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Kapitel 4

Penulis: Mira Writes
last update Tanggal publikasi: 2026-10-23 21:57:30

Ich kehrte in dieser Nacht nicht in mein Wohnheim zurück.

Ich konnte mich nicht einmal daran erinnern, wie ich nach Hause gekommen war.

Ich glaube, Wolfe trug mich. Er wickelte mich in einen seiner teuren Trenchcoats, flüsterte etwas leise in mein Haar und schob mich auf den Rücksitz eines Autos, von dem ich mich nicht erinnern konnte, es gerufen zu haben.

Ich brauchte immer noch mehr.

Mehr von seinen Berührungen, mehr von seinem Körper, mehr von der Art, wie er mich ansah. Ich brauchte es immer noch.

Dieser Mann wusste wirklich, wie man eine Frau quälte. Und zwar richtig.

Während der gesamten Fahrt saß ich schweigend da, eingehüllt in seine Jacke, die nach ihm roch – nach Leder, Gewürzen und Macht.

Ich klammerte mich an seine Jacke und verging beinahe in meinen Fantasien von seinen Berührungen.

„Oh mein Gott“, stöhnte ich langsam, während ich meine Muschi berührte und mit meiner Klitoris spielte. Meine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern. Ich durfte den Fahrer mich nicht hören lassen.

Meine Schenkel zitterten noch immer von der Wucht dessen, was er mit mir gemacht hatte. Meine Stimme war längst versagt, so laut hatte ich seinen Namen geschrien.

Doch das, was mich am meisten verfolgte, war nicht der Orgasmus.

Es war die Art, wie er mich danach angesehen hatte.

Nicht wie ein Dekan.

Nicht wie ein Dom.

Wie ein Mann.

Als würde ich ihm gehören.

Und das erregte mich jede Sekunde, jede Minute aufs Neue.

Ich musste aufhören, an ihn zu denken, sonst wusste ich nicht, was passieren würde. Ich war viel zu jung für all das, aber wie sollte ich mich kontrollieren?

⸻

Am nächsten Morgen fühlte sich Bellmere nicht mehr wie zuvor an.

Von außen war alles noch immer perfekt – gepflegte Rasenflächen, die ersten Blätter des Frühherbstes und der schwache Duft überteuerten Espressos aus dem Café auf dem Campus. Doch ich fühlte mich, als würde ich nackt hindurchlaufen.

Denn ich hatte keine Ahnung, was wir jetzt eigentlich füreinander waren.

An diesem Nachmittag erhielt ich eine Nachricht von einer unbekannten Nummer.

Raum 207. Jetzt.

Sofort wusste ich, dass sie von ihm war. Von Wolfe. Ich freute mich, sie zu sehen, als hätte ich nur darauf gewartet, dass er mir schrieb.

Meine Muschi kribbelte wie die eines Hundes, der seinen Besitzer erblickt.

Ich zögerte nicht.

Als ich ankam, stand die Tür einen Spalt offen. Drinnen wartete er nicht hinter seinem Schreibtisch.

Er stand am Fenster, die Hemdsärmel hochgekrempelt und die Krawatte gelockert.

Er wirkte … angespannt.

„Schließ die Tür“, sagte er, ohne mich anzusehen.

Ich tat es.

Langsam drehte er sich um.

Und da sah ich es: den Vertrag.

Einen ganzen Stapel ausgedruckter Blätter. Ordentlich. Förmlich. Oben stand als Titel: Verhaltensvereinbarung zur Einhaltung studentischer Vorgaben.

„Ist das für mich?“, fragte ich.

„Nein.“

Er trat näher.

„Es ist für uns.“

Ich starrte ihn an.

„Safewords. Regeln. Grenzen. Aber auch Privilegien. Besitz.“

Mein Mund wurde trocken. „Du willst das Ganze offiziell machen?“

Er nickte. „Wenn wir weitermachen, dann auf meine Weise. Keine weiteren Spielchen. Keine Grauzonen mehr.“

„Und wenn ich Nein sage?“

Sein Kiefer spannte sich an. „Dann hören wir auf.“

Da wurde mir erst bewusst, wie viel Kontrolle ich tatsächlich hatte.

Aber es machte mir auch Angst.

Denn ich wollte nicht aufhören.

Ich wollte noch tiefer fallen.

Also ging ich zum Tisch, nahm den Stift und unterschrieb.

Doch ganz unten fügte ich eine Zeile hinzu:

Er darf sich nicht in mich verlieben.

Als ich ihm den Vertrag reichte, sagte er kein Wort.

Er starrte diese Zeile einfach nur lange, sehr lange an.

