend. Sie hatte gewusst, dass Isabella sie für alles hasste, was in ihrem Leben geschehen war. Doch für dieses eine Mal hatte sie geglaubt und darauf vertraut, dass sie einen Neuanfang als Schwestern wagen könnten.

Ganz zu schweigen von James. Fünf ganze Jahre in einer Beziehung, und das war das Ergebnis. Sie hätte mit allem gerechnet, was Isabella ihr antun könnte – aber niemals damit, dass sie an ihrem verdammten Geburtstag mit ihrem Freund schlafen würde.

Ashley schloss langsam die Tür. Tränen brannten in ihren Augen. War es von Anfang an Isabellas Absicht gewesen, eine Party für sie zu vergeben? War das alles von langer Hand geplant?

Sie kam sich wie ein Narr vor, ihr geglaubt zu haben. Sie wischte sich die Tränen ab und wandte sich ab, um diesen Ort zu verlassen.

Zudem empfand sie tiefen Ekel, nur dazustehen und diese erotische Szene mitansehen zu müssen.

Doch unglücklicherweise stolperte sie und fiel zu Boden. Ihre Benommenheit war zwar noch vorhanden, aber nicht mehr so stark wie zuvor. Gerade als sie aufstehen wollte, hörte sie James' Stimme: „Ich liebe dich, Isa.“

Ashley war, als hätte man ihr eiskaltes Wasser übergegossen. Augenblicklich durchzuckte sie eine eiskalte Welle.

„Du hast mich also all die Zeit belogen, James“, sagte sie, während die Tränen über ihre Wangen strömten.

„Ich liebe dich auch, James. Jetzt kannst du diese dumme Ashley endlich verlassen und zu mir kommen. Ich denke, die Jungs sind mit ihrer Arbeit an ihr bereits fertig. Ich habe dafür gesorgt, die Kameras sehr gut zu verstecken.

Morgen, James, genau morgen wird das Ende von dir und Ashley sein – und ein neuer Anfang für dich und mich, eine Liebesgeschichte.“

Ashley fehlten die Worte, als sie Isabellas Aussage hörte. Sie legte ihre Hand auf die Brust, um das brennende Gefühl dort zu lindern.

Jungs? Was für Jungs? Und was für eine Arbeit sollten sie an ihr verrichten? Ashley hatte das Gefühl, dass alles über ihr zusammenbrach.

Ihr Verstand rastete förmlich mit tausenden von Fragen.

„Sicher, Schatz, ich werde ganz dein sein“, hörte sie erneut James' Stimme. Sie wünschte sich, sie könnte sie anscchreien, damit sie endlich aufhörten zu reden.

„Hast du viel von dem Mittel in ihren Saft getan?“, hörte sie Isa James fragen.

„Na klar habe ich das. Ich habe sie in das verabredete Zimmer gebracht, wo die Jungs ihren Spaß mit ihr haben werden. Weißt du, es ist eigentlich schade, dass irgendwelche fremden Typen ihr die Entjungferung nehmen, wo ich es nicht konnte“, hörte sie James sarkastisch sagen.

Ashley konnte ihren Ohren kaum glauben. Das war also ihr gesamter Plan. Sie hatten tatsächlich vor, irgendwelche fremden Typen heranzuholen, um sie vergewaltigen zu lassen. Was für Monster waren sie nur?

„Sei nicht albern, James. Warst du etwa ganz wild darauf, sie zu kosten?“, fragte Isa genervt.

„NIEMALS, SCHATZ. Du bist die Einzige, die ich begehre und vernaschen will.“ Ashley spürte eine tiefe Übelkeit in der Magengegend. Sie wollte sich angesichts all dieser abscheulichen Enthüllungen einfach nur übergeben.

„Macht nichts, Schatz, lass uns nach ihr sehen. Vergiss nicht, deine Eltern morgen zu uns nach Hause mitzubringen. Wir werden ihnen das Video vorspielen, damit sie es genießen können.

Ich kann es kaum erwarten, das Gesicht meines Vaters zu sehen. Außerdem habe ich den Jungs gesagt, sie sollen es so aussehen lassen, als hätte Ashley sie alle zusammen gewollt, damit es nicht so wirkt, als wäre sie unter Drogen gesetzt worden.“ Isabella kicherte über ihre eigene Bösartigkeit.

Ashley wusste nicht mehr, was sie tun sollte. Sie war zutiefst verletzt und fühlte sich immer noch leicht benommen. Zudem waren ihre Augen von den Tränen völlig verschwommen.

Hasstig erhob sie sich vom Boden und schlüpfte in eines der Hotelzimmer, das nicht abgesperrt war.

