LOGINAurélie
Vier Monate in unserem toskanischen Palast, und meine Liebe zu Lorenzo ist eine viszerale Sucht – seine salzige Haut an meiner, sein moschusartiger Geruch, das Brennen seines Schwanzes, der mich bis in die Seele füllt. Jeden Tag lebe ich für diese Momente: das Haus führen, verschwenderisch Geld ausgeben für Trüffel aus Umbrien, gereifte Weine aus unseren Weinbergen, Seidenstoffe für unsere Laken. Nackt unter der Schü
AurélieIch murmle diese Worte ohne nachzudenken und lasse meine eigene Verletzlichkeit an die Oberfläche treten.Er erstarrt, jeder Muskel seines Körpers spannt sich beim Zuhören.„Wovor, amore mio? Sag mir alles.“„Dass alles zu schön ist. Zu groß. Dass diese Liebe, dieses Kind… dass das Leben einen Preis von uns fordert, den ich nicht werde zahlen können.“Er hebt mein Kinn, seine Augen tauchen tief in meine und suchen den Schatten, um ihn zu vertreiben.„Dann werden wir nicht zählen. Wir werden nicht um das Glück feilschen. Wir werden es nehmen, Tag für Tag. Und wir werden jeden Tag stark genug, wahr genug, ganz Fleisch und Seele machen, um ihn zu verdienen. Um ihn zu behalten.“Seine Zuversicht, diese stille und schreckliche Stärke, durchfährt mich wie eine sanfte Entladung, ein Strom, der meine Adern bewäs
AurélieDas Haus schläft noch, als ich die Augen öffne. Das fahle Morgenlicht gleitet über die Steinmauern und streichelt die zerknitterten Laken, zieht eine silberne Linie auf Lorenzos nackter Schulter. Er ist da, an mir, sein langsamer Atem wärmt meinen Nacken, sein schweres, warmes Bein in völliger Hingabe über meine geworfen.Ich bleibe reglos und koste diesen zerbrechlichen Moment aus, in dem die Nacht noch widersteht. Alles scheint unwirklich seit gestern. Das Feuer, der beißende Rauch, der an unseren Ängsten klebte, unser ersticktes, dann befreites Lachen, seine rohe, fast wilde Freude, als ich ihm die Neuigkeit verkündete. Unser Kind. Das Zittern seiner Hände, als er sie auf meinen Bauch legte. Unsere Zukunft.Meine eigene Hand gleitet langsam hinab, folgt der Wölbung meiner Rippen, dem Tal meiner Taille, um auf meinem noch fast flachen Bauch zu ruhen. Eine sanfte, tiefe Wä
AurélieVier Monate in unserem toskanischen Palast, und meine Liebe zu Lorenzo ist eine viszerale Sucht – seine salzige Haut an meiner, sein moschusartiger Geruch, das Brennen seines Schwanzes, der mich bis in die Seele füllt. Jeden Tag lebe ich für diese Momente: das Haus führen, verschwenderisch Geld ausgeben für Trüffel aus Umbrien, gereifte Weine aus unseren Weinbergen, Seidenstoffe für unsere Laken. Nackt unter der Schürze bereite ich sein Festmahl zu: cremiges Risotto mit fein geraspelten schwarzen Trüffeln, scharf angebratene Entenbrust, blutig, Tiramisu getränkt in Mascarpone und Marsala. Die Luft ist gesättigt mit erdigen, süßen Aromen. Mein Bauch wird rund – im dritten Monat schwanger, Test gestern positiv, ein brennendes Geheimnis, das ich ihm heute Abend enthüllen muss. Meine Brüste werden schwerer, empfindlich, die dunklen, aufgerichteten Brustwarzen reiben an
LorenzoZwei Monate. Zwei Monate absoluter Glückseligkeit in unserem toskanischen Palast. Die Unternehmen laufen ohne mich – virtuelle Meetings, kompetente Direktoren –, denn meine Welt ist hier, bei ihr. Aurélie, meine Göttin, bevorzugt die Ruhe des Anwesens: Sie dekoriert die Salons mit exquisitem Geschmack neu, bestellt italienische Möbel, Schmuck für ihre perfekte Haut. Ich ermutige sie: Gib aus, ohne zu zählen, es ist unser Geld, für unser Nest. Aber vor allem: Kümmere dich um mich. Um uns. Jeden Abend komme ich heim und finde sie in feiner Dessous, bereit, mich zu empfangen. Sie ist empfänglich, liebevoll, ihr Körper ein Feuer, das nicht erlischt.Die Morgen beginnen mit ihrem warmen Körper an meinem. Ich wecke sie, indem ich sanft in sie eindringe, ihr Stöhnen erfüllt die Suite. Sie öffnet sich stets, eng und feucht, umklammert mich wie ein Schraubstock aus Samt.
LorenzoDrei Tage. Drei Tage puren Paradieses in dieser abgelegenen Villa, wo die Zeit für unsere ineinander verschlungenen Körper stillstand. Aurélie hat sich als unersättliche Geliebte erwiesen, empfänglich für jede Liebkosung, jeden Blick. Morgens, mittags, nachts – am Strand, im Pool, gegen Wände, auf dem Frühstückstisch. Ihr enger Körper, ihr Stöhnen, ihre strahlende Schönheit haben mich süchtig gemacht. Sie ist die verkörperte Perfektion: gemeißelte Kurven, seidene Haut, grüne Augen, die mich mit besitzergreifendem Feuer durchbohren. Die Verführerischste, die Schönste, habe ich ihr tausendmal gesagt, und sie errötete, gab sich noch heftiger hin. Mein Sperma hat sie überall gezeichnet, in ihr, auf ihr – Siegel meiner absoluten Liebe. Glücklich? Ich war ein Gott.Aber die Flitterwochen enden. Der Helikopter setzt uns auf dem privaten
AurélieDas warme Wasser rieselt über uns, ein brennender Schleier, der die Spuren der Nacht tilgt, ohne den Schmutz in mir abzuwaschen. Lorenzo hält mich an sich gedrückt, seine breiten, besitzergreifenden Hände gleiten über meine seifige Haut. Seine Finger, jetzt sanft, erforschen mit einer Zärtlichkeit, die mich ebenso anwidert wie gefangen hält. Er murmelt italienische Worte an mein Ohr.„Bellissima… perfetta… mia per sempre.“Ich schließe die Augen, täusche Hingabe vor und lasse meinen Körper antworten – ein Schauer, ein ersticktes Stöhnen, wenn er den empfindlichen Punkt zwischen meinen Schenkeln streift. Er glaubt, es sei Lust. Für ihn ist es das. Für mich ist es eine makabre Vorstellung, eine weitere zu tragende Maske.Er lässt mich unter der Dusche kommen, oder zumindest glaubt er das. Seine erfahrenen Finger kreisen, werden
DianeEr antwortet nicht mit Worten. Seine Antwort ist körperlich, absolut. Er beugt sich vor, nimmt eine Brust in den Mund, Zunge und Zähne attackieren sie mit einer grausamen Präzision, die mich aufschreien lässt ein erstickter Laut, den er mit einem weiteren Ku
DianeDer schwarze Bentley steht vor der Auffahrt, glänzend im feinen Nieselregen, der gerade einsetzt. Eine Welle unerwarteter Wärme überkommt mich, als ich ihn sehe. Vater ist da. Für ein Wochenende, vielleicht zwei. Es ist eine Tatsache. Es ist ein Zufluchtsort. Es ist aber auch, sofort, eine Ge
DIANELiams Kuss ist keine Unterwerfung, er ist eine Detonation. Seine Lippen auf meinen sind eine wilde Beanspruchung, ein Schweigen, das endlich in einer Sprache explodiert, die beredter ist als all seine gemessenen Worte. Seine Hände, gebieterisch geworden, verlassen meine Arme und vergraben sic
EvaEine schwere, goldene Stille legt sich über den Raum, erfüllt nur vom rauen Klang unserer Atemzüge, die sich langsam beruhigen. Der Schweiß, der uns bedeckte, beginnt zu trocknen und hinterlässt einen feinen salzigen Film auf unserer Haut. Ich liege zwischen ihnen eingeklemmt, mein Rücken an Sa