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Author: Major_Canis
last update publish date: 2026-07-31 11:00:25

„Bewunderst du schon die ganze Zeit das Innere dieses Hotels?“, fragte Victor, nachdem er Tara mehrmals dabei ertappt hatte, wie sie einige Details voller Staunen betrachtete.

„Ja, besonders die Blumendekoration. Sie ist wunderschön.“

Victor folgte einen Moment lang ihrem Blick – den üppigen Arrangements aus weiß

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  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [44]

    Tara schloss für einen Moment die Augen und bemühte sich, ihren Gesichtsausdruck unter Kontrolle zu halten, als sie Adrian gegenüberstand. Was wollte er jetzt noch sagen? War zwischen ihnen nicht längst alles geklärt?„Hast du mich nicht gehört?“, fuhr Adrian sie ungeduldig an. Er packte sogar ihr Handgelenk und hätte beinahe ihren Notizblock zu Boden fallen lassen.Tara konnte Adrians grobes Verhalten nicht länger ertragen. Ohne zu zögern riss sie ihre Hand aus seinem Griff. „Was ist denn noch?“Der Großteil der Vorstandsmitglieder befand sich noch immer im Raum, doch niemand wagte sich einzumischen. Nach allem, was gerade geschehen war, entschieden sich alle lieber zu schweigen und ihre Unterlagen zusammenzupacken. Vor allem die externe Pr&

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [43]

    30 Minuten vor Beginn der Besprechung.„Verdammt!“, fluchte Adrian und schlug auf das Lenkrad. Dabei traf er versehentlich die Hupe, die einen ohrenbetäubenden Ton von sich gab. Doch Adrian kümmerte das nicht.Der dichte Verkehr an diesem Mittag stellte seine Geduld wirklich auf die Probe. Als er das Büro verlassen hatte, um nach Liora zu sehen, waren die Straßen im Stadtzentrum noch nicht besonders voll gewesen. Warum schien jetzt plötzlich alles ihn aufzuhalten?Fast dreißig Minuten lang hatte Adrian sich durch den dichten Verkehr gekämpft. Schließlich eilte er beinahe im Laufschritt durch die Lobby. Er konnte es kaum erwarten, dass der Aufzug kam und ihn in den dreißigsten Stock brachte, wo die Vorstandssitzung stattfand.

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [42]

    Taras Büro.„Willst du meine Frage nicht beantworten?“, fragte Victor mit einem leichten Lächeln. Sein Blick war die ganze Zeit über auf nichts anderes gerichtet gewesen als auf die Frau, die ihm gegenübersaß.„Es ist nicht so, dass ich sie nicht beantworten will. Nur hat deine Frage eine doppelte Bedeutung, Dad.“ Tara bemühte sich, ruhig zu bleiben. „Aber wenn du meine Antwort nach diesem Angebot hören möchtest, dann denke ich ... das genügt.“Victors Finger klopften leicht auf die Armlehne des Sofas, auf dem er saß. Er schien einen Moment nachzudenken, bevor er schließlich sagte: „Gut, wenn du das so willst.“Tara nickte kurz. „Danke für all deine Unters

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [41]

    Sofort nachdem das Gespräch abgebrochen war, wich alle Farbe aus Karas Gesicht. Die Finger, die ihr Handy umklammerten, begannen zu zittern. In ihren Ohren hallten noch immer Helenas panische Stimme und der Schrei nach, der unmittelbar vor dem Abbruch der Verbindung zu hören gewesen war.„Mom?“, rief Kara erneut, obwohl der Bildschirm bereits anzeigte, dass der Anruf beendet war. „Mom, sag doch etwas. Was ist passiert?“, fragte sie panisch.„Kara?“ Adrians Stimme ließ sie wieder zu sich kommen.„Liora hat sich schon wieder übergeben.“ Kara sah Adrian besorgt an. Erst jetzt wurde ihr bewusst, in welcher Situation sie sich befanden. „Und Mom klang völlig panisch.“Adrians Stirn legte sich

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [40]

    „Verdammt“, murmelte sie.Sie presste beide Hände fest ineinander. Ihr Ärger wurde immer größer. Wie konnte Adrian sie nur so behandeln?Eigentlich war Tara an allem schuld, aber warum wurde ausgerechnet sie in die Enge getrieben?Mit schnellen Schritten eilte Kara den Krankenhausflur entlang. Das Klacken ihrer Absätze hallte leise über den glänzenden Boden, während ihre Gefühle unaufhörlich durcheinanderwirbelten. Ihre Brust fühlte sich eng an. Frustration. Demütigung. Wut. Alles vermischte sich zu einem einzigen Gefühlschaos.Als wäre das, was Adrian ihr eben angetan hatte, noch nicht genug gewesen, konnte sie eine Tatsache einfach nicht verdrängen. Wie war das möglich? Wie kon

  • Du hast sie gewählt. Ich nahm mir alles.   [39]

    „Liora“, seufzte Kara tief. Langsam verlor sie die Geduld. „Iss doch erst einmal etwas, ja? Du hast seit gestern Abend nichts mehr gegessen.“Im VIP-Krankenzimmer, in dem Liora untergebracht war, herrschte ein weitaus größeres Chaos als noch in der Nacht zuvor. Seit sie aufgewacht war, quengelte das kleine Mädchen ununterbrochen. Selbst die weiße Decke auf ihrem kleinen Körper war völlig zerwühlt, weil sie sich mehrfach dagegen gewehrt hatte, von den Krankenschwestern berührt zu werden.„Ich will nicht!“, rief Liora mit tränennassen Augen. „Ich will die Suppe, die Mommy Tara gemacht hat! Wo ist Mommy Tara?“Kara, die seit einer Weile versuchte, sie zu beruhigen, rieb sich langsam die Schläfen. Das sanfte Lächeln,

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