共有

Kapitel 26

last update 公開日: 2026-07-11 05:37:59
Alarm im Flur

Der Aufschrei draußen riss die Luft im Zimmer sofort auf.

Damien war in derselben Sekunde an der Tür, ohne sich überhaupt umzusehen. Kael bewegte sich fast gleichzeitig, nicht auf ihn zu, sondern ein Stück seitlich, als hätte er diesen Moment bereits kalkuliert. Aurel richtete sich auf, und selbst die Hüterin verlor einen Hauch ihrer Ruhe. Ich presste Luna enger an mich, während mein Körper instinktiv in den Wachzustand sprang, obwohl ich mich gerade erst halb von der Erschöpfung d
この本を無料で読み続ける
コードをスキャンしてアプリをダウンロード
ロックされたチャプター

最新チャプター

  • Echos der Verbotenen Bindung   Kapitel 80

    Der Preis des LichtsDer Morgen, der auf die Nacht am Lagerfeuer folgte, war nicht wie andere Morgen, die ich in meinem Leben gekannt hatte, denn die Luft selbst schien zu vibrieren, als würde sie die Namen atmen, die ich in den letzten Tagen gehört hatte, und ich stand früh auf, bevor die Sonne über den Bäumen stand, und ging ein Stück vom Lager weg, um zu lauschen, nicht mit den Ohren, sondern mit dem Herzen, wie mein Vater es genannt hatte, und ich schloss die Augen und ließ die Welt um mich herum verschwinden, bis nur noch das Flüstern übrig blieb, leise, aber klar, wie ein Chor von Stimmen, die aus der Ferne sangen, und ich wusste, dass dies die Namen waren, die wir suchten, die Stimmen derer, die bereit waren, die Schwelle zu tragen.Das Leuchten auf meiner Hand war heller als je zuvor, und es pulsierte in einem Rhythmus, der nicht ganz meinem Herzschlag entsprach, sondern etwas schneller war, als würde es von einer anderen Quelle gespeist, von einer Energie, die älter war als d

  • Echos der Verbotenen Bindung   Kapitel 79

    Die Last der VerbindungDie Tage, die auf die Nacht der acht Anker folgten, verliefen nicht in der geraden Linie, die ich erwartet hatte, sondern in Wellen, die mal sanft an den Strand schlugen und mal so heftig gegen die Felsen brandeten, dass ich das Gefühl hatte, das Haus selbst könnte unter der Last all dessen, was wir trugen, nachgeben, und ich lernte in dieser Zeit, dass Heilung nicht bedeutete, dass die Wunde verschwand, sondern dass man lernte, mit dem Schmerz zu leben, ohne dass er einen beherrschte, und das war eine Lektion, die härter war als jeder Kampf, den ich zuvor gekämpft hatte.Das Leuchten auf meiner Hand war nicht mehr nur ein Zeichen, sondern eine Präsenz, die mich ständig begleitete, nicht schmerzhaft, aber spürbar, und ich wusste, dass es mich mit den anderen Anker verband, nicht nur mit den sieben, die ich in der Lichtung getroffen hatte, sondern mit allen, die noch kommen würden, und ich spürte sie, wie ein Summen in meinen Knochen, ein ständiges Erinnern dara

  • Echos der Verbotenen Bindung   Kapitel 78

    Das Gewebe der WeltDer Mann, der mich Bruder nannte, trat zurück, und ich sah, dass er nicht allein war, denn aus den Schatten der Bäume traten weitere Gestalten, nicht viele, aber genug, um zu zeigen, dass dies kein Zufall war, sondern eine Ordnung, die älter war als alles, was ich je gekannt hatte, und ich spürte, wie sich das Netz in mir weiter spannte, nicht als Last, sondern als Möglichkeit, und ich wusste, dass ich nicht nur mit einem Anker verbunden war, sondern mit vielen, und dass jeder von ihnen ein Knoten in einem Gewebe war, das sich über die ganze Welt erstreckte, unsichtbar, aber real, und ich begriff, dass dies die wahre Natur der Schwelle war, nicht ein Ort, nicht ein Tor, nicht eine Grenze, sondern ein Netz, das alles verband, alles trug, alles hielt.„Wie viele?", fragte ich, und meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, denn die Präsenz derer, die um uns herum standen, war so groß, dass sie mich beinahe überwältigte, nicht aus Angst, sondern aus Ehrfurcht, und i

