MasukPaiges POVEine düstere Stimmung lag über dem Haus, seit wir vor zwei Tagen vom Tod von Jaces Mutter erfahren hatten. Ich hatte ihn nur ein einziges Mal gesehen, in jener Nacht, als er es mir erzählt hatte, und seitdem war er nicht mehr nach Hause gekommen.„Ich bin sicher, dass es ihm gut geht, wo auch immer er gerade ist. Du musst dich beruhigen“, versuchte Mama, mich zu trösten, doch ihre Worte halfen nicht. Ich war unruhig, und an allem war er schuld.„So etwas macht er sonst nie. Nicht einmal Brandon weiß, wo er ist. Mama, was, wenn ihm etwas Schlimmes zugestoßen ist? Du weißt, dass jemand hinter uns her ist. Er kann doch nicht einfach spurlos verschwinden“, erwiderte ich, während die Panik deutlich in meiner Stimme mitschwang.„Ganz ruhig, mein Schatz. Er wird nach Hause kommen. Er trauert“, versuchte Mama erneut, mich zu beruhigen.„Das können wir nicht mit Sicherheit sagen. Was, wenn …?“Ich wollte gerade weitersprechen, als mich das laute Krachen der Haustür unterbrach. Sofor
Jaces SichtEs waren zwei Tage vergangen, seit Jay Catherine gefunden hatte. Seit jener Nacht, in der Brandon und ich zu ihnen gestoßen waren, hatte niemand mehr etwas von ihnen gesehen oder gehört. Das Einzige, was wir erhalten hatten, war eine Nachricht von Jay, in der er uns versicherte, dass sie in Sicherheit waren. Allerdings hatten sie noch immer nicht die ganze Angelegenheit aufgeklärt.„Sir, Ihr Termin um elf Uhr ist eingetroffen“, informierte mich meine Sekretärin.„Gut. Ich bin gleich da“, antwortete ich, bevor ich sie wegschickte.„Mr. Russo, man hat uns immer glauben lassen, dass Sie der alleinige Erbe des Unternehmens Ihres Vaters seien. Wenn es also Probleme mit der Entwicklung unserer Geschäfte mit seiner Firma gibt, sollten wir uns doch eigentlich an Sie wenden“, erklärte einer der Männer.Er war der Geschäftsführer von Nash Textile and Designs. Vor einigen Jahren waren Gerüchte aufgekommen, dass sein ältester Sohn, Dexter, an einer chronischen Lungenerkrankung gestorb
Catherines POVEs war stockdunkel. Sie brauchten mir nicht einmal mehr die Augenbinde anzulegen, was wahrscheinlich auch erklärte, warum sie sie mir abgenommen hatten. Die Schmerzen, die meinen ganzen Körper durchzuckten, waren so unerträglich, dass sie mich hätten umbringen können. Doch körperlich hatten sie mir bisher nichts angetan, zumindest noch nicht. Das brachte mich zu der Frage, warum mir dann überhaupt alles so wehtat. Mittlerweile glaubte ich nicht, dass ich es noch viel länger hier aushalten würde, ohne irgendwann daran zu sterben.Ich kämpfte gegen die Tränen an, die mir in die Augen stiegen. Von draußen hörte ich gedämpfte Stimmen, konnte aber nicht verstehen, was sie sagten. Die Seile um meine Handgelenke und Knöchel schienen eher dazu gedacht zu sein, mir die Blutzufuhr abzuschnüren, als mich daran zu hindern, mich zu bewegen.Was zum Teufel stimmte mit diesen Leuten nicht?Die Stimmen verstummten, kurz darauf waren Schritte zu hören.Sie kamen.Ich konnte keine einzig
Jace’s POV—¿Crees que ahora estaría dispuesto a decir algo? —preguntó Brandon mientras conducíamos al hospital. Jay iba a recibir el alta hoy. Deberían haberlo dado de alta ayer, pero seguía negándose a quedarse quieto.—No lo sé. Solo podemos esperar —respondí, soltando un profundo suspiro.La conversación que Paige y yo tuvimos anoche no dejaba de repetirse una y otra vez en mi cabeza. No conseguía concentrarme en nada más. Hoy todavía no la había visto y, cuando le pregunté a Carlos, me dio una respuesta breve y cortante: dijo que Paige había mencionado algo sobre visitar a Grayson y Sofya. Aunque tenía la sensación de que simplemente quería evitarme a toda costa, y ni siquiera podía culparla por ello.—¿Alguna pista sobre Catherine? —preguntó nuevamente.—Todavía no, pero la reacción de su padre ante su repentina desaparición me sorprende. Pasé por su oficina ayer y ni siquiera pareció afectado por el secuestro de su hija. Más bien parecía complacido —le informé, mientras mi ment
Jace’s POV„Du weißt, es macht nicht gerade Spaß, im Büro von einer unbekannten Nummer angerufen zu werden und zu erfahren, dass du auf dem Parkplatz eines so nahe gelegenen Diners einen Typen umarmt hast“, sagte ich und starrte auf das Foto, das man mir geschickt hatte.„Ich wusste nicht, dass ich mich nicht mit meinen Freunden treffen darf“, erwiderte sie und ging zu ihrem Bett.„Du darfst nicht irgendwelche Typen auf irgendwelchen Parkplätzen umarmen“, fuhr ich sie wütend an.„Aber ich darf sie woanders umarmen, oder?“, fragte sie mit einem leisen Lachen und strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr.„Paige, strapaziere meine Geduld nicht. Ich würde nicht zögern, ihm eine Kugel durch den Kopf zu jagen, wenn er seinen Platz nicht kennt“, knurrte ich.„Als mein Vater oder als mein Bruder?“, schoss sie zurück.„Sag später nicht, ich hätte dich nicht gewarnt“, erwiderte ich und wandte mich zum Gehen.„Warum machst du das immer wieder? Was willst du damit eigentlich erreichen? Du willst
Paiges POV—Ich stimme dir zu. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht —sagte Carlos. Ich hatte ihn über alles informiert, was in den letzten Tagen passiert war.—An diesem Punkt ist Jay unsere einzige Hoffnung. Aber dafür muss er erst einmal ruhig genug sein, um uns alles zu erklären —seufzte ich.Wir waren gerade auf dem Weg zur Schule der Kinder, um sie abzuholen. Es hatte eine Weile gedauert, bis Alvin sich bereit erklärt hatte mitzukommen, ohne einen Wutanfall zu bekommen, und zum Glück wusste Alex genau, wie er seinen Bruder beruhigen konnte. Ehrlich gesagt kamen die beiden viel besser miteinander zurecht, als ich es mir jemals hätte vorstellen können.—Und die Haushälterin? Sie muss doch wertvolle Informationen haben, oder? —fragte Carlos.—Sie weiß nicht, wie wir Catherine retten können, aber sie scheint zu wissen, was genau zwischen Jay und Catherine läuft. Sie besteht darauf, dass wir die richtigen Personen befragen müssen. Sie sagte, es sei nicht ihre Aufgabe, ihre Gesch







