LOGINIch hielt mitten im Abtrocknen inne, das Handtuch noch an meinem feuchten Haar, als diese tiefe, träge Stimme die Stille durchschnitt.
„Morgen…“ Ich drehte mich um. Lorenzo lag ausgestreckt am Rand des Bettes, die Ellbogen hinter dem Kopf, die Laken tief genug gerutscht, um die scharfen Hüftknochen und die schwere Linie seines Schwanzes zu zeigen, der an seinem Oberschenkel ruhte. Dieses selbstgefällige, schiefe Grinsen erleuchtete sein Gesicht, als wüsste er genau, welchen Schaden er letzte Nacht und diesen Morgen bei mir angerichtet hatte. Fuck, er sah bei Tageslicht sogar noch besser aus. Alles scharfer Kiefer und dunkle Bartstoppeln, die Augen noch schwerlidrigg vor Zufriedenheit. „Morgen?“, wiederholte ich und zog eine Braue hoch. Es kam trockener heraus, als ich beabsichtigt hatte, denn komm schon – wir hatten gefickt, bis der Himmel grau wurde, waren verschwitzt und verknäult eingeschlafen, und dann hatte er mich Stunden später mit dem Mund an meinem Hals und seinem Schwanz, der wieder in mich glitt, als gehörte ihm der Laden, geweckt. Wieder. Jetzt lümmelte er in meinem Bett, als gehöre er dorthin, und sah viel zu zufrieden mit sich aus. Ich zog das Handtuch fester um meine Taille und lehnte mich gegen den Türrahmen. „Planst du, heute irgendwann zu gehen, oder soll ich Miete verlangen?“ „Oh, ganz der Gentleman“, zog er gedehnt, das teuflische Grinsen wurde breiter, während er sich faul streckte, die Muskeln unter goldener Haut bewegten sich. „Nicht mal zum Frühstück bleiben… oder Runde vier?“ „Übertreib’s nicht“, schoss ich zurück, schnappte seine Klamotten vom Boden und warf sie ihm gegen die Brust. „Ich mache keine Wiederholungen. Steh auf und verschwinde.“ Lorenzo fing das Bündel einhändig auf, ohne sich zu bedecken, als er aufstand. Vollkommen nackt, ohne Scham, das Morgenlicht schnitt scharfe Linien über seine Bauchmuskeln und hinunter zu diesem dicken, halbsteifen Schwanz, der schwer zwischen seinen Oberschenkeln hing. Meine Augen verrieten mich – fielen direkt darauf. Fuck. Meine Zunge fuhr ohne Erlaubnis über meine Unterlippe, Hitze flammte tief in meinem Bauch auf bei der Erinnerung, wie es sich angefühlt hatte, als er mich aufgerissen hatte. Er bemerkte es natürlich. Das Grinsen wurde selbstgefällig, raubtierhaft. „Sicher, dass du keine weitere Runde willst?“, fragte er, die Stimme tief, trat näher, bis die Hitze von ihm durch das Handtuch meine Haut streifte. Ich schluckte hart, zwang meinen Blick zu seinem Gesicht. „Raus hier, Enzo.“ „Schön, dass du dich noch an meinen Namen erinnerst. Weil…“ Lorenzo trat näher, drängte sich in meinen Raum, bis die Hitze, die von seiner nackten Haut ausging, meine leckte. Ich schluckte hart, die Augen fielen verräterisch über seine Brust – diese rosa Nippel noch gerötet, mit den schwachen lila Blutergüssen übersät, die ich letzte Nacht hinterlassen hatte. Meine Male. Beanspruchtes Territorium, auf das ich kein Recht hatte, stolz zu sein. „…kann ich dir versichern“, murmelte er, die Stimme tief und schmutzig, „dass du ihn bald wieder schreien wirst.