Dann faltete er das Papier zusammen, schloss es in einer Schublade ein und sagte: „Zieh dich aus.“

Ich gehorchte.

Ich hatte schon sehr lange darauf gewartet, dass er diese Worte sagte.

Ich wollte ihn jetzt, selbst wenn er mich heute nur bestrafen und nicht mit mir schlafen wollte.

Ich brauchte ihn einfach in mir. Ich wollte ihn noch mehr als beim letzten Mal, als wir miteinander geschlafen hatten.

Diesmal wollte ich ihn tiefer in mir spüren. Und ich war bereit, seinem Befehl zu gehorchen.

Diesmal gab es keine Fesseln. Keine Befehle. Keine Spielzeuge.

Nur Hände.

Seine Hände.

Und eine Art von Sex, bei der es sich anfühlte, als wäre in uns beiden etwas aufgebrochen.

Langsam ging er auf mich zu. Jeder Schritt zählte. Mit jedem Schritt kam er meiner Muschi näher.

Er sah mich jetzt an wie ein Raubtier, das seine Beute bereits in den Klauen hatte.

Schließlich blieb er vor mir stehen.

„Ich will dich jetzt.“

Sanft legte er seine Lippen auf meine. Die Berührung jagte mir einen Schauer über den Rücken.

Er küsste mich, als wäre ich die Luft, die er zum Atmen brauchte.

Er hielt mich, als könnte ich zerbrechen.

Er flüsterte meinen Namen, als würde es ihm wehtun.

Sanft rieb er meine Brustwarzen, als wäre ich sein Preis, seine Trophäe.

Und als wir fertig waren, zog er sich nicht zurück.

Er legte einfach seine Stirn an meine und sagte: „Sag mir, dass du diese Zeile nicht ernst gemeint hast.“

Ich hätte lügen sollen.

Aber ich tat es nicht.

„Ich meinte jedes einzelne Wort.“

Sein Kiefer spannte sich an. Seine Augen verdunkelten sich.

Und zum ersten Mal, seit diese ganze verdrehte Sache begonnen hatte –

sah er am Boden zerstört aus.

Ich hatte mich gerade wieder angezogen, als es klopfte.

Wolfe spannte sich sofort an. Seine Maske kehrte reflexartig zurück.

Ein Klopfen. Wer zum Teufel ist das? Ich wollte schreien. Ich wollte jedem hinter dieser Tür eine Ohrfeige verpassen, der diesen Moment für mich ruinierte.

Dann klopfte es erneut. Lauter.

„Versteck dich im Schrank“, flüsterte er.

Ich blinzelte. „Ist das dein Ern—“

„Sofort, Aria.“

Ich huschte in den schmalen Abstellschrank, gerade als sich die Tür öffnete.

„Dean Wolfe“, erklang eine zuckersüße Stimme. „Wir müssen reden.“

Sloan Maddox.

Ich musste sie nicht sehen, um zu wissen, dass sie es war. Dieser Tonfall, die Absätze, die kalkulierte Pause, als sie eintrat.

„Was gibt es, Sloan?“, fragte Wolfe mit neutraler Stimme.

„Oh, nichts Dringendes. Ich dachte nur, du solltest wissen … auf dem Campus wird geredet, dass du in letzter Zeit sehr beschäftigt bist.“

Ich konnte die beiden nicht sehen, aber ich stellte mir vor, wie sie ihn mit ihren hohen Absätzen wie einen Geier umkreiste.

„Gerüchte interessieren mich nicht“, sagte er.

„Komisch“, erwiderte Sloan. „Denn das sind nicht einfach nur Gerüchte. Jemand behauptet, gesehen zu haben, wie du ein Mädchen aus diesem Gebäude begleitet hast. Spät nachts. Auf ziemlich vertraute Weise.“

Stille.

Ich hielt den Atem an.

„Sei vorsichtig, Sloan“, sagte Wolfe schließlich. „Solche Anschuldigungen haben Konsequenzen.“

„Ist das eine Drohung?“

„Nein. Eine Warnung.“

Ihre Absätze klackten einmal. Dann noch einmal. Danach herrschte Stille.

„Na gut“, sagte sie. „Ich dachte nur, ich halte dich auf dem Laufenden.“

Die Tür fiel hinter ihr ins Schloss.

Erst dann öffnete Wolfe den Schrank.

Sein Kiefer war angespannt. Seine Augen waren unergründlich.

„Sie weiß es“, flüsterte ich.

Er nickte.

„Sie ist gefährlich.“

Er streckte die Hand aus und strich mit dem Daumen über meine Lippe.

„Du auch.“

Und ich wusste nicht, ob ich darüber erschrocken oder stolz sein sollte.

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