INICIAR SESIÓNIch saß immer noch auf dem weichen Bett und Lexy mir gegenüber in ihrem Sessel. Ich hatte meine Füße angezogen und meinen Kopf auf den Knien abgestützt. Ich glaube, Lexy war es egal wie fertig ich aussah und nachdem wir in kurzer Zeit viel erlebt hatten, zumindest hatte ich das im Gefühl, war ich mir auch sicher, dass sie für mich da war. Ich wartete nun gespannt darauf, was sie mir zu erzählen hatte. Meinen Stand der Dinge wusste sie bereits, jetzt war ich auf ihre Sicht gespannt. Ich war mir fast sicher, Lexy bald mein halbes Leben anvertrauen zu können. Schließlich saßen wir hier wie zwei beste Freundinnen auf einer Pyjama Party, nur das unsere Umstände etwas anders waren."Ich lief nach vorne zur Bar und sah, dass Tate alleine bediente. Auf meine Frage hin, wo du denn bist, meinte er, dass du schon längere Zeit weg gewesen bist, er allerdings nicht nach dir schauen konnte. Es war einfach zu voll. Ich drehte mich also ohne ein Kommentar sofort wieder um, da mich ein komisches Gefüh
Schmerz. Ich verspürte nur Schmerz am ganzen Körper. Hörte er denn nicht endlich auf? Er floss durch mich und kam immer wieder an die Oberfläche. Ich schaffte es nicht meine Augen zu öffnen, doch irgendwie drangen Stimmen in mein Unterbewusstsein. Als würde man mich rufen.Kayla?Kayla!!Kayla! Wach auf!Oh Gott! Was ist mit ihr passiert?Aus einer Stimme wurden zwei und ich versuchte herauszuhören, wer sprach. Ich wollte besser an sie heran kommen und mich durch die Dunkelheit hindurch schieben. Nur damit ich näher an die Stimmen kam, die so verzweifelt nach mir riefen. War es doch nur eine Stimme?Wo war ich?Wer hielt mich noch vor Minuten im Arm und trug mich ins Warme?Ich lag auf etwas Weichem. Eine Couch? Ein Bett? Oder war ich darin eingewickelt? Ich blinzelte nachdem mich jemand am Arm streichelte. Ich erzitterte unter der Berührung und stöhnte gequält auf. Meine Augen schloss ich nach dem Versuch sie zu öffnen erneut, da mich das Licht an der Decke zu sehr blendete. War ich
Tiefe Schwärze und gähnende Leere. Ich fühlte mich leicht und schwerelos. War ich unter Wasser? Es war schön hier. Doch wieso war ich hier? Was war gerade eben noch passiert? Ich versuchte danach zu greifen aber ich glaube mein ganzer Körper wollte mich davor schützen. Schützen von dem Schmerz, den ich empfinden würde sobald ich wieder auftauchte. An die Oberfläche der Realität. Ich schwebte immer noch wie eine Blase und bekam den ganzen Trubel, der um mich herrschte überhaupt nicht mit. Machte sich überhaupt jemand Sorgen um mich? Es sollten sich endlich mal andere kümmern. Wieso musste immer ich Probleme magisch anziehen? Anscheinend hatte ich ja jemanden angezogen, obwohl ich in einer neuen Stadt war. Zog ich etwa nur das Negative und Böse an? Ich hatte gedacht, es wäre alles sicher und gut aber da hatte ich mich wohl zu früh gefreut. Wann würde endlich alles gut sein? Ich wollte nur meine Ruhe und eine Auszeit. Doch mittlerweile wäre es schon eine Auszeit von der Auszeit. Ich wa
Irgendwo lauerte dieser Fremde und wartete auf mich. Das bildete ich mit zumindest felsenfest ein. Genau wie vor Kurzem noch mit Jasper vor dem Park. Auch mit einer Alkoholfahne und seinen bedrängenden Händen. Ich hatte mich nach einem guten Abend hier wohl doch zu sicher gefühlt. Mir war nicht bewusst, wie sehr ich die Nähe von fremden Menschen verabscheute. Das war schon immer so gewesen aber nach den letzten schlimmen Begegnungen hatte sich dieses Gefühl noch verstärkt. Ich fühlte mich regelrecht schmutzig von den ungewollten Berührungen. Ich stand in der sicheren Zone der Bar, nämlich dahinter und spritzte mir mittlerweile zum fünften Mal Wasser ins Gesicht. Auch meine Hände und Arme hatte ich abgewaschen, was nicht viel brachte. Leider. Ich brauchte nach diesem Abend eine gründliche Runde in der Badewanne.Tate sah mich immer wieder besorgt von der Seite an und auch Lexy hatte sich mehrmals nach meinem Befinden erkundigt und wollte mich schon zu Ruby schicken. Ich wollte aber nic
