Teilen

Kapitel Vierzig

last update Veröffentlichungsdatum: 23.10.2026 00:09:35
Lucias Perspektive

„Nein“, schrie ich, doch Giovanni versetzte mir eine Ohrfeige.

„Doch, das wirst du“, sagte er.

„Das ist falsch, Giovanni; mach mich bitte nicht schwanger“, flehte ich.

„Wenn du mich noch länger abweist, bringe ich Lucian selbst um“, sagte er, und ich erstarrte.

Er zog mich ins Schlafzimmer.

„Leg dich hin“, sagte er mit fast ruhiger Stimme.

Ich gehorchte ohne zu zögern; mein Körper bewegte sich wie von selbst, während ich mich auf das Bett legte. Meine Gedanken schweiften berei
Author Hazel Blue

Folgt mir auf Instagram: @authorhazelblue Facebook: Author Hazel Blue

| Gefällt mir
Lies dieses Buch weiterhin kostenlos
Code scannen, um die App herunterzuladen
Gesperrtes Kapitel

Aktuellstes Kapitel

  • Gefangene des Mafia-Königs   Kapitel Zweiundvierzig

    Damiens PerspektiveIch lehnte mich vorsichtig in meinem Stuhl zurück. Das war keine einfache Ermittlung mehr; das war etwas viel Größeres und Komplexeres.Wenn Eleanor Giovannis Mutter gewesen war, dann hatte sich Giovannis gesamte Identität um ein Geheimnis herum aufgebaut.Aber warum? Wer war sein Vater? Und warum hatte jemand so extreme Maßnahmen ergriffen, um ihn auszulöschen?Ich rieb mir das Kinn.„Nehmen wir einmal an, dass das der Fall ist und dass Eleanor Giovannis Mutter ist, dass sie einen Italiener geheiratet und Giovanni zur Welt gebracht hat …“ Ich sah Primo an.„Wie zum Teufel hat Giovanni eine so enge Beziehung zu den Russen aufgebaut?“Primo antwortete nicht sofort, und ich fuhr fort: „Sie hassen die Italiener schon seit Jahren.“ „Und das tun sie immer noch“, sagte Primo.„Genau, das meine ich.“ Ich stand wieder auf. „Warum sollten sie also Giovanni vertrauen?“ Ich begann auf und ab zu gehen. „Warum sollten die Russen auf ihn hören? Warum sollten sie ihm erlauben, in

  • Gefangene des Mafia-Königs   Kapitel Einundvierzig

    Damiens PerspektiveEs war nun schon zwei Wochen her, seit ich zugelassen hatte, dass dieser Mistkerl Giovanni meinen Gefangenen mitgenommen hatte. Seit jenem Tag war ich zwei Wochen lang ständig am Rande des Abgrunds.Ich hasste das Gefühl, nicht zu wissen, was vor sich ging.Die Geschäfte zwischen der russischen Bratva und mir liefen reibungslos; sie hatten ihr Versprechen aus dem Deal gehalten. Es hatte keine Beschwerden gegeben, keine plötzlichen Forderungen, keine unerwarteten Angriffe.Alles war viel zu ruhig, und das beunruhigte mich, denn meiner Meinung nach war Frieden niemals wirklich Frieden. Es war nur Stille – kurz bevor jemand den Abzug drückte.Ich saß hinter meinem Schreibtisch und starrte auf die Dokumente und Papiere, die auf dem Tisch ausgebreitet lagen, ohne auch nur ein einziges Wort zu lesen.Meine Gedanken waren weder bei der Lieferung noch bei den Russen noch gar bei den Feinden, die auf eine Gelegenheit warteten, mein Imperium anzugreifen.Meine Gedanken waren

  • Gefangene des Mafia-Königs   Kapitel Vierzig

    Lucias Perspektive„Nein“, schrie ich, doch Giovanni versetzte mir eine Ohrfeige.„Doch, das wirst du“, sagte er.„Das ist falsch, Giovanni; mach mich bitte nicht schwanger“, flehte ich.„Wenn du mich noch länger abweist, bringe ich Lucian selbst um“, sagte er, und ich erstarrte.Er zog mich ins Schlafzimmer.„Leg dich hin“, sagte er mit fast ruhiger Stimme.Ich gehorchte ohne zu zögern; mein Körper bewegte sich wie von selbst, während ich mich auf das Bett legte. Meine Gedanken schweiften bereits ab und suchten nach einem sicheren Ort, an dem ich mich verstecken konnte, während mein Körper noch da war.„Du wirst mir ein Kind schenken, Lucia. Du wirst mein Baby austragen, genauso wie du deins ausgetragen hast.“Meine Sicht verschwamm. Sie schüttelte einmal, zweimal den Kopf, doch die Bewegung fühlte sich fern an, als würde jemand anderes ihren Nacken steuern.Giovannis Hand hob sich und streifte mit den Fingerrücken meine Wange. Die Berührung war fast zärtlich. Trotzdem zuckte ich zusa

  • Gefangene des Mafia-Königs   Kapitel Neununddreißig

    Lucias PerspektiveGegenwartDie Luft im Raum wurde nicht nur kalt, sie verschwand gänzlich. Meine Welt brach nicht nur zusammen, sie hörte auf zu existieren.Für einen Herzschlag lang herrschte ein Vakuum aus erschreckender, absoluter Stille, in dem nur noch der donnernde, unregelmäßige Rhythmus meines Herzens zu hören war, das gegen meine Rippen hämmerte.„Lucian ist dein Sohn, Lucia“, sagte Giovanni und lachte mit einem Grinsen im Gesicht, als wäre es das größte Glück der Welt, mein Elend zu sehen.Meine Hände machten es mir leicht, alles, was er an Unangenehmem von sich gab, auszublenden, doch er riss meine Hand unsanft weg.„Ich habe einen DNA-Test; du bist seine Mutter.“ Er grinste.„Nein!“, schrie ich mit aller Kraft, die ich aufbringen konnte.„ER IST DEIN SOHN!“, brüllte Giovanni zurück, das Grinsen immer noch deutlich auf seinem Gesicht.Dieses Wort hing in der Luft und schimmerte vor einer so absoluten Grausamkeit, dass ich sie körperlich spüren konnte. Es fühlte sich an, al

  • Gefangene des Mafia-Königs   Kapitel Achtunddreißig

    Lucias PerspektiveAm nächsten Morgen hörte ich ihn wieder weinen. Ich saß am Esstisch und starrte auf einen Teller mit Essen. Ich hatte nichts gegessen und hatte auch keinen Hunger.Ich hatte vergessen, wie lange dieses Essen schon vor mir stand.Dann hörte ich seinen Schrei. Ich hob sofort den Kopf, und mein Körper reagierte, bevor ich nachdenken konnte.Ich stand auf; der Stuhl schab über den Boden.„Wohin gehst du?“, fragte Nico, und ich erstarrte.Das Weinen ging weiter.„Ich … ich … nichts …“, sagte ich.„Lucia, dieses Kind ist nicht deins“, sagte er, und ich senkte den Kopf.„Sag es“, befahl er.„Er ist nicht mein Kind“, flüsterte ich.„Wessen Kind ist er?“Ich schluckte. „Deins und das deiner Frau.“Ich setzte mich wieder hin; das Baby weinte weiter, und ich lauschte, bis der Klang verstummte. Das wurde zum Muster: Immer wenn ich ihn weinen hörte, spürte ich, wie es in mir zerrte.Immer wenn ich auf ihn zuging, hielt Nico mich zurück und erinnerte mich jedes Mal daran, wenn ich

  • Gefangene des Mafia-Königs   Kapitel Siebenunddreißig

    Lucias PerspektiveVor elf JahrenIch erinnerte mich an das Wasser; das war das Erste, woran ich mich nach all dem erinnerte.Wasser, warmes Wasser, das über meine Haut lief. Ich hatte mich in der Badewanne in der Hocke zusammengerollt. Ich saß dicht an der Wasseroberfläche und starrte auf das Badewasser, das allmählich trüb und milchig wurde.Ich war mir nicht sicher, wie lange ich schon dort gesessen hatte. Zehn Minuten, eine Stunde oder vielleicht sogar länger. Zeit hatte keine Bedeutung mehr. Es war, als gehöre mein Körper gar nicht mehr mir.Alles tat weh: mein Bauch, mein Rücken, mein Kopf; selbst das Atmen fühlte sich anstrengend an.Ich blickte auf meinen Körper hinunter; da war Blut. Ich starrte es an, ohne zu reagieren.Ich wusste, was das bedeutete: Mein Baby, mein Kind, war nicht mehr da.Mein Baby … Nein. Ich hielt mich zurück; nicht mein Baby. Das hatte Nico mir gesagt. Das Baby gehörte jetzt seiner Frau.Ich war nur eine Tante. Seine Frau war die Mutter, und ich war nur

Weitere Kapitel
Entdecke und lies gute Romane kostenlos
Kostenloser Zugriff auf zahlreiche Romane in der GoodNovel-App. Lade deine Lieblingsbücher herunter und lies jederzeit und überall.
Bücher in der App kostenlos lesen
CODE SCANNEN, UM IN DER APP ZU LESEN
DMCA.com Protection Status