Se connecterDenzel rührte sich nicht, und ich mich auch nicht. Er war eine Statue aus warmer, harter Muskelmasse an meinem Rücken; sein Atem hatte sich endlich beruhigt, doch sein Schwanz blieb als dicke, schwer pulsierende Präsenz in mir.In der Ferne ächzten die Schiebetüren beim Öffnen – das Geräusch von Lexi, die vom Pool zurückkam. Her feuchten Fußschritte klatschten auf dem Hartholzboden des Flurs.„Papa? Tori?“, rief ihre Stimme, gedämpft durch die Entfernung, aber sie kam näher.Mein Herz führte einen hektischen Tanz gegen meine Rippen auf. „Denzel, bitte“, zischte ich, meine Stimme nur noch ein brüchiger Faden. „Sie ist gleich hier.“Anstatt sich zurückzuziehen, verstärkte Denzel seinen Griff an meinen Hüften. Seine Augen, dunkel und aufgewühlt, trafen meine in der Spiegelung der Glasschränke. Er sah nicht verängstigt aus; vielmehr wirkte er wie besessen.Er begann wieder sich zu bewegen, ein langsames, quälend tiefes Reiben, das mir ein hilfloses Wimmern entlockte. Er testete mich, trie
„Zieh dich aus“, sagte er.Ich drehte mich zu ihm um, meine Augen weit geöffnet.„Denzel, Lexi ist direkt draußen.“„Es ist mir egal, wo sie ist“, knurrte er und trat mit dieser langsamen, raubtierhaften Anmut auf mich zu. Er streckte die Hand aus, legte sie um meinen Hals und neigte meinen Kopf nach hinten, sodass ich ihn ansehen musste.„Ich habe es dir gestern Abend gesagt. Du bist ein dreckiges kleines Miststück, das Respekt lernen muss. Du glaubst, du kannst einfach an meinem Tisch sitzen und so tun, als hätte ich dich vor ein paar Stunden nicht nach ‚Papa‘ schreien lassen?“„Ich... ich habe versucht, brav zu sein“, wimmerte ich, während meine Hände auf seiner Brust zu liegen kamen.„Du willst brav sein?“ Er ließ meinen Hals los und seine Hand glitt hinab zum Saum des T-Shirts. Er ballte den Stoff in seiner Faust und riss ihn nach oben, wodurch er meine Arme über meinen Kopf zwang. Er warf das Shirt auf einen Lederlandsessel. Ich stand da, völlig nackt mitten im Raum, während die
Der Geruch von Ahornsirup und teurem Kaffee fühlte sich wie ein körperlicher Angriff auf meine Sinne an. Ich stand am oberen Ende der Treppe, meine Hand so fest um das Geländer geschlossen, dass sich das Holz in meine Handfläche grub. Jeder Muskel in meinen Beinen schrie – ein dumpfer, pochender Schmerz, der mich an jeden einzelnen dieser brutalen, besitzergreifenden Stöße erinnerte, die Denzel mir erst vor wenigen Stunden gegen die Bücherregale verpasst hatte.Ich trug wieder Lexis Shirt. Genau dasselbe. Ich konnte immer noch das phantomartige Gewicht seiner Hände auf meinen Hüften spüren; die Art, wie er mein Fleisch geknetet hatte, als wäre ich sein Eigentum.„Tori! Beweg deinen Arsch, die Pfannkuchen werden kalt!“, schrie Lexi aus der Küche. Ihre Stimme war zu laut, zu fröhlich. Sie drehte mir den Magen um, mit einem toxischen Cocktial aus Schuldgefühlen und Adrenalin. Ich holte tief Luft, strich den Saum des Shirts glatt und ging nach unten.Die Küche war in Morgenlicht getaucht
Das zweite Knacken der Dielen von oben war schärfer, bewusster als das erste. Es war nicht bloß das normale Arbeiten des Hauses; es war das Geräusch von Gewichtsverlagerung, von jemandem, der im Dunkeln nach seinen Hausschuhen suchte. Ich hielt den Atem an, bis meine Lunge brannte, den Blick fest auf Denzels Augen gerichtet. Die Bibliothek, die noch vor wenigen Augenblicken wie eine riesige Bühne für unsere gemeinsame Hitze gewirkt hatte, fühlte sich plötzlich wie ein Käfig an.Jedes Ticken der Standuhr in der Eingangshalle war ein Hammerstrich gegen meine Fassung. Wenn die Tür aufging... wenn Lexi hereinkam, weil sie ein Glas Wasser suchte oder eine Freundin zum Quatschen über den Kater der Nacht, würde sich mein Leben nicht einfach nur verändern; es würde in jeder mir bekannten Form aufhören zu existieren.„Denzel“, hauchte ich, und der Name war ein rissiger Splitter aus Panik. „Sie... sie kommt herunter.“„Lass sie ruhig“, murmelte er, obwohl sein Körper eine Statue aus angespannte
~Toris Perspektive~Die Stille im Haus war schwer, eine Art von Ruhe, die sich wie ein Druck auf meine Trommelfelle legte, nur unterbrochen vom entfernten, rhythmischen Ticken einer Standuhr irgendwo in der Eingangshalle.Lexi… meine beste Freundin, lag oben im tiefsten Schlaf, ein ungeordnetes Knäuel aus Gliedmaßen und blondem Haar, völlig weggetreten nach vier Tequila-Shots und einer Tanznacht, die uns beide nach Salz und billigem Parfüm riechen ließ. Aber ich war hellwach. Meine Haut fühlte sich zu eng an, sie vibrierte vor einer rastlosen Energie, die nichts mit dem Alkohol zu tun hatte, sondern alles mit dem Mann, von dem ich wusste, dass er hinter den schweren Eichentüren des Arbeitszimmers noch wach war.Ich hätte nicht hier unten sein sollen. Ich trug eines von Lexis übergroßen T-Shirts, das kaum die Wölbung meines Hinterns verdeckte, und sonst nichts. Meine nackten Füße huschten lautlos über das kalte Parkett, als ich die Tür zur Bibliothek aufstieß. Ich redete mir ein, dass
Der Tag entfaltete sich in einem Rausch der Hingabe, während der Sturm draußen den spiegelte, den wir drinnen entfesselt hatten. Nachdem wir uns saubergemacht hatten – seine Hände verweilten auf meinem Körper, während er mich in der Klauenfuß-Badewanne der Hütte einseifte und seine Finger tief in mich glitten, um mich gründlich zu „spülen“ –, trockneten wir uns ab, und er führte mich in die Küche ... vollkommen nackt, bis auf die Seidenkrawatte, die er mir wie ein Halsband um den Hals geschlungen hatte. Sie saß nicht eng, aber das symbolische Gewicht ließ meinen Puls jedes Mal rasen, wenn sie meine Haut berührte.Morris bewegte sich mit dieser mühelosen Autorität, richtete Rührei und Speck an, während ich auf der Arbeitsplatte saß, die Beine baumeln ließ und zusah, wie seine Muskeln sich im Morgenlicht anspannten, das durch die Fenster fiel. Der See dahinter war aufgewühlt, die Wellen schlugen gegen den Steg, aber meine Aufmerksamkeit galt mehr ihm – der Art, wie sein Schwanz halbstei







