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GEBUNDEN AN DEN WOLF DES SILBERNEN ZORN
GEBUNDEN AN DEN WOLF DES SILBERNEN ZORN
Penulis: Bless pen

kapitel 1

Penulis: Bless pen
last update Tanggal publikasi: 2026-04-06 23:39:13

Virelle POV

„Er kann sich nicht mit den Paaren. "Nicht mit meinem einzigen Jungen!"“ Seraphine, die Mutter meines Gefährten Zephyrion, faucht, ihre braunen Augen funkeln vor Abscheu, während sie seinen Arm aus meinem Griff reißt.

Wir stehen auf der Lichtung nicht weit vom Rudel Haus entfernt, wo die Paarung Zeremonien abgehalten werden, der Mond hängt über uns wie eine matte Glühbirne und wirft lange Schatten über ihr Gesicht, wodurch sie noch bedrohlicher aussieht als sonst.

„Verdammt, sie kann sich mit niemandem paaren“, sagt jemand anderes irgendwo hinter mir.

Zephyrion beginnt, sich von mir wegzubewegen, und ich strecke instinktiv die Hand aus, um ihn aufzuhalten, doch er ist bereits zu weit weg.

Rund um uns steht das Rudel auf der Lichtung, ihre Augen glitzern vor Zufriedenheit im harten silbernen Licht des Vollmonds.

Vollmond.

„Zephyrion…“, flüstere ich und strecke noch immer die Hand nach ihm aus, doch sein Gesicht verhärtet sich.

„Du bist nichts als die Schande des Rudels“, sagt er, seine Stimme kalt und schneidend. „Die Tochter einer Frau, die ihr Schicksal für einen Menschen weggeworfen hat.“

„Musst du mich ständig daran erinnern? Sie hat ihn geliebt, und das war alles, was—“

„Schau, wohin das geführt hat!“, fuhr er mich an und unterbrach mich. Seine Stimme wird lauter und hallt über die Lichtung. „Die große Victoria, die eigentlich Alpha hätte sein sollen, wurde zu nichts reduziert, weil sie ihre Triebe nicht bei einem Menschen kontrollieren konnte. "Und jetzt?"“ Sein Blick gleitet über mich, scharf und grausam. „Du bist ihr Überbleibsel. "Eine Missgeburt, die nicht einmal wandeln kann.“

Gelächter brandet durch das versammelte Rudel, leise und spöttisch. Grinsen zuckt über ihre Gesichter, während andere mich offen anstarren, ihre Verachtung unverhohlen.

„Ich habe vielleicht keinen Wolf“, flüstere ich und kämpfe darum, meine Stimme ruhig zu halten, während sich die Welt um mich dreht, „aber ich gehöre trotzdem zum Rudel". Ich bin immer noch—“

„Du bist immer noch was?“, schneidet Seraphine mir ins Wort, ihr Lachen grausam und beißend. „Glaubst du, du gehörst hierher? Glaubst du, Zephyrion würde sich mit einem Menschen paaren? Du bist ein Witz, Virelle. Du bist nicht eine von uns. Du wirst nie eine von uns sein. Dass du die Nichte des Alphas bist, gibt dir keinen besonderen Glanz.“

Ihre Worte reißen durch mich hindurch wie Klauen, scharf und gnadenlos. Mein Atem geht stoßweise, meine Sicht verschwimmt, während der Schmerz der Zurückweisung sich tief in meiner Brust festsetzt.

Ich blicke auf meinen Onkel, Alpha Thalor, der etwas abseits steht, die Arme verschränkt. Er greift nicht ein. Er verteidigt mich nicht.

Seine goldenen Augen – so sehr wie die meiner Mutter – bleiben kalt und distanziert, als wäre ich nichts weiter als eine Fremde für ihn.

„Kaelith“, krächze ich, meine Stimme zittert, als ich mich meiner Cousine zuwende. Er war immer derjenige, der mich gerettet hat, der mich vor der Grausamkeit des Rudels beschützt hat.

