LOGIN"Du hast den Job!!", schrie Lexy quer durchs Büro und klatschte aufgeregt in ihre Hände. Bitte was?? Ich hatte den Job?! Nach ihrem skeptischen Gesichtsausdruck hatte ich viel erwartet aber nicht das. "Ja?? Hab ich?!" fragte ich mit großen Augen. "Aber klar! Du hast mit Tate gut zusammen gearbeitet und es lief alles ohne Probleme. Du kanntest dich nach kurzer Zeit aus und musstest nicht ein einziges Mal etwas fragen!", meinte sie und lächelte mich an. Eine große Last fiel von meinen Schultern. Stell sich mal einer vor, ich wäre nicht nach Chicago gefahren, sondern wo anders hin. Wahrscheinlich hätte ich da nicht so ein Glück gehabt. Ich würde Lexy am liebsten um den Hals fallen, vor Freude, aber soweit war ich noch nicht. "Ich danke dir! Du hast keine Ahnung wie sehr du mir damit hilfst", sagte ich und rutschte nervös auf meinem Stuhl hin und her. Was ihr Ruby wohl alles von mir erzählt hatte? Mein Herz fühlte sich bezüglich der Arbeit erleichtert an. Wenn ich genug Geld zusammen hä
I walk a lonely road The only one that I have ever known Don't know where it goes But it's home to me, and I walk alone I walk this empty street On a Boulevard of Broken Dreams Where the city sleeps And I'm the only one, and I walk alone Ich kam im Eingang an und lief auf die kleine Theke zu. Ich konnte Ruby nach einem Blick durch den Raum nicht erkennen und so linste ich links vorbei nach hinten in die kleine Stube. "Ruby? Bist du da?" fragte ich vorsichtig, um sie nicht zu erschrecken. Ich hörte ein Schnaufen und wie jemand etwas am Boden abstellte, da erschien sie auch schon vor mir. „Entschuldigung, ich musste die Lieferung noch schnell verräumen, wie kann ich dir helfen?" fragte sie und wischte sich mit einer schnellen Bewegung den Schweiß von der Stirn. Sie schnappte sich schnell ein Tuch und wischte sich diesen vom Handrücken. Ich lief rot an und fragte schüchtern nach der Adresse. Ich wollte sie nicht ausnutzen. Sie sollte nicht denken, dass ich nur an mich dacht
Nachdem ich meinen Kaffee schon ausgetrunken hatte und sofort einen Zweiten bestellte, den ich aber diesmal bezahlte, saß ich immer noch an meinem kleinen Tisch auf der Bank und unterhielt mich mit der netten Frau von der Rezeption. Sie hatte sich bei mir vorgestellt. Vor mir saß Ruby, sie war 52 Jahre alt und arbeitete hier schon ihr ganzes Leben. Das B&B hatte sie von ihren Eltern übernommen und nach deren Tod weitergeführt. Es kam oft Besuch, weshalb die Zimmer auch meistens ausgebucht waren aber ich hatte wie durch ein Wunder eins ergattern können. Ich wollte nicht zu viel von mir preisgeben aber sie war so freundlich und aufgeschlossen, dass ich ihr ein bisschen von mir erzählte. Sie fragte mich, wie lang ich vor hatte zu bleiben, da sie eventuell einen Job für mich wüsste.Neugierig auf das, was sie mir erzählen würde, lauschte ich ihren Worten. "Meine Tochter ist 27 Jahre alt und hat einen Club mitten in Chicago. Sie braucht immer Leute, die sich schon gut hinter der Bar ausken
Es war nicht alles schlechtWir wurden allen gerechtAußer mir, außer mirEs war nicht alles schlechtUnd doch mehr schlechtAls recht - ich bin außer mirIch bin außer mirEs war nicht alles gutAuch wenn jeder so tutAuch wenn jeder verschweigtDass mir jetzt nichts mehr bleibtAußer mir, ich bin außer mirMein Powernap dauerte doch länger als gedacht. Als ich blinzelnd meine Augen öffnete, strahlte schon die Sonne ins Auto. Verdammter Mist. Ich musste unbedingt weiter! Ich schaute auf die Uhr und sah, dass ich fünf Stunden geschlafen hatte. Wie hatte ich das geschafft?! Es klingt nach wenig aber dafür, dass ich nur kurz Energie sammeln wollte, war es sehr lange. Ich würde mir nichts zu essen holen, dazu hatte ich zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt eine bessere Gelegenheit und mehr Zeit. Mein Magen knurrte nicht und Wasser hatte ich noch. Also alles bereit zur Weiterfahrt. Ich rieb mir den letzten Schlaf aus den Augen und blickte um mich. Bei Tageslicht sah alles anders aus als mi