“ Bevor ich zurückfeuern konnte, umfasste er mein Kinn und küsste mich – hart, besitzergreifend, die Zunge drang ein, als wollte er mich genau daran erinnern, wer mich Stunden zuvor zerstört hatte. Dann zog er sich zurück, schnappte seine Hose vom Boden und stieg hinein, den Reißverschluss mit einem faulen Grinsen zuziehend. Er schob sich an mir vorbei zur Tür, hielt nur lange genug inne, um über die Schulter zu grinsen. „Man sieht sich, Levi.“ Ich öffnete den Mund, um ihm zu sagen, er solle nicht darauf wetten, doch mein Handy summte laut auf der Theke. Mama leuchtete auf dem Bildschirm auf. Scheiße – ich hatte diese Woche schon sechs Nachrichten von ihr ignoriert. Ich nahm ab und wechselte zu meinem besten dramatischen Akzent. „Schöpfer des einzigartigen Levi Thompson. Wem verdanke ich das Vergnügen dieser königlichen Audienz?“ Totenstille. Dann— „Levi, hast du vergessen, dass heute meine Hochzeit ist?!“ kreischte sie so laut, dass ich das Handy vom Ohr riss. Mein Magen sackte bis zum Boden. „Du heiratest?!“ platzte ich heraus, die Stimme brach. „Wann zur Hölle hast du überhaupt einen Freund gehabt?“ Wie zur Hölle hatte ich die Hochzeit meiner eigenen Mutter verpasst? „Ich kann nicht glauben, dass du mein Sohn bist!“ schnaubte Mama, dramatisch wie immer. „Ich habe dir wie fünfzehn Nachrichten geschickt, Levi. Fünfzehn!“ Ja, ich hatte sie aufpoppen sehen. Die ersten beiden überflogen, angenommen, es wäre der übliche „besuch deine arme einsame Mutter“-Schuld-Trip, und den Rest ungelesen stapeln lassen. Mein Fehler. „Wo bist du gerade?“, fragte ich, klemmte das Handy zwischen Ohr und Schulter, während ich den Kleiderschrank aufriss. „Ich komme zu dir.“ „Ich bin schon am Veranstaltungsort – der Dachgarten im The Sterling. Haare und Make-up sind fertig, aber ich bekomme gleich einen totalen Zusammenbruch, wenn mein einziges Kind nicht in der nächsten Stunde hier ist.“ Ich raste quer durch die Stadt, die Krawatte halb gebunden, das Jackett über dem Arm, und betete, dass der marineblaue Anzug verbarg, dass ich noch schwach nach dem Parfüm von letzter Nacht und schlechten Entscheidungen roch. Das Letzte, was ich brauchte, war, dass Mamas neuer Ehemann ihren zweiundzwanzigjährigen Sohn musterte und ihn unzulänglich fand. Ich hatte mir immer gewünscht, dass sie glücklich wäre – wirklich glücklich – nachdem Dads Unfall sie in ein Gespenst verwandelt hatte, das durch unser Haus schwebte, als hätte sie Angst, Platz einzunehmen. Fünf Jahre gedämpftes Lächeln und unberührte Abendessen. Sie verdiente das. Sie verdiente jemanden, der sie wieder zum Lachen brachte. Was die Schuld nur härter in meiner Brust verdrehte. Ich war nicht da gewesen, als sie ihn gefunden hatte. Hatte die Anrufe nicht angenommen, hatte nicht weiter als die erste Zeile ihrer Nachrichten gelesen. Ich war zu sehr in meinem eigenen Leben versunken gewesen, um zu bemerken, dass ihres neu begann. Schlechter Sohn? Ja. Wahrscheinlich. Als ich den Dachgarten des Sterling erreichte, war die Zeremonie bereits vorbei. Weiße Rosen quollen aus jeder Ecke; die Skyline der Stadt glitzerte dahinter, als wollte sie angeben. Mama stand nahe der Mitte, strahlend in weichem Elfenbein, leuchtend auf eine Weise, die ich seit meinem vierzehnten Lebensjahr nicht mehr gesehen hatte. Sie dankte einer Tante, die ich kaum erkannte, das Lächeln breit und echt, als ihr Blick zum Eingang wanderte. Zu mir. Das Lächeln stockte. Ihre Augen – diese scharfen, wissenden Augen – fixierten meine, und etwas Leises und Verletztes huschte über ihr Gesicht. Sie entschuldigte sich mitten im Satz und kam auf mich zu, die Absätze entschlossen über den polierten Boden klickend, die zarte Schleppe ihres Kleides wie ein stiller Vorwurf hinterherziehend. „Mama, hör mir zu—“ „Du—“ „Ja, ich liebe dich so sehr.