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Author: Whendhie
last update publish date: 2026-09-21 18:09:11

Katherine rührte sich nicht. Sie konnte es nicht. Sie fühlte sich wie erstarrt. Das schwache Gefühl der Orientierungslosigkeit, das sie beim Aufwachen verspürt hatte, schien ihre Fähigkeit zu sprechen zu lähmen. Aus irgendeinem Grund hatte sie das Gefühl, Zeit zu brauchen, um sich wieder zu fassen.

Nachdem sie sich beim letzten Mal, als sie gesprochen hatten, so lächerlich gemacht hatte, war sie davon ausgegangen, dass das nächste Gespräch zu ihren Bedingungen stattfinden würde – und nicht zu s
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  • ES WAR SCHON IMMER DU   80

    Sie vergrub die Hände in seinem Haar, krallte sich in ihn und drückte sein Gesicht im Rhythmus ihres eigenen Verlangens an sich, um sich auf die nächste Stufe zu befördern —„Oh, Jensen!“, murmelte sie, während sie seine Zunge regelrecht fickte, die sie hart und punktgenau mitten auf ihrer empfindlichsten Stelle leckte. Seine Zunge öffnete sich, heißes Fleisch auf dem ihren, während er ihr eine gezielte und ausgiebige Liebkosung schenkte.Zwei völlig unterschiedliche Empfindungen brachten das Fass endgültig zum Überlaufen: Jeder Muskel in ihr spannte sich an, während ihre triefende Öffnung sich an seinen Finger klammerte und sie sein Gesicht wie eine Stute ritt, während seine Zunge unermüdlich arbeitete, um ihren Rausch aufrechtzuerhalten.„Da! Oh, genau da, Jensen!“, stöhnte sie. Ihre Hände ballten sich im Orgasmus zu Fäusten, ihr Körper bebte, während sie immer wieder murmelte: „Oh Gott! Oh Gott!“ Sie war nicht im Geringsten hemmungsvoll. Er sorgte dafür, dass es ihr vollkommen egal

  • ES WAR SCHON IMMER DU   79

    „Was bleibt mir denn sonst übrig?“, erwiderte Katherine. „Ich kann dich schließlich nicht zwingen zu bleiben.“„Du könntest mich dazu bringen … wenn du nur wolltest“, sagte er.Sie antwortete nicht. Sie legte den Kopf in den Nacken, blickte zu ihm auf und starrte ihn an, und er verspürte einen widerwilligen Anflug von Bewunderung dafür, wie gefasst sie sich nun gab. Ein Anflug von Bewunderung, ja – und noch etwas anderes, etwas, dem er nicht einmal einen Namen geben wollte. Etwas, das ihn dazu veranlasste, plötzlich den Abstand zwischen ihnen zu überbrücken.Die Badewanne befand sich direkt hinter ihrem Rücken; Katherine konnte nirgendwohin ausweichen. Er lächelte innerlich. Wenn er also seine Hand ausstreckte und seine Finger in ihrem Nacken verschränkte, konnte sie nur dastehen und zulassen, dass er auf sie hinabsah – mit einer Mischung aus Erheiterung und Spott in den Augen, wie sie sicher war.„Wie wäre es damit?“, schlug er vor. „Das könntest du tun.“ Seine Stimme klang rauer als

  • ES WAR SCHON IMMER DU   78

    Katherine blickte von seinem kalten Blick weg. Trotz all ihrer Bemühungen zitterte sie, und sie hoffte inständig, dass er es nicht sehen konnte.Eine völlige Überraschung war es für sie natürlich nicht. Auf irgendeine Weise hatte sie gewusst, dass es so kommen würde. Besonders als sie ihm gesagt hatte, dass sie nicht mit ihm zusammen sein könne, weil sie nicht wisse, ob sie ihm vertrauen könne.„Ich habe viel nachgedacht“, fuhr Jensen fort. „Und ich finde, dass ich was Besseres verdiene … von dir. Verdammt noch mal, ich rufe an und schreibe Nachrichten und du ignorierst mich. Ich mag in der Vergangenheit gewaltig Bockmist gebaut haben, und Gott weiß, wie leid mir das tut, und wenn ich könnte, würde ich es rückgängig machen. Aber ich habe alles getan … alles, seit du zurück bist, nur um zu beweisen, wie sehr ich dich will – aber irgendwie kassiere ich ständig nur ein Nein als Antwort. Immer kommt irgendwas dazwischen und …“„Das letzte Mal bist DU dazwischengekommen … Du bist derjenige

  • ES WAR SCHON IMMER DU   77

    Katherine rührte sich nicht. Sie konnte es nicht. Sie fühlte sich wie erstarrt. Das schwache Gefühl der Orientierungslosigkeit, das sie beim Aufwachen verspürt hatte, schien ihre Fähigkeit zu sprechen zu lähmen. Aus irgendeinem Grund hatte sie das Gefühl, Zeit zu brauchen, um sich wieder zu fassen.Nachdem sie sich beim letzten Mal, als sie gesprochen hatten, so lächerlich gemacht hatte, war sie davon ausgegangen, dass das nächste Gespräch zu ihren Bedingungen stattfinden würde – und nicht zu seinen.„Verdammt noch mal, Kat!“, hörte sie ihn fluchen. „Kat, ich weiß, dass du da drin bist. Deine Mutter war so nett mir zu sagen, dass du heute zu Hause sein würdest.“ Seine Stimme wurde immer ungeduldiger. „Komm schon, mach die Tür auf. Willst du etwa, dass ich wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses oder so etwas verhaftet werde?“Jemand anderen, der sich weniger wahrscheinlich wegen so etwas verhaften lassen würde, konnte sich Katherine kaum vorstellen. Jensen Packard war viel zu selbstbe

  • ES WAR SCHON IMMER DU   76

    „Ach, wirklich?“, sagte Katherine. „Dann sag mir bitte wie. Denn offensichtlich mache ich es falsch.“„Es gibt kein Richtig oder Falsch, Kat. Du musst dir einfach erlauben zu heilen.“„Du kannst mir nicht sagen, wie ich heilen soll, Jensen“, sagte Katherine. Und an dem Klang ihrer Stimme erkannte er, dass sie zu weinen begann. All die angestauten Gefühle, die sie zu verbergen und zu unterdrücken versucht hatte, brachen plötzlich mit voller Wucht wieder hervor.„Mein Vater ist tot, Jensen“, fuhr Katherine fort. Die Tränen flossen nun ungehemmt. „Ich werde ihn nie wiedersehen. Habe ich dir eigentlich erzählt, dass ich mich nicht einmal von ihm verabschieden konnte? Nun, das konnte ich nicht. Weil ich nicht wahrhaben wollte, dass er im Sterben lag. Ich konnte mich nicht von meinem Vater verabschieden. Also versuch bitte nicht, mir zu sagen, wie ich trauern soll. Er wollte, dass ich weitermache und glücklich werde, und genau das werde ich tun.“Da er es nicht ertragen konnte, sie so leide

  • ES WAR SCHON IMMER DU   75

    Ein Gefühl wilden Triumphs schoss Katherine durch den Kopf. Sie hatte also doch seine Aufmerksamkeit. Es war ein riesiger Schritt nach vorn, aber was nützte es ihr, wenn er nicht bereit war, danach zu handeln? Und sie wusste, dass sie verdammt egoistisch war, aber aus irgendeinem Grund konnte sie einfach nicht aufhören zu reden.„Du glaubst also, ich brauche jetzt deinen Schutz?“, warf sie ihm entgegen.„Das ist das Letzte, woran ich denke.“ Der nachdrückliche Klang seiner Stimme war wie Donner in ihren Ohren, Donner in ihrem Herzen. „Ich meine, ich denke, du brauchst jemanden, der für dich da ist, besonders jetzt. Aber ich meine nicht Schutz im Sinne eines großen Bruders … Was auch immer du damit meinst.“Katherine rollte mit den Augen. Sie wollte Taten sehen. Und Taten bekam sie reichlich. Er trat näher und wirbelte ihren Körper herum, sodass sie ihm gegenüberstand. Die Hand, die ihren Arm gepackt hatte, hob sich, ihre Finger fuhren durch ihr Haar und zogen ihren Kopf nach hinten, s

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