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Kapitel 3

Author: Black quill
last update Petsa ng paglalathala: 2026-06-27 02:35:03

Selenes Sicht

Gerade als Scarlett ins Stocken ging, offensichtlich unfähig, eine Antwort zu geben, erschien Asher plötzlich neben ihr, sein übliches charmantes Lächeln fest auf seinem Gesicht fixiert.

„Hey, lass uns uns beruhigen“, sagte er leichthin und legte eine Hand auf Scarletts Schulter. „Selene, komm schon. Können wir nicht irgendwo privat darüber reden?“

Ich antwortete nicht, und Asher fühlte sich sofort unwohl, wenn er sich mir näherte. Langsam ging ich auf ihn zu. "Privat?" Ich schnappte. „Ich habe ihr bereits gesagt, dass sie aufhören soll, und sie hat sich geweigert. Also zum Teufel nein. Wir nehmen das nirgendwo privat hin." Ich zeigte direkt auf Scarlett.

Ashers Lächeln knackte. „Selene, bitte, lass uns einfach..“

„Nein“, unterbrach ich, meine Stimme stieg, als meine Kontrolle endlich schnappte. "Ich bin verdammt verrückt und du willst mich nicht in Versuchung verleiten! Ich werde deinen betrügerischen Arsch nicht vertuschen."

Eine Stille fegte durch den Raum. Scarletts Gesicht war farblos, und Ashers Blick flackerte wild herum und suchte nach einem Ausweg.

"Selene, hör auf damit", sagte er steif, ohne etwas zuzugeben oder zu leugnen. Die Schuld auf seinem Gesicht sagte mehr, als Worte jemals könnten.

Ich trat näher und senkte meine Stimme, so dass nur er mich hören konnte, jedes Wort tropfte vor reinem Hass.

„Ich höre nicht auf“, sagte ich leise. "Ich habe Beweise. Und auch ohne sie kenne ich meine Schwester. Ich weiß, dass sie dich manipuliert hat, dich benutzt hat, um mich zu verletzen, und du bist darauf hereingefallen. Du hast sie gewählt. Also dränge mich nicht, Asher. Ich habe alles, was ich brauche, auf meinem Handy, um Ihren Ruf zu zerstören und Ihr Leben auf den Boden zu bringen.“

Scarlett schoss auf ihre Füße, Wut loderte in ihren Augen. "Wie kannst du es wagen, uns zu bedrohen!"

Ich lächelte. „Ich wage es, weil ich vor keinem von euch Angst habe. Ein falscher Zug, und ich werde euer Leben ruinieren. Teste mich nicht.“

Ich hatte nicht vor, das Video zu veröffentlichen. Aber das mussten sie nicht wissen.

Der Raum brummte vor Murmeln, Stimmen überschnitten sich in Verwirrung. Ich stand still, die Schultern im Quadrat, und fühlte mich endlich wieder unter Kontrolle.

Ashers Gesicht wurde rot. "Dann beweise es", schnappte er. "Zeig es jetzt allen. Und wenn du es nicht kannst, werde ich dich wegen Verleumdung verklagen.“

Er bluffte, aber die Angst flackerte in seinen Augen. Er war sich nicht sicher, ob ich es war.

Ich wusste, wenn ich nicht antworten würde, würde ich wie ein Lügner aussehen. Mein Stolz und mein Ruf unter den Eliten würden zerstört werden. Trotzdem wollte ich nicht alles öffentlich entlarven.

Stattdessen habe ich ihm das Video direkt geschickt.

Stille brach über den Raum, während alle Augen auf uns gerichtet blieben.

Scarletts Augen weiteten sich vor Entsetzen, als Asher das Filmmaterial auf seinem Handy betrachtete. Ihre Hand flog zu ihrem Mund. Asher taumelte zurück, sein Gesicht wurde gespenstisch blass.

"W-wie hast du das bekommen?" Er flüsterte.

Ich grinste. "Du wolltest mich verklagen. Sagen Sie mir jetzt, soll ich das an alle hier per Airdrop senden?“

Scarlett öffnete ihren Mund, aber ich schloss sie sofort. „Nein, Scarlett. Halt die Klappe! Das einzige Mal, dass du diesen Mund öffnen solltest, ist, an seinem Schwanz zu lutschen."

Die Gäste wussten nicht, was passiert war, aber der Schaden war angerichtet. Ich richtete mich auf und sprach den Raum ruhig an.

„Ich entschuldige mich für die Störung“, sagte ich entschlossen. "Bitte vergessen Sie diesen Vorfall und genießen Sie weiterhin Ihren Abend."

Die Musik wurde fortgesetzt.

Ich holte Luft und sah zu, wie sich Asher und Scarlett beschämt zurückzogen. "Ich meinte es ernst, als ich sagte, ich sei fertig", fügte ich kalt hinzu. „Asher ist Müll, und ich will ihn nicht zurück. Und Scarlett, versuche noch einmal, so etwas zu ziehen, und du wirst es bereuen.“

„Du lügst“, schnappte Scarlett bitter. "Du bist nicht über ihn hinweg. Du bist nur betradet, dass er dich nie geliebt hat.“

Ich lächelte süß und sah sie an. "Wer hat gesagt, dass ich nicht über ihn hinweg bin?" Fragte ich kühl. "Ich habe schon jemanden gefunden, der besser ist."

Mein Blick wanderte durch den Raum und landete auf ihm.

Ein älterer Mann, befehlsend, selbstbewusst. Kein Ehering. Irgendetwas an ihm ließ meinen Puls in die Höhe schnellen.

Ohne zu viel nachzudenken, ging ich mit klickenden Absätzen auf ihn zu und nahm seine Hand. Ich konnte zum ersten Mal sein Gesicht unter seinem Cowboyhut sehen. Es war grob gemeißelt, streng, völlig männlich. Seine Haut war dunkelbronze, und seine Augen waren so hell, dass sie silbern wirkten. Der Kontrast war atemberaubend. Ich war für einen langen Moment im heißen Licht seiner Augen gefangen.

Ich hielt durch und betete schweigend, dass er sich nicht zurückziehen würde. Ich kannte ihn nicht, aber ich brauchte das. Scarletts Blick brannte mir in den Rücken.

Der Mann sah überrascht und dann neugierig aus. Anstatt wegzugehen, drückte er sanft meine Hand, als ob er es verstehen würde.

Sein Blick löste meine Augen und glitt mein Gesicht hinunter zu meinem Mund. Dort hielt es inne, und mein Herz begann wild in meiner Brust zu schlagen.

Sein Blick glitt träge nach unten. Kein Mann hatte jemals so geschaut, wie er mich ansah. Er betrachtete meine vollen Brüste und starrte gegen die Grenzen meines Kleides. Es glitt schnell nach unten zu meinen Glasabsätzen, dann wieder nach oben.

Ich ignorierte die Spannung, die ich fühlte, ließ ihn los und wandte mich wieder Scarlett zu, der Sieg war klar in meinem Gesicht.

"Ich gehe weiter", sagte ich. "Und ich schaue nicht zurück."

Sie stürmte hinaus. Asher folgte, nicht bereit, mehr Aufmerksamkeit zu erregen.

Jemand flüsterte in der Nähe: „Ist das nicht Darius? Der milliardenschwere Playboy-König?"

Ich erinnerte mich dann. Darius, er war der Mann, den Frauen endlos verfolgten, berüchtigt dafür, dass er nie einen lange behalten hat.

Ich habe ihn wieder studiert. Groß. Scharf-Featured. Unbestreitbar gutaussehend.

Plötzlich schlang sich eine Hand um meine Taille und zog mich zurück. Mein Herz hüpfte, als ich dachte, es sei Asher.

Dann murmelte eine tiefe, heisere Stimme neben meinem Ohr.

„Du bist mutig“, sagte Darius. "Genau so mag ich meine Frauen."

Ich habe versucht, mich zurückzuziehen. "Lass mich los", forderte ich.

Er kicherte leise. „Du hast zuerst meine Hand gepackt“, flüsterte er. "Jetzt bin ich an der Reihe."

Ich habe aufgehört. Er war so nah, dass seine Augen befahlen, dass ich still blieb. Da war Feuer, wie das Feuer, das plötzlich in meinen eigenen Adern lief. Ich schaute auf seinen Mund, sinnlich geformt, leicht gespreizt, und ich verspürte einen wahnsinnigen Wunsch, ihn zu küssen. Aber sofort brach ich aus diesem Gedanken heraus.

Bevor ich reagieren konnte, küsste er mich.

Der Raum verschwand. Seine Lippen waren fest, selbstbewusst und raubten mir den Atem. Meine Knie wurden schwach, als mein Herz wild raste.

Keuchen hallte um uns herum, aber das war mir egal. Ich war völlig verloren.

Als er sich schließlich zurückzog, war ich atemlos.

„Du bist wunderschön“, sagte er leise, seine Augen waren warm. Dann nahm er zwei Gläser Wein von einem nahe gelegenen Tisch und gab mir eines.

Er hob sein Glas.

"Ein Toast", sagte er sanft. "An uns."

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