“ Ich schnitt ihr sanft das Wort ab, drückte den leicht zerknitterten Strauß weißer Rosen, den ich in der Lobby-Floristin gegriffen hatte, in ihre Hände. Dann zog ich sie in eine feste Umarmung und drückte Küsse auf beide Wangen. „Du siehst wirklich wunderschön aus, Mama. Wirklich.“ Ihre Augen wurden sofort weich, der Schmerz wich hinter diese vertraute Wärme. Sie berührte eine der Rosen, dann blickte sie zu mir auf mit einem kleinen, verzeihenden Lächeln. „Ich vergebe dir. Dieses eine Mal.“ Ich atmete erleichtert aus. „Danke.“ „Komm“, sagte sie, hakte ihren Arm bei mir ein mit einem stolzen, leuchtenden Grinsen. „Ich möchte, dass du meinen Mann kennenlernst.“ Sie zog mich durch die Menge vorwärts. „Und Levi – versprich mir, dass du nicht ausflippst, okay? Wenn du ihn nicht magst, lasse ich mich sofort scheiden. Keine Fragen.“ Ich lachte leise. Klassische Mama – immer bereit, die Welt für mich in Brand zu setzen. „Er hat einen Sohn in deinem Alter, vielleicht ein bisschen älter“, fügte sie etwas nervöser hinzu. „Wir haben uns Sorgen gemacht, ob ihr beiden euch verstehen werdet.“ „Du kennst mich, Mama. Ich bin ein cooler Typ. Ich komme mit jedem aus.“ Sie drückte meinen Arm zufrieden, und wir blieben vor zwei Männern stehen, die nahe der Bar standen, mit dem Rücken zu uns, tief in ein ruhiges Gespräch vertieft. Mama räusperte sich leise. „Steve…“ Der ältere Mann drehte sich zuerst um, mitten im Gespräch mit einem Gast, entschuldigte sich mit einem leichten Lächeln. Groß, breitschultrig, Silberfäden im dunklen Haar – attraktiv auf diese distinguierte, gepflegte Art. Teure Uhr, warme Augen. Mama hatte einen echten Fang gemacht. „Das ist er“, sagte sie stolz und zog mich einen Schritt vor. „Levi. Mein Sohn.“ Steves Gesicht leuchtete auf, echte Freude darin. Er streckte eine Hand aus – fester Griff, gerade genug schwielig, um sich echt anzufühlen. „Levi“, sagte er, die Stimme tief und ruhig. „Ich habe so viel von dir gehört. Schön, dich endlich kennenzulernen.“ Ich schüttelte seine Hand und brachte ein Lächeln zustande. Er schien… solide. Freundlich. Die Art Mann, der sie gut behandeln würde. Ich fing Mamas Blick auf und gab ihr unser altes unauffälliges Signal – hochgezogene Braue, leichtes Nicken: Er ist mehr als in Ordnung. Sie bemerkte es sofort, die Wangen röteten sich, als sie wegsah und ein Grinsen unterdrückte. „Steve“, erwiderte ich. „Gleichfalls.“ Dann, weil ich nicht anders konnte, „Obwohl ich zugeben muss – ich habe erst heute Morgen von der Hochzeit erfahren.“ Sein Lachen war tief, verständnisvoll, ohne eine Spur von Beleidigtsein. „Deine Mutter hat mich gewarnt, dass du schwer zu fassen bist. Ich bin einfach froh, dass du jetzt hier bist.“ „Das ist mein Sohn, Lorenzo. Er ist etwa in deinem Alter. Ich hoffe, ihr beiden kommt gut miteinander aus.