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Brother

last update Zuletzt aktualisiert: 05.03.2026 04:08:30

"The world paused when I saw your face, Like my heart already knew its place."

Zac

Mein Unternehmen zog meine Seele langsam aber sicher aus mir heraus. Frederico hatte recht, ich musste mehr Last abgeben als weitere auf mich zu nehmen. Ich wartete nur darauf, dass er endlich soweit war, auch einen Teil von Vaters Erbe auf sich nehmen zu können. Unser geliebter Vater Manfred King hat dreizehn Jahre seines Lebens in diesem Unternehmen gesteckt und unser Großvater sogar fünfzig. Beide waren mittlerweile Rentner. Vater war mit Mutter ständig am Reisen, er hatte ihr versprochen, dass er, sobald er vierzig wird, nur noch sein Leben unserer Mutter Nadia widmen würde, und er hielt sich. Unser Großvater lebte in Luxus-Seniorenheimen, die eher wie fünf Sterne Hotels gebaut waren als typische Heime, und genoss seine Siebziger in ganzen Zügen. Nicht, dass er Grandma je treu gewesen war, aber man hatte erst nach ihrem Tod gesehen, was für ein Casanova er doch war. Vater dagegen hat immer nur eine Frau geliebt, sie geheiratet und jetzt bereist er die Welt mit ihr. Ich musste zugeben, etwas Ruhe brauchte ich auch, aber wer sollte den Ruder übernehmen? Wo doch die Konkurrenz so groß war ...

Ich strich durch mein dunkles Haar und schaute dann auf die Uhr. Es war erst Mittag. Ich hatte noch einige Arbeit vor mir. Ich hörte Motorgeräusche und drehte meinen Bürostuhl zum Panoramafenster, die Autos von Fredericos Freunden fuhren rein. Er war wohl heimgekommen, um auf dem Platz weiter Football zu üben. Was so fast täglich passierte.

Ich nahm mir die nächste Mappe vor, bis zum Abendessen war noch Zeit.

Einige Minuten vergingen in der Ruhe, dann wurde es plötzlich ziemlich laut.

Ariana

David klingelte und ich wartete geduldig. Ein älterer Mann öffnete die Tür. Er war gekleidet wie ein Butler. Er schaute einmal allen ins Gesicht. „Master Frederico hat sie alle gar nicht angekündigt, Mr. Smith", meinte er zu David.

„Holen Sie ihn bitte sofort!", meinte ich dringlich.

Er schaute mich verständnislos an. „Wer sind Sie?"

„Ich bin Ariana Preston. Ihr Master hat meine beste Freundin entführt! Sagen Sie ihm, er soll sie gehen lassen!!!", meinte ich etwas zu streng. Der Butler ging alles in seinem Kopf durch. „Wieso kommen Sie nicht rein, die Herrschaften?"

Er trat zur Seite, um uns Platz zu machen. Ich sah zu Elvin. Er nahm meine Hand in seine. Davids Kommentar, wir würden ohne die Hilfe seiner Kumpane nicht mehr rauskommen, beunruhigte mich zutiefst. Wo hatte sich Charlotte nur eingelassen?

Im Saal stellten Elvin und ich uns vor dem Butler. „Sir, bitte rufen Sie Frederico", bat ich in einem sehr ruhigen Ton.

„Nun Miss Preston, das Problem ist folgendes ...", fing er an. Jetzt schaute ich verständnislos. „Master Frederico ist gar nicht im Haus."

„Wo ist er dann?"

„Ich werde versuchen, ihn zu erreichen", versuchte er, mich zu beruhigen. Sein schon etwas faltiges Gesicht und weißes graues Haar hielten mich davon ab, ihn anzuschreien. Ich wollte nicht respektlos gegenüber einem Angestellten sein. Ich drehte mich wütend zu David. „Du hattest es gewusst, oder?"

Ich ging auf ihn zu und packte ihn am Kragen. „Ari!", rief Elvin panisch.

„Du wusstest, dass Frederico nicht hier ist!", zischte ich ihn an. „Wo ist er?"

„Verdammt nochmal, Preston!", meinte der dunkelhäutige und versuchte, mich von David loszureißen. „FASS SIE NICHT AN, BRUNO!", schrie Elvin besagten Bruno an. „Also, wo ist dein bester Freund?"