Mein KopfWiegt tausend TonnenObwohl er leer istGeisterleerIch hatte so vielMut gewonnenDoch der ist wegIch weiß nichts mehrWäre ich doch lieberGanz MaschineUnd nicht soUngeschickt mit GlückIch schaue traurigIn den SpiegelUnd wütend blicktMein Blick zurückUnd hier saß ich nun, in meinem 1976er Impala und dem Fahrtwind in meinen Haaren. 415$ und einer Tasche mit Wechselkleidung auf dem Beifahrersitz. Inzwischen weiß ich nicht mal mehr wie viel Uhr wir hatten, da ich meine Augen nicht vom Straßenverkehr abwenden wollte. Ich bin ins Auto gestiegen, hab aufs Gas gedrückt und bin einfach gefahren. Seit kurzem hatte ich Ann Arbor passiert und fuhr weiter auf der I-94 W. Ich glaube es zog mich nach Chicago.Wieso Chicago? Wieso nicht?Ich fuhr schon über eine Stunden und merkte, wie meine Augen nun doch langsam müde wurden, durch den ganzen Stress. Ich hatte einen ziemlich langen und harten Tag hinter mir. Mein Kopf dröhnte und was für Schmerzen ich noch verspürte weiß ich gar
Ich lief entspannt und erleichtert nach Hause. Es war schon stockdunkel und nur das schummrige Licht der Straßenlaternen verschaffte ein leichtes Licht auf meinem Weg. Ich musste mir echt etwas für die nächsten Wochen überlegen. Ich bräuchte langsam Geld und vielleicht wäre ein Tapetenwechsel mehr als nötig. Vor ein paar Wochen hatte ich aber auch noch nicht erwartet, ohne Job da zu stehen, geschweige denn eine Trennung vor mir zu haben aber vielleicht hatte es etwas Gutes. So war ich in diesem Sinne ohne Verpflichtungen und konnte mich auf etwas Neues einlassen.Vielleicht sollte ich meine Mom mal wieder besuchen?Völlig in Gedanken schloss ich die untere Eingangstüre auf und beschloss morgen Früh meine Mom anzurufen. Vielleicht wäre sie ja nach unserem letzten Gespräch begeistert, wenn ich ihr mitteilen würde, dass ich vor hatte sie zu besuchen. Dann hatte ich auch die Chance ihren neuen Freund kennenzulernen.Wer weiß welcher Kauz es diesmal war.Ich kam vor meiner Wohnungstüre an
Die Traurigkeit Ist eine blaue BlumeSie wächst uns allen mitten aus dem HerzWenn wir noch Kinder sindDurchbricht sie schon die KrumeBlüht kalt und stechend schönBei jedem SchmerzIn meinen aller dunkelsten MomentenWar sie oft das Letzte Was mir bliebDoch denk daranDass sogar diese Blume
Im nächsten Jahr Wirst du sie endlich treffenDie Person, die dein ganzes Leben istDie dich liebt und dir vergibtDie machtDass du den Lärm der Welt vergisstUnd euer BandWird niemals mehr zerbrechenSag ihren NamenUnd sie lässt dich nie alleinIm nächsten Jahr Wirst du sie endlich treffenUn
Ich schreckte hoch, rieb mir den Schlaf aus den Augen und schaute mich um. Mein Herz raste schneller und ich dachte an meinen Traum zurück. Würde mich die letzte Nacht ewig verfolgen? Nachdem ich mir meine Haare aus dem Gesicht gestrichen hatte, drehte ich mich verschlafen nochmal ins Kissen, nur u
Blinzelnd schlug ich meine Augen auf als ein krachendes Geräusch ertönte. War das die Eingangstür? Völlig orientierungslos lag ich am Boden hinter der Bar und drehte mich erstmal auf die Seite. Fuck. Zischend holte ich Luft, als es mir wieder einfiel, was passiert war. Erneut hörte ich wie etwas au