“ Meine Hand erstarrte mitten in der Bewegung, als er sich endlich umdrehte. Jesus fucking Christ. Der Mann, mit dem ich die ganze Nacht verbracht hatte. Der verdammte Lorenzo, der mich besinnungslos gefickt hatte, den ich immer noch in mir spürte, war der Stiefsohn meiner Mom… Mein Stiefbruder? Ein Grinsen auf seinem Gesicht, als er mir die Hand zur Begrüßung reichte. „Ich bin mir sicher, wir werden sehr gut miteinander auskommen, wenn nicht sogar mehr als gut.“Ich stürmte halb nackt heraus, die Jeans hastig angezogen, aber das Shirt vergessen, das Herz schlug, als ich die Stimme meiner Mama hörte, nicht Enzos Knurren, wie ich gedacht hatte. „Was ist los?“ Panik schwang in meinen Worten mit. Enzo und sein Vater starrten sich an wie in einem Duell, Dolche in den Augen, die Hand seines Vaters zuckte immer noch. „Du kannst zurück auf dein Zimmer gehen, Sohn. Hier gibt’s kein Problem.“ Die Stimme seines Vaters war ruhig. „Er hat Lorenzo erwürgt!“ schnappte Mama, ihr Nachthemd verdreht, das Gesicht rot vom Rennen. „Was?“ Unglauben traf mich hart. Ich schob mich zwischen sie, riss Enzo hinter mich in Sicherheit, meinen Rücken an seine Brust. Seine Hitze sickerte durch mich und weckte Scheiß, an den ich jetzt nicht denken konnte. „Er ist dein Sohn.“ „Genau. Er ist mein Sohn. Er sollte es besser wissen.“ Dads Augen huschten zu mir, kalte Einschätzung, als wäre ich das Problem. „Ist alles okay?“ Bethany steckte den Kopf aus meinem Zimmer, d
Lorenzo POV Er weiß, dass ich ihn sehen kann. Dieses kleine Stück Scheiße weiß, dass ich ihn sehen kann. Ich umklammerte das Handy fest in meiner Hand und starrte auf den Bildschirm, während Levi mit dieser rothaarigen Frau rummachte. Ihre Hände waren überall an ihm, und seine verhedderten sich in ihrem Haar. Er tat das, um mich wütend zu machen – ich wusste es verdammt noch mal. Die Kamera, die ich in seinem Zimmer versteckt hatte, fing jede Sekunde ein, und obwohl ich sein Spiel kannte, funktionierte es. Mein Blut kochte, die Brust eng wie ein Schraubstock. Ich griff nach meinem anderen Handy und wählte Sebastian, ohne nachzudenken. Er war der Einzige, der es verstand, der Einzige, dem ich vertraute, dass er nicht durchdrehte. „Er macht mit einer Frau rum“, spuckte ich ins Telefon. „Was?“ Sebastians Stimme kam eng und schläfrig heraus, als hätte ich ihn vom Rand einer Blackout gezogen. „Levi. In seinem Zimmer. Gerade jetzt.“ Ich ging in meiner Suite auf und ab, die Augen
Levi POV Ich nahm einen Bissen von meinem Fleisch und versuchte, das Grinsen zu unterdrücken, das sich an meinen Lippen kräuselte. Das hier machte Spaß. Bethany saß neben mir und lächelte glücklich, während sie mit meiner Mama plauderte, als kennten sie sich schon seit Jahren. „Ja. Das erste Mal, als wir uns trafen, war in einer Bar…“ fuhr sie fort und redete mit Leichtigkeit weiter. Meine Mama wirkte komplett von ihr eingenommen. Und wir brauchten kein Mikroskop, um die Anspannung und Wut zu sehen, die von Enzo ausströmte. Sie hing mit jedem Wort, das Bethany sagte, in der Luft, in der Anspannung seines Kiefers, in der Art, wie sein Schweigen lauter wirkte als das Gespräch selbst. Ich behielt den Fokus auf meinem Teller und kämpfte dagegen an, zu zufrieden mit mir selbst auszusehen. Er stach praktisch in sein Fleisch, als schulde es ihm etwas, das Messer schnitt härter als nötig gegen den Teller. Ich wusste, dass es ihn umbrachte. Ihn umbrachte, weil er nichts sagen kon