David packte meine beiden Hände mit seinen Pranken. Meine Hände waren dagegen ziemlich klein. „Hör mir zu, Ariana. Diese Leute sind gefährlich ..."

„Was ist denn hier los?", wollte der Butler wissen. Er hielt sein Telefon in der Hand. „Hören Sie alle sofort auf, sich wie Affen zu benehmen. Setzen Sie sich hin und warten Sie. Es wird ihnen gleich etwas zum Trinken gebracht."

Ich setzte mich wiederwillig hin, da Elvin eine Hand auf meine Schulter drückte. Ich stützte meinen Kopf auf beiden Händen. Ich war mit den Nerven am Ende. „Wenn er nicht rangeht, vögelt er sie", meinte der dritte Footballer in der Runde. „Ich sprang auf und bevor ich mich stoppen konnte, war meine Faust mitten in das Gesicht des fast einen Kopf größeren Footballers. Alle keuchten erschrocken auf. „WIE KANNST DU ES WAGEN?"

Ich wurde von hinten gepackt. „ICH BRINGE EUCH ALLE UM! UND DANN EUREN FREDERICO!"

Zac

Das Geschrei wurde lauter. Ich ging die Treppen herunter und sah zu Bapsti. Unseren Butler. „Was hat das zu bedeuten?"

Alle wurden still, ich hörte nur ein etwas gehetztes Atmen und ein schmerzhaftes Keuschen. Ich trat in den Saal. Ein junger Mann stand den Rücken zu mir gedreht, er hielt ein Mädchen zurück, dessen Gesicht ich nicht sehen konnte. Ich sah David, Bruno und Liam, der sich seine blutende Nase hielt. Kein Zeichen von Frederico. „Master, Miss Preston behauptet, Master Frederico hätte ihre Freundin entführt."

„Ich behaupte es nicht. Jeder kann es hier bezeugen!", zischte das Mädchen. Einen Moment blieb mir der Atem weg. Dieses zorniges, liebreizendes Mädchen stahl mir den Atem. Ich räusperte mich und sah David und Bruno an. Liam war beschäftigt, seine Nasenblutung zu stoppen. „Er wollte doch nur mit seiner Freundin sprechen!", verteidigte David meinen Bruder. „Ex-Freundin!", blaffte sie ihn an. David hob beide Hände in die Luft. „Sir, es tut uns leid, sie zu stören. Aber Preston wollte die Polizei rufen, ich wusste nicht, was ich tun soll."

Ich zog mein Handy aus der Tasche. „Das bringt doch nichts. Er geht nicht dran", meinte der Kerl, der Miss Preston festhielt. „Ach halt die Schnauze, du Schwuch ..."

„Er ist nicht schwul! Er ist mehr Mann als ihr alle zusammen!", zischte sie die Jungs an. Ich hob meine Augenbrauen. Ich klingelte bei Frederico und er ging sofort dran.

„Ist alles in Ordnung?", wollte er wissen.

„Hier ist ein Mädchen, das deine Ex-Freundin sucht. Anscheinend hast du sie entführt", meinte ich nüchtern.

Miss Preston kam auf mich zu, gefolgt von diesem Kerl Elvin. Ich mochte ihn nicht ...

Sie sah mich hoffnungsvoll mit großen, wunderschönen blauen Augen an. „Ich muss ein Missverständnis klären, Bro. Entschuldige mich bei Ariana. Ich weiß, sie muss sich verletzt haben. Aber Charlotte geht es gut. Sie kann mit ihr sprechen."

„Gib ihr das Telefon."

Ein kurzes Rascheln. „Geht es Ihnen gut, Miss Young?"

„Ja, Sir", meinte sie im Normalton. Sie lügt nicht. Ich hielt mein Handy dem Mädchen hin. Sie hieß also Ariana. Die Siegende also.

Sie nahm es sofort an sich. Hörte kurz zu und wurde Sekunde zu Sekunde röter, aus Wut ...

Was hatte mein Bruder angestellt?

Elvin sah Ariana mit großer Sorge an. „Und dir ist nicht einmal eingefallen, dass du mir Bescheid sagen könntest. Wir haben vierzig Minuten bis hierher gebraucht. Du bist mindestens eine Stunde schon mit ihm unterwegs! Ich habe Liam die Nase gebrochen, verdammt! Für dich! Nur damit rauskommt, dass es stimmt, was er sagt? Ich war kurz davor, die Polizei zu rufen und deine Mutter aus New York herzubestellen. Ich habe mir Sorgen gemacht!"

Sie hielt ihre Tränen zurück, aber ich wusste, was für ein Gefühl das war. Ich hatte Frederico, wegen dem ich immer wieder Sorgen hatte. Ja, ich verstand, wie sie sich fühlte. Sie legte auf, sobald sie zu Ende geschimpft hatte, ohne Charlotte die Möglichkeit zu geben, sich zu rechtfertigen. Frederico meinte, er hätte sie wahrscheinlich verletzt. Ich ärgerte mich sehr über meinen Bruder. Tatsächlich humpelte sie leicht, als sie auf mich zukam und mir das Handy hinhielt. Sie muss auf ihren Händen gestürzt sein. Ihre Handflächen waren angeschwollen. „Es tut mir leid, Liam", meinte sie traurig. „Du kannst mich anzeigen, ich habe kein Problem damit. Es tut mir sehr leid." Ihr rollte eine Träne aus dem Auge. Bapsti war sofort zur Stelle, bat sie, sich zu setzen und gab ihr ein Glas Wasser. „Bapsti, ruf doch bitte den Arzt für Miss Preston. Sie ist verletzt und ihr", ich wandte mich zu den Jungs. „Fahrt ihn ins Krankenhaus!"

Sofort packten David und Bruno Liam am Arm. „Natürlich, Sir!"

„Nehmt den Kerl mit. Ich werde dafür sorgen, dass Miss Preston verarztet wird und gut nach Hause kommt."

„Bestimmt nicht!", mischte sich Elvin ein. „Kommt nicht in Frage!" Oh, wie sehr ich diesen Kerl hasste.

„Danke, aber wir haben ihre Zeit verschwendet. Wir gehen jetzt lieber."

Bapsti war mit dem ersten Hilfekoffer zurück. „Das Bein sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt drauf schauen lassen oder heben Sie ein Stück ihr Kleid, vielleicht reicht das Verbandszeug hier."

„Das ist wirklich nicht nötig", meinte sie verlegen.

„Oh, das ist es. Eine Dame ist verletzt und das in meinem Haus. Lass bitte Bapsti darauf schauen. Dann kannst du nach Hause." Sie nickte und ließ alles säubern und eincremen. Ich starrte Elvin böse an, aber er hatte nur Augen für Ariana. Mistkerl!

Als Bapsti fertig war, bestand er auch darauf, dass Ariana eine Schmerztablette einnahm. „Danke. Wirklich zu freundlich", meinte sie liebevoll zu Bapsti. Wer meinen Lieblingsbutler gut behandelte, hatte immer Sympathiepunkte bei mir. „Die Umstände tun mir leid. Ich werde mir meinen Bruder vorknöpfen, sobald er da ist. Komm gut nach Hause. Ich öffnete die Haustür und ließ Ariana raus. Elvin sah ich mit einem spöttischen Lächeln an und schloss die Tür hinter den beiden. Bapsti sah mich neutral an, ihm war klar, dass in mir etwas vorging, aber er würde niemals auch nur eine Mimik zeigen. „Ich will alles über sie wissen. Einfach alles. Von A bis Z."

„Über Miss Young?", wollte er wissen. Ich sah ihn an. Er verzog keine Miene. Dieser Halunke. „Nein, Bapsti, über Ariana."

„Woher kommt das Interesse, wenn ich fragen darf?"

„Hast du ihr Feuer gesehen?", fragte ich fast schon ehrfürchtig.

„In der Tat, Master Zac. Es war zu sehen, wie damals bei eurer Großmutter auch. Euer Großvater war ihr vom ersten Moment an verfallen."

Ja, er war ihr verfallen gewesen, aber das Wort treue hatte er nie gehört. Es war nicht sein Wesen, treu zu sein, er brauchte Abwechslung, aber ich war nicht so. Ab heute hieß es also, keusch bleiben, bis sich etwas ergibt.

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