Sie warf sich aufs Bett und weinte lautstark heraus. Sie litt unter unerträglichen Schmerzen.

Wie konnten sie ihr so etwas antun? Was hatte sie ihnen jemals getan? Sie vergrub sich unter der Bettdecke und weinte all ihren Schmerz aus sich heraus.

DAS FAMILIENTREFFEN DER WESTWOODS

Das sogenannte Familientreffen verlief dieses Mal tatsächlich reibungslos, da Steve schließlich einwilligte, nicht mehr mit David um die Führung des Unternehmens zu streiten.

Ihre Großeltern stellten zudem sicher, dass dies der letzte Tag sein würde, an dem sie zu einer solchen Zusammenkunft aufriefen.

Steve entschuldigte sich sogar bei David, doch etwas war definitiv faul, und David war sich dessen bewusst.

Steve war nicht der Typ Mensch, der einfach so aufgab. David war sich sicher, dass Steve noch ein As im Ärmel hatte.

Es dauerte nicht lange, bis David begann, sich unwohl zu fühlen. Sein Körper erhitzte sich auf einmal schlagartig, und das Verlangen nach Intimität wurde mit jeder Minute intensiver.

David versuchte, seine Qualen vor seiner Familie zu verbergen, doch der Zustand wurde zunehmend unerträglich. Er war überrascht, da er außer dem getrunkenen Wasser nichts zu sich genommen hatte.

Er blickte in das Glas, aus dem er getrunken hatte, und wandte sich dann Steve zu. Er sah, wie Steve ein teuflisches Süffisanz im Gesicht trug. Erst da begriff David, was mit ihm geschah – und Steves frühere Warnung am Eingang schoss ihm wieder durch den Kopf.

„David, mein Kind, geht es dir gut?“, fragte seine Großmutter, als sie sah, wie Davids Augen sich rot färbten und Schweißperlen auf seiner Stirn standen.

„Es geht mir gut, Oma. Ich gehe nur kurz auf die Toilette. Ihr könnt ohne mich gehen, ich lasse mich von Xander nach Hause fahren“, versuchte David, seine Stimme fest zu halten.

„In Ordnung, dann komm früh nach Hause. Du hast nichts gegessen. Ich sage der Nanny, dass sie dir etwas zubereiten soll“, informierte ihn seine Großmutter sanft.

„Alles klar, Oma.“ Damit stand David auf und eilte zur Toilette. Im selben Moment, als er den Raum betrat, rang er nach Luft.

David spürte, wie sich sein Hals zuschnürte und sein Unterleib schmerzte. Er verfluchte Steve unter seinem Atem. Er lockerte seine Krawatte, um mehr Sauerstoff in seine Lungen zu bekommen, doch nichts wollte helfen.

Die Toilettentür flog auf und enthüllte Steves teuflisches Gesicht mit einem süffisanten Grinsen, während er in die Hände klatschte.

„Was habe ich dir gesagt, lieber Cousin? DWC gehört mir und wird immer mir gehören. Aber du wolltest nicht hören – schau dich jetzt an“, sagte Steve mit einem Lachen.

„Wegen des Titels des Unternehmens gehst du wirklich so weit, mich aus dem Weg zu räumen, Steven? Das zeigt nur, wie inkompetent und unfähig du bist, Steve“, sagte David unter großer Anstrengung, da sich sein Hals mit jedem Wort weiter zuschnürte.

Steve wurde wütend und schlug ihm mit voller Wucht in den Magen. „Wie kannst du es wagen, mich inkompetent und unfähig zu nennen, David?!“, schrie Steven voller Rage, als wären diese beiden Wörter sein persönliches Tabu.

„JUNGS!!“, rief er laut nach zwei muskulösen Männern, die prompt eintraten. Er hatte sie bereits angewiesen, was zu tun war. Sie wussten also genau, wohin sie ihn bringen mussten.

David kämpfte gegen die Männer an, doch es war vergeblich. Ohne seinen geschwächten Zustand hätte er es mühelos mit fünf ihrer Sorte aufgenommen.

„Sprich deine letzten Gebete, David“, sagte Steve, nachdem die Männer David fortgeschleppt hatten.

Sie brachten ihn in ein abgedunkeltes Zimmer. Sobald sie ihn hineingestoßen hatten, verschlossen sie die Tür hinter ihm.

Trotz seines geschwächten und schmerzhaften Zustands bemerkte David, dass sich außer ihm noch jemand im Raum befand. Die Person lag auf dem Bett und schien zu weinen.

„WER BIST DU?!“, fragte er mit scharfer Stimme.

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