Levi POV „Also, wer ist sie?“ fragte meine Mutter, als sie mir am Frühstückstisch gegenübersaß und ihren Orangensaft mit einem wissenden Lächeln schlürfte, das mich sofort in Alarmbereitschaft versetzte. Morgensonne strömte durch die Küchenfenster, zu warm, zu friedlich für die Art, wie mein Puls plötzlich anhob. Ein Teller mit halbgegessenen Snacks stand zwischen uns, aber ich schmeckte kaum noch, was ich kaute. „Wer ist wer?“ fragte ich und nahm trotzdem einen weiteren Bissen, versuchte, beiläufig zu klingen. Seit Mama vor zwei Tagen nach Hause gekommen war, waren Enzo und sein Vater nicht viel da gewesen. Laut ihr hatten sie Geschäfte zu erledigen und ihr Haus und Lagerhaus hatten auch Probleme. Passte mir. „Die rothaarige Dame“, fügte sie hinzu und hob eine Braue. Ich runzelte die Stirn. „Welche rothaarige Dame?“ „Komm schon, spiel nicht den Dummen.“ Ihr Lächeln wurde breiter. „Die Dame aus dem Restaurant, mit der du auf einem Date warst.“ Meine Hand stockte auf ha
Levi POV „Es gibt keinen Grund, deine Sachen ins Gästezimmer zu räumen“, sagte Enzo träge, seine Schulter lehnte am Türrahmen, als gehöre ihm der ganze Raum. Ich schaute nicht von dem Koffer auf dem Bett hoch. Meine Hände bewegten sich trotzdem weiter und falteten Kleidung, die ich schon zweimal gefaltet hatte, nur um mich beschäftigt zu halten. Meine alten Shirts vermischten sich mit den neueren, die er mir gebracht hatte. „Ja?“ schoss ich zurück, ohne mich umzudrehen. „Und wenn meine Mutter fragt, kann ich dann genau was sagen? ‚Oh, ich habe Angst vor der Dunkelheit und ich genieße es einfach total, im selben Zimmer wie mein Stiefbruder zu schlafen‘?“ Die Worte kamen schärfer heraus, als ich beabsichtigt hatte, aber es war mir egal. Meine Mutter kam heute zurück. Heute Abend. Und das allein fühlte sich an wie ein Countdown, der in meinem Schädel tickte. Das Letzte, was ich brauchte, war Verdacht. Dieser Blick, den sie gibt, wenn sie schon alles rausgefunden hat, aber darau
Levi POV Ist es unhöflich zu sagen, dass ich mich nicht wirklich freue, dass meine Mutter bald zurückkommt? Fuck. Ich fühle mich wie ein schrecklicher Sohn, nur weil ich das denke. Ich liebe sie. Ich habe sie vermisst. Ich wollte sie wiedersehen… aber der Gedanke, dass sie diese Woche zurückkommt, sitzt wie ein Stein in meinem Magen. Die Dinge mit Enzo waren intensiv, chaotisch und gefährlich süchtig machend. Wenn Mama und Steve wieder im Haus sind, bedeutet das, dass wir alles verstecken müssen. Ich seufzte und rieb mir die Schläfe. „Nun, da dachte ich, du stehst auf mich“, sagte eine glatte Stimme vom anderen Ende des Tisches. Meine Augen schossen zu Bethany hoch. Sie sah unter dem weichen Restaurantlicht noch umwerfender aus – dunkles Haar fiel über eine Schulter, rote Lippen krümmten sich amüsiert, und dieser selbstbewusste Glanz in den Augen. Ich hatte sie impulsiv nach dem Treffen in der Bar zu einem Date eingeladen, in dem Glauben, ein Date würde meinen Kopf freimache






