로그인Ich war nur eine kämpfende Künstlerin, die in der Stadt versuchte zu überleben, als eine unbesonnene Nacht mit einem mysteriösen Fremden alles veränderte. Er war arrogant, mächtig und unmöglich zu vergessen. Aber als ich entdeckte, dass ich sein Kind trug, und sein tödliches Geheimnis erfuhr, floh ich. Nun jagt mich der CEO, der über die Schatten herrscht, entschlossen, das Seine zu beanspruchen. Mit Feinden, die näher rücken, und meinem Herzen, das zwischen Angst und Sehnsucht zerrissen ist, muss ich entscheiden, ob der Mann, der meine Welt zerstört hat, auch der Einzige ist, der sie retten kann.
더 보기Der Weg, der bliebNach der Zitadelle kehrten wir nicht einfach zur Straße zurück. Es gab keine Straße mehr, die uns erwartet hätte. Die Landschaft hatte sich verändert, seit die Schwelle ihre Verantwortung verteilt hatte. Wege, die früher fest gewesen waren, verliefen nun durch neue Täler. Flüsse hatten ihre Richtung gewechselt. An manchen Orten standen Türen, wo zuvor Mauern gewesen waren, und an anderen wuchsen Mauern, wo Menschen zu lange geglaubt hatten, jeder Zugang müsse offenbleiben.Wir gingen langsam.Niemand von uns wusste, ob wir noch Träger der Schwelle waren oder nur Menschen, die gelernt hatten, eine Entscheidung nicht an sich zu reißen. Vielleicht war der Unterschied nie so groß gewesen, wie wir geglaubt hatten. Eine Schwelle zu tragen bedeutete nicht, sie auf den Schultern zu halten. Es bedeutete, darauf zu achten, wer durch sie hindurchging und wer am Rand zurückblieb.Das erste Dorf, das wir erreichten, hieß Rückkehr. Es lag an einem Fluss, der sich in mehrere Arme
Das Tor ohne MauernDie Stimme meines Vaters verklang über dem Wasser, doch ihre Wirkung blieb. Das Boot glitt weiter, direkt auf die Zitadelle zu. Ihre Säulen ragten aus dem See wie die Überreste eines Bauwerks, das nie vollständig auf der Erde gestanden hatte. Zwischen ihnen hing das dunkle Tor, frei in der Luft, ohne Mauer, ohne Angeln und ohne sichtbaren Weg hindurch.Meine Mutter saß still am Bug. Der Regen hatte aufgehört, aber auf ihrem Mantel glänzten noch Tropfen.„Ist er dort?", fragte ich.„Vielleicht."„Du sagst das immer."„Weil ich es nicht weiß."Zum ersten Mal klang ihre Ungewissheit nicht wie ein Verbergen. Sie war einfach eine Lücke, die auch sie nicht schließen konnte.Das Boot erreichte die erste Säule. Der schwarze Kreis an seinem Bug begann zu leuchten. Daraufhin öffnete sich zwischen zwei Säulen ein schmaler Wasserweg. Er führte nicht vorwärts, sondern nach oben. Das Boot hob sich langsam aus dem See, als würde eine unsichtbare Strömung es tragen.Luna hielt sic
Die Stadt unter dem RegenDer Regen begann, bevor wir die Stadt erreichten. Er fiel nicht aus Wolken, sondern schien aus der Luft selbst zu entstehen. Jeder Tropfen leuchtete golden, bevor er auf dem Boden zerplatzte. Die Laterne aus Auris nahm das Licht auf und führte uns über einen schmalen Damm, der zwischen flachen Wasserflächen verlief.Je näher wir kamen, desto deutlicher wurde die Stadt unter dem Regen. Ihre unteren Straßen standen vollständig unter Wasser. Dächer ragten aus der Oberfläche, Brücken verbanden Türme, und zwischen den Häusern fuhren schmale Boote. Über allem lag ein gleichmäßiges Prasseln, das Stimmen und Schritte verschluckte.Am äußeren Tor erwartete uns ein Junge mit einem langen blauen Mantel. Er hieß Nilo und hielt ein Seil in der Hand.„Ihr seid die Träger der Laterne", sagte er.„Woher weißt du das?", fragte Kael.„Das Licht ist vor euch angekommen."Er führte uns durch eine überflutete Straße. An den Häusern hingen Schilder mit Namen und Wasserständen. Man
Die Stadt aus MorgenlichtDas goldene Licht, das wir am Rand des Tals gesehen hatten, blieb auch am nächsten Morgen über dem Horizont. Es bewegte sich nicht mit der Sonne. Es war, als würde eine unsichtbare Stadt vor uns erwachen und ihre Fenster nach und nach öffnen.Wir folgten ihm durch rotes Gras und niedrige Wälder. Der Weg stieg langsam an, bis wir einen breiten Rücken erreichten. Dahinter lag eine Stadt, die aus hellem Stein gebaut war. Ihre Mauern glänzten wie Metall, ihre Dächer schimmerten silbern, und zwischen den Häusern verliefen schmale Kanäle, in denen kein Wasser, sondern Licht floss.„Sie hat keine Schatten", sagte Luna.Tatsächlich warfen die Gebäude keine dunklen Umrisse auf den Boden. Alles schien von innen beleuchtet. Selbst die Menschen, die auf den Straßen gingen, hatten einen hellen Rand um ihre Körper.Am Eingang stand ein Torbogen ohne Tor. Darüber war eine Inschrift eingraviert:Wer eintritt, wird gesehen.Meine Mutter blieb stehen.„Das ist keine gewöhnlich











