Wenn Du Mich Betrügst, Heirate ich Deinen Onkel.

Wenn Du Mich Betrügst, Heirate ich Deinen Onkel.

last updateTerakhir Diperbarui : 2026-08-11
Oleh:  StarliteBaru saja diperbarui
Bahasa: Deutsch
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Diana wurde von dem Mann betrogen, den sie liebte; ihre eigene Schwester hatte ihre Ehe zerstört. Gezwungen, Davin zu verlassen, fand sie Zuflucht bei dessen Onkel. War es falsch von Diana, sich in Albert – den Onkel ihres Mannes – zu verlieben?

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Bab 1

1 Untreue

Diana öffnete müde die Tür. Ihre flachen Absätze erzeugten ein leises Echo im stillen Flur. Dann fiel ihr Blick auf etwas. Ein Paar leuchtend rote High Heels, achtlos in der Nähe der Treppe liegengelassen.

Sie erkannte die Schuhe sofort. Diana selbst hatte sie Kerin letztes Jahr zum Geburtstag gekauft.

Dianas Blut schien zu gefrieren. Eine Frau war hier. Zu dieser Stunde. Und diese Frau war ihre eigene Schwester.

Sie ballte die Fäuste, ihre Fingernägel gruben sich in die Handflächen. Mit schweren, doch vor Aufruhr brodelnden Schritten stürmte Diana die Treppe hinauf. Jede Stufe fühlte sich an wie tausend Nadeln, die in ihre Brust stachen. Vor der Tür des Hauptschlafzimmers, ihres Zimmers, blieb sie stehen.

Von hinter der Tür drangen Geräusche. Wimmern. Stöhnen. Die schrille Stimme einer Frau, voller Lust. Eine Stimme, die sie seit ihrer Kindheit nur allzu gut kannte. Die Stimme ihrer Schwester.

Dianas Welt zerbrach in einem einzigen Augenblick.

Mit aller Kraft stieß sie die Tür weit auf.

Der Anblick vor ihr traf sie wie ein Faustschlag ins Gesicht.

Kerin, ihre eigene Schwester, lag nackt auf ihrem großen Ehebett. Ihre schlanken Beine fest um Davins Hüfte geschlungen. Ihre Körper vereint, schweißnass, ohne Scham. Kerins Haar zerwühlt auf dem Kissen, ihr Gesicht gerötet, ihre Lippen stöhnten immer wieder Davins Namen.

Davin drehte sich um, als die Tür aufflog. Sein Gesicht war rot, sein Haar nass an der Stirn klebend. Sein Ausdruck? Keine Reue. Keine Überraschung. Nur... Kälte.

Diana konnte sich nicht mehr halten. Die Tränen strömten ungehindert. Nicht nur, weil ihr Mann sie betrog, sondern weil die Affäre ihre eigene Schwester war, die sie all die Jahre geliebt, beschützt und auf die sie stolz gewesen war.

"Davin, du Bastard!" Diana stürzte vor, ihre Hand erhob sich, und eine harte Ohrfeige landete auf Davins Wange. "Das ist unser Hochzeitszimmer! Wie konntest du, wie konntest du es wagen, sie hierher zu bringen!"

Dann wandte sie sich Kerin zu, ihre Stimme brach unter Schluchzen. "Und du, Kerin! Du bist meine Schwester! Ich habe dich großgezogen, ich habe dich beschützt, ich habe dir alles gegeben! Und das ist dein Dank?!"

Davin antwortete nicht. Er starrte Diana nur mit leerem Blick an. Dann, mit einer brutalen Bewegung, stieß er Diana weg. Der zierliche Körper wurde zu Boden geschleudert, ihr Ellenbogen prallte gegen die Kante des Nachttischs. Ein Schmerz durchfuhr ihren Arm, doch er war nichts im Vergleich zur Wunde in ihrem Herzen.

Diana schluchzte leise und sah Kerin mit verquollenen Augen an. "Warum musstest du es sein, Kerin? Von allen Frauen auf der Welt, warum meine eigene Schwester...?"

Kerin lächelte zufrieden. Keine Spur von Schuld in ihren Augen. Keine Reue. Anmutig setzte sie sich im Bett auf, griff nach Davins Arm und sagte mit einer widerlich süßlichen Stimme: "Davin, ich will mehr..."

Davin antwortete nicht. Er stieg aus dem Bett, griff nach seinem Morgenmantel und zog ihn ruhig an. Kerin schürzte verärgert die Lippen, folgte aber schließlich seinem Beispiel, nahm einen Mantel und bedeckte ihren nackten Körper.

Kerin ging auf Diana zu, die noch immer schwach auf dem Boden kauerte. Kerins Hals war voller rötlich-violetter Knutschflecken, die Beweise der gerade gestillten Lust. Mit anmutigen Schritten näherte sie sich. Ihre Mundwinkel hoben sich, voller Triumph.

Diana starrte sie mit verquollenen Augen an, ihre Stimme heiser. "Kerin... er ist dein Schwager... der Ehemann deiner Schwester!"

Kerin lachte leise. Ihre Stimme war tief, giftig und kalt. "Schwager? Ach, Diana... du bist immer noch so naiv. Seit wann warst du jemals eine wirklich gute große Schwester? Du hast immer alles bekommen, Schönheit, Karriere und Davin. Jetzt bin ich an der Reihe, meinen Anteil zu bekommen."

Diana biss sich so fest auf die Lippe, bis Blut kam. In ihrer Brust starb an diesem Abend etwas, nicht nur ihre Liebe zu Davin, sondern auch ihr Vertrauen in die Familie. In die Schwester, die sie einst auf dem Arm getragen, umarmt und vor allem Unheil beschützt hatte.

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