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Kapitel 4

Penulis: Panto Lo
In diesem Augenblick zerbrach mein Herz endgültig.

Ich sah Timothy ein letztes Mal an. Für diesen Mann empfand ich keine Hoffnung mehr.

Danach wurde ich wie betäubt auf den Dachboden des alten Anwesens gesperrt.

Langsam wurde es draußen dunkel. Vom Dachboden kam das leise Fiepen und Kratzen von Mäusen.

Schon bald tauchte eine Maus vor mir auf.

Sie starrte mich neugierig an und blieb lange vor mir sitzen.

Genau in diesem Moment wurde plötzlich die Tür zum Dachboden geöffnet.

Die Maus erschrak und huschte in eine Ecke.

Vor der Tür erschien Cecilys Gesicht, voller Hass.

Als sie sah, dass sonst niemand auf dem Dachboden war, hatte sie keine Lust mehr, sich weiter zu verstellen.

Sie sah mich an. Auf ihrem Gesicht erschien ein grausames Lächeln.

„Elysia, jetzt bist du also auch mal so weit! Ich habe dir doch längst gesagt, dass Timothy mir gehört. Aber du musstest dich ja unbedingt schamlos zwischen uns drängen und dir einbilden, du könntest Timothy heiraten. Du solltest längst wissen, dass ich in seinem Herzen die wichtigste Person bin. Und du? Du bist höchstens ein Zeitvertreib, wenn ihm langweilig ist.“

Als ich Cecilys grelles Lächeln sah, flammte die Wut in mir plötzlich auf.

Ich griff blind nach irgendetwas auf dem Boden und schleuderte es direkt auf sie.

Cecily schrie erschrocken auf und fiel zu Boden.

Erst da sah ich, dass ich ausgerechnet die Maus nach ihr geworfen hatte.

Kurz darauf erklangen vor dem Dachboden hastige Schritte.

Timothy und Ivy kamen beide herauf.

Cecily hielt sich den Bauch und weinte laut.

Sie lag auf dem Boden und rief immer wieder, ihr Bauch tue weh.

„Timothy, mein Bauch tut so weh. Ist unserem Baby etwas passiert? Ich wollte Elysia doch nur fragen, was sie essen möchte, weil sie noch nichts gegessen hat. Aber sie hat einfach eine Maus gepackt und auf mich geworfen!“

Cecily redete eine ganze Menge und jammerte immer wieder über Bauchschmerzen.

Ihre Vorstellung war lächerlich schlecht. Trotzdem glaubten ihr alle.

Ivy starrte mich wütend an und wollte auf mich losgehen, doch Timothy hielt sie zurück.

Mit finsterer Miene bat er Ivy zuerst, Cecily nach unten zu bringen und untersuchen zu lassen.

Erst danach drehte er sich wieder zu mir um.

Sein Blick verwandelte sich langsam von Enttäuschung in Kälte.

„Elysia, du enttäuschst mich wirklich maßlos! Eigentlich dachte ich, du könntest in dieser Zeit auch im alten Anwesen wohnen. So wäre es einfacher, sich um dich zu kümmern. Aber jetzt sehe ich, dass du in diesem Zustand unmöglich mit Cecily unter einem Dach leben kannst.“

Traurig schloss ich die Augen.

Mein Gesicht war müde und voller tiefer Verzweiflung.

„Unter einem Dach leben? Alle wissen, dass Cecily dein Kind in sich trägt. Und ich? Ich trage nur einen Bastard in mir. Ich habe dich betrogen, Timothy. Welches Recht habe ich noch, im alten Anwesen zu wohnen?“

Timothys Blick spannte sich an.

Auf seinem Gesicht lag Ungeduld, doch er zwang sich, ruhig zu bleiben.

Mit gesenkter Stimme sagte er zu mir: „Ich werde diese Sache regeln. Aber kannst du jetzt nicht einfach ruhig bleiben, dich um die Schwangerschaft kümmern und das Kind zur Welt bringen? Warum musst du dich unbedingt mit Cecily anlegen?“

Ich sagte nichts.

Ich lächelte nur spöttisch und stieß ein kaltes Lachen aus.

Da verlor Timothy endgültig die Geduld.

Er schlug die Tür laut hinter sich zu und ging.

„In nächster Zeit bleibst du auf dem Dachboden und denkst gründlich über dein Verhalten nach. Ich lasse dir jeden Tag Essen bringen.“

In den folgenden Tagen blieb ich auf dem dunklen Dachboden eingesperrt, ohne richtiges Licht.

Meine einzigen Begleiter waren die Mäuse.

Wahrscheinlich wegen Timothys Warnung kam Cecily nur noch selten, um mich zu provozieren, obwohl wir unter demselben Dach wohnten.

Bis zu einem Tag, einen Monat später.

Ich sah, wie sie vorbeiging, und hob absichtlich die Stimme.

„Morgen lasse ich Timothy mit mir zur Vorsorgeuntersuchung gehen.“

An diesem Abend verhielt ich mich auffallend brav.

Als Timothy mir das Essen brachte, sprach ich ganz ruhig mit ihm über die Untersuchung.

„Wieder ist ein Monat vergangen. Unser Kind braucht die nächste Vorsorgeuntersuchung.“

Timothy wirkte sehr zufrieden mit meinem jetzigen Verhalten.

In seiner Stimme lagen Erleichterung und sogar ein wenig Rührung.

„Elysia, wenn du nur früher so gewesen wärst, hättest du nicht so viel leiden müssen. Mach dir keine Sorgen. Morgen begleite ich dich zur Untersuchung.“

Doch am nächsten Tag brach Timothy wieder sein Versprechen.

Er begleitete Cecily ins Krankenhaus.

Und ich musste mit Ivy zur Vorsorgeuntersuchung gehen.

Auf dem ganzen Weg wirkte Ivy genervt.

Sie sah die ganze Zeit auf ihr Handy und interessierte sich überhaupt nicht dafür, was ich tat.

Im Behandlungszimmer nahm ich mit Hilfe der Ärztin das Medikament zur Einleitung des Abbruchs.

Erst da kam Timothy endlich an. Er hatte Cecily bereits zu ihrer Untersuchung begleitet.

„Wo ist Elysia? Cecily ist schon fertig mit der Untersuchung. Warum habe ich Elysia noch nicht gesehen?“

Als er die Tür zum Krankenzimmer aufstieß, sah er, dass mein Unterkörper voller Blut war.

Auf dem Boden lagen blutige Gewebestücke.

Timothys Gesicht wurde sofort weiß wie Papier.

Seine Lippen begannen unkontrolliert zu zittern.

„E ... Elysia, was hast du getan?“

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