Ein voller ClubEine tanzende MeuteLaute MusikGute StimmungLiterweise AlkoholAlles in allem ein erfolgreicher Abend wie Lexy mir prophezeite. Ich stehe gerade noch mit ihr hinter der Bar und Lexy erzählt mir das Tate bald kommen würde. Er hatte noch einen anderen Job in einer Autowerkstatt und dieser würde ihm manchmal noch den Rest seiner Nerven abverlangen. Im nächsten Satz erwähnt sie allerdings, dass er selten zu spät kommen würde was mich sehr freute. Ich wollte heute Abend nicht direkt alleine da stehen. Notfalls würde mir Lexy bestimmt unter die Arme greifen und helfen aber ganz hilflos wollte ich dann doch nicht wirken. Ich konnte die Tage bei Ryan gar nicht mehr zählen. Wie viele Tage war ich ohne Hilfe da gestanden in einer rappelvollen Bar? Ich hab keine Ahnung mehr. Zum Glück wurde mir dafür mein mickriger Lohn bezahlt. Zwischendurch vergaß Ryan mir die Überstunden auszubezahlen aber ich habe ihn akribisch jedes Mal darauf hingewiesen und mit einem leisen Murren hat er
Well, it's midnight, damn rightWe're wound up too tightI got a fist full of whiskeyThe bottle just bit me Ooh, that shitMakes me bat-shit crazyWe got no fear, no doubtAll in, balls outWe're going off tonight To kick out every lightTake anything we wantDrink everything in sightWe'll go until the world stops turningWhile we burn it to the ground tonightOoh! Ooh! Oooh!Ooh! Ooh! Ooh!Ich betrat den Club und mich erwartete laute Musik. Wie auch am Vorabend. Der einzige Unterschied war, dass niemand im „LITE" zu sehen war. Eine leere Bar und freie Tanzfläche begrüßten mich und ich war froh pünktlich zu sein. Jetzt konnte man erst erkennen, wie groß es hier war. Niemand war in Sicht, deshalb beschloss ich einfach weiter nach Lexy Ausschau zu halten. So weit konnte die Blondine in ihrem eigenen Reich ja nicht sein. Der Club war nicht nur groß, sondern auch richtig schön eingerichtet. Dunkle Wände und die richtige Beleuchtung halfen dem Ganzen sehr. Es sah sehr mysteriös und fas
Ich lief entspannt und erleichtert nach Hause. Es war schon stockdunkel und nur das schummrige Licht der Straßenlaternen verschaffte ein leichtes Licht auf meinem Weg. Ich musste mir echt etwas für die nächsten Wochen überlegen. Ich bräuchte langsam Geld und vielleicht wäre ein Tapetenwechsel mehr
Die Traurigkeit Ist eine blaue BlumeSie wächst uns allen mitten aus dem HerzWenn wir noch Kinder sindDurchbricht sie schon die KrumeBlüht kalt und stechend schönBei jedem SchmerzIn meinen aller dunkelsten MomentenWar sie oft das Letzte Was mir bliebDoch denk daranDass sogar diese Blume
Im nächsten Jahr Wirst du sie endlich treffenDie Person, die dein ganzes Leben istDie dich liebt und dir vergibtDie machtDass du den Lärm der Welt vergisstUnd euer BandWird niemals mehr zerbrechenSag ihren NamenUnd sie lässt dich nie alleinIm nächsten Jahr Wirst du sie endlich treffenUn
Ich schreckte hoch, rieb mir den Schlaf aus den Augen und schaute mich um. Mein Herz raste schneller und ich dachte an meinen Traum zurück. Würde mich die letzte Nacht ewig verfolgen? Nachdem ich mir meine Haare aus dem Gesicht gestrichen hatte, drehte ich mich verschlafen nochmal ins Kissen, nur u