„Lass sie nicht sehen, dass du weinst, Virelle“, hatte er immer gesagt. „Du bist schon schwach genug, du musst nicht auch noch so erbärmlich sein.“

Seine Methoden wirkten in den Augen der Öffentlichkeit nicht freundlich, er sagte immer, er wolle nicht, dass Rudel sieht, wie gut wir uns verstehen, da er eines Tages Alpha werden würde.

Aber hinter verschlossenen Türen war es anders. Er ließ mich mich gesehen fühlen. Er hörte sich alles an, was ich zu sagen hatte, auch wenn es nur ein paar Minuten jeden zweiten Tag waren.

Doch jetzt bewegt er sich nicht einmal. Seine Augen treffen mich, abweisend und fern. Er neigt den Kopf und betrachtet mich wie ein bedauernswertes Geschöpf, das er nicht erkennt.

Dann spüre ich eine Welle aus Zorn. Ich habe es satt… Ich habe es seit Jahren satt, aber jetzt?

„Ich habe eure Böden gefegt. Ich habe eure Rasen gemäht. "Ich habe eure Badezimmer geschrubbt, Jahr für Jahr, seit meine Mutter gestorben ist“, meine Stimme zittert, aber das hält mich nicht auf. „Verdiene ich nicht etwas dafür?“

„Was verdienen?“, lacht Zephyrion. „Mich, weil du eine gute Magd warst?“

Die Lichtung donnert vor Lachen und spöttischen Bemerkungen, und ein dicker Speichel Klumpen landet nur wenige Zentimeter von meinen Füßen entfernt.

Ich ignoriere ihn, wende mich wieder meinem Onkel zu und lasse die heißen Tränen in Strömen über meine Wangen laufen. „Verdiene ich nicht wenigstens glücklich zu sein? Ich werde immer noch die Böden fegen, ich schwöre es. "Aber bitte, lass ihn mir das nicht antun!"“ Er rührt sich nicht.

„Kaelith, bitte“, er neigt den Kopf leicht zur Seite und breitet die Arme ein wenig aus. Es ist eine Geste, die er macht, wenn er sagen will: „Wir sind in der Öffentlichkeit. "Ich kann dir jetzt nicht helfen.“

Der Boden unter meinen Füßen fühlt sich an, als würde er nachgeben, und ich kämpfe darum, stehen zu bleiben, kämpfe darum, die letzten Fetzen meiner Würde festzuhalten.

Doch in diesem Moment, während ihr spöttisches Gelächter um mich herum widerhallt, platzt all der Zorn plötzlich wie eine Blase, und ich fühle mich schwächer als je zuvor.

Ich mache einen Schritt zurück, dann noch einen… und noch einen, bis ich renne, weg von ihnen, ihr Lachen wird leiser, je weiter ich komme.

Meine Füße tragen mich instinktiv, weg von der Lichtung, weg von der Demütigung, weg von Zephyrion.

Äste verfangen sich in meinem Kleid, während ich in den Wald stürzte, der raue Stoff reißt an mehreren Stellen. Die kühle Nachtluft beißt in meine entblößte Haut, aber ich heiße den Schmerz willkommen.

Alles ist besser als die erstickende Scham.

Ein tiefes Knurren lässt mich mitten im Schritt erstarren.

Ich erstarre, mein Herz hämmert so heftig, dass es zu platzen droht. Das Geräusch kommt erneut, diesmal von links.

Langsam drehe ich den Kopf, meine Augen tasten die Dunkelheit ab. Schatten bewegen sich und verdichten sich, und dann sehe ich sie.

Rogues.

Ihre Augen leuchten im Mondlicht, wild und feral. Es sind vier, jeder größer und bedrohlicher als der vorige. Mein Magen sackt ab, eine Welle kalter Panik überschwemmt mich.

„Na sieh mal einer an“, schnurrt einer von ihnen, seine Stimme ein tiefes Kratzen.

„Was macht ein kleines Menschlein ganz allein hier draußen?“

Ich trete einen Schritt zurück, meine Hände zittern. Meine Kehle ist zu eng, um zu sprechen.

Ein anderer tritt vor, sein Grinsen entblößt scharfe Zähne. „Vielleicht hat sie sich verlaufen. "Arme Kleine.“

„Sie riecht nach Rudel Wolf", knurrt ein Dritter. „Aber kein Wolf in ihr. "Sie ist schwach.“

Ihr Lachen ist grausam, und ich weiß, was kommt. Sie sehen mich nicht als Person. Für sie bin ich nichts als Beute.

Ich habe mich nie gegen das ständige Mobbing im Rudel wehren können, nicht einmal, wenn es körperlich wurde. Wer sagt, dass ich es jetzt schaffen könnte?

Ich drehe mich um und renne.

Äste peitschen mir ins Gesicht, während ich durch die Bäume springt. Aber es ist zwecklos.

Die Rogues sind schneller.

Ich stolpere, fällt hart auf den Boden.

Der erste Rogue erreicht mich, seine Hand schießt hervor und packt meinen Arm. Ich schreie auf, als seine Krallen in meine Haut graben, doch bevor er mich näher ziehen kann, kracht eine Bewegung wie ein Blitz in ihn hinein.

Der Rogue jault auf, sein Griff löst sich, als er zu Boden geschleudert wird. Ich starre mit weit aufgerissenen Augen, als ein Mann… Nein, ein Wolf… nein… er sieht nicht aus wie die anderen zurück in Moonhaven.

Was ist er?

Er stellt sich zwischen mich und die verbleibenden Rogues. Für den Bruchteil einer Sekunde treffen seine Augen meine, dann stürzt er sich wieder in den Kampf.

Er bewegt sich mit tödlicher Präzision, Hände und Krallen, ein verschwommener Wirbel, während er sie einen nach dem anderen niedergemacht hat.

Es ist in Sekunden vorbei.

Der letzte Rogue sackt zusammen, Blut sammelt sich unter ihm. Der Mann richtet sich auf, seine Brust hebt und senkt sich schwer, als er sich zu mir umdreht. Er ist jetzt wieder menschlich, das sehe ich sogar in der Dunkelheit.

Seine Augen leuchten silbern, und ich spüre ihr Gewicht, als sie sich in meine Bohnen.

Ich öffne den Mund, um mich zu bedanken, doch die Worte sterben in meiner Kehle.

Im nächsten Augenblick ist er bei mir, seine Bewegungen so schnell, dass ich kaum reagieren kann. Seine Hände umfassen meine Arme, fest, aber nicht schmerzhaft, und er zieht mich auf die Beine.

„Lass mich—“

Er lässt mich nicht ausreden. Er hebt mich hoch, als würde ich nichts wiegen, seine Arme wiegen mich an seine Brust.

„Hey! "Lass mich runter!"“ Ich wehre mich, aber es ist zwecklos. Sein Griff ist unnachgiebig, und sein Gesichtsausdruck bleibt unergründlich.

Er trägt mich zu einem schwarzen Auto, das am Rand des Schotterwegs parkt. Die Tür steht bereits offen, und er schiebt mich ohne Umschweife hinein.

„Warte—“

Er knallt die Tür zu und schneidet meinen Protest ab. Einen Moment später sitzt er am Steuer, der Motor erwacht brüllend zum Leben.

Das Auto schießt vorwärts, rast durch den Wald, als wären die Bäume selbst hinter uns her.

Ich presse mich gegen die Tür, mein Herz hämmert in meiner Brust. „Wer zur Hölle bist du?“

Er dreht sich gerade so weit, dass ich nur sein rechtes Auge sehe. „Das wirst du früh genug erfahren“, sagt er, dann wendet er sich wieder ab, als hätte es das Gespräch nie gegeben…

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