  • Echos der Verbotenen Bindung   Kapitel 77

    Die Stimme im WindDie Nacht, die auf unsere Abreise aus Elaras Dorf folgte, war nicht wie andere Nächte, die ich in meinem Leben gekannt hatte, denn die Sterne schienen nicht nur am Himmel, sondern auch in mir, als hätte das Leuchten auf meiner Hand die Dunkelheit in meinem Inneren durchdrungen und sie in etwas verwandelt, das ich nicht mehr fürchten musste, und ich ritt mit geschlossenen Augen, nicht weil ich müde war, sondern weil ich lauschte, nicht mit den Ohren, sondern mit dem Herzen, wie mein Vater es genannt hatte, und ich hörte ein Flüstern, das nicht von den Bäumen kam, sondern von der Luft selbst, von der Erde, von der Schwelle, die nun in mir wohnte.Wir hatten das Dorf vor Stunden verlassen, und die Straße vor uns war nicht mehr als ein schmaler Pfad, der sich durch einen Wald schlängelte, dessen Bäume so alt waren, dass sie sich anfühlten, als wären sie Zeugen von Geschichten geworden, die älter waren als die Menschheit selbst, und ich spürte mit jedem Schritt, den die

  • Echos der Verbotenen Bindung   Kapitel 76

    Das Erwachen der AnkerNachdem ich meinen Namen gegeben hatte, veränderte sich die Luft im Raum nicht auf eine Weise, die ich mit Worten hätte beschreiben können, denn es war kein physikalischer Wandel, sondern ein innerer, ein Beben in der Struktur dessen, was mich ausmachte, und ich spürte, wie sich etwas in mir verschob, nicht schmerzhaft, aber tiefgreifend, als würde ein Teil meiner Seele, der bisher geschlafen hatte, nun erwachen und sich strecken, um seine volle Größe anzunehmen.Der Altar unter meinen Händen pulsierte, nicht wie ein Herz, sondern wie ein Netz, das lebendig wurde, und ich fühlte, wie die Verbindung, die ich gerade hergestellt hatte, nicht nur mich mit diesem Ort verband, sondern diesen Ort mit allen anderen, die noch kommen würden, und ich begriff, dass ich nicht der erste Anker war, aber ich war der erste einer neuen Generation, der ersten Welle von denen, die die Schwelle nicht mehr als Bedrohung, sondern als Heimat trugen.Die alte Frau, deren Name ich noch n

  • Echos der Verbotenen Bindung   Kapitel 75

    Die Erste BegegnungDer Weg führte uns nicht auf Straßen, die auf Karten verzeichnet waren, sondern auf Pfaden, die älter waren als die Menschheit selbst, Pfade, die nicht von Füßen gemacht worden waren, sondern von Bedeutung, von Erinnerung, von Bindung, und ich spürte mit jedem Schritt, den wir taten, wie sich das Netz in mir spannte, nicht als Last, sondern als Möglichkeit, und ich wusste, dass wir nicht allein waren, dass wir nie allein gewesen waren, dass wir immer Teil von etwas Größerem gewesen waren, und nun, endlich, verstand ich, was das bedeutete.Die Landschaft um uns herum veränderte sich nicht auf die Weise, wie ich es erwartet hatte, denn es gab keine sichtbare Grenze, die wir überschritten, kein Schild, das uns sagte, dass wir jetzt in einem anderen Reich waren, sondern nur ein leises Summen in der Luft, das in meinen Knochen vibrierte und mich daran erinnerte, dass wir nicht mehr in der Welt waren, die ich kannte, sondern in etwas, das zwischen den Welten existierte,

続きを読む
無料で面白い小説を探して読んでみましょう
GoodNovel アプリで人気小説に無料で!お好きな本をダウンロードして、いつでもどこでも読みましょう!
アプリで無料で本を読む
コードをスキャンしてアプリで読む
DMCA.